| Amerika - Länderkombinationen Reisen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Busfahrt über die Anden! Höhepunkte Südamerikas in Chile, Argentinien und Brasilien stehen auf dem Programm unserer Rundreise:In Chile besuchen Sie die Hauptstadt Santiago de Chile, überwältigend schön gelegen zu Füßen der mächtigen, schneebedeckten Anden. Überragten nicht die gewaltigen Anden die Stadt, man könnte sich fast wie in Europa fühlen. Chile und auch Argentinien sind die "europäischsten" Länder in Südamerika, in denen die ursprüngliche indigene Bevölkerung von europäischen Einwanderern weitgehend verdrängt worden ist. Mit dem Bus überqueren Sie in spektakulärer Fahrt die Anden. Vorbei am höchsten Berg Südamerikas, dem Aconcagua (6.962 m), erreichen Sie Argentinien. Nach der Andenüberquerung ist das nächste Ziel Ihrer Reise Mendoza, eine der ältesten Städte in Argentinien und heute das Zentrum des argentinischen Weinanbaus. Buenos Aires an den Ufern des mächtigen Rio de la Plata gilt als "Paris von Südamerika". In der riesigen Metropole lebt fast die Hälfte der rund 33 Mio. Einwohner von Argentinien. Wie in Santiago de Chile, ist auch in Buenos Aires das europäische Erbe nicht zu übersehen. Viele hübsche Plätze und Straßen mit Cafes und Restaurants laden zum Bummeln, Sehen und Gesehenwerden ein. Die Iguassu Wasserfälle im Dschungel des Dreiländerecks Argentinien-Paraguay-Brasilien gehören zu den größten Naturwundern in Südamerika! Auf einer Länge von fast 3 Kilometern donnert der Rio Iguassu in mehr als 270 Wasserfällen 40-90 m tief in den Abgrund. Ständig liegt eine Sprühnebelwolke über den Fällen und darüber spannt sich ein spektakulärer Regenbogen. Sie besuchen die Iguassu Wasserfälle sowohl auf der argentinischen wie auch auf der brasilianischen Seite. Ein unvergeßliches Erlebnis! In Brasilien erwartet Sie als krönender Abschluß einer herrlichen Rundreise Rio de Janeiro, die Weltstadt am Zuckerhut, deren Besuch allein schon eine Reise wert ist! Rio de Janeiro, Hauptstadt des Samba und des Karneval ist außerdem Schauplatz der Fußball WM 2014 und der Olympiade 2016. Vor und nach der Rundreise können Sie weitere Entdeckungen auf eigene Faust unternehmen. Mit einem Mietwagen, den Sie schnell und einfach bei uns buchen, sind Sie für weitere Unternehmungen gut gerüstet. Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland! Sie können so z.B. eine größere Reise selbst zusammenstellen oder Ihre Bonusmeilen verfliegen. Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot. Alternativ können Sie unseren Reisebaustein auch als Individualreise exklusiv für nur zwei Personen buchen. Ohne Gruppe bestimmen Sie selbst den Termin Ihrer Reise! Zusätzlich empfehlen wir als Vorprogramm in Chile: Atacamawüste oder Osterinsel Nachprogramm in Brasilien: Badeverlängerung Buzios 1. Tag: SANTIAGO DE CHILE (CHILE) Ankunft in Santiago de Chile. Empfang auf dem Flughafen durch Ihre deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel direkt in Santiago de Chile. Trotz seiner 6 Millionen Einwohner macht Santiago einen überschaubaren Eindruck. Die Hauptstadt von Chile wirkt eigentlich nicht typisch südamerikanisch, sondern ist kulturell und architektonisch eher an Europa angelehnt. Am Nachmittag lernen Sie Santiago de Chile auf einer Stadtrundfahrt kennen. Die Stadt liegt in einem großen Talkessel am Rio Mapocho auf etwa 520 m Höhe. Im Osten erstrecken sich die Anden, die hier bis zu 5.000 m hoch sind und einen spektakulären Hintergrund zu der Skyline der Stadt bilden. 1541 vom Konquistador Pedro de Valdivia gegründet, erhielt Santiago seinen Namen zu Ehren des Heiligen Santiago de Compostela. Von dem kolonialen Erbe ist in der Stadt nicht viel geblieben. Einerseits haben Erdbeben immer wieder Teile der Stadt zerstört. Andererseits nahm Santiago mit der Unabhängigkeit Chiles von Spanien im Jahre 1818 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, in dessen Folge viele Bauten und ganze Stadtviertel neu entstanden. Sie besuchen die Kirche San Francisco, die 1586 erbaut wurde und als einer der wenigen Zeugen des spanischen kolonialen Erbes die Zeiten überdauert hat. An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz im alten Santiago, besuchen Sie die Kathedrale von 1745. Auf der Hauptstraße "Alameda" geht Ihre Stadtrundfahrt dann weiter vorbei am Präsidentenpalast, dessen Name "La Moneda" daran erinnert, daß in diesem Gebäude einst die staatliche Münzanstalt von Chile untergebracht war, weiter zur Universität, der Nationalbibliothek und schließlich zum kleinen Hügel Cerro Santa Lucia, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde. Stark an Europa erinnern die Stadtviertel Barrio Paris & Londres und Barrio Concha y Toro mit vielen Bauten aus der Wende vom 19. zum 20. Jh. Zum Schluß überqueren Sie den Rio Mapocho und fahren mit der Seilbahn hinauf zum Hügel San Cristobal im Norden der Stadt. Etwa 300 m über der Stadt bietet sich Ihnen ein herrlicher Rundblick über Santiago de Chile mit den mächtigen Anden im Hintergrund. 2. Tag: SANTIAGO DE CHILE - VALPARAISO (CHILE) Tag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen auf eigene Faust in Santiago de Chile. Alternativ empfehlen wir einen optionalen Tagesausflug nach Valparaiso und Vina del Mar etwa 120 km westlich von Santiago de Chile (Buchung und Bezahlung vor Ort). Diese Städte liegen dicht beieinander am Pazifik in einer Hügellandschaft an einer großen Bucht. Die "Doppelstadt" bildet mit mehr als 900.000 Einwohnern das zweitgrößte Ballungszentrum Chiles. Trotz ihrer Nachbarschaft, sind die beiden Städte ganz verschieden. Valparaiso, eine der ältesten Städtegründungen der Spanier in Chile, ist heute der bedeutendste Hafen des Landes. Hier tagt auch das Parlament. Das Zentrum liegt um die Hafenbucht auf der Ebene, kurz "Plan" genannt. Die Wohnviertel liegen größtenteils auf den umliegenden Hügeln, zu denen 15 "Ascensores" (Standseilbahnen) und lange Treppen hinaufführen. Verschachtelte Häuser aus dem 19. und 20. Jh. mit schönen Innenhöfen, zahlreiche Cafes, Kneipen und Restaurants sowie eine sehr lebendige Kunstszene machen Valparaiso zur kulturellen Hauptstadt von Chile. Valparaiso war auch die Heimat von Pablo Neruda, Chiles bedeutendstem Dichter und Träger des Literaturnobelpreises. Seit 2003 gehört der historische Stadtkern zum UNESCO Weltkulturerbe. Genießen Sie von oben die prachtvolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen. Vina del Mar ist ein Urlaubsort, der im Sommer auflebt, wenn Hunderttausende Chilenen sich hier an den Stränden treffen. Vina del Mar wurde aus Stahl, Glas und glänzenden Lichtern als moderne Touristenstadt erbaut. Seinen Parks und Gärten verdankt der Ort seinen schönen Beinamen "Gartenstadt". 3. Tag: Santiago - Andenüberquerung - MENDOZA (ARGENTINIEN) Fahrt vom Hotel zum Busterminal. In einem komfortablen, öffentlichen Langstreckenbus erleben Sie in den nächsten sechs Stunden eine beeindruckende Fahrt über die Anden nach Mendoza in Argentinien (ca. 360 km). Auf der modernen "Autopista Los Libertadores" geht Ihre Fahrt zunächst nach Norden und führt hinter dem 2 km langen Tunnel Chacabuco nach Los Andes. Die kleine Stadt mit rund 60.000 Einwohnern ist beliebter Ausgangsort zu einigen Skigebieten in den Anden. Hier biegen Sie auf die Ruta 60 ein, die nach Osten auf die Andenkette zuführt. In kühnen Serpentinen schlängelt sich die Straße die Anden hinauf. Auf etwa 2.900 m erreichen Sie Portillo, das beliebteste Wintersportgebiet in Chile und eines der größten Skigebiete in Südamerika. Nach einigen weiteren Kilometern öffnet sich vor Ihnen der "Tunel del Cristo Redentor". Er ist etwas mehr als 3 km lang und liegt mit 3.209 m auf dem höchsten Punkt Ihrer Andenüberquerung. Wenn Sie am Ostende wieder das Tageslicht sehen, sind Sie schon in Argentinien, denn die Grenze verläuft in der Mitte des Tunnels. Zu Ihrer Linken erhebt sich das gewaltige Massiv des Aconcagua (6.960 m), des höchsten Berges in Südamerika. Die Straße führt am Fuß des Aconcagua vorbei und steigt in weiteren Serpentinen die Anden hinab. Am Rande des kleinen Ort Puente del Inca (2.720 m) sehen Sie einen Bogen, den natürliche Erosion aus dem Fels gegraben hat. 47 m hoch und 28 m breit spannt sich der Felsbogen über den Rio Mendoza. Eine schwefelhaltige Quelle hat die Felsen rotgelb gefärbt. Ihre Fahrt geht weiter durch den Skiort Los Penitentes am Fuß des Aconcagua nach Uspallata. Das Städtchen liegt auf knapp 2.000 m Höhe mit prachtvollen Ausblicken auf den Cerro Aspero (3.357 m), Cerro Penitentes (4.351 m) und den Cerro Tigre (5.675 m). In Uspallata wendet sich die Straße nach Süden und nach etwa 100 km Fahrt entlang am Rio Mendoza erreichen Sie das Ziel Ihrer Andenüberquerung die Weinstadt Mendoza. Transfer von der Busstation zu Ihrem Hotel direkt in Mendoza. Hinweis: Die Andenüberquerung mit dem Bus ist aufgrund schlechter Witterung im Frühjahr oder Herbst u.U. nicht möglich. In diesem Fall wird alternativ ein Flug von Santiago de Chile nach Mendoza gebucht, der vor Ort zu zahlen ist. 4. Tag: MENDOZA (ARGENTINIEN) 1561 von den Spaniern gegründet, liegt Mendoza östlich der Anden zu Füßen des Aconcagua auf einer Höhe von rund 800 m. Man sieht der Stadt ihre Größe von ca. 1 Mio. Einwohnern nicht an: große grüne Plätze, weite Straßen, deren Bürgersteige von Wasserkanälen gesäumt sind, große Straßencafes und fast 50.000 Bäume schaffen ein beschauliches Flair, das eher an eine gemütliche Provinzstadt in Südfrankreich denken läßt. Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt. Sie sehen wunderschöne Parkanlagen, die Plaza Independencia mit ihren Wasserspielen und den großzügigen General-San-Martin-Park mit dem Ruhmeshügel (Cerro de la Gloria), dessen Denkmal an einen wichtigen Sieg über die Spanier erinnert. In dieser angenehmen Gegend gedeihen Obst und besonders Wein ganz vorzüglich. Fast 320 Sonnentage im Jahr, trockenes Halbwüstenklima, mineralreiche Böden und ein exzellentes Bewässerungssystem, mit dem schon die Indios Schmelzwasser aus den Anden herangeführt haben, veranlasste bereits die Missionare vor 400 Jahren, ihren eigenen Messwein anzubauen. Seit der Mitte des 16. Jhs. ist der Weinanbau hier belegt. Heute ist die Region von Mendoza das bedeutendste Weinanbaugebiet Argentiniens. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, das Weinland bei einem optionalen Ausflug näher kennenzulernen (Buchung und Bezahlung vor Ort). Entlang der Anden finden sich mehr als 2000 Weingüter, teils als kleine Familienbetriebe, teils auch als staatliche Großbetriebe. Sie besuchen ein modernes und ein traditionelles Weingut und genießen bei einer Weinprobe die ausgezeichneten Weine von Argentinien. 5. Tag: Mendoza - BUENOS AIRES (ARGENTINIEN) Fahrt zum Flughafen. Flug von Mendoza nach Buenos Aires (ca. 1,5 Std.). Begrüßung durch die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung, die Sie auf der Fahrt zu Ihrem Hotel in Buenos Aires begleitet. Die "Guten Lüfte", die der Stadt einst ihren Namen gaben, sucht man in der 12-Millionen-Metropole heute vergeblich. Auf einer Fläche von 4.000 qkm verteilen sich 100.000 Straßenblocks, durch die 15.000 Stadtbusse und 48.000 Taxis fahren. Die längste Straße, die Avenida Rivadavia, ist 35 km lang und endet erst bei Hausnummer 16.000. Auf 70 km erstreckt sich die Stadt am Ufer des Rio de la Plata. 1516 entdeckten die Spanier die gewaltige Flußmündung, die 45 km breit ist. 1536 wurde eine erste Lehmsiedlung errichtet. Auch wenn deren Bewohner noch von kriegerischen Indianern vertrieben wurden, begann doch bald der unaufhaltsame Aufstieg zum "Paris Südamerikas". Bei einer Stadtrundfahrt am Nachmittag lernen Sie Buenos Aires kennen. Im Zentrum der Stadt und auch am Anfang ihrer Entwicklung liegt die Plaza de Mayo. Der Name erinnert an die Mai-Revolution 1810, die zur Unabhängigkeit Argentiniens von der Kolonialmacht Spanien führte. An dem rechteckigen Platz liegen einige der bedeutendsten Gebäude der Stadt: die Casa Rosada, das "Rosa Haus", ist der offizielle Amtssitz des Präsidenten. Der weiße Cabildo de Buenos Aires war einst Regierungssitz der Kolonie "Vizekönigreich des Rio de la Plata" und dient jetzt als Museum für die Mai-Revolution. Im Rathaus von 1890 arbeitet heute noch die Verwaltung der Stadt Buenos Aires. Die Catedral Metropolitana ist die Hauptkirche der Katholiken in Argentinien. Sie besichtigen den reich geschmückten Innenraum. Für den Bau der Avenida 9 de Julio mussten in den 1930er Jahren viele Häuser abgerissen werden. Heute gilt sie mit 140 Metern als die breiteste Straße der Welt. Es dauert mehrere Minuten und einige Ampelphasen, bis man die andere Straßenseite erreicht. An der Avenida stehen der berühmte Obelisk von Buenos Aires, der 1936 zum 400. Jahrestag der Stadtgründung errichtet wurde, sowie die Oper, das legendäre Teátro Cólon, das sich seit der Eröffnung 1908 zu einem der bedeutendsten Theater in Südamerika entwickelt hat. Anschließend besuchen Sie die ältesten Stadtteile San Telmo und La Boca, die zum Gründungsgebiet von Buenos Aires gehören. In San Telmo stehen viele Häuser aus dem 19. Jh. unter Denkmalschutz und geben dem Stadtteil mit seinem Kopfsteinpflaster in den engen Straßen eine ganz eigene Atmosphäre. La Boca war ein Flußhafen, der im 19.Jh. vor allem von Einwanderern aus Italien besiedelt wurde. Aus dem Blech abgewrackter Schiffe baute man Häuser und strich sie mit Schiffslack bunt an. Auf dem berühmten Caminito, einer nur 100 m langen Fußgängerzone, bieten heute viele Künstler ihre Werke an. La Recoleta ist der eleganteste und teuerste Stadtteil. Auf dem Friedhof liegt die argentinische Prominenz, darunter auch die heute noch viel besuchte Grabstätte von Eva Peron, der legendären Evita. Zum Schluß fahren Sie durch Palermo, den größten Stadtteil von Buenos Aires, der direkt am Rio de la Plata liegt. Weitläufige Parkanlagen, wie der Botanische Garten oder der Japanische Garten oder auch der Zoo von Buenos Aires prägen diesen Teil der Stadt. Rest des Tages zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen in Buenos Aires. Für den Abend empfehlen wir ein optionales Programm (Buchung und Bezahlung vor Ort): Nach einem Abendessen im Restaurant Viejo Almacen erleben Sie im Showhaus eine Tango Show, bei der zu den Klängen des Bandeons die verschiedenen Varianten des Tango und der Milonga getanzt werden. 6. Tag: BUENOS AIRES (ARGENTINIEN) Entdeckertag zur freien Verfügung in Buenos Aires. Alternativ können Sie an folgenden optionalen Ausflügen teilnehmen (Buchung und Bezahlung vor Ort): Gauchos & Pferde: Mit dem Bus geht die Fahrt etwa zwei Stunden durch die argentinische Pampa in die Gegend von Los Cardales. Die Pampa ist eine Grassteppe, in der die Argentinier vor allem Rinder züchten. Sie besuchen eine Estancia und gewinnen einen Eindruck vom Leben der Gauchos. Nach dem Mittagessen, ein typisches Asado (argentinisches Barbecue) mit unterschiedlichen Fleischsorten, Salaten und Dessert, erleben Sie eine Folklore-Show und Vorführungen der Gauchos. Pferdekutschen stehen für eine kleine Ausfahrt in die Pampa zur Verfügung. Am späten Nachmittag geht die Fahrt mit dem Bus zurück zu Ihrem Hotel in Buenos Aires. Flohmarkt in San Telmo: Auf der Plaza Dorrego findet sonntags der Antiquitätenmarkt von San Telmo statt. Mitten in diesem bunten Treiben tanzen Tangopaare und Straßenkünstler unterhalten die zahlreichen Besucher. Es macht einfach Spaß, über den Markt zu bummeln oder in einem der Straßencafes bei einem Kaffee das Treiben zu beobachten. 7. Tag: BUENOS AIRES & TIGRE DELTA (ARGENTINIEN) Halbtagesausflug ins Tigre Delta (zusammen mit anderen Reisenden und englischsprechender Reiseleitung). Zunächst fahren Sie entlang des nördlichen Bezirks der Stadt nach San Isidro, ein altes Viertel aus der Kolonialzeit mit schönen Villen und Häusern am Ufer des Rio de la Plata. Dann setzen Sie Ihre Fahrt Richtung Tigre Delta fort, ein beliebtes Freizeitgebiet der "Porteños" mit vielen Sommerresidenzen und Yachtclubs. Das Tigre Delta besteht aus Flüssen, Kanälen und hunderten von grünen Inseln, die aus den Ablagerungen des braun-roten Rio Parana entstehen. Bei einer Bootsfahrt (1 Stunde) auf einem der unzähligen Kanäle des Parana-Deltas sehen Sie einige der Inseln mit ihrer vielfältigen Vegetation aus der Nähe. Dann geht die Fahrt auf der Panamericana, der berühmten "Traumstraße der Welt, zurück nach Buenos Aires. 8. Tag: Buenos Aires - IGUASSU WASSERFÄLLE (ARGENTINISCHE SEITE) Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Flug von Buenos Aires nach Iguassu (ca. 2 Std.). Die Iguassu Wasserfälle im unberührten, tropischen Urwald im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay gehören zu den eindrucksvollsten Naturwundern in Südamerika! Auf fast 3 km Länge donnert der Rio Iguassu in 275 Wasserfällen 40-90 m tief in den Abgrund. Dichter Sprühnebel erhebt sich über dem Urwald, überwölbt von einem ständigen Regenbogen. Die meisten Wasserfälle liegen auf der argentinischen Seite, die Sie heute besuchen. Stege sind an die Felsen gebaut, so daß Sie nahe an die einzelnen Wasserfälle herangehen können. Mit dem Ecological Jungle-Train fahren Sie bis zur Station Teufelsschlucht. Ein kurzer Weg führt zum spektakulären Aussichtspunkt: Vor Ihnen öffnet sich der "Teufelsrachen"! 90 m tief donnert das Wasser in einen riesigen Talkessel; es ist der größte Wasserfall in Iguassu. Auf der Tancredo-Neves-Brücke überqueren Sie dann den Rio Iguassu, die natürliche Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Einreise nach Brasilien und Fahrt zu Ihrem Hotel in Iguassu. 9. Tag: IGUASSU WASSERFÄLLE (BRASILIANISCHE SEITE) Von Brasilien aus bietet sich Ihnen ein überwältigender Panoramablick auf die Wasserfälle. Stege winden sich entlang der Felsen und bieten atemberaubende Ausblicke auf die schäumenden Wassermassen. Sie wandern bis zum überwältigenden "Teufelsrachen". Ein schmaler Steg führt hinunter an den Fuß der Wasserfälle, wo Sie tosendes Wasser, Nebel und spritzende Gischt umfangen. 10. Tag: Iguassu - RIO DE JANEIRO (BRASILIEN) Fahrt zum Flughafen. Flug von Iguassu nach Rio de Janeiro (ca. 2 Std.). Begrüßung durch die örtliche, deutschsprechene Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel in Rio de Janeiro. Traumhaft gelegen zwischen markanten grünen Bergen und tiefblauem Meer mit weiten, weißen Stränden, ist Rio eine der schönstgelegenen Städte der Welt! Genauer gesagt, liegt Rio zwischen der Atlantikküste im Süden, wo sich die weltberühmten Strände von Copacabana und Ipanema befinden und der riesigen Meeresbucht von Guanabara im Osten. Als am 1. Januar 1502 der portugiesische Seefahrer Gaspar de Lemos die Bucht entdeckte, hielt er sie irrtümlich für eine Flußmündung und benannte den Ort ganz einfach als Rio de Janeiro ("Fluß des Januars"). Mit mehr als 6 Mio. Einwohnern und mehr als 12 Mio. Menschen im Großraum ist Rio nach Sao Paulo die zweitgrößte Stadt in Brasilien. 1763 wurde Rio de Janeiro in der Nachfolge von Salvador da Bahia Hauptstadt von Brasilien. Knapp 200 Jahre später musste Rio de Janeiro diese Rolle 1960 an das mitten im Regenwald neuerbaute Brasilia abtreten. Aber bis heute ist Rio die "heimliche Hauptstadt" von Brasilien geblieben! Sie erkunden die Innenstadt von Rio auf einer Stadtrundfahrt. Die Innenstadt prägen Bauten aus ganz unterschiedlichen Epochen: aus der Kolonialzeit sehen Sie das Kloster Sao Bento und Santo Antonio und die Kirchen Candelaria und Sao Francisco, aus der Wende zum 20. Jh. das beeindruckende Teatro Municipal (Stadttheater), die Nationalbibliothek und das Nationalmuseum der Schönen Künste und aus dem späten 20. Jh. Wolkenkratzer aus Glas und Stahl, in denen viele Banken und Unternehmen ihren Sitz haben. Die Avenida Rio Branco ist Rios traditionsreiche Hauptgeschäftsstraße, die von Norden nach Süden durch die Innenstadt läuft. Fast am südlichen Ende der Avenida Rio Branco öffnet sich der Praca Floriano, einer der schönsten Plätze in Rio de Janeiro. Ihre Fahrt geht weiter nach Süden zum Arcos da Lapa, einem Aquädukt aus dem 18. Jh., über den heute eine Straßenbahn steil hinauf in das Künstlerviertel Santa Teresa fährt. Über eine blaue Meeresbucht hinweg haben Sie dann einen herrlichen Blick auf das Wahrzeichen von Rio den Janeiro, den weltberühmten Zuckerhut. 394 m hoch erhebt sich der markante Granitfelsen an der Einfahrt zur Bucht von Guanabara. Schon seit 1914 führt eine Seilbahn mit überwältigendem Panoramablick hinauf auf den Zuckerhut. Von oben haben Sie einen herrlichen Blick auf die weltberühmten Strände von Copacabana und Ipanema, auf den eindrucksvollen Corcovado mit seiner Christusstatue, die Guanabara Bucht und die Brücke zur Stadt Niteroi auf der anderen Seite der Bucht. 11. Tag: RIO DE JANEIRO (BRASILIEN) Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Rio de Janeiro. Oder Sie können an folgenden optionalen Ausflügen teilnehmen (Buchung und Bezahlung vor Ort): Besuch des Corcovado Die 3,7 km lange Zahnradbahn fährt durch den Tijuca Regenwald hinauf auf den 710 m hohen Corcovado ("Buckelberg"), das zweite Wahrzeichen von Rio. Den Gipfel überragt die mächtige, 38 m hohe Christusstatue "Cristo Redentor". Vom Fuß der Statue bietet sich Ihnen ein atemberaubender Ausblick auf den Zuckerhut und das ganze prachtvolle Panorama dieser einzigartigen Stadt Rio de Janeiro. Tagesausflug zu den Tropischen Inseln Fahrt mit dem Bus entlang der Küste und den zauberhaften Stränden des Staates Rio de Janeiro nach Itacurussa (ca. 2 Stunden). Mit einem Zweimaster segeln Sie durch die Inselwelt. Auf einer Insel nehmen Sie ein typisch brasilianisches Buffet-Mittagessen ein. Am Nachmittag haben Sie Zeit zur freien Verfügung zum Sonnenbaden, Schnorcheln und Schwimmen. Fahrt mit Schiff und Bus zurück nach Rio am späten Nachmittag. Tagesausflug Petropolis Die Fahrt mit dem Bus führt durch die wunderschöne Berglandschaft der Serra dos Orgaos bis auf eine Höhe von 850 Metern nach Petropolis, das 1825 von Einwanderern aus Tirol erbaut wurde. In Petropolis befand sich im 19. Jh. die Sommerresidenz der Kaiser von Brasilien. Der Name der Stadt geht auf den Kaiser Dom Pedro I zurück, der von 1822-1831 Brasiliens erster Kaiser war. Ihm folgte Dom Pedro II, mit dem 1889 das Kaiserreich Brasilien zu Ende ging. Im Kaiserlichen Museum sehen Sie u.a. die Kronjuwelen der Kaiser. Rio by night-Show Alles Samba! Verschwenderisch und fantastisch kostümierte Tänzer zeigen Ihnen das reiche musikalische Erbe von Brasilien. 12. Tag: RIO DE JANEIRO (BRASILIEN) Eine große Rundreise durch Chile, Argentinien und Brasilien, drei sehr unterschiedliche Länder in Südamerika, geht heute zu Ende. Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Ende der Reise. Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich. VORPROGRAMME IN CHILE: Atacamawüste: 1. Tag: Santiago - Calama - SAN PEDRO DE ATACAMA Flug von Santiago de Chile nach Calama. Fahrt zusammen mit anderen Reisenden (ohne Reiseleitung) nach San Pedro de Atacama (ca. 1,5 Std.). Hier erwartet Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung. 2. Tag: SAN PEDRO DE ATACAMA (SALAR DE ATACAMA) Heute steht ein ganztägiger Ausflug in San Pedro de Atacama und Umgebung auf dem Programm. Die Atacamawüste zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Gebieten unserer Erde! Das überwältigende Landschaftserlebnis wird noch gesteigert durch die Anden, die mit ihren schneebedeckten Vulkangipfeln einen majestätischen Hintergrund bilden. Südlích von San Pedro liegt der Salar de Atacama, ein etwa 3.000 qkm großer Salzsee. So trocken, heiß und lebensfeindlich die Landschaft auch aussehen mag, Schwärme von rosa Flamingos fühlen sich hier sehr wohl! Im seichten Wasser des Salzsees finden sie reichlich Nahrung. Hoffentlich bleibt das so, werden doch im Untergrund reiche Bodenschätze vermutet: Pottasche, Borax und riesige Mengen von Lithium ... Das nächste Ziel Ihrer Fahrt ist Toconao, ein Dörfchen mit rund 500 Einwohnern am Rande des Salar de Atacama. Sehr schön und typisch für den Norden des Landes ist die Kolonialkirche aus dem 18. Jh. Die Häuser von Toconao werden aus weißem Vulkangestein gebaut. Der Vulkanstein läßt sich gut bearbeiten, so daß die Einwohner daraus kleine Figuren schnitzen, die als schönes Andenken an die Atacamawüste verkauft werden. Auf der Fahrt zurück nach San Pedro machen Sie einen Fotostopp an der ehemaligen Inkafestung Pukara de Quitor. Nach einer Mittagspause bummeln Sie durch den Ort. San Pedro de Atacama (ca. 1.000 Einwohner) liegt 2.400 Meter über dem Meeresspiegel in einer grünen Oase mitten in der Atacamawüste an der einstigen Inkastraße, die Cuzco mit Mittelchile verband. Sie besuchen die kleine Kirche. 1744 von den spanischen Eroberern erbaut, gehört sie zu den ältesten Kirchen in Chile. Sie wurde nur mit dem Material gebaut, das diese karge Gegend hergibt: die Wände aus Lehmziegel, in der heißen Wüstenluft von der Sonne getrocknet und der Dachstuhl aus dem Holz von Kakteen. So ist die schlichte kleine Kirche auch ein schönes Beispiel für die Bauweise in der Atacamawüste. Am Abend erwartet Sie ein besonderes Naturschauspiel: Sie erleben den Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Mondtal). In dieser spektakulären Wüstenlandschaft gibt es Farben in vielen Schattierungen: violet, orange, rot, ocker. Über die Wüste geht der Blick in die Ferne zu der Kette von schneebedeckten Vulkanen am Horizont. Herausragend ist der gleichmäßige Kegel des Vulkans Licancabur. Mit fast 6.000 m Höhe ist er einer der höchsten Vulkane in den Anden und wurde von den Inka als heiliger Berg verehrt. Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt das Mondtal in überirdischer Schönheit in leuchtenden Farbschattierungen. 3. Tag: SAN PEDRO DE ATACAMA (EL TATIO) Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. Alternativ können Sie an einem Ausflug teilnehmen zu den Geysiren El Tatio und den Banos de Puritama (Buchung und Bezahlung vor Ort). Im frühen Morgengrauen, gegen 4 Uhr, brechen Sie auf, um ein gewaltiges Naturschauspiel zu erleben. Etwa 90 km sind es bis zu den mehr als 100 Geysiren von El Tatio, den höchstgelegenen Geysiren der Welt auf fast 4.500 m Höhe. Jeden Morgen steigen mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zischende Wasserdampf-Fontänen auf. Kochend heiße Gischt schießt aus der gefrorenen Erde hoch in die klare Andenluft und bietet einen atemberaubenden Anblick. (Achten Sie auf Ihre Schritte, den die Wege sind nicht immer optimal gesichert.) Hier oben leben auch die scheuen Vicunas, deren weiche Wolle sehr gefragt ist. Mit etwas Glück können Sie vielleicht einige Tiere erspähen. Dann fahren Sie weiter zu den heißen Quellen der Termas de Puritama, wo Sie sich bei einem Bad etwas entspannen können. Rückfahrt nach San Pedro de Atacama, wo Sie den Nachmittag zur freien Verfügung haben. Besuchen Sie z.B. das einzigartige Archäologische Museum, dessen Sammlung der belgische Jesuitenpater Gustavo Le Paige zusammengetragen hat. Über 4.000 Schädel, zahlreiche Mumien, Waffen, Steinkeramik und Werkzeuge aus präkolumbischer Zeit bezeugen die jahrhundertealte Besiedlung der Atacamawüste. 4. Tag: San Pedro de Atacama - Calama - SANTIAGO Fahrt zurück zum Flughafen (zusammen mit anderen Reisenden ohne Reiseleitung). Flug von Calama nach Santiago de Chile. Auf dem Flughafen von Santiago endet die Reise. Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich. Osterinsel: 1. Tag: Santiago - OSTERINSEL (HANGA ROA) Flug von Santiago de Chile zur Osterinsel (ca. 5 Std.). Empfang am Flughafen bei Hanga Roa und Fahrt ins Hotel. Wenn Ihnen in Europa alles zu dicht und zu eng ist, dann sind Sie hier richtig! 2.250 km sind es bis zur nächstgelegenen, bewohnten "Nachbarinsel" Pitcairn und 3.765 km bis zum chilenischen Festland. Damit gilt die Osterinsel als das am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernte Stück Land. Rapa Nui nennen die Eingeborenen ihre Insel, was soviel bedeutet wie "großer, weiter Flecken". 165 qkm ist die dreieckige Insel groß, die am Ostersonntag 1722 vom holländischen Kapitän Jacob Roggeveen entdeckt wurde und seit 1888 zu Chile gehört. Auf der nur 24 km langen und 13 km breiten Insel wohnen knapp 4.000 Menschen, die fast nur vom Tourismus leben, denn die Osterinsel ist heute nur noch eine karge Grassteppe. Weltberühmt ist die Osterinsel für ihre Moai, Steinfiguren z.T. riesigen Ausmaßes, von denen etwa 1.000 Stück auf der Insel gefunden wurden. Die Moai stehen meist in der Nähe der Küste auf einem Ahu, einem Steinsockel, der als Zeremonialstätte diente. Die Moai blicken fast immer ins Land hinein und kehren dem Meer den Rücken zu. Die genaue Bedeutung dieser Statuen ist bis heute ein Rätsel geblieben. Ihre Herstellung wurde von den Insulanern sehr abrupt beendet und später sogar die Moai umgestürzt und die Ahu zerschlagen. 2. Tag: OSTERINSEL (RAPA NUI) Auf dem heutigen Tagesausflug folgen Sie den Spuren des ersten Königs der Osterinsel, Hota Matu'a, von seiner Ankunft auf der Insel am Anakena Strand bis zu seiner Grabstätte. Dabei bekommen Sie einen Einblick in das Leben der ersten polynesischen Seefahrer, die die Insel entdeckten und besiedelten. Zuerst besuchen Sie den Strand von Anakena, wo der Überlieferung zufolge König Hotu Matu'a zum ersten Mal Rapa Nui betreten hat. Es fast der einzige Strand auf der Osterinsel, deren Küsten größtenteils steil ins Meer abfallen und von stürmischer Brandung umtost sind. Hier besichtigen Sie Ahu Nau Nau und Ahu Ature Huki. Als Thor Heyerdahl 1956 auf der Osterinsel forschte, richtete er hier den ersten Moai wieder auf und begann damit die bis heute andauernden Restaurierungsarbeiten. Seit 1995 ist der Nationalpark Rapa Nui UNESCO Weltkulturerbe. Durch die Bahía La Perousse fahren Sie weiter zum zerstörten Ahu Te Pito Kura. Der Moai ist 9,80 m hoch und wiegt etwa 82 Tonnen; damit ist er der größte Moai, der auf der Osterinsel jemals transportiert worden ist. Ein Kilometer hinter der Küste liegt der unscheinbare Hügel des Rano Raraku. Der Tuffstein dieses erloschenen Vulkans lieferte das Material für die Moai. Hier blicken Sie direkt in die - verlassene - Werkstatt der alten Steinmetze: rund 300 Moais in allen Stufen der Fertigung liegen hier. Von fertigen Maoi, die nie mehr abtransportiert worden sind, bis zu roh behauenen Figuren, die noch halb im Fels stecken. Hier ruht als unvollendete Figur auch der größte, bekannte Moai mit der fantastischen Länge von 20,90 Metern. Der kleine Kratersee im Vulkan ist eine der ganz wenigen Süßwasserstellen auf der Osterinsel und wurde noch bis vor kurzem für die Wasserversorgung der Insel benützt. Nicht weit vom Rano Raraku liegt an einer Meeresbucht der einfach überwältigende Ahu Tongariki. 15 Moai erheben sich auf der riesigen Plattform vor der tosenden Brandung des Pazifiks. Ahu Tongariki ist heute die größte Zeremonialstätte auf der Osterinsel. Der Ahu Aka Hanga bestand aus vier Plattformen mit 12 Moai. Der Ahu liegt heute noch so zerstört da, wie ihn die Insulaner einst hinterlassen haben. In einer Plattform soll König Hotu Matu'a begraben sein. 3. Tag: OSTERINSEL (RAPA NUI) Am Vormittag folgen Sie dem Kult des Vogelmannes. Als die Moai umgestürzt und die Ahu zerstört wurden, entstand unter den Clans der Kult des Tangata Manu (Vogelmann). Wer das erste Ei des Vogels Manutara von einer kleinen Insel unversehrt zur Hauptinsel brachte, war der neue Herrscher für ein Jahr. Zuerst besuchen Sie Ana Kai Tangata, eine Höhle mit Malereien, die den Vogel Manutara zeigen und seine Ankunft im Frühling, womit der Wettkampf aufs neue begann. Weiter geht es zum Vulkan Rano Kau, der sich 320 m über die Insel erhebt. Vom Kraterrand öffnet sich ein überwältigender Ausblick auf den tief unten tosenden Pazifik und drei kleine Inseln, darunter Motu Nui, von der das Vogelei zu holen war. Am Rand des Rano Kau liegt spektakulär auf einer schmalen Steilklippe hoch über dem Meer Orongo, die bedeutendste Stätte des Vogelmannkults. Die Kultstätte besteht u.a. aus 52 flachen, kleinen Steinhäusern und zahlreichen Felszeichnungen mit Darstellungen des Vogelmanns. Auch Reste eines Ahus wurden gefunden. Sehenswert ist auch Ahu Vinapu. Seine Mauern sind ohne Mörtel so exakt errichtet, wie man es sonst von Bauten der Inka kennt. Das hat bis heute zu Spekulationen geführt, ob die Insulaner nicht auch vom chilenischen Festland stammen könnten. Am Nachmittag besuchen Sie den berühmten Ahu Akivi, der ganz anders ist, als die übrigen Ahu auf der Osterinsel. Er liegt nicht an der Küste und seine Moai blicken aufs Meer hinaus. Weiterfahrt zum Krater Puna Pau, aus dessen Gestein die Kopfbedeckungen der Moai gefertigt wurden. Zum Abschluß Ihrer Erkundung der Osterinsel besichtigen Sie den ebenfalls ungewöhnlichen Ahu Hanga Poukura, der sich mehr als 100 m lang an einer Meeresbucht erstreckt. Fahrt zurück zum Hotel. 4. Tag: Osterinsel - SANTIAGO Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Flug von der Osterinsel nach Santiago de Chile (ca. 5 Std.). Mit der Ankunft auf dem Flughafen von Santiago endet die Reise. Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich. NACHPROGRAMM BRASILIEN: Badeverlängerung auf Halbinsel Buzios: 1. Tag: SALVADOR DA BAHIA Transfer vom Stadthotel zum Badehotel bei Salvador da Bahia. Rest des Tages zur freien Verfügung. 2.-4. Tag: SALVADOR DA BAHIA Drei ganze Badetage zur freien Verfügung. 5. Tag: SALVADOR DA BAHIA Transfer vom Badehotel zum FlughaFen in Salvador da Bahia. Ende der Reise. Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich. Weitere Nachprogramme in Brasilien auf Anfrage: Florianopolis (4 Tage / 3 Nächte) Chapada da Diamantina (5 Tage / 4 Nächte)
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