| Amerika - Länderkombinationen Reisen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Früher Besuch von Machu Picchu - bevor die Touristen kommen! Mit dem Bus durch das Felsgebirge der Anden in Peru, mit dem Geländewagen auf Pisten durch die menschenleeren Weiten des Altiplano zu großen Salzwüsten und gewaltigen Vulkanen in Bolivien und Chile. Zusätzlich erleben Sie Höhepunkte der indianischen Kultur in Cuzco und Machu Picchu. Peru und Bolivien sind die beiden Länder in Südamerika mit einer sehr lebendigen, indianischen Kultur. Ganz anders Chile, das bis heute sehr stark von europäischen Einwanderern geprägt ist. Peru, das Land der indianischen Kulturen und traditionellen Lebensformen der Indios, ist das beliebteste Reiseland in Südamerika. Auf unserer Reise sehen Sie die Hauptstadt Lima mit einer schönen kolonialen Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe), gewaltige Ruinen der Inka bei Cuzco und die legendäre Ruinenstadt Machu Picchu. Bei unserer Reise übernachten Sie in Aguas Calientes und besuchen daher Machu Picchu bereits am Morgen - bevor die Touristenzüge aus Cuzco ankommen! Bolivien verbindet ein reiches Erbe der Kolonialzeit und eine sehr lebendige, indianische Kultur mit einer grandiosen Natur und vielfältigen Flora und Fauna zu einem ganz besonderen Erlebnis. Ihre Reise führt auf dem schönsten Weg ins Land, über den legendären Titicacasee. Sie besuchen La Paz, die höchstgelegene Großstadt der Welt. Weiter geht Ihre Fahrt mit dem Zug in den Südwesten von Bolivien zum größten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni. Mit dem Geländewagen fahren Sie auf Straßen und Pisten über den Altiplano in Boliven zu der Kette von Vulkanen an der Grenze zu Chile. Unterwegs sehen Sie Naturwunder wie die rote Laguna Colorada oder die grüne Laguna Verde, überragt vom mächtigen Kegel des Vulkan Licancabur. Chile erstreckt sich eingezwängt zwischen Anden und Pazifik als durchschnittlich nur ca. 180 km schmaler, dafür aber 4.300 Kilometer langer Küstenstreifen. Chile gilt heute als eines der am höchsten entwickelten Länder in Südamerika. Sie besuchen San Pedro de Atacama in der Atacamawüste, der trockensten Wüste der Welt im Norden von Chile, die berühmte Hafenstadt Valparaiso und natürlich die recht europäisch anmutende Hauptstadt Santiago de Chile. Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland! Sie können so z.B. eine größere Reise selbst zusammenstellen oder Ihre Bonusmeilen verfliegen. Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot. Alternativ können Sie diese Reise auch als Individualreise exklusiv für nur 2-4 Personen buchen. Ohne Gruppe bestimmen Sie selbst den Termin Ihrer Reise! Nach der Rundreise können Sie noch weitere Entdeckungen auf eigene Faust unternehmen. Chile ist ein ideales Reiseland für Selbstfahrer! Mit einem Mietwagen, den Sie schnell und einfach bei uns buchen, sind Sie für weitere Unternehmungen gut gerüstet. Eine unvergeßliche Rundreise mit Bus, Zug und Geländewagen durch den Westen von Südamerika erwartet Sie! 1. Tag: LIMA (PERU) Ankunft auf dem Flughafen in Lima in eigener Regie. Begrüßung durch die deutschprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel in Lima. 2. Tag: LIMA (PERU) Die Hauptstadt von Peru wurde 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet. Hier begegnen sich sowohl altehrwürdige Kolonialbauten in ruhigen Stadtteilen als auch die Hektik der größten Metropole des Landes mit mehr als 10 Mio. Einwohnern und einem chaotischen Verkehr. Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt durch Lima. Sie besuchen zunächst die koloniale Innenstadt, die seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Hier sehen Sie die Plaza de Armas, umgeben vom Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais mit typischen Erkern aus Holz und der Kathedrale. Dann besichtigen Sie das weltberühmte Archäologische Nationalmuseum Larco mit einer schier überwältigenden Fülle von Exponaten aus vier Jahrtausenden der Geschichte Perus. Es ist die größte private Sammlung präkolumbischer Kunstobjekte der Welt, die Ihnen einen ausgezeichneten Überblick über die verschiedenen Kulturen des alten Peru gibt. In einem Raum sehen Sie eine riesige, detailgetreue Rekonstruktion der Inka-Stadt Machu Picchu. Anschließend begrüßt Sie in der Casa Luna der Hausherr persönlich und zeigt Ihnen in dem schönen Haus eine beeindruckende Sammlung von einheimischem Kunsthandwerk. Nachmittag zur freien Verfügung für Entdeckungen auf eigene Faust. Erkunden Sie z.B. den Stadtteil Miraflores direkt an der Pazifikküste. Auf dem Indiomarkt finden Sie praktisch das ganze peruanische Kunsthandwerk. Viele Straßencafes laden zur Muße ein. Oder besuchen Sie das berühmte Goldmuseum mit Perus größter und beeindruckendster Sammlung von präkolumbischen Goldobjekten. 3. Tag: Lima - CUZCO (PERU) Morgens Fahrt zum Flughafen und Flug von Lima über die schneebedeckten Anden nach Cuzco (ca. 1 Std.). Auf dem Flughafen begrüßt Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und begleitet Sie auf Ihrer weiteren Reise zum Machu Picchu. Das Wort Cuzco bedeutet in Quechua "Nabel der Welt", ein treffender Name für die Hauptstadt des Inkareiches (ca. 1200-1533), das in seiner größten Ausdehnung von Ecuador bis Chile reichte, was ungefähr der Entfernung vom Nordkap bis Nordafrika entspricht. Auf 3.330 m Höhe in dem fruchtbaren Tal des Rio Vilcanota gelegen, ist Cuzco mit rund 320.000 Einwohnern auch heute das indianische Zentrum der Anden. Hier wohnen überwiegend Quechua-Indios, die direkten Nachkommen der Inka. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie Cuzco kennen. Dank seiner prächtigen Kolonialarchitektur und den Resten großartiger Inka-Bauten gehört Cuzco seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe und ist ein weiterer kultureller Höhepunkt auf Ihrer Rundreise durch Südamerika. Nach der Zerstörung von Cuzco im Jahre 1536 errichteten die Spanier auf den Fundamenten der Inka-Bauten koloniale Paläste und herrliche Kirchen. Im Zentrum der Stadt und des ganzen Inka-Reiches liegt die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, einem wahren Schatzhaus kolonialer Kunst und Architektur. In der Nähe befindet sich die 1622 von Jesuiten gegründete Universität. Auch das Erzbischöfliche Palais ruht auf dem Fundament eines ehemaligen Inka-Palastes, in das ein tonnenschwerer, zwölfeckiger Felsblock mit größter Präzision eingepaßt worden ist. Der Sonnentempel Korikancha war einst der heiligste Tempel der Inka. Die Spanier überbauten ihn mit einer Kirche, so daß wenigstens die immer noch beeindruckenden Fundamente mit perfekt gefugten Steinblöcken erhalten blieben. Dann besichtigen Sie die Ruinen vor der Stadt Cuzco: Die Festung Sacsayhuaman, deren gewaltige Zyklopenmauer aus exakt behauenen Steinquadern von mehr als 100 t Gewicht weltberühmt geworden ist; das Qenqo-Heiligtum mit seiner markanten Gesteinsformation wie ein Freilichttheater; der rituelle Reinigungsplatz Tambo Machay, auch "Bad des Inka" genannt und die kleine Festungsanlage Puca Pucara, die auf 3.650 m den Zugang zur Hauptstadt der Inka schützte. 4. Tag: Cuzco - Urubambatal - AGUAS CALIENTES (PERU) Vormittag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen in Cuzco. Am Nachmittag geht Ihre Fahrt mit dem Bus weiter in das Urubambatal, das "Heilige Tal" der Inka. Vorbei an landschaftlich beeindruckend gelegenen Ruinen und kleinen Dörfern erreichen Sie Ollantaytambo (2.792 m). Ollantaytambo liegt gut sichtbar am Berg. Es ist die einzige, im ursprünglichen Zustand erhaltene Stadt der Inka. Trotz gewaltiger Mauern und einer strategisch sehr günstigen Lage, hatte der Ort mehr religiöse als militärische Bedeutung. Die Steine für die Gebäude mussten von einem Berg hoch über dem gegenüberliegenden Ufer des Rio Urubamba 6 km weit herangeschafft werden, was großes technisches Können und die Arbeitskraft von tausenden Indios erfordert hat. Mit dem Zug setzen Sie Ihre Reise fort (Abfahrt in Ollantaytambo ca. 16-17 Uhr). Es erwartet Sie eine wunderschöne Fahrt mit dem "Vistadome" Express-Zug durch die fruchtbare Ebene des Urubambatals und entlang des Rio Urubamba. Ständig ändert sich die Landschaft! Ihr Tagesziel ist der Ort Aguas Calientes, direkt zu Füßen des Machu Picchu gelegen. 5. Tag: Aguas Calientes - Machu Picchu - CUZCO (PERU) Da Sie in Aguas Calientes übernachtet haben, fahren Sie schon am frühen Morgen auf der schmalen Straße durch lange Serpentinen 8 km den steilen Berg hinauf zu den Ruinen (2.360 m). So erleben Sie Machu Picchu noch vor Ankunft der Züge aus Cuzco und der täglichen Touristeninvasion! Machu Picchu wurde 1911 von Hiram Bingham wieder entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba suchte, die Hochburg des letzten Inka Tupac Amaru. Jedoch ist Machu Picchu unter diesem Namen und am geographisch exakten Ort schon in Landkarten des 19. Jhs. vermerkt, so daß die Existenz von Machu Picchu schon vorher bekannt gewesen sein muß. Machu Picchu wird oft als Zufluchtsort gesehen, den die Spanier nie entdeckten. Da es keine historischen Quellen gibt, sind weder der ursprüngliche Name (Machu Picchu bedeutet in Quechua lediglich "Alter Gipfel") noch der Zweck des Ortes bekannt. Entsprechend unterschiedlich sind die Theorien, die die neuere Forschung entwickelt hat: Einige sehen in Machu Picchu ein religiöses und astronomisches Zentrum, das ab 1420 erbaut und gegen 1520, also noch vor Ankunft der Spanier, aufgegeben wurde. Andere sehen darin eine Siedlung, die zur Zeit des Untergangs des Inkareichs noch im Bau war und nicht mehr fertiggestellt wurde. Auf jeden Fall erleben und besichtigen Sie die beeindruckende Ruinenstadt, die mit ihrer exponierten Lage auf einem Bergrücken hoch in den Anden zu den großen kulturellen Höhepunkten in Peru und ganz Südamerika gehört. Seit 1983 gehört Machu Picchu zum UNESCO Weltkulturerbe. Die UNESCO ist über die rund 2.000 täglichen Besucher gar nicht glücklich und möchte die Besucherzahl am liebsten auf 800 pro Tag begrenzen, um die empfindlichen Terrassen besser zu schützen. Fahrt mit dem Bus durch die Serpentinen zurück nach Aguas Calientes. Nach dem Mittagessen Fahrt mit dem Zug (Abfahrt ca. 16-17 Uhr) durch das Urubambatal zurück nach Ollantaytambo und Fahrt weiter mit dem Bus nach Cuzco in Ihr Hotel. 6. Tag: Cuzco - PUNO (PERU) Mit einem öffentlichen Linienbus unternehmen Sie heute eine ganztägige Fahrt durch die Anden von Cuzco nach Puno (zusammen mit anderen Reisenden, inkl. Mittagessen). Diese spektakuläre Busfahrt folgt der Straße, die direkt neben der Trasse der Andenbahn gebaut wurde. Das landschaftliche Erlebnis unterscheidet sich nicht von dem, das die Bahnfahrt bietet, aber die Busfahrt erlaubt Ihnen weitere Besichtigungen unterwegs. Die Fahrt führt Sie durch eine sehr typische Landschaft der Anden, den Altiplano, wo neben Lamas auch deren Verwandte, Vicunas und Alpakas, leben. Nur wenige Kilometer hinter Cuzco besuchen Sie das malerische Kolonialdorf Andahuaylillas. Die kleine Jesuitenkirche aus dem 17. Jh., berühmt für ihren reichen, barocken Goldschmuck und viele Gemälde, zieht täglich Scharen von Indios an, die teils von weither hierhin pilgern. Die Fahrt führt weiter zum Archäologischen Park von Raqchi. Hier besichtigen Sie die Reste eines Tempels, der dem in den Anden vielerorts verehrten Schöpfergott Viracocha geweiht war. Der mächtige Bau mit einer Seitenlänge von 92 x 25 m und mit bis zu 20 m hohen, bemalten Ziegelmauern und Säulen aus Vulkangestein beeindruckt auch noch als Ruine. Sie erreichen den La Raya Paß, mit 4.319 m der höchste Punkt der heutigen Fahrt. Der La Raya Paß ist auch die Wasserscheide zwischen dem Titicacasee und dem Pazifik auf der einen Seite und dem Amazonas und Atlantik auf der anderen Seite. Hinter dem La Raya-Paß geht die Fahrt weiter zum Busbahnhof in Puno, wo Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung erwartet. Fahrt in Ihr Hotel in Puno. 1668 wurde Puno 3.827 Meter über dem Meeresspiegel am blauen Titicacasee gegründet. Nahegelegene Silberminen machten Puno einst zu einer der reichsten Städte in Südamerika. Heute ist die Stadt mit rund 120.000 Einwohnern vor allem als Tor nach Bolivien bedeutend. 7. Tag: Puno - Copacabana - Titicacasee - HUATAJATA (BOLIVIEN) Am frühen Morgen geht die Fahrt weiter auf der Landstraße am Ufer des Titicacasee entlang bis Sie kurz vor Copacabana die Grenze nach Bolivien überqueren. Copacabana ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Südamerika, der auch dem berühmten Strand in Rio de Janeiro seinen Namen gab. Der kleine Ort mit nur etwa 3.000 Einwohnern liegt am Südufer des Titicacasee, überragt von der mächtigen Kathedrale aus dem 16. Jh., in der die Schwarze Madonna, die "Indianer-Jungfrau", verehrt wird. Der Titicacasee liegt 3.810 m über dem Meeresspiegel und ist der höchstgelegene, kommerziell schiffbare See der Welt. Mit einer Länge von 194 km und einer durchschnittlichen Breite von 65 km ist er der größte See in Südamerika und etwa 15 Mal größer als der Bodensee. Er ernährt eine karge Region durch seinen Fischreichtum und eine bescheidene Landwirtschaft, die an seinen Ufern möglich ist. Der Titicacasee gilt als die Urheimat der Kartoffel, die hier auch heute noch angebaut wird. Der den Inka heilige Titicacasee bildet die natürliche Grenze zwischen Peru und Bolivien. Mit einem Katamaran fahren Sie über den Titicacasee zur Mondinsel. Auf der kahlen, kleinen Insel stehen noch die Überreste des einst verschwenderisch mit Gold und Silber ausgeschmückten Mondtempels der Inka. Alles Edelmetall wurde von den habgierigen Spießgesellen Pizarros geraubt und eingeschmolzen. Auf der Sonneninsel soll der Legende nach der Schöpfergott Viracocha Sonne, Mond und Menschen erschaffen haben. Seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, ließ er aus dem Titicacasee emporsteigen und das Inka-Reich gründen. Während der spanischen Eroberung wurde der Überlieferung zufolge alles Inkagold im See versenkt, wo es in seinen Tiefen noch immer ruht. Rückfahrt nach Copacabana, wo Sie die "Indianer-Jungfrau" in der Kathedrale besuchen. Weiterfahrt mit dem Bus in das Örtchen Huatajata. Ihr Hotel für die heutige Übernachtung, das Inca Utama, widmet sich der Pflege der traditionellen Lebensweise der Indios am Titicacasee. Hier besuchen Sie das Altiplano-Museum, das anschaulich über die Naturgeschichte und das Leben am Titicacasee informiert. Außerdem hat man ein Dorf angelegt, daß die verschiedenen Bauweisen der Indios zeigt, wie zum Beispiel die Lehmiglus der Urus-Chipayas. Sie sehen, wie Chicha hergestellt wird, ein traditionelles Maisgetränk und können Indiofrauen beim Weben und Spinnen zusehen oder geschickten Handwerkern, die aus alten Autoreifen bequeme Sandalen fertigen. Sie können einige der traditionellen Spiele der Indiovölker beobachten wie auch typische Tiere des Altiplano aus der Nähe sehen: Lamas, Alpacas und Vicunas. Wenn Sie noch mehr vom Leben der Indios am Titicacasee erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen eine Bootsfahrt über den Titicacasee zu den "Islas Flotantes", den Inseln der Uros Indianer (Buchung und Bezahlung (ca. USD 41 p.P.) vor Ort). Die Uros gehören zu den Ureinwohnern am Titicacasee. Sie leben auf ca. 40 schwimmenden Inseln, die sie aus Schilfrohr bauen. Früher haben die Uros ihre Inseln bei Gefahr aus der Verankerung gelöst und auf den See hinaus gezogen. So haben sich die Indios ihre ganz eigene Kultur bewahrt und wollen bis heute nicht das leichtere Leben an Land. Allerdings dürfen inzwischen Touristen die Inseln besuchen, denen die Indios sehr gerne ihr Kunsthandwerk verkaufen. Anschließen besuchen Sie auf der Insel Quewaya ein Projekt, das die Uros in der Wahrung ihrer traditionellen Lebensweise und kulturellen Selbständigkeit unterstützt. Auch der Abend steht ganz im Zeichen der Indiokultur am Titicacasee. Sie lernen die Mythen der Kallawaya kennen. Die Kallawaya sind ein Volk in Bolivien, das sehr bekannt ist für seine guten Heiler. Ihre sehr lebendigen Mythen werden seit 2003 von der UNESCO zu den "Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit" gezählt. Im Observatorium Alajpacha ("Jenseits der Sterne") erfahren Sie vom astronomischen Wissen der alten Indiovölker und betrachten einen überwältigenden Sternenhimmel. 8. Tag: Huatajata - Tiwanaku - LA PAZ (BOLIVIEN) Am Vormittag sollten Sie die optionale Besichtigung von Tiwanaku nicht versäumen (Buchung und Bezahlung (ca. USD 77 p.P.) vor Ort). Tiwanaku, das auch Tiahuanaco genannt wird, liegt in einer Höhe von 3.843 m auf einer riesigen Ebene. Fast 3.000 Jahre lang (ca. 1580 v. Chr.-1200 n. Chr.) von bis zu 20.000 Menschen besiedelt, ist es die bedeutendste archäologische Stätte des präkolumbischen Boliviens! Sie besichtigen die Stufenpyramide Acapana, zu der auch ein rätselhafter, halbunterirdischer Tempel gehört. Sehr gut rekonstruiert ist der Tempel Kalasasaya, dessen Sonnentor heute das berühmteste, historische Monument in den Anden ist. Viele Bauten sind mit Flachreliefs verziert, die Tiere und festlich geschmückte Menschen darstellen. Die ursprüngliche Bedeutung der Reliefs wie auch der ganzen Anlage, die erst zu einem Sechstel freigelegt worden ist, konnte bis heute nicht enträtselt werden. In Huatajata verlassen Sie den Titicacasee und über den Altiplano geht die Busfahrt noch etwa 80 Kilometer weiter nach La Paz, wo Sie am Mittag ankommen. Mit rund 1,1 Mio. Einwohnern ist La Paz die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt Boliviens. Hier befindet sich zwar auch der Regierungssitz, aber die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre. Auf jeden Fall ist La Paz die höchstgelegene Großstadt der Welt. Sie erstreckt sich in einem riesigen Talkessel des Rio Chokeyapu am Ostrand des Altiplano von etwa 3.200 m bis auf 4.100 m über Meeresniveau. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Rundfahrt durch La Paz, das mit ganzem Namen "Nuestra Senora de La Paz" (Unsere Liebe Frau des Friedens) heißt. 1548 gründetet Alonzo de Mendoza die Stadt als Handelsstation auf dem Weg von den Silberminen von Potosi nach Peru. La Paz hat in seiner Altstadt Casco Viejo noch viele gut erhaltene Bauten aus der Kolonialzeit. Neben dem kolonialen Erbe prägt die Indiokultur die Stadt, von der Sie besonders auf den vielen offenen Märkten einen guten Eindruck bekommen. In La Paz gibt es einen der größten Indiomärkte in Südamerika. Die verschiedenen Indio-Völker (Indigena) machen mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung aus; rechnet man die Mischlinge hinzu sind es sogar 85%! Dann bringt Sie eine Fahrt in den verhältnissmäßig tief gelegenen Süden der Stadt, wo sich die schicken Vororte von La Paz befinden. Etwa 10 km südöstlich von La Paz besuchen Sie das Mondtal (Valle de la Luna). Wind und Regen haben in Jahrmillionen aus rötlichem und grauem Gestein eine unwirtliche Mondlandschaft geschaffen, die man gesehen haben muß! 9. Tag: La Paz - Oruro - UYUNI (BOLIVIEN) Der Vormittag steht für weitere Entdeckungen in La Paz zur Verfügung. Sehenswert ist der "Hexenmarkt", auf dem die traditionellen Wunderheiler ihre Mittel anbieten. Sehr schön sind auch die alten Stadtteile mit Häusern im Kolonialstil. Am Mittag Transfer zum Busbahnhof und Fahrt mit einem öffentlichen Bus nach Oruro (ca. 230 km, ca. 4 Std.). Oruro (ca. 3.700 m üdM) liegt in einer kargen Landschaft, in der es einst reiche Silber- und Zinnvorkommen gegeben hat. Aber diese Zeiten sind schon lange vorbei und so besteigt der Reisende heute in Oruro nur noch den bequem ausgestatteten Zug Wara Wara nach Uyuni (ca. 320 km, ca. 7 Std.). Die interessante Fahrt führt durch weite, dünnbesiedelte, karge Hochebenen (ca. 3.700 m) des Altiplano, die eher schon an Wüste denken lassen. 10. Tag: UYUNI & SALAR DE UYUNI (BOLIVIEN) Morgens gegen 2 Uhr kommt der Zug in Uyuni an. Ihre deutschsprechende Reiseleitung erwartet Sie am Bahnhof und dann geht die Fahrt direkt zum Hotel, wo Ihre Zimmer bereitstehen. Das Wüstenstädtchen Uyuni (ca. 12.000 Einwohner) liegt am Rand des gewaltigen Salar de Uyuni. Dieser überwältigende Salzsee erstreckt sich auf etwa 160 x 135 km über eine Fläche von knapp 11.000 qkm. Es ist der größte Salzsee der Welt; atemberaubend ist sein blendendes Weiß. Am fernen Ende der riesigen Weite des Salar de Uyuni erhebt sich der Vulkan Tunupa (5.400 m), ein wahrhaft imposanter Anblick! Auf etwa 10 Milliarden Tonnen wird das Salz geschätzt. An vielen Stellen blubbern Salzquellen an die Oberfläche. Wenn es regnet (Dezember bis Februar) füllt sich der Salzsee mit Wasser, das in einem unwirklichen Tiefblau leuchtet. In der Regenzeit kann der Salar de Uyuni u.U. nicht oder nur teilweise befahren werden. In der Trockenzeit (Mai bis November) können auch Busse und schwere LKW über die bis zu 30 m dicke Salzschicht fahren. Sie fahren hinein in die weiße Pracht und über lockeres Salz erreicht Ihr Geländewagen die Isla del Pescado (Fischinsel), die etwa 100 km weit fast mitten im Salar de Uyuni liegt. Sie ragt etwa 50 m aus dem Salzsee heraus und ist von Hunderten von Kakteen bedeckt. Manche Kakteen sind höher als 7 Meter! Nach einem Mittagspicknick auf der Insel geht Ihre Fahrt weiter durch den Salar de Uyuni in Richtung Norden auf den Vulkan Tunupa zu. Hinter dem Ort Tahua liegt schon am Hang des Vulkans das Dörfchen Coquesa, wo Sie einige Mumien sehen, die das trockene Salz bewahrt hat. Durch den Salzsee geht die Fahrt mit dem Geländewagen nach Colchani, an der Südwestecke des Salar de Uyuni. Hier sehen Sie, wie man aus dem Salar Salz gewinnt und für den Versand verpackt. Nahe Colchani liegt auch Ihr ganz besonderes Hotel für diese Nacht. Das "Salzhotel" Luna Salada ist ganz aus Salzblöcken erbaut! Aus etwa 1 Mio. Salzblöcken wurden Decken, Wände und Böden gebaut aber auch Betten, Tische und Stühle. Es dürfte das einzige Hotel in der Welt sein, in deren Hausordnung steht: "An den Wänden lecken verboten!". Bei Sonnenuntergang haben Sie einen herrlichen Blick auf den Salar de Uyuni. 11. Tag: Uyuni - Salzroute - Laguna Colorada - Laguna Verde - SAN PEDRO DE ATACAMA (CHILE) Eine Erlebnisfahrt im Geländewagen durch einsame Landschaften des Altiplano, teils surreal schön, teils majestätisch auftrumpfend, steht heute auf dem Programm Ihrer Rundreise! Rund 25.000 Tonnen Salz werden jährlich aus dem Salar de Uyuni gewonnen und u.a. auf der Salzroute nach Süden nach Argentinien und Chile gebracht. Auf den Pisten der Salzroute beginnt am frühen Morgen Ihre spektakuläre Fahrt mit dem Geländewagen durch den Altiplano in Bolivien in südwestlicher Richtung nach San Pedro de Atacama in Chile (ca. 450 km). Die Reise geht durch das Departamento Potosi, das im Westen an Chile und im Süden an Argentinien grenzt. Es hat etwa ein Drittel der Fläche von Deutschland aber nur wenig mehr als 700.000 Einwohner. Die Landschaft ist trocken (weniger als 100 mm Niederschlag im Jahr), bergig, einsam -- und einfach grandios! Hier leben viele Indios, die Quechua sprechen. Ihre kleinen Dörfchen haben oft keinen Strom und kein fließendes Wasser. Obwohl die Gegend "gottverlassen" zu sein scheint, haben die Dörfchen interessante, alte kleine Kirchen. Mit dem Geländewagen geht die Fahrt auf der unbefestigten Ruta 701 in die weite Ebene der Gran Pampa Pelada. Sie überqueren den Rio Grande de Uyuni und erreichen nach etwa 90 km den Ort San Cristobal (3.761 m). Die alte Kirche hat zwei eigentümliche, stufenförmige Glockengiebel. Der ganze Ort San Cristobal ist 1999 um einige Kilometer umgesiedelt worden, nachdem reiche Erzvorkommen entdeckt worden waren. Silber, Zink und Blei werden heute in großem Stil abgebaut. Weltweit gilt San Cristobal heute als drittgrößte Silber- und fünftgrößte Zinkmine der Welt. Weiter geht die Fahrt etwa 50 km über den Altiplano nach Villa Alota (3.816 m), zu Füßen des Vulkan Cerro San Agustin (5.357 m) gelegen. Dieses Dörfchen mit 75 Einwohnern hat eine schöne Dorfkirche, flankiert von zwei gedrungenen Türmen. Hinter Villa Alota wendet sich die Piste nach Süden und hinauf auf ein Hochplateau nach Villa Mar (ca. 50 km). Über das Hochplateau, das mehr als 4.000 m über dem Meeresspiegel liegt, geht die Fahrt im Geländewagen weiter Richtung Süden. Die Landschaft ist überwältigend: vor Ihnen liegen weite karge Ebenen, durchzogen von kleineren Seen und Salzseen und zu Ihrer Rechten erheben sich mächtige Berge und Vulkane entlang der Grenze zu Chile: Vulkan Ollagüe (5.869 m), Vulkan Araral (5.680 m), Vulkan del Inca (5.624 m), Vulkan Apagado (5.703 m), Vulkan Tatio (5.314 m), Vulkan Putana (5.890 m) und ganz im Süden der majestätische Vulkan Licancabur (5.916 m). Es ist eine surrealistische anmutende Wüstenlandschaft mit bizarr geformten Felsen und Steinen, in der die Zeit stillzustehen scheint. Man fühlt sich an Bilder von Salvador Dali erinnert. Unterwegs sehen Sie den Sieben-Farben-Berg und den Arbol de Piedra (Baum aus Stein), einen einzelnen Stein, vom Wind zu einem bizarren "Baum" geformt. Dali hätte es nicht besser malen können! Inmitten dieser stillen, unwirklichen Traumlandschaft erscheint vor Ihnen -- ein roter See! Die Laguna Colorada (Rote Lagune, 4.278 m üdM) ist ein etwa 60 qkm großer See, den Algen und Mineralstoffe rot färben. Je nach Sonnenstand zeigen sich alle Rottöne vom zarten Rosa bis zum tiefen Blutrot. Beim Mittagspicknick am See können Sie viele Flamingos beobachten. Weiter geht die Fahrt im Geländewagen auf der Piste nach Süden durch eine eindrucksvolle Bergwelt in ein Gebiet von intensiver vulkanischer Aktivität. Etwa 35 km südlich der Laguna Colorada sehen Sie die giftgrünen und schwefelgelben, blubbernden Geysire von Sol de Manana (Morgensonne, 4.850 m üdM), deren Dämpfe bis zu 50 m hoch emporschießen. Wenige Kilometer weiter liegen die Thermalquellen der Laguna Chalviri. Dann geht Ihre Fahrt durch eine staubige Wüste, in der jemand einzelne Felsen verteilt haben muß. Diese surrealistische Landschaft ist das Valle del Dali. Schließlich taucht vor Ihnen der schneebedeckte Gipfel des Vulkans Licancabur auf, mit fast 6.000 m Höhe einer der höchsten Vulkane in den Anden, den die Inka als heiligen Berg verehrten. Zu Füßen dieses mächtigen Bergs liegt - wie könnte es in dieser Zauberlandschaft anders sein - diesmal ein grüner See! Die Laguna Verde (Grüne Lagune, ca. 4.300 m üdM) ist ein weiteres Naturwunder des Altiplano von Bolivien. Am frühen Nachmittag schimmert das Wasser in einem überirdisch schönen Smaragdgrün. Nach kurzer Fahrt erreicht Ihr Geländewagen den Grenzort Hito Cajon, wo Sie Bolivien verlassen und nach Chile einreisen. Südlich geht die Fahrt am Vulkan Licancabur vorbei und vom Altiplano hinab in die Atacamawüste zum Ziel Ihrer Fahrt San Pedro de Atacama. 12. Tag: ATACAMAWÜSTE: SAN PEDRO DE ATACAMA - SALAR DE ATACAMA - TOCONAO San Pedro de Atacama (ca. 1.000 Einwohner) liegt 2.440 Meter über dem Meeresspiegel in einer grünen Oase mitten in der Atacamawüste an der einstigen Inkastraße, die Cuzco mit Mittelchile verband. Die kleine Kirche wurde 1744 von den spanischen Eroberern erbaut und gehört zu den ältesten Kirchen in Chile. Sie wurde nur mit dem Material gebaut, das diese karge Gegend hergibt: die Wände aus Lehmziegel, in der heißen Wüstenluft von der Sonne getrocknet und der Dachstuhl aus dem Holz von Kakteen. So ist die schlichte kleine Kirche auch ein schönes Beispiel für die Bauweise in der Atacamawüste. Heute steht eine Fahrt mit dem Geländewagen in die Umgebung von San Pedro de Atacama auf dem Programm. Die Atacamawüste zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Gebieten unserer Erde! Das überwältigende Landschaftserlebnis wird noch gesteigert durch die Anden, die mit ihren schneebedeckten Vulkangipfeln einen majestätischen Hintergrund bilden. Südlich von San Pedro liegt der der Salar de Atacama, ein etwa 3.000 qkm großer Salzsee. So trocken, heiß und lebensfeindlich die Landschaft auch aussehen mag, Schwärme von rosa Flamingos fühlen sich hier sehr wohl! Im seichten Wasser des Salzsees finden sie reichlich Nahrung. Hoffentlich bleibt das so, werden doch im Untergrund reiche Bodenschätze vermutet: Pottasche, Borax und riesige Mengen von Lithium . . . Das nächste Ziel Ihrer Fahrt ist Toconao, ein Dörfchen mit rund 500 Einwohnern am Rande des Salar de Atacama. Sehr schön und typisch für den Norden von Chile ist die Kolonialkirche aus dem 18. Jh. Die Häuser von Toconao werden mit einem weißen Vulkangestein gebaut. Der Vulkanstein läßt sich gut bearbeiten, so daß die Einwohner daraus kleine Figuren schnitzen, die als schönes Andenken an die Atacamawüste verkauft werden. Am Abend erwartet Sie ein besonderes Naturschauspiel: Sie erleben den Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Mondtal). In dieser spektakulären Wüstenlandschaft gibt es Farben in vielen Schattierungen: violet, orange, rot, ocker. Über die Wüste geht der Blick in die Ferne zu der Kette von schneebedeckten Vulkanen am Horizont. Herausragend ist der gleichmäßige Kegel des Vulkans Licancabur. Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt das Mondtal in überirdischer Schönheit in leuchtenden Farbschattierungen. 13. Tag: San Pedro de Atacama (Tatio-Geysire) - SANTIAGO DE CHILE Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in San Pedro de Atacama. Besuchen Sie z.B. das einzigartige Archäologische Museum, dessen Sammlung der belgische Jesuitenpater Gustavo Le Paige zusammengetragen hat. Über 4.000 Schädel, zahlreiche Mumien, Waffen, Steinkeramik und Werkzeuge aus präkolumbischer Zeit bezeugen die jahrhundertealte Besiedlung der Atacamawüste. Alternativ können Sie an einem Ausflug teilnehmen zu den Geysiren von El Tatio (Buchung und Bezahlung (ca. USD 210 p.P.) vor Ort). Im frühen Morgengrauen, gegen 4 Uhr, brechen Sie auf, um ein gewaltiges Naturschauspiel zu erleben. Etwa 90 km sind es bis zu den mehr als 100 Geysiren von El Tatio, den höchstgelegenen Geysiren der Welt auf fast 4.500 m Höhe. Jeden Morgen steigen mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zischende Wasserdampf-Fontänen auf. Kochend heiße Gischt schießt aus der gefrorenen Erde hoch in die klare Andenluft und bietet einen atemberaubenden Anblick. (Achten Sie auf Ihre Schritte, den die Wege sind nicht immer optimal gesichert.) Hier oben leben auch die scheuen Vicunas, deren weiche Wolle sehr gefragt ist. Mit etwas Glück können Sie vielleicht einige Tiere erspähen. Fahrt zurück nach San Pedro de Atacama. Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen von Calama (ca. 1,5 Std.). Einige Kilometer westlich von San Pedro de Atacama führt die Straße durch den langen, schmalen Gebirgszug der Cordillera de la Sal. Von der Straße haben Sie einen herrlichen Ausblick auf das etwa 125 km lange und bis zu 10 km breite "Salzgebirge", das sich bis zu 300 m hoch über die umliegende Ebene des Salar de Atacama erhebt. Flug von Calama nach Santiago de Chile. Begrüßung durch die deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel direkt in Santiago de Chile. 14. Tag: SANTIAGO DE CHILE (VALPARAISO & VINA DEL MAR) (CHILE) Tag zur freien Verfügung für Entdeckungen auf eigene Faust in Santiago de Chile. Alternativ empfehlen wir einen optionalen Tagesausflug nach Valparaiso und Vina del Mar etwa 120 km westlich von Santiago de Chile (Buchung und Bezahlung (ca. USD 136 p.P.) vor Ort). Diese Städte liegen dicht beieinander am Pazifik in einer Hügellandschaft an einer großen Bucht. Die "Doppelstadt" bildet mit mehr als 900.000 Einwohnern das zweitgrößte Ballungszentrum Chiles. Trotz ihrer Nachbarschaft sind die beiden Städte ganz verschieden. Valparaiso, eine der ältesten Städtegründungen der Spanier in Chile, ist heute der bedeutendste Hafen des Landes. Hier tagt auch das Parlament. Das Zentrum liegt um die Hafenbucht auf der Ebene, kurz "Plan" genannt. Die Wohnviertel liegen größtenteils auf den umliegenden Hügeln, zu denen 15 "Ascensores" (Standseilbahnen) und lange Treppen hinaufführen. Verschachtelte Häuser aus dem 19. und 20. Jh. mit schönen Innenhöfen, zahlreiche Cafes, Kneipen und Restaurants sowie eine sehr lebendige Kunstszene machen Valparaiso zur kulturellen Hauptstadt von Chile. Valparaiso war auch die Heimat von Pablo Neruda, Chiles bedeutendstem Dichter und Träger des Literaturnobelpreises. Seit 2003 gehört der historische Stadtkern zum UNESCO Weltkulturerbe. Genießen Sie von oben die prachtvolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen. Vina del Mar ist ein Urlaubsort, der im Sommer auflebt, wenn Hunderttausende Chilenen sich hier an den Stränden treffen. Vina del Mar wurde aus Stahl, Glas und glänzenden Lichtern als moderne Touristenstadt erbaut. Seinen Parks und Gärten verdankt der Ort seinen schönen Beinamen "Gartenstadt". Am späten Nachmittag Fahrt mit dem Bus zurück ins Hotel in Santiago de Chile. 15. Tag: SANTIAGO DE CHILE Trotz seiner 6 Millionen Einwohner macht Santiago einen überschaubaren Eindruck. Die Hauptstadt von Chile wirkt eigentlich nicht typisch südamerikanisch, sondern ist kulturell und architektonisch eher an Europa angelehnt. Am Vormittag lernen Sie Santiago de Chile auf einer Stadtrundfahrt kennen. Die Stadt liegt in einem großen Talkessel am Rio Mapocho auf etwa 520 m Höhe. Im Osten erstrecken sich die Anden, die hier bis zu 5.000 m hoch sind und einen spektakulären Hintergrund zu der Skyline der Stadt bilden. 1541 vom Konquistador Pedro de Valdivia gegründet, erhielt Santiago seinen Namen zu Ehren des Heiligen Santiago de Compostela. Von dem kolonialen Erbe ist in der Stadt nicht viel geblieben. Einerseits haben Erdbeben immer wieder Teile der Stadt zerstört. Andererseits nahm Santiago mit der Unabhängigkeit Chiles von Spanien im Jahre 1818 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, in dessen Folge viele Bauten und ganze Stadtviertel neu entstanden. Sie besuchen die Kirche San Francisco, die 1586 erbaut wurde und als einer der wenigen Zeugen des spanischen kolonialen Erbes die Zeiten überdauert hat. An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz im alten Santiago, besuchen Sie die Kathedrale von 1745. Auf der Hauptstraße "Alameda" geht Ihre Stadtrundfahrt dann weiter vorbei am Präsidentenpalast, dessen Name "La Moneda" daran erinnert, daß in diesem Gebäude einst die staatliche Münzanstalt von Chile untergebracht war, weiter zur Universität, der Nationalbibliothek und schließlich zum kleinen Hügel Cerro Santa Lucia, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde. Stark an Europa erinnern die Stadtviertel Barrio Paris & Londres und Barrio Concha y Toro mit vielen Bauten aus der Wende vom 19. zum 20. Jh. Zum Schluß überqueren Sie den Rio Mapocho und fahren mit der Seilbahn hinauf zum Hügel San Cristobal im Norden der Stadt. Etwa 300 m über der Stadt bietet sich Ihnen ein herrlicher Rundblick über Santiago de Chile mit den mächtigen Anden im Hintergrund. Rest des Tages zur freien Verfügung. Transfer zum Flughafen, wo Ihre große Rundreise durch Peru, Bolivien und Chile endet. Es heißt leider Abschied nehmen von Südamerika mit der großartigen Landschaft der Anden und des Altiplano und den Denkmälern der indianischen Kultur. Fortsetzung der Reise oder Flug zurück nach Hause in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.
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Südamerikareise von Lima nach Santiago de Chile












