| Amerika - Länderkombinationen Reisen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Früher Besuch von Machu Picchu - bevor die Touristen kommen! Peru ist das Land mit einem überreichen Erbe aus mehreren tausend Jahren von verschiedenen Hochkulturen der Indio, von denen die Kultur der Inka die bedeutendste in ganz Südamerika gewesen ist. Noch heute ist Peru stark geprägt von den traditionellen Lebensformen der Indio, deren kulturelles Zentrum die Stadt Cuzco in den Anden ist. Sie besuchen die gewaltigen Ruinen der Inka bei Cuzco und die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu. Bei unserer Reise übernachten Sie in Aguas Calientes und besuchen daher Machu Picchu bereits am Morgen - bevor die Touristenzüge aus Cuzco ankommen! Anfang und Ende dieser Südamerikareise ist Lima, die Hauptstadt von Peru, mit einer wunderschönen kolonialen Altstadt. Zusätzlich besuchen Sie die schönste Kolonialstadt in Peru, das weiße Arequipa. Sowohl Lima als auch Arequipa gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Auch die gegensätzlichen Landschaften von der Wüste an der Küste des Pazifik bis hinauf zum tiefblauen Titicacasee in den schneebedeckten Anden machen Peru zu einem der spektakulärsten Länder der Erde und dem beliebtesten Reiseland in Südamerika. Ein weiterer Höhepunkt Ihrer Perureise ist der Besuch des gewaltigen Colca Canyon, der viel tiefer ist als der Grand Canyon in Arizona. Bolivien verbindet ein sehr lebendiges, indianisches Leben mit einer grandiosen Natur und vielfältigen Flora und Fauna zu einem ganz besonderen Reiseerlebnis. Ihre Reise führt auf dem schönsten Weg nach Bolivien, über den legendären Titicacasee und über den Altiplano nach La Paz, die höchstgelegene Großstadt der Welt. Sie verbringen einen Tag am Titicacasee und gewinnen einen Eindruck vom Leben der Indios. Sehr sehenswert ist auch Tiwanaku (oder Tiahuanaco), die bedeutendste archäologische Fundstätte in Bolivien. Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland! Sie können so z.B. eine größere Reise selbst zusammenstellen oder Ihre Bonusmeilen verfliegen. Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot. Alternativ können Sie diese Reise auch als Individualreise exklusiv für nur 2-4 Personen buchen. Ohne Gruppe bestimmen Sie selbst den Termin Ihrer Reise! Willkommen in Südamerika. Eine unvergeßliche Rundreise mit Flug, Bus und Zug durch Peru und Bolivien erwartet Sie! 1. Tag: LIMA (PERU) Ankunft auf dem Flughafen in Lima in eigener Regie. Begrüßung durch die deutschprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel in Lima. 2. Tag: LIMA (PERU) Die Hauptstadt von Peru wurde 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet. Hier begegnen sich sowohl altehrwürdige Kolonialbauten in ruhigen Stadtteilen als auch die Hektik der größten Metropole des Landes mit mehr als 10 Mio. Einwohnern und einem chaotischen Verkehr. Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt durch Lima. Sie besuchen zunächst die koloniale Innenstadt, die seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Hier sehen Sie die Plaza de Armas, umgeben vom Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais mit typischen Erkern aus Holz und der Kathedrale. Dann besichtigen Sie das weltberühmte Archäologische Nationalmuseum Larco mit einer schier überwältigenden Fülle von Exponaten aus vier Jahrtausenden der Geschichte Perus. Es ist die größte private Sammlung präkolumbischer Kunstobjekte der Welt, die Ihnen einen ausgezeichneten Überblick über die verschiedenen Kulturen des alten Peru gibt. In einem Raum sehen Sie eine riesige, detailgetreue Rekonstruktion der Inka-Stadt Machu Picchu. Anschließend begrüßt Sie in der Casa Luna der Hausherr persönlich und zeigt Ihnen in dem schönen Haus eine beeindruckende Sammlung von einheimischem Kunsthandwerk. Nachmittag zur freien Verfügung für Entdeckungen auf eigene Faust. Erkunden Sie z.B. den Stadtteil Miraflores direkt an der Pazifikküste. Auf dem Indiomarkt finden Sie praktisch das ganze peruanische Kunsthandwerk. Viele Straßencafes laden zur Muße ein. Oder besuchen Sie das berühmte Goldmuseum mit Perus größter und beeindruckendster Sammlung von präkolumbischen Goldobjekten. 3. Tag: Lima - CUZCO (PERU) Morgens Fahrt zum Flughafen und Flug von Lima über die schneebedeckten Anden nach Cuzco (ca. 1 Std.). Auf dem Flughafen begrüßt Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und begleitet Sie auf Ihrer weiteren Reise zum Machu Picchu. Das Wort Cuzco bedeutet in Quechua "Nabel der Welt", ein treffender Name für die Hauptstadt des Inkareiches (ca. 1200-1533), das in seiner größten Ausdehnung von Ecuador bis Chile reichte, was ungefähr der Entfernung vom Nordkap bis Nordafrika entspricht. Auf 3.330 m Höhe in dem fruchtbaren Tal des Rio Vilcanota gelegen, ist Cuzco mit rund 320.000 Einwohnern auch heute das indianische Zentrum der Anden. Hier wohnen überwiegend Quechua-Indios, die direkten Nachkommen der Inka. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie Cuzco kennen. Dank seiner prächtigen Kolonialarchitektur und den Resten großartiger Inka-Bauten gehört Cuzco seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe und ist ein weiterer kultureller Höhepunkt auf Ihrer Rundreise durch Südamerika. Nach der Zerstörung von Cuzco im Jahre 1536 errichteten die Spanier auf den Fundamenten der Inka-Bauten koloniale Paläste und herrliche Kirchen. Im Zentrum der Stadt und des ganzen Inka-Reiches liegt die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, einem wahren Schatzhaus kolonialer Kunst und Architektur. In der Nähe befindet sich die 1622 von Jesuiten gegründete Universität. Auch das Erzbischöfliche Palais ruht auf dem Fundament eines ehemaligen Inka-Palastes, in das ein tonnenschwerer, zwölfeckiger Felsblock mit größter Präzision eingepaßt worden ist. Der Sonnentempel Korikancha war einst der heiligste Tempel der Inka. Die Spanier überbauten ihn mit einer Kirche, so daß wenigstens die immer noch beeindruckenden Fundamente mit perfekt gefugten Steinblöcken erhalten blieben. Dann besichtigen Sie die Ruinen vor der Stadt Cuzco: Die Festung Sacsayhuaman, deren gewaltige Zyklopenmauer aus exakt behauenen Steinquadern von mehr als 100 t Gewicht weltberühmt geworden ist; das Qenqo-Heiligtum mit seiner markanten Gesteinsformation wie ein Freilichttheater; der rituelle Reinigungsplatz Tambo Machay, auch "Bad des Inka" genannt und die kleine Festungsanlage Puca Pucara, die auf 3.650 m den Zugang zur Hauptstadt der Inka schützte. 4. Tag: Cuzco - Urubambatal - AGUAS CALIENTES (PERU) Vormittag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen in Cuzco. Am Nachmittag geht Ihre Fahrt mit dem Bus weiter in das Urubambatal, das "Heilige Tal" der Inka. Vorbei an landschaftlich beeindruckend gelegenen Ruinen und kleinen Dörfern erreichen Sie Ollantaytambo (2.792 m). Ollantaytambo liegt gut sichtbar am Berg. Es ist die einzige, im ursprünglichen Zustand erhaltene Stadt der Inka. Trotz gewaltiger Mauern und einer strategisch sehr günstigen Lage, hatte der Ort mehr religiöse als militärische Bedeutung. Die Steine für die Gebäude mussten von einem Berg hoch über dem gegenüberliegenden Ufer des Rio Urubamba 6 km weit herangeschafft werden, was großes technisches Können und die Arbeitskraft von tausenden Indios erfordert hat. Mit dem Zug setzen Sie Ihre Reise fort (Abfahrt in Ollantaytambo ca. 16-17 Uhr). Es erwartet Sie eine wunderschöne Fahrt mit dem "Vistadome" Express-Zug durch die fruchtbare Ebene des Urubambatals und entlang des Rio Urubamba. Ständig ändert sich die Landschaft! Ihr Tagesziel ist der Ort Aguas Calientes, direkt zu Füßen des Machu Picchu gelegen. 5. Tag: Aguas Calientes - Machu Picchu - CUZCO (PERU) Da Sie in Aguas Calientes übernachtet haben, fahren Sie schon am frühen Morgen auf der schmalen Straße durch lange Serpentinen 8 km den steilen Berg hinauf zu den Ruinen (2.360 m). So erleben Sie Machu Picchu noch vor Ankunft der Züge aus Cuzco und der täglichen Touristeninvasion! Machu Picchu wurde 1911 von Hiram Bingham wieder entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba suchte, die Hochburg des letzten Inka Tupac Amaru. Jedoch ist Machu Picchu unter diesem Namen und am geographisch exakten Ort schon in Landkarten des 19. Jhs. vermerkt, so daß die Existenz von Machu Picchu schon vorher bekannt gewesen sein muß. Machu Picchu wird oft als Zufluchtsort gesehen, den die Spanier nie entdeckten. Da es keine historischen Quellen gibt, sind weder der ursprüngliche Name (Machu Picchu bedeutet in Quechua lediglich "Alter Gipfel") noch der Zweck des Ortes bekannt. Entsprechend unterschiedlich sind die Theorien, die die neuere Forschung entwickelt hat: Einige sehen in Machu Picchu ein religiöses und astronomisches Zentrum, das ab 1420 erbaut und gegen 1520, also noch vor Ankunft der Spanier, aufgegeben wurde. Andere sehen darin eine Siedlung, die zur Zeit des Untergangs des Inkareichs noch im Bau war und nicht mehr fertiggestellt wurde. Auf jeden Fall erleben und besichtigen Sie die beeindruckende Ruinenstadt, die mit ihrer exponierten Lage auf einem Bergrücken hoch in den Anden zu den großen kulturellen Höhepunkten in Peru und ganz Südamerika gehört. Seit 1983 gehört Machu Picchu zum UNESCO Weltkulturerbe. Die UNESCO ist über die rund 2.000 täglichen Besucher gar nicht glücklich und möchte die Besucherzahl am liebsten auf 800 pro Tag begrenzen, um die empfindlichen Terrassen besser zu schützen. Fahrt mit dem Bus durch die Serpentinen zurück nach Aguas Calientes. Nach dem Mittagessen Fahrt mit dem Zug (Abfahrt ca. 16-17 Uhr) durch das Urubambatal zurück nach Ollantaytambo und Fahrt weiter mit dem Bus nach Cuzco in Ihr Hotel. 6. Tag: Cuzco - PUNO (PERU) Mit einem öffentlichen Linienbus unternehmen Sie heute eine ganztägige Fahrt durch die Anden von Cuzco nach Puno (zusammen mit anderen Reisenden, inkl. Mittagessen). Diese spektakuläre Busfahrt folgt der Straße, die direkt neben der Trasse der Andenbahn gebaut wurde. Das landschaftliche Erlebnis unterscheidet sich nicht von dem, das die Bahnfahrt bietet, aber die Busfahrt erlaubt Ihnen weitere Besichtigungen unterwegs. Die Fahrt führt Sie durch eine sehr typische Landschaft der Anden, den Altiplano, wo neben Lamas auch deren Verwandte, Vicunas und Alpakas, leben. Nur wenige Kilometer hinter Cuzco besuchen Sie das malerische Kolonialdorf Andahuaylillas. Die kleine Jesuitenkirche aus dem 17. Jh., berühmt für ihren reichen, barocken Goldschmuck und viele Gemälde, zieht täglich Scharen von Indios an, die teils von weither hierhin pilgern. Die Fahrt führt weiter zum Archäologischen Park von Raqchi. Hier besichtigen Sie die Reste eines Tempels, der dem in den Anden vielerorts verehrten Schöpfergott Viracocha geweiht war. Der mächtige Bau mit einer Seitenlänge von 92 x 25 m und mit bis zu 20 m hohen, bemalten Ziegelmauern und Säulen aus Vulkangestein beeindruckt auch noch als Ruine. Sie erreichen den La Raya Paß, mit 4.319 m der höchste Punkt der heutigen Fahrt. Der La Raya Paß ist auch die Wasserscheide zwischen dem Titicacasee und dem Pazifik auf der einen Seite und dem Amazonas und Atlantik auf der anderen Seite. Hinter dem La Raya-Paß geht die Fahrt weiter zum Busbahnhof in Puno, wo Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung erwartet. Fahrt in Ihr Hotel in Puno. 1668 wurde Puno 3.827 Meter über dem Meeresspiegel am blauen Titicacasee gegründet. Nahegelegene Silberminen machten Puno einst zu einer der reichsten Städte in Südamerika. Heute ist die Stadt mit rund 120.000 Einwohnern vor allem als Tor nach Bolivien bedeutend. 7. Tag: Puno - Copacabana - Titicacasee - HUATAJATA (BOLIVIEN) Am frühen Morgen geht die Fahrt weiter auf der Landstraße am Ufer des Titicacasee entlang bis Sie kurz vor Copacabana die Grenze nach Bolivien überqueren. Copacabana ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Südamerika, der auch dem berühmten Strand in Rio de Janeiro seinen Namen gab. Der kleine Ort mit nur etwa 3.000 Einwohnern liegt am Südufer des Titicacasee, überragt von der mächtigen Kathedrale aus dem 16. Jh., in der die Schwarze Madonna, die "Indianer-Jungfrau", verehrt wird. Der Titicacasee liegt 3.810 m über dem Meeresspiegel und ist der höchstgelegene, kommerziell schiffbare See der Welt. Mit einer Länge von 194 km und einer durchschnittlichen Breite von 65 km ist er der größte See in Südamerika und etwa 15 Mal größer als der Bodensee. Er ernährt eine karge Region durch seinen Fischreichtum und eine bescheidene Landwirtschaft, die an seinen Ufern möglich ist. Der Titicacasee gilt als die Urheimat der Kartoffel, die hier auch heute noch angebaut wird. Der den Inka heilige Titicacasee bildet die natürliche Grenze zwischen Peru und Bolivien. Mit einem Katamaran fahren Sie über den Titicacasee zur Mondinsel. Auf der kahlen, kleinen Insel stehen noch die Überreste des einst verschwenderisch mit Gold und Silber ausgeschmückten Mondtempels der Inka. Alles Edelmetall wurde von den habgierigen Spießgesellen Pizarros geraubt und eingeschmolzen. Auf der Sonneninsel soll der Legende nach der Schöpfergott Viracocha Sonne, Mond und Menschen erschaffen haben. Seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, ließ er aus dem Titicacasee emporsteigen und das Inka-Reich gründen. Während der spanischen Eroberung wurde der Überlieferung zufolge alles Inkagold im See versenkt, wo es in seinen Tiefen noch immer ruht. Rückfahrt nach Copacabana, wo Sie die "Indianer-Jungfrau" in der Kathedrale besuchen. Weiterfahrt mit dem Bus in das Örtchen Huatajata. Ihr Hotel für die heutige Übernachtung, das Inca Utama, widmet sich der Pflege der traditionellen Lebensweise der Indios am Titicacasee. Hier besuchen Sie das Altiplano-Museum, das anschaulich über die Naturgeschichte und das Leben am Titicacasee informiert. Außerdem hat man ein Dorf angelegt, daß die verschiedenen Bauweisen der Indios zeigt, wie zum Beispiel die Lehmiglus der Urus-Chipayas. Sie sehen, wie Chicha hergestellt wird, ein traditionelles Maisgetränk und können Indiofrauen beim Weben und Spinnen zusehen oder geschickten Handwerkern, die aus alten Autoreifen bequeme Sandalen fertigen. Sie können einige der traditionellen Spiele der Indiovölker beobachten wie auch typische Tiere des Altiplano aus der Nähe sehen: Lamas, Alpacas und Vicunas. Wenn Sie noch mehr vom Leben der Indios am Titicacasee erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen eine Bootsfahrt über den Titicacasee zu den "Islas Flotantes", den Inseln der Uros Indianer (Buchung und Bezahlung (ca. USD 41 p.P.) vor Ort). Die Uros gehören zu den Ureinwohnern am Titicacasee. Sie leben auf ca. 40 schwimmenden Inseln, die sie aus Schilfrohr bauen. Früher haben die Uros ihre Inseln bei Gefahr aus der Verankerung gelöst und auf den See hinaus gezogen. So haben sich die Indios ihre ganz eigene Kultur bewahrt und wollen bis heute nicht das leichtere Leben an Land. Allerdings dürfen inzwischen Touristen die Inseln besuchen, denen die Indios sehr gerne ihr Kunsthandwerk verkaufen. Anschließen besuchen Sie auf der Insel Quewaya ein Projekt, das die Uros in der Wahrung ihrer traditionellen Lebensweise und kulturellen Selbständigkeit unterstützt. Auch der Abend steht ganz im Zeichen der Indiokultur am Titicacasee. Sie lernen die Mythen der Kallawaya kennen. Die Kallawaya sind ein Volk in Bolivien, das sehr bekannt ist für seine guten Heiler. Ihre sehr lebendigen Mythen werden seit 2003 von der UNESCO zu den "Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit" gezählt. Im Observatorium Alajpacha ("Jenseits der Sterne") erfahren Sie vom astronomischen Wissen der alten Indiovölker und betrachten einen überwältigenden Sternenhimmel. 8. Tag: Huatajata - Tiwanaku - LA PAZ (BOLIVIEN) Am Vormittag sollten Sie die optionale Besichtigung von Tiwanaku nicht versäumen (Buchung und Bezahlung (ca. USD 77 p.P.) vor Ort). Tiwanaku, das auch Tiahuanaco genannt wird, liegt in einer Höhe von 3.843 m auf einer riesigen Ebene. Fast 3.000 Jahre lang (ca. 1580 v. Chr.-1200 n. Chr.) von bis zu 20.000 Menschen besiedelt, ist es die bedeutendste archäologische Stätte des präkolumbischen Boliviens! Sie besichtigen die Stufenpyramide Acapana, zu der auch ein rätselhafter, halbunterirdischer Tempel gehört. Sehr gut rekonstruiert ist der Tempel Kalasasaya, dessen Sonnentor heute das berühmteste, historische Monument in den Anden ist. Viele Bauten sind mit Flachreliefs verziert, die Tiere und festlich geschmückte Menschen darstellen. Die ursprüngliche Bedeutung der Reliefs wie auch der ganzen Anlage, die erst zu einem Sechstel freigelegt worden ist, konnte bis heute nicht enträtselt werden. In Huatajata verlassen Sie den Titicacasee und über den Altiplano geht die Busfahrt noch etwa 80 Kilometer weiter nach La Paz, wo Sie am Mittag ankommen. Mit rund 1,1 Mio. Einwohnern ist La Paz die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt Boliviens. Hier befindet sich zwar auch der Regierungssitz, aber die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre. Auf jeden Fall ist La Paz die höchstgelegene Großstadt der Welt. Sie erstreckt sich in einem riesigen Talkessel des Rio Chokeyapu am Ostrand des Altiplano von etwa 3.200 m bis auf 4.100 m über Meeresniveau. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Rundfahrt durch La Paz, das mit ganzem Namen "Nuestra Senora de La Paz" (Unsere Liebe Frau des Friedens) heißt. 1548 gründetet Alonzo de Mendoza die Stadt als Handelsstation auf dem Weg von den Silberminen von Potosi nach Peru. La Paz hat in seiner Altstadt Casco Viejo noch viele gut erhaltene Bauten aus der Kolonialzeit. Neben dem kolonialen Erbe prägt die Indiokultur die Stadt, von der Sie besonders auf den vielen offenen Märkten einen guten Eindruck bekommen. In La Paz gibt es einen der größten Indiomärkte in Südamerika. Die verschiedenen Indio-Völker (Indigena) machen mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung aus; rechnet man die Mischlinge hinzu sind es sogar 85%! Dann bringt Sie eine Fahrt in den verhältnissmäßig tief gelegenen Süden der Stadt, wo sich die schicken Vororte von La Paz befinden. Etwa 10 km südöstlich von La Paz besuchen Sie das Mondtal (Valle de la Luna). Wind und Regen haben in Jahrmillionen aus rötlichem und grauem Gestein eine unwirtliche Mondlandschaft geschaffen, die man gesehen haben muß! 9. Tag: La Paz - Juliaca - AREQUIPA (PERU) Heute fahren Sie zurück nach Peru. Ihr Bus folgt dem Golfo de Taroco, dem südlichsten Zipfel des Titicacasee zum Grenzort Desaguadero. Nach den Grenzformalitäten geht die Fahrt weiter zum Flughafen von Juliaca, der Wirtschaftsstadt der Region Puno. Flug von Juliaca nach Arequipa (ca. 45 Min.). Begrüßung durch die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt in Ihr Hotel in Arequipa. In einem fruchtbaren Tal zwischen Wüste und dem mächtigen Gebirgszug der Anden auf etwa 2.380 m Höhe gelegen, ist Arequipa mit mehr als 800.000 Einwohnern eine der größten Städte in Peru. Weißer Tuffstein, den die drei umliegenden Vulkane (El Misti 5.822 m, Chachani 6.075 m und Pichu Pichu 5.669 m) herausgeschleudert haben, war das bevorzugte Baumaterial und führte zum Beinamen "Stadt in Weiß". 10. Tag: Arequipa - COLCA CANYON Fahrt mit dem Bus in nordwestlicher Richtung zum unvergleichlichen Colca Canyon (ca. 90 km). Vorbei am Vulkan Chachani steigt die Straße in das Hochland hinauf. Auf einer Höhe von etwa 3.850 m erstreckt sich hier das nationale Schutzgebiet Salinas und Aguada Blanca. Es wurde 1979 eingerichtet, um Fauna und Flora der Andenregion zu schützen. In der menschenlosen Wüste leben Lamas, Alpacas und Vicunas; die Seen und Salinen locken zahllose Vögel an. Fast 140 verschiedene Vogelarten leben hier, darunter wunderschöne Flamingos. Dann sehen Sie Terrassenfelder, die seit vorkolumbischen Zeiten bis heute noch in Gebrauch sind. Sie überqueren einen 4.800 m hohen Paß, den höchsten Punkt Ihrer Reise, mit prächtigem Ausblick auf den schneebedeckten Vulkan Ampatao (6.310 m). Die Straße führt durch eine spektakuläre Landschaft hinunter nach Chivay (3.600 m). Mit rund 4.000 Einwohnern liegt Chivay am östlichen Eingang zum Colca Canyon und ist das Zentrum der Region. Im Tal des Rio Colca haben die Inka große Terrassen für die Landwirtschaft angelegt. Seit vorkolumbischen Zeiten sind die zahllosen Terrassenfelder bis heute in Gebrauch. Auf der Fahrt zum Dorf Coporaque, das nur wenige Kilometer entfernt ist, sehen Sie diese Terrassen sehr gut. Einen hervorragenden Überblick über diese meisterhaften Anlagen haben Sie vom Mirador de Ocolle. Zu Füßen dieses Aussichtspunkts liegen Terrassen in einem beeindruckenden Halbrund, wie in einem Amphitheater. 11. Tag: Colca Canyon - AREQUIPA Der Rio Colca windet sich mehr als 100 km lang und bis zu 3.191 m tief durch die Anden und hat dadurch den berühmten Colca Canyon geschaffen. Hinter dem benachbarten Canyon del Cotahuasi ist er der zweittiefste Canyon der Welt! Er ist erheblich tiefer als der Grand Canyon in den USA, der es auf "nur" 1.800 m bringt. Am frühen Morgen fahren Sie am Südrand des Colca Canyon entlang. In vielen Dörfern im oberen Teil des Canyons, wie z.B. in Yanque, Achoma, Maca oder Pinchollo, werden ebenfalls noch die traditionellen Terrassenfelder bewirtschaftet. Sie erreichen den Aussichtspunkt Cruz del Condor über der tiefsten Stelle des Canyons. Die Aussicht in den Abgrund und über den Canyon hinweg zur Nordseite ist phantastisch! In der frühen Morgenthermik steigen Kondore auf bis über den Rand des Canyons. Mit einer beeindruckenden Flügelspannweite von bis zu 3,20 m ist der majestätische Kondor der König der Lüfte in Südamerika. Dann geht die Fahrt mit dem Bus zurück nach Arequipa. 12. Tag: Arequipa - LIMA Arequipa wurde am 15. August 1540 von den Spaniern gegründet. Die koloniale Altstadt mit vielen prächtigen Kirchen und großzügigen Klöstern gehört zu den schönsten Städten von Peru und ist seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe! Auf einer Stadtrundfahrt am Vormittag besuchen Sie die Plaza de Armas, die als einer der schönsten Plätze in Peru gilt. Eine Seite der Plaza nimmt die Kathedrale aus dem 17. Jh. ein. Ferner besuchen Sie die herrliche Jesuitenkirche Iglesia de la Compania, das San Lazaro Viertel und die Außenbezirke Yanahuara und Cayma, von wo Sie einen eindrucksvollen Blick haben auf die Stadt und den sich dahinter erhebenden Vulkan El Misti. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Perus ist die riesige Klosterstadt Santa Catalina. Um 1580 gegründet, lebten hier reiche Nonnen mit ihren Bediensteten, insgesamt bis zu 1.000 Menschen, in vielfältigen Gebäuden, verbunden durch ein Labyrinth von Gassen und Innenhöfen. Dieses architektonische Meisterwerk wurde erst 1970 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Transfer zum Flughafen und Flug von Arequipa nach Lima. Mit der Ankunft auf dem Flughafen in Lima endet Ihre Rundreise durch Peru und Bolivien. Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.
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Südamerikareise ab / bis Lima











