Mexiko-Rundreise Wandern auf Spuren der Maya, 19 Tage ab € 2.198

  • Mexikoreise von Mexico City nach Cancun
  • Garantierte Durchführung ab 2 Personen
    maximal 12 Personen
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • 5 kleine Wanderungen
  • Mexico-City - Teotihuacan - La Malinche Trail - Puebla - Zapotitlan Salinas - Oaxaca - Monte Alban - Tule - Mitla - Pueblos Mancomunados - Tehuantepec - Sumidero Canyon - San Cristobal de las Casas - Wanderung San Juan Chamula-Zinacantan - Palenque - Yaxchilan - Bonampak - Chicanna -  Becan - Calakmul - Edzna - Campeche - Uxmal - Merida - Chichen Itza - Cenote Dzitnup - Tulum - Cancun
  • Optionale Badeverlängerung Riviera Maya 
Mexiko-Rundreise Wandern auf Spuren der Maya
 
Termine & Preise
Leistungen
Linktipps
 

Reiseverlauf

Fünf kleine Wanderungen!

Wenn Sie Mexiko nicht nur vom Bus aus betrachten, sondern zu Fuß auch aus der Nähe erleben wollen, dann sind Sie bei dieser Reise richtig!
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Personen beschränkt.
Fünf kleine Wanderungen von bis zu 3 Stunden Dauer in Höhenlagen von bis zu ca. 3.400 m stehen auf dem Programm. Die Wanderungen sind eher leicht, jedenfalls hat der normale Gelegenheitswanderer erfahrungsgemäß keine Probleme.
So bieten sich Ihnen Eindrücke von Mexiko, an denen die meisten Besucher vorbeifahren:
Am Vulkan Malinche bei Puebla wandern Sie durch eine urtümliche Landschaft, in der Biosphäre von Zapotitlan Salinas sehen Sie meterhohe Säulenkakteen, in den Pueblos Mancomunados erleben Sie in herrlichen Bergwäldern das Leben der zapotekischen Bauern.
Auf Spuren der Maya wandern Sie von San Juan Chamula nach Zinacantan und gewinnen einen Einblick in das Leben der Tzotzil-Maya. Besonders beeindruckend ist die Wanderung durch die Maya-Ruinen von Calakmul im unberührten Urwald von Yucatan.
Aber auch mit dem Bus fahren Sie zu besonderen Höhepunkten, die sonst nicht so oft besucht werden, wie die Ruinen von Becan und Edzna.
Unvergeßlich die Fahrt entlang der Grenze zu Guatemala und dann mit dem Boot auf dem Rio Usumacinta zu den entlegenen Maya-Ruinen von Yaxchilan und dann zu den Wandmalereien von Bonampak.
Neben diesen besonderen Programmpunkten dürfen die "klassischen" Sehenswürdigkeiten natürlich nicht fehlen:
Die Hauptstadt Mexico City, die Kolonialstädte Puebla, Oaxaca, Campeche und Merida und die großen Maya-Städte Palenque und Chichen Itza.
Begleiten Sie uns auf dieser besonderen Rundreise von Mexico City über das Hochland an die Küste der Karibik auf der Halbinsel Yucatan.

Unsere Rundreise endet am Strand der Karibik, wo Sie sich an der Riviera Maya bei einer Badeverlängerung erholen können.

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland!
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.


1. Tag:   MEXICO CITY
Ankunft in Mexico City in eigener Regie.
Fahrt vom Flughafen "Benito Juarez" zu Ihrem Hotel direkt im historischen Zentrum von Mexico City.
Rest des Tages zur freien Verfügung.

2. Tag:   MEXICO CITY: STADTBESICHTIGUNG
Mexico City (Ciudad de Mexico) ist nicht nur Hauptstadt mit rund 9 Mio. Einwohnern sondern als "Distrito Federal" auch ein selbständiger Stadtstaat.
Im Großraum von Mexico City leben weitere etwa 20 Mio. Einwohner. Damit ist die Metropolregion von Mexico City eines der größten Ballungsgebiete der Erde und das bedeutendste Zentrum des Landes.
Mexico City liegt auf einer Hochebene 2.250 m über dem Meeresspiegel, die im Osten von den legendären Vulkanen Popocatepetl (5.452 m) und Iztaccihuatl (5.286 m) beherrscht wird.
1325 gründeten die Azteken auf einer Insel im Texcoco-See ihre Hauptstadt Tenochtitlan. 1521 eroberte Hernan Cortes Tenochtitlan und zerstörte die Stadt vollkommen. Auf ihren Ruinen erbauten die spanischen Kolonialherren die neue Stadt Mexico City.

Am Morgen beginnt Ihre ganztägige Erkundung dieser einzigartigen Stadt im "Centro Historico".
Wo einst der große Palast des Aztekenkönigs Moctezuma II. (1465-1520) stand, breitet sich heute der weite Hauptplatz Zocalo in der Mitte des historischen Stadtzentrums aus, der seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe ist.
An der Nordseite des Zocalo steht die barocke Kathedrale Metropolitana. Sie wurde zwischen 1573 und 1667 erbaut und ist die älteste und größte Kathedrale in Amerika. Prachtvoll ist der mit reichem Schnitzwerk ausgestattete und vergoldete Altar de los Reyes.
Die Kathedrale von Mexico City wurde errichtet auf den Ruinen des Templo Mayor, des größten Aztekentempels im alten Tenochtitlan.
Erst 1978 wurden ganz in der Nähe der Kathedrale einige Reste des Templo Mayor ausgegraben. Sie besichtigen die Ruinen dieser gewaltigen Tempelanlage, die einst 60 m hoch war und Ort schauderhafter Menschenopfer.
Über die gesamte Ostseite des Zocalo erstreckt sich der Präsidentenpalast "Palacio Nacional". Der heutige Bau geht auf die alte Residenz des Vizekönigs von Neuspanien zurück, die ab 1563 errichtet wurde. Seit Mexiko 1821 seine Unabhängigkeit von Spanien erkämpft hatte, residieren hier die Staatspräsidenten von Mexiko.
Zu Ihnen gehört auch Benito Juarez, der 1872 im Palacio Nacional gestorben ist. Nach Möglichkeit besichtigen Sie seine Wohnräume.
Im Treppenhaus des Präsidentenpalast besichtigen Sie die berühmten Murales, Wandfresken des mexikanischen Künstlers Diego Rivera mit Szenen aus der Geschichte von Mexiko.
Neben der Hektik und Geschäftigkeit der größten Metropole der Welt finden sich auch Orte der Ruhe und Entspannung, wie z.B. im südlichen Vorort Xochimilco.
Hier befinden sich die letzten Reste des einst sehr großen, von den Azteken angelegten Kanalsystems im See von Texcoco. Die Azteken bauten mitten in den flachen See eine Art schwimmende Gärten, rechteckige Flöße aus Flechtwerk ("Chinampas"), die mit Schilf, Zweigen und Schlamm aufgefüllt und im Seeboden verankert wurden.
Die dadurch gebildeten Kanäle dienen heute als Ausflugsattraktion für die Bewohner von Mexico-City. Auf überdachten, mit Blumen geschmückten Kähnen, den "Trajineras", läßt man sich durch die Kanäle staken.
Dazwischen paddeln Händler, die Blumen, Tortillas und Kunsthandwerk anbieten. Auf anderen Booten schaukeln Mariachi-Gruppen, deren temperamentvolle musikalische Begleitung die Mexikaner besonders schätzen. Sie unternehmen eine kleine Kahnfahrt durch die Kanäle.
Gar nicht wie im Moloch Mexico City fühlt man sich im schönen, stillen Stadtteil San Angel. Der bekanntere Stadtteil Coyoacan liegt nur 3 km weiter östlich. San Angel mit seinen denkmalgeschützten Häusern, grünen Parks und schmalen Straßen ist ähnlich aber viel ruhiger. Viele Restaurants und kleine, interessante Geschäfte lohnen einen Bummel.
Im Chapultepec Park besuchen Sie das Museo Nacional de Anthropologia .
Mexikos Nationalmuseum zeigt sehr anschaulich - teils in Außenanlagen unter freiem Himmel - die Kultur der präkolumbischen Völker auf dem Gebiet des heutigen Mexiko: Tolteken, Olmeken, Mixteken, Zapoteken, Azteken und Maya.
Dieses fantastische Museum gehört zu den bedeutendsten archäologischen Sammlungen der Welt und bietet die beste Einführung in die Ursprünge und Geschichte der indianischen Kulturen in Mittelamerika!

3. Tag:   Mexico City - Guadalupe - Teotihuacan - PUEBLA
Tagesetappe ca. 190 km
Heute beginnt Ihre Reise durch Mexiko mit der Fahrt nach Puebla.
Auf dem Weg liegt das berühmte Nationalheiligtum "Basilica de Nuestra Senora de Guadalupe". Nach der Legende ist dem Indio Juan Diego im Jahr 1531 mehrmals die Jungfrau Maria erschienen und hinterließ ihr Abbild auf seinem Umhang. Seitdem wird die Madonna im ovalen Strahlenkreuz als Gnadenbild verehrt.
Die alte Basilika aus dem 17. und 18. Jh. mußte wegen Baufälligkeit für einige Jahre geschlossen werden. Daher wurde eine moderne Kirche gebaut, in deren großem Halbrund 20.000 Menschen zugleich das Gnadenbild anbeten können.
Damit bei dem Massenandrang von Gläubigen keiner zu lange vor dem Marienbildnis verweilt, wird man auf einem Rollband daran vorbeigeführt. Guadalupe gehört zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten in Lateinamerika.
Anschließend besichtigen Sie die Ruinen der Stadt Teotihuacan der Azteken. Teotihuacan (UNESCO-Weltkulturerbe) erstreckt sich über viele Quadratkilometer. Gehen Sie die Straße der Toten hinunter, die sich durch die Mitte von Teotihuacan zieht. Sie werden beeindruckt sein von dem überwältigenden Anblick der mächtigen Sonnenpyramide. Auf der 70 m hohen Spitze angekommen, stehen Sie auf einer Pyramide, die in ihrem Volumen so groß ist wie die ägyptische Cheops-Pyramide.
Zusätzlich zu der Sonnenpyramide sind seit der Wiederentdeckung von Teotihuacan im Jahre 1905 weitere Bauten ausgegraben worden, u.a. die kleinere Mondpyramide und die festungsartige Zitadelle.
Sehr schön ist im "Tempel des Quetzalcoatl" die Darstellung des Gottes als gefiederte Schlange.
Von Teotihuacan sind es noch etwa zwei Stunden Fahrt bis zur schönen Kolonialstadt Puebla.

4. Tag:   PUEBLA: LA MALINCHE TRAIL
Tagesetappe ca. 70 km
Nur etwa 30 km nordwestlich von Puebla erhebt sich mehr als 4.460 m hoch der Vulkan La Malinche (oder Malintzin), einer der höchsten Berge von Mexiko.
Sein letzter Ausbruck liegt mehr als 3.100 Jahre zurück, so daß die Bewohner von Puebla hoffen, daß er endgültig "erloschen" ist.
Der Berg liegt mitten im Malintzin-Nationalpark, in dem Sie eine Wanderung unternehmen. Die Wanderung beginnt auf einer Höhe von 3.100 m. Die Route richtet sich nach der Fitness der Wanderer und der Wetterlage. Mit einem örtlichen Wanderführer entdecken Sie die vielfältige Flora des Nationalparks.
Dann geht die Fahrt zurück nach Puebla, dessen Zentrum Sie am Nachmittag zu Fuß erkunden.
Die mit 5,4 Mio. Einwohnern fünftgrößte Stadt Mexikos und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, breitet sich in einem Hochbecken (2.160 m) aus, das von den Vulkanen Popocatepetl (5.452 m) und Iztaccihuatl (5.286 m) überragt wird.
Puebla ist berühmt für die mit farbigen Talavera-Kacheln verkleideten Fassaden und Patios, die der Stadt eine ganz eigene Atmosphäre verleihen. Die koloniale Altstadt bietet heute noch ein sehr geschlossenes Bild und gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Sehenwürdigkeiten der Altstadt liegen nahe beieinander und können gut zu Fuß erkundet werden. Sie besuchen die Kathedrale von 1588 mit einem fantastischen Chorgestühl und den höchsten Kirchtürmen Mexikos.
Neben dem für eine mexikanische Stadt unverzichtbaren Zocalo ist die Plaza de la Constitucion sehenswert als einer der schönsten Stadtplätze in Mexiko.

5. Tag:   Puebla - Zapotitlan Salinas - OAXACA
Tagesetappe ca. 390 km
Die heutige Etappe Ihrer Mexikoreise führt Sie zuerst durch die Hochebene von Puebla. Bei schönem Wetter haben Sie einen wunderbaren Blick auf den Pico de Orizaba, mit 5.600 m der höchste Vulkan von Mexiko.
Im Süden des Bundesstaats Puebla erreichen Sie dann Zapotitlan Salinas. Der kleine Ort mit etwas mehr als 2.000 Einwohnern liegt etwa 2.240 m hoch.
Schon im 16. Jh. haben die Bewohner im nahegelegenen Tal von Zapotitlan Salz gewonnen. Das Klima im Tal ist warm und trocken und begünstigt eine ganz besondere, vielfältige Fauna. Bei einer kleinen Wanderung sehen Sie u.a. beeindruckend große Säulenkakteen, Palmen oder auch Elefantenfußbäume mit den typischen dicken Stämmen und vielen langen Blättern.
In dieser Umgebung nehmen Sie ein Mittagspicknick und können dabei einen herrlichen Ausblick in die Umgebung genießen.
Dann geht Ihre Reise weiter auf der 1994 gebauten Autobahn durch die Sierra Madre nach Oaxaca.
Die Straße führt von 2.800 m Meereshöhe hinunter in das Becken von Tehuacan auf 1.800 m und wieder hinauf in das trockene Gebiet der Mixteca Alta auf 2.500 m Höhe. Die Landschaft ist weit und karg, teilweise von Kakteen gesäumt.
Hinter Nochistlan kommen Sie auf die berühmte Panamericana, die "Traumstraße der Welt", die Alaska und Feuerland verbindet. Von hier sind es noch 70 km bis nach Oaxaca.

6. Tag:   OAXACA: MONTE ALBAN
Die Spanier gründeten Oaxaca als "Villa de Antequera de Guaxaca". Die Stadt liegt auf 1.550 m Höhe, umgeben von hohen Bergen.
Das relativ trockene Klima ist sehr gesund, es wird nie zu warm oder zu kalt. Die Stadt Oaxaca und das Umland in den sogenannten Zentraltälern des gleichnamigen Bundesstaates leben hauptsächlich von Handel und Landwirtschaft; Industrie ist kaum zu finden.
Eine besondere Mischung aus sehr gut erhaltener spanischer Kolonialarchitektur verbunden mit typisch spanischer Lebensart sowie indianischen Traditionen zieht auch den Tourismus an.
Die Ruinen von Monte Alban liegen nur wenige Kilometer außerhalb von Oaxaca. Monte Alban, einer der ganz großen Höhepunkte der indianischen Baukunst, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
400 m über der Stadt liegen auf einem künstlich abgeflachten Berg die Ruinen einer heiligen Stadt, deren Erbauer nicht bekannt sind. Der spätere Ausbau der Zeremonienstätte und ihre höchste Blüte (300-900 n. Chr.) wird den Zapoteken zugeschrieben.
Das gesamte Areal ist ca. 40 qkm groß, doch schon der bisher freigelegte Teil, ein 200 x 330 m großer, komplett bebauter Platz, hinterlässt einen unvergeßlichen Eindruck.
Das Eindrucksvollste an Monte Alban sind dabei nicht so sehr die einzelnen Gebäude, sondern die gesamte Konzeption der Anlage und das makellos ebene, künstlich angelegte Plateau. Monte Alban ist einzigartig in Mittelamerika!
Sehenswert sind auch die über 2.000 Jahre alten Steinreliefs der "Tänzer". Heute ist strittig, ob die dargestellten Figuren wirklich tanzen oder eine andere Bedeutung haben.
Zum Abschluss Ihrer Besichtigung sollten Sie die Südplattform, den höchsten Punkt der Anlage, besteigen, um einen grandiosen Überblick auf die Anlage und die Zentraltäler von Oaxaca zu genießen.

Am Nachmittag erkunden Sie zu Fuß das schöne koloniale Zentrum von Oaxaca mit schmalen Gassen und vielen, wunderschönen Häusern im Kolonialstil.
Hier sehen Sie eine der schönsten Kirchen von ganz Mexiko: die von den Dominikanern ab 1575 gebaute Barockkirche "Santo Domingo". Die Kirche wirkt gedrungen und etwas plump, konnte aber dank dieser Bauweise verschiedene Erdbeben überstehen.
Um so überwältigender ist das Innere der Kirche! Prunkstück ist der Stammbaum von Santo Domingo, ein Meisterwerk aus vergoldetem Stuck, der die Nachfolger des spanischen Ordensgründers zeigt.
Man kann sich an dem Innenraum gar nicht satt sehen dank der überaus reichen Dekoration, geschaffen von lokalen Künstlern. Beeindruckend ist auch der Hauptaltar, der erst in den 1950er Jahren neu errichtet wurde, wobei die Figuren in den Nischen tatsächlich aus der Bauzeit der Kirche (17. und 18. Jh.) stammen.
Direkt neben der Kirche ist im ehemaligen Klostergebäude das "Museo Regional" untergebracht. Es zeigt einen der berühmtesten prähispanischen Funde: den Schatz aus Grab No. 7 von Monte Alban.
Verschiedenste Materialien, wie Gold, Silber, Korallen, Türkise, Bernstein und Knochen wurden sehr kunstfertig zu Schmuckstücken verarbeitet und einem hohen Fürsten in sein Grab gelegt.

6. Tag:   OAXACA: TULE - MITLA - PUEBLOS MANCOMUNADOS
Tagesetappe ca. 150 km
Heute erkunden Sie einige sehr sehenswerte Orte in der Umgebung von Oaxaca.
Zunächst besuchen Sie Santa Maria del Tule. Seinen Beinamen erhielt das kleine Dorf von einer gewaltigen, mexikanischen Sumpfzypresse (Ahuehuete-Baum), im Volksmund Tule genannt.
Der Baum soll etwa 2.000 Jahre alt sein. Bei einer Höhe von knapp 40 m und einem Umfang von 58 m wirkt neben dieser riesigen Zypresse die kleine Dorfkirche geradezu winzig. Berühmt ist der Klosterlikör von Santa Maria del Tule, den Sie unbedingt probieren sollten.
Dann besichtigen Sie die Ruinen von Mitla mitten in einem geschäftigen Dorf. Mitla wurde wohl von den Zapoteken als religiöses Zentrum erbaut.
Besonders sehenswert sind die wunderbaren Friese aus Stein-Mosaiken. Statt figürlicher Darstellungen sehen Sie hier geometrische Formen. Viele dieser Muster mixtekischer Herkunft finden Sie auf Decken und Umhängen (Sarapes) wieder, die von den Indios in Heimarbeit gewebt und auf den Märkten der Umgebung verkauft werden.
Einige Kilometer nordöstlich von Oaxaca erheben sich die Berge der Sierra Norte de Oaxaca. Grüne Bergwälder erstrecken sich hier mit einer reichen Tierwelt, zu der auch Jaguare gehören.
In diesen Bergen haben sich acht kleine Dörfer der Zapoteken zu den "Pueblos Mancomunados" zusammengeschlossen, um neben ihrer traditionellen Waldwirtschaft auch mit schonendem Ökotourismus ihre Einnahmen zu verbessern.
Von Mitla geht Ihre Fahrt in die Berge hinauf zum Dorf Benito Juarez auf etwa 2.900 m Höhe. Durch Felder und Wälder einer traumhaft schönen Berglandschaft wandern Sie von Benito Juarez zum Dorf La Neveria (ca. 8 km, ca. 2 Std.). Ihr zapotekischer Wanderführer zeigt Ihnen Fauna und Flora und mit etwas Glück sehen Sie Tapire, Klammeraffen oder Waschbären und bestimmt einige Vertreter der mehr als 350 verschiedenen Schmetterlingsarten.
Im Dorf La Neveria nehmen Sie ein zapotekisches Mittagessen ein und können "Bero" probieren, ein schmackhaftes Gemüse, das nur hier in flachem Fließwasser wächst.
Nach diesem erlebnisreichen Tag geht die Fahrt mit dem Bus von den Pueblos Mancomunados zurück zu Ihrem Hotel in Oaxaca.

8. Tag:   Oaxaca - Playa Cangrejo - TEHUANTEPEC
Tagesetappe ca. 360 km
Von Oaxaca geht die Reise weiter über einen 2.000 m hohen Paß in die Sierra Madre del Sur. Von hier windet sich die Straße in zahlreichen Kurven hinunter zum Pazifik.
An der Pazifikküste besuchen Sie den herrlichen Strand der Playa Cangrejo. Kilometerweit erstreckt sich diese weite Bucht. Hier können Sie je nach Lust und Wetter im Pazifik baden, am Strand spazieren oder im kleinen Restaurant frische Meeresfrüchte essen.
Dann geht die Fahrt noch etwa 1 Stunde weiter bis nach Tehuantepec. Die Stadt mit rund 60.000 Einwohnern hat der Landenge ihren Namen gegeben.
Der Isthmus von Tehuantepec markiert die schmalste Stelle von Mexiko. Vom Golf von Mexiko bis zum Pazifik sind es hier nur rund 200 km. Anfang des 20. Jhs. wurde zwischen den Küsten eine Eisenbahnlinie betrieben. Heute gibt es Pläne (aber kein Geld) für einen Kanal, der ohne Schleusen gebaut werden könnte.
Der Isthmus von Tehuantepec gilt auch als Grenzlinie zwischen Nordamerika und Mittelamerika.
Am Nachmittag unternehmen Sie einen Rundgang durch das Stadtzentrum. Tehuantepec wurde im 16. Jh. kurz vor der Ankunft der Spanier von den Zapoteken gegründet und ist bis heute das wichtigste Zentrum der Zapoteken geblieben.
Die Konquistadoren ließen hier Schiffe bauen, um den Pazifik zu erkunden. Einige Kirchen stammen noch aus der Kolonialzeit.

9. Tag:   Tehuantepec - Sumidero Canyon - SAN CRISTOBAL DE LAS CASAS
Tagesetappe ca. 370 km
Weiter geht Ihre Mexikoreise zunächst durch die Küstenebene, bis Sie in die eindrucksvolle Berglandschaft von Chiapas einfahren.
Hier ist die Vegetation im Unterschied zum recht trockenen Bundesstaat Oaxaca sehr viel tropischer!
Tuxtla Gutierrez, die Hauptstadt des südlichsten mexikanischen Bundesstaates Chiapas hat sich in in den letzten 10 Jahren zu einer modernen Stadt entwickelt. Der in einem subtropischen Tal gelegene Ort wurde bereits von den Spaniern geschätzt.
Wenige Kilometer hinter Tuxtla Gutierrez liegt Chiapa de Corzo. Die kleine Stadt mit etwa 30.000 Einwohnern wurde bereits 1528 von den Spaniern gegründet und war die erste Hauptstadt von Chiapas.
Archäologische Ausgrabungen haben indianische Siedlungsspuren gefunden, die mehr als 3.500 Jahre alt sind. Damit gehört Chiapa de Corzo zu den ältesten Orten in Mittelamerika! Hier wurde das älteste Datum dokumentiert, das man bis heute in ganz Amerika entdeckt hat: eine Stele zeigt das Datum 9. Dezember 36 v. Chr.!
In der Nähe liegt der berühmte Sumidero Canyon, eine der eindrucksvollsten Schluchten in Mexiko.
Mit dem Motorboot fahren Sie auf dem gestauten Rio Grijalva in den Canyon hinein. Die Felswände ragen bis zu 1.000 m senkrecht empor. Lassen Sie sich von den Bootsführern die Phantasiefiguren im Fels zeigen. Wasserfälle, tropische Vegetation und bunte Tucane machen die Bootsfahrt im Sumidero Canyon (ca. 2 Std.) zum Erlebnis!
Anschließend geht Ihre Fahrt weiter auf der Panamericana. Atemberaubend führt die Straße durch viele Serpentinen hinauf und überwindet dabei auf 40 km einen Höhenunterschied von 1.700 m.
Die Kolonialstadt San Cristobal de las Casas mit etwa 140.000 Einwohnern liegt in einem von Kiefernwäldern umgebenen Talkessel auf ca. 2.100 m Höhe.
Die Stadt konnte durch die lange Abgeschiedenheit - die Panamericana wurde erst in den 1950er Jahren asphaltiert - und durch den starken indianischen Einfluß der Maya ihr ganz besonderes Flair bis in die heutige Zeit halten.
Im Stadtzentrum gibt es noch viele im kolonialen Stil errichtete, ziegelgedeckte Patio-Häuser. Die in der Umgebung lebenden Tzotzil-Indianer tragen heute noch Ihre bunten Trachten und verkaufen in den Straßen der Stadt Kunsthandwerk, wie Stoffpuppen, Webarbeiten oder Holzschnitzereien. Es gibt viele gemütliche Restaurants und Cafés.
Auf dem Stadtrundgang kommen Sie zur "Plaza 31 de Marzo", dem Hauptplatz der Stadt mit dem Datum der Gründung von San Cristobal de las Casas am 31. März 1528.
Am Platz liegen das Rathaus, alte Patrizierhäuser und die Kathedrale, mit deren Bau bereits im Jahr der Stadtgründung 1528 begonnen wurde.
Die schönste Kirche jedoch ist die "Iglesia de Santo Domingo", die Dominikanerkirche. Besonders schön ist die Barockfassade, auf der noch deutlich der Habsburger Doppeladler zu erkennen ist, ein Relikt aus der kurzen Regierungszeit von Kaiser Maximilian I. (1864-1867).
Im Inneren sehen Sie reich vergoldete Barockaltäre. Das angebaute ehemalige Kloster dient heute als Kulturzentrum, wo Sie u.a. gutes Kunsthandwerk der Indianer kaufen können.

10. Tag:   SAN CRISTOBAL: SAN JUAN CHAMULA - ZINACANTAN
Tagesetappe ca. 30 km
Heute steht wieder eine kleine Wanderung auf dem Programm Ihrer Mexikoreise.
Wenige Kilometer nordwestlich von San Cristobal de las Casas erkunden Sie auf der Wanderung von San Juan de Chamula nach Zinacantan (ca. 7 km, ca. 2,5 Std.) die Bergwelt und die Kultur der Tzotzil-Indianer.
Nach kurzer Busfahrt erreichen Sie das Indiodorf San Juan Chamula (2.260 m). Die rund 3.300 Einwohner sind Indianer vom Volk der Tzotzil. Die Tzotzil gehören zu den Maya und haben sich innerhalb ihrer Gemeinschaft viele Besonderheiten bewahrt. Sie sprechen meist nur Tzotzil und kaum Spanisch.
Die Tzotzil sind sehr stolz auf Ihre Eigenständigkeit, für die sie 1867 und 1994 gegen die "weiße" Regierung rebelliert haben. Seither hat Chamula seine eigene Verwaltung.
Die Religion der Tzotzil ist eine eigentümliche Mischung aus indianischen Glaubensriten und katholischer Religion. In Mexiko ist dies nirgends so deutlich zu erleben wie in der Kirche von San Juan Chamula.
In der Kirche gibt es keine Bänke und der Boden ist mit Reisig bedeckt. Hier bieten Heiler ihre Dienste an, denen die Indios allerlei Gaben bringen, wie lebende Hühner, Süßigkeiten oder Getränke.
Inmitten der Heiligenfiguren in dieser katholischen Kirche vollziehen die Heiler ihre Rituale, um Dämonen auszutreiben und den Hilfesuchenden Heilung zu bringen.
Dann wandern Sie etwa 300 Höhenmeter hinauf in den südlich gelegenen Ort Zinacantan (2.558 m). Der vollständige Name ist San Lorenzo Zinacantan, denn San Lorenzo ist der Schutzpatron des Ortes, nach dem die große Kirche benannt ist.
Auch in Zinacantan gehören fast alle der 30.000 Einwohner zum Volk der Tzotzil.
Die Trachten der Frauen unterscheiden sich von Dorf zu Dorf. Obwohl gläubige Katholiken, darf der Mann je nach seinem Vermögen zwei und mehr Frauen haben.
In den Höfen sieht man die Frauen hinter den Webrahmen. Von hier kommen die feinen Schals, Ponchos und die Stickereien, die in San Cristobal verkauft werden. Sie besuchen eine kleine Weberei und gewinnen einen Einblick in das Leben der Tzotzil und ihre Webkunst, die für sie neben der sonst sehr verbreiteten Blumenzucht ein wichtiger Erwerbszweig ist.
Von Zinacantan geht dann die Fahrt zurück nach San Cristobal de las Casas.

11. Tag:   San Cristobal de las Casas - PALENQUE
Tagesetappe ca. 210 km
Ihre Reise durch Mexiko geht weiter durch das Bergland von Chiapas nach Palenque.
Steil führt die Straße von den Hochtälern hinunter in die unendlichen Schluchten des Berglandes. Nach der kühlen, klaren Luft des Hochlands erwartet Sie hier feuchte Wärme, in der u.a. Zuckerrohr, Bananen und Kaffee gedeihen.
Die Straße schlängelt sich über dicht bewachsene Abhänge hinauf und hinunter. Der ursprüngliche Bergregenwald wurde weitgehend abgeholzt, damit sogar die steilen Flächen für Viehzucht und Landwirtschaft nutzbar sind.
Am Nachmittag besichtigen Sie die Ruinen von Palenque.
Die Tempel von Palenque gelten als die großartigste und schönste Kulturstätte in Mexiko, wirkungsvoll gelegen in einer tropischen Urwaldlichtung in den Bergen von Chiapas. Von hier ist es nicht weit bis zum Rio Usumacinta, der von den Maya als wichtiger Verkehrsweg genutzt wurde.
Die Blüte der Stadt, deren originaler Maya-Name vermutlich "Lakamha" (Ort des Wassers) war, lag in der klassischen Periode (300-800 n. Chr.). Von den etwa 500 ermittelten Gebäuden, wurde bis heute nur ein kleiner Teil freigelegt und restauriert, aber die archäologischen Arbeiten dauern an.
Berühmt ist der "Tempel der Inschriften". Tief unter seinem Boden, wurde das reichgeschmückte Grab des Königs Pacal der Große (gest. 683) entdeckt. Der Originalfund wird heute im Nationalmuseum in Mexico City gezeigt.
Sehr beeindruckend ist der große Königspalast, der in der klassischen Periode zwischen 615 und 711 erbaut wurde und als einziges Bauwerk dieser Art in Mittelamerika einen etwa 15 m hohen Turm hat, der wohl als Sternwarte diente. Im Palast und auch in einigen Tempeln haben sich sehr schöne Relieftafeln mit Darstellungen verschiedener Könige erhalten.
Anschließend besuchen Sie noch den kleinen Tempel Olvidado, der etwas abseits im Dschungel verborgen liegt.

12. Tag:   PALENQUE: YAXCHILAN - BONAMPAK
Heute erwarten Sie zwei besonders interessante Maya-Städte, die abseits der normalen Touristenrouten liegen. Erst mit dem Ausbau der Straße in den 1990er Jahren sind die Ruinen für den normalen Reisenden überhaupt erreichbar geworden.
Zunächst fahren Sie entlang der Grenze zu Guatemala und erreichen nach etwa 160 km auf der asphaltierten Carretera Fronteriza den Grenzort Frontera Corozal. Hier besteigen Sie ein Boot und weiter geht die Reise auf dem Rio Usumacinta, dem wichtigsten Verkehrsweg der Maya, noch etwa 20 km zu den Ruinen von Yaxchilan.
Die Lage ist großartig! In einer Flußschleife sind die Ruinen auf drei Seiten vom Rio Usumacinta umgeben, dahinter breitet sich der unberührte Urwald wie eine mächtige grüne Kulisse aus.
Ähnlich wie Palenque, Tikal oder Calakmul war Yaxchilan einst einer der sehr großen, selbständigen Stadtstaaten im Maya-Reich. Seine Blütezeit war im 7. und 8. Jh. Nach dem Untergang Palenques um 810 war Yaxchilan noch für einige Zeit das bedeutendste Zentrum der Region, bevor dann auch dieser Ort von seinen Bewohnern verlassen wurde.
Neben Palenque wurden besonders hier sehr viele Hieroglyphen-Inschriften und Bildreliefs gefunden, die sehr bedeutende Informationen über die Geschichte der Maya lieferten.
Mehr als 100 Bauten sind bekannt, von denen bis heute jedoch nur wenige freigelegt wurden. Das meiste bedeckt noch der grüne Urwald, wo erst seit 1970 systematisch geforscht wird.
So ist für den Tagesbesucher die Atmosphäre des Orts das größte Erlebnis. Hier sind nicht so viele Touristen; man kann sich (fast) alleine fühlen im mächtigen Urwald mit Horden von Brüllaffen, die durch die Wipfel turnen und den beeindruckenden Ruinen einer vor langer Zeit untergegangenen Kultur.
Mit dem Boot fahren Sie auf dem Rio Usumacinta, der hier die Grenze zu Guatemala bildet, etwa 1 Stunde zurück nach Frontera Corzal und mit dem Bus wenige Kilometer nach Bonampak.
Auf Maya bedeutet der Name "bemalte Wände". Der wahre Name dieses wohl nur kleinen und unbedeutenden Maya-Fürstentums ist nicht bekannt.
So finden sich hier auch nur einige wenige Bauten. Das bedeutendste und wahrhaft einzigartige Gebäude ist der nur etwa 17 m breite "Templo de las Pinturas":
In drei kleinen Räumen finden sich die schönsten Wandmalereien in Mittelamerika, zugleich ganz seltene Zeugnisse der Maya-Malerei überhaupt!
Diese meisterhaften Bilder zeigen höfisches Leben, Schlachten, rituelle Opferhandlungen, Siegesfeiern u.a.m. in überwiegend roten und türkis Farbtönen. Es sind ganz außergewöhnliche Bilddokumente über das Leben der Maya!
Dann geht die Fahrt zurück zu Ihrem Hotel in Palenque.

13. Tag:   Palenque - CHICANNA
Tagesetappa ca. 360 km
Dann geht Ihre Mexikoreise weiter nach Nordosten nach Chicanna im Bundesstaat Campeche. Hier besichtigen Sie Chicanna, eine Ruinenstadt der Maya, die ihre Entstehung wohl der benachbarten, größeren Stadt Becan verdankt.

14. Tag:   CHICANNA: BECAN - CALAKMUL
Tagesetappe ca. 210 km
Am Morgen besuchen Sie die Ruinen von Becan. Becan war ein bedeutendes Zentrum der Maya und hatte seine Blüte von 600-1000. Gegen 1250 wurde die Stadt verlassen.
Die 10 wichtigsten Bauten mit dem Südlichen Platz und dem Ballspielplatz wurden seit 1969 ausgegraben und restauriert, so daß Becan auch für den Nicht-Archäologen sehr sehenswert ist.
Die große Besonderheit von Becan ist ein riesiger Graben, der die Stadt umgibt. Ähnliches hat man bis heute bei keiner anderen Maya-Stätte gefunden. Da der Graben an mehreren Stellen unterbrochen war, ist nicht klar, ob er als militärische oder vielleicht nur als eine rituelle Abgrenzung gedacht war.
Dann führt Sie ein Ausfug etwa 100 km südlich von Chicanna. Hier besuchen Sie mitten im Urwald eine der größten und bedeutendsten Städte der Maya überhaupt, die einstige Maya-Großmacht Calakmul.
Ihre Blüte hatte die Stadt in der Maya-Klassik (200-900 n.Chr.) als Calakmul mit mehr als 50.000 Einwohnern zeitweise noch mächtiger als Tikal war. Aber auch diese Supermacht verfiel, Calakmul wurde verlassen und der grüne Urwald breitete sich über den Bauwerken aus.
Erst 1931 - rund 1000 Jahre später - sollten die Ruinen wieder entdeckt werden. Heute sind etwa 6.000 Bauwerke bekannt, die sich über 70 qkm im Urwald verteilen. Seit 2002 gehört Calakmul zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Nur ein winzig kleiner Teil der Stadt wurde bis heute ausgegraben, der allerdings schon sehr beeindruckt!
Sie sehen die Pyramiden I und II und die "Gran Plaza". Von der Pyramide haben Sie einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung. Aber Vorsicht: die Pyramiden sind extrem steil!!
Tausende von Bauten, im Urwald meist unter kleinen und großen Hügeln versteckt, aus denen hier und da ein Teil hervorragt, harren noch ihrer Ausgrabung und Erforschung.
So ist der Besuch der Ruinen von Calakmul ein ganz außergewöhnliches Erlebnis!
Sie wandern auf Spuren der Maya durch den Urwald und sehen die Ruinen, wie sie die ersten Wiederentdecker der Maya-Kultur vorgefunden haben.
Die Ruinen liegen im Biosphärenreservat Calakmul, einem noch völlig intakten Urwald, wie er für die Halbinsel Yucatan typisch ist.
Wappnen Sie sich mit Mückenspray und lernen den Urwald aus der Nähe kennen.
Dann geht die Fahrt auf schmaler Straße durch den Urwald zurück zu Ihrem Hotel in Chicanna.

15. Tag:   Chicanna - Edzna - CAMPECHE
Tagesetappe ca. 270 km
Ihre Reise durch Mexiko führt weiter nach Campeche.
Etwa 60 km vor der Stadt besichtigen Sie die Ruinen von Edzna, einer bedeutenden Maya-Stadt.
Ihre Blüte hatte Edzna zwischen 600 und 900 n.Chr. und erst um 1500, kurz vor Ankunft der Spanier, wurde die Stadt verlassen.
Das Areal ist nicht sehr groß, aber die Geschlossenheit der Anlage ist sehr beeindruckend.
Das schönste Gebäude ist eine fünfstöckige Pyramide mit 27 Räumen und säulengeschmückten Eingängen, gekrönt von einem meterhohen, durchbrochenen Dachkamm, der an die Bauten in Tikal erinnert.
Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen Sie dann Campeche am Golf von Mexiko.
San Francisco de Campeche, wie die Hauptstadt des Bundesstaates Campeche mit vollem Namen heißt, war im 16. und 17. Jh. einer der bedeutendsten Häfen der Kolonialzeit. Zum Schutz vor den ständigen Piratenüberfällen wurden Hafen und Stadt befestigt.
Von der alten Stadtbefestigung sind Teile der Mauern, einige mächtige Bastionen (baluartes) und zwei Stadttore erhalten. Die restaurierte Altstadt mit buntgestrichenen Häusern gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Sie erkunden die hübsche Stadt zu Fuß und besichtigen die Kathedrale la Conception und den kleinen Zocalo. In der schwülen Hitze geht das Leben hier einen sehr gemächlichen Gang.

16. Tag:   Campeche - Uxmal - Merida - VALLADOLID
Tagesetappe ca. 380 km
Von Campeche geht Ihre Mexikoreise weiter durch Yucatan zunächst nach Merida.
Unterwegs besichtigen Sie die Maya-Stadt Uxmal, die bedeutendste Maya-Stätte in dieser Region.
Die mächtige "Pyramide des Zauberers", ein eigenartiger Bau mit ovalem Grundriss und einer Höhe von 38 m, beherrscht die Ruinenstadt schon von weitem. Wie die meisten Pyramiden der Maya wurde auch diese Pyramide in Uxmal aus rituellen Gründen mehrfach überbaut und dadurch immer steiler.
Seien Sie vorsichtig auf den Stufen, sie sind außerordentlich steil, besonders beim Hinuntergehen!
Als die Spanier das Land eroberten, lag die einstmals große Kultur der Maya schon in Trümmern. Die Nachfahren der Maya lebten nur noch in bescheidenen Hütten und hatten keine Kenntnis mehr von ihrer eigenen Hochkultur.
So wußte man nichts von den ursprünglichen Funktionen der Gebäude und benannte die Ruinen nach eigenem Verständnis.
Im sog. "Nonnenkloster" mit großem, rechteckigen Innenhof erinnern 88 kleine Räume an Klosterzellen. Aber die wahre Bedeutung des wunderschönen Baus ist unbekannt.
Durch den Ballspielplatz führt der Weg auf eine riesige Plattform, auf der zunächst das "Schildkrötenhaus" (Casa de las Tortugas) steht, dessen schlichte Harmonie beeindruckt. Wie ein Bambuszaun wirkt das Band kleiner Rundsäulen im Fries. Auf der großen Terrasse dominiert, abgehoben durch einen 12 m hohen Sockel, der 122 m lange "Palast des Gouverneurs".

Weiter geht Ihre Fahrt nach Merida. Mit fast 800.000 Einwohnern ist Merida die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yucatan und gilt als das Tor zur Welt der Maya, deren bedeutende Stätten wie Kabah, Uxmal, Ezdna, Loltun oder Chichen Itza in der Umgebung liegen.
Die "Weiße Stadt" wird Merida genannt wegen der Bauten aus hellem Kalkstein. In dem feuchtheißen Klima ist auch die Kleidung der Einwohner vorwiegend weiß: weiße Hosen der Männer und weiße, bestickte Kleider der Frauen.
Bei dem Stadtrundgang besuchen Sie den Zocalo, die "Plaza de Independencia". Die Franziskanerkirche des Tercera-Ordens erbauten die Spanier hauptsächlich aus dem Schutt, den sie von den religiösen Bauten der Maya übriggelassen hatten. Auf einer Seite des Zocalo steht der Palacio Municipal (Rathaus) aus dem Jahre 1735. Die Eingangsseite zieren zwei große Wandmalereien.
Das Montejo-Haus, vermutlich 1543-1549 vom Gründer der Stadt Merida erbaut, ist das älteste Gebäude der Stadt. Bis 1980 bewohnten es noch die Nachkommen Montejos. Der Figurenschmuck zeigt den Sieg der Spanier über die Maya.
Merida hat kolonialen Charme. Seine Bewohner lieben Musik und Tanz und das Flanieren auf dem schattigen Paseo de Montejo.
Dann fahren Sie weiter nach Valladolid, dem Etappenziel der heutigen Reise. Valladolid wurde 1545 auf den Ruinen einer zuvor niedergerissenen Mayastadt erbaut und hat heute etwa 38.000 Einwohner. Wenn die Zeit noch reicht, können Sie sich die Kathedrale aus der Kolonialzeit ansehen.

17. Tag:   VALLADOLID: CHICHEN ITZA - CENOTE DZITNUP
Tagesetappe ca. 90 km
Am Vormittag besichtigen Sie die Ruinen von Chichen Itza, eine der größten und bedeutendsten Maya-Städte und besonders gut restauriert.
Die Anfänge der Stadt liegen im Dunkeln, da hier nur wenige Stelen mit Datierungen und Herrschernamen gefunden wurden. Ihre Blüte von ca. 1000 bis 1200 n. Chr. fällt in die Zeit der Postklassik, eine Zeit, in der die meisten Mayastädte bereits verlassen worden waren; um 1400 wurde dann auch Chichen Itza endgültig verlassen.
Während Ihrer Besichtigung sehen Sie u.a. die Kukulkan-Pyramide, von den Spaniern El Castillo genannt, den Kriegertempel mit zwei langgestreckten Säulenhallen und den Heiligen Cenote, ein wassergefüllter Kalkeinbruch, in dem man viele Opfergaben, darunter 50 Menschenskelette, gefunden hat, die vermutlich dem Regengott Chac geopfert worden waren.
Grandios ist der Ballspielplatz mit einem Spielfeld von 70 m Breite und 168 m Länge. Die Längsseiten begrenzen 8 m hohe Mauern. Es ist der größte Ballspielplatz, der je in Mittelamerika gebaut wurde!
Fahrt zurück nach Valladolid.
Am Nachmittag besuchen Sie ganz in der Nähe der Stadt den Cenote Dzitnup. Durch den typischen Kalksteinboden von Yucatan versickert das Wasser in den Untergrund. Wo der Kalksteinboden aufbricht, liegt oft ein kleiner See.
Vermutlich ist ganz Yucatan von solchen Höhlen und Brüchen mit Wasserläufen durchzogen. Die Maya nannten solche Einbrüche Cenote und verehrten sie als Einstieg in die Unterwelt. Oft wurden hier Opfer dargebracht, auch Menschenopfer.
Im Cenote ist es angenehm kühl, seine Kalkwände sind von grünen Pflanzen überwachsen und von der Decke hängen Stalaktiten. Wenn Sie möchten, können Sie ein kleines Bad im Cenote nehmen.

18. Tag:   Valladolid - Tulum - PLAYA DEL CARMEN
Tagesetappe ca. 160 km
In Tulum wandern Sie heute noch einmal auf Spuren der Maya.
Tulum thront direkt am Strand der Karibik auf einer 12 m hohen Felsklippe über dem Meer. Tulum ist die einzige Stadt der Maya am Meer.
Auf der Landseite schützt eine dicke, 600 m lange und ursprünglich etwa 4 m hohe Mauer die Stadt. Fünf Tore gewährten Einlass, und zwei wachturmartige Tempel sitzen auf den beiden Ecken der Mauer.
Tulum hatte seine Blüte erst in der Maya-Postklassik (1200-1400 n.Chr.). Die bedeutende Hafen- und Handelsstadt war zugleich auch der östlichste Außenposten der Maya auf Yucatan.
Im "Tempel der Malereien" finden sich Reste der Wandbemalung, die verschiedene Gottheiten darstellen. Wie in anderen archäologischen Zonen wurde auch hier das größte Gebäude "Castillo" genannt. Es erhebt sich am Felsrand und gleicht vom Meer aus tatsächlich einem Festungsturm. Sie besichtigen ferner u.a. den "Tempel des Herabstürzenden Gottes" und das "Haus des Oberpriesters".
Dann fahren Sie entlang der Küste, der Riviera Maya, zum Badeort Playa del Carmen.
Nach zwei Wochen Rundreise, Besichtigungen und Wandern erwartet Sie zum Ausklang einer erlebnisreichen Mexikoreise jetzt ein erfrischendes Bad in der türkisblauen Karibik!

19. Tag:   Playa del Carmen - CANCUN
Tagesetappe ca. 70 km
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen in Cancun, wo Ihre große Rundreise durch Mexiko auf den Spuren der Maya endet.

Rückflug oder Weiterreise in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch auch gerne behilflich!

Wir empfehlen als optionales Nachprogramm:
Badeverlängerung an der Riviera Maya


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  • Preis für Extranacht in Mexico City / Cancun auf Anfrage
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