| Europa - Polen Reisen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Garantierte Durchführung ab 2 Personen! Durch den Norden von Polen führt Sie unsere Rundreise mit dem Bus zu den Glanzlichtern an Weichsel und Ostsee sowie nach Masuren im früheren Ostpreussen.Nach der Besichtigung der Hauptstadt Warschau geht Ihre Fahrt entlang der Weichsel nach Thorn mit seiner mittelalterlichen Altstadt und weiter zur mächtigen Marienburg des Deutschen Ordens. Die Hafen- und Handelsstadt Danzig an der Ostsee ist der nächste Höhepunkt Ihrer Reise. Dann führt Ihre Rundreise hinein in das ehemalige Ostpreussen. Nach einer Schifffahrt auf dem Oberländer Kanal, der 2010 150 Jahre alt geworden ist, besuchen Sie Allenstein und erreichen schließlich die wunderschöne Seenlandschaft in Masuren. Einen ganzen Tag lang erkunden Sie auf Fahrten mit dem Bus das herrliche Masuren. Sie sehen die barocke Wallfahrtskirche Heilige Linde, die gesprengten Ruinen der Wolfschanze, das schöne Nikolaiken und Lötzen. In der Johannisburger Heide fahren Sie mit einem traditionellen Stocherkahn auf der Kruttinna und besuchen in der Försterei Kleinort das Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wiechert. Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland! Sie können so z.B. eine größere Reise selbst zusammenstellen oder Ihre Bonusmeilen verfliegen. Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot. Begleiten Sie uns auf dieser schönen Rundreise durch Nordpolen! 1. Tag: WARSCHAU Reise nach Warschau in eigener Regie. Fahrt vom Flughafen oder Bahnhof zum Hotel (optional) in Warschau. Am Abend begrüßt Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung. Bei einem Begrüßungsgetränk besprechen Sie das Programm Ihrer Rundreise. Abendessen im Hotel. 2. Tag: Warschau - THORN Tagesetappe ca. 240 km Am Vormittag entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten der schönen Hauptstadt von Polen. Erst nachdem um 1600 die polnischen Könige ihre Residenz von Krakau nach Warschau verlegt hatten, begann der Aufstieg von Warschau zur wichtigsten Stadt in Polen. Die Stadt an der Weichsel hat heute mehr als 1,7 Mio. Einwohner und ist die größte Stadt von Polen und die achtgrößte Stadt der Europäischen Union. Nach schwersten Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg haben polnische Restaurateure die historische Altstadt aus Schutt und Ruinen wiederhergestellt. Heute ist die Altstadt der Stolz der Warschauer und seit 1980 UNESCO Weltkulturerbe. Auf Ihrem Rundgang durch die Altstadt sehen Sie den prächtigen Markt, umrahmt von schönen Patrizierhäusern (ursprünglich) aus dem 17. Jh. Der dreieckige, große Schloßplatz ist der repräsentativste Platz in der Altstadt. Die Ostseite des Schloßplatz nimmt das Königsschloß ein, das Sie von außen besichtigen. Dann beginnt Ihre Rundreise durch Nordpolen und Ostpreußen. In nordwestlicher Richtung geht die Fahrt entlang der Weichsel nach Thorn (Torun). 1231 wurde Thorn als erste Siedlung unter der Herrschaft des Deutschen Ordens gegründet. Im gleichen Jahr überschritt hier der Deutsche Orden die Weichsel und begann seinen langen Kampf gegen die heidnischen Pruzzen. Vom letzten Krieg glücklicherweise ziemlich verschont geblieben, besitzt Thorn heute noch eine Fülle eindrucksvoller Baudenkmäler überwiegend im Stil der norddeutschen Backsteingotik. Auf einer Stadtführung sehen Sie die mittelalterliche "Altstadt" von 1231 und die "Neustadt" (1246) von Thorn, ein einzigartiges Ensemble gotischer Architektur, das seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe ist. In einem der Geschäfte auf dem Altstadtmarkt können Sie Thorns bekannteste Spezialität kaufen, "Thorner Kathrinchen" (Katarzynki), leckere Lebkuchen, die wahrscheinlich schon seit dem 13. Jh. in Thorn hergestellt werden. 3. Tag: Thorn - Marienburg - DANZIG Tagesetappe ca. 210 km Am Vormittag wandeln Sie auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus. Der berühmte Astronom erblickte 1473 in Thorn das Licht der Welt. Sie besuchen sein Geburtshaus, in dem heute ein Museum eingerichtet ist. Weiter geht Ihre Fahrt nach Norden entlang der Weichsel zum nächsten Höhepunkt der Reise. Die Marienburg des Deutschen Ordens liegt am Ufer des Nogat, einem Seitenflüßchen der Weichsel. Mit einer Länge von 750 m ist sie die größte Burganlage des Deutschen Ordens und der größte Ziegelsteinbau in Europa! Auch hier haben polnische Restaurateure ganze Arbeit geleistet und die Marienburg nach schweren Kriegsschäden wiederhergestellt. Seit 1997 gehört die Marienburg zum UNESCO Weltkulturerbe. Sehr harmonisch verbindet sich das Rot der Backsteine mit dem Grün der Landschaft. Hier residierten die Hochmeister des Ordens von 1309 bis 1454. Bei einer Führung lernen Sie die imposante Festung auch von innen kennen. Sie besichtigen das Mittelschloß, das Hochschloß mit der Marienkapelle und den Hochmeisterpalast mit dem einzigartigen Sommerremter, dessen gotische Decke nur von einer einzigen schlanken Säule getragen wird. Zusammen mit der luftigen Fensterfront gilt er als einer der schönsten gotischen Räume in Europa! Dann setzten Sie Ihre Rundreise fort durch die Kaschubei und erreichen schließlich Ihr Tagesziel Danzig an der Ostsee. 4. Tag: DANZIG - KLOSTER OLIVA - ZOPPOT - GDINGEN Tagesetappe ca. 90 km Am heutigen Tage entdecken Sie bei einer Stadtführung die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Danzig. Die tausendjährige Hafenstadt Danzig spielte in der Geschichte Europas stets eine wichtige Rolle. Nach schweren Kriegszerstörungen detailgetreu wieder aufgebaut, beeindruckt die Altstadt ihre Besucher wieder mit prachtvollen Patrizierhäusern, dem Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 82 m hohen Turm, der Marienkirche, der Langgasse, dem Langen Markt mit Neptunbrunnen und Frauengasse. Weltbekannt ist das Krantor am Fluß Mottlau. In der Altstadt finden Sie viele der für Danzig typischen Bernsteingeschäfte. Danzig bildet zusammen mit Gdingen und Zoppot den Wirtschaftsraum "Dreistadt" an der Danziger Bucht, den Sie am Nachmittag erkunden. Wenige Kilometer westlich von Danzig liegt das Kloster Oliva, das im 12. Jh. gegründet wurde. Reich und bedeutend wurde das Kloster u.a. durch das vom Deutschen Orden exklusiv verliehene Recht, Bernstein zu sammeln. Hier besuchen Sie die Klosterkirche, die ihr heutiges Aussehen im Zeitalter des Barock erhalten hat. Weithin berühmt ist die herrliche Orgel mit 7.500 Pfeifen, die Sie bei einem kleinen Orgelkonzert hören. Zu den Besitzungen des Klosters Oliva gehörte im Mittelalter auch das Dorf Zoppot. Heute ist Zoppot ein beliebter Kur- und Badeort, den Sie als nächstes besuchen. Sie flanieren über Europas längste hölzerne Seebrücke, die sich mehr als 511 m weit in die Ostsee erstreckt. Auf der Seebrücke gibt es verschiedene Gaststätten. Vorbei an den großen Hafenanlagen in Gdingen (Gdynia) geht die Fahrt zurück nach Danzig. Zum Abendessen kehren Sie ein in einem der gemütlichen Lokale in der Danziger Altstadt. 5. Tag: Danzig - Oberländer Kanal - Allenstein - MASUREN Tagesetappe ca. 275 km Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Elbing. Hier beginnt der Oberländer Kanal, der Elbing mit Osterode verbindet. Die Strecke ist 81 km lang und muß einen Höhenunterschied von 104 m überwinden, wofür sich der Königsberger Baurat Georg Steenke 1844 eine in der Welt nahezu einmalige Lösung einfallen ließ: anstelle von 32 Schleusen baute er fünf "Geneigte Ebenen" (oder "Rollberge") mit einer Steigung von etwa 25 Grad, die Unter- und Oberlauf des Kanals miteinander verbinden. Auf zwei parallel verlaufendenden Schienenpaaren werden die Schiffe auf einem Rollwagen mit Wasserkraft nach oben bzw. unten gezogen und überwinden so den Höhenunterschied auf dem Landweg! Sie unternehmen eine Fahrt auf dem Oberländer Kanal, der 2010 sein 150-jähriges Bestehen gefeiert hat. Während der etwa 2-stündigen Schifffahrt auf der landschaftlich schönsten Teilstrecke passieren Sie vier "Geneigte Ebenen". Aber der Oberländer Kanal ist nicht nur ein einzigartiges technisches Denkmal. Der schmale Kanal führt durch die grüne Landschaft Ostpreussens, an seinen Ufern nisten viele verschiedene Vogelarten, so daß eine Fahrt auf dem Oberländer Kanal zugleich auch ein wunderschönes Landschaftserlebnis ist! Anschließend fahren Sie weiter nach Allenstein (Olsztyn) und erkunden die Stadt auf einem geführten Rundgang. Allenstein liegt etwa 120 km östlich von Danzig und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren mit knapp 180.000 Einwohnern. Die Altstadt mit vielen schönen Häusern ist nach den Verwüstungen im Februar und März 1945 weitgehend restauriert worden. Aus der Zeit der Stadtgründung 1353 sind noch das alte Rathaus erhalten, Teile der Stadtbefestigung und der Ordensburg. In der Burg residierte von 1516 bis 1519 Nikolaus Kopernikus als Kanzler des ermländischen Domkapitels bevor er in der gleichen Funktion nach Frauenburg zurückkehrte. Weiterfahrt durch Ostpreußen nach Masuren, wo Sie ein original erhaltenes Wohnhaus besichtigen. Im Ostpreußenmuseum erfahren Sie bei Kaffee und Kuchen vom Leben auf einem ostpreußischen Gutshof. Gut gestärkt fahren Sie weiter zu Ihrem Hotel im Herzen der Masurischen Seenplatte. 6. Tag: MASUREN (OSTPREUSSEN) Tagesetappe ca. 220 km Bei unserer ganztägigen Fahrt durch Masuren sammeln Sie unvergeßliche Eindrücke! Masuren gehört zu den schönsten Naturlandschaften Mitteleuropas. Gewaltige Eiszeitgletscher haben das bezaubernde Hügelland der Masurischen Seenplatte geformt mit tausenden von Seen und Teichen, die teilweise durch Flüsse oder Kanäle untereinander verbunden sind, eingebettet in eine abwechslungsreiche Waldlandschaft. Inmitten der eindrucksvollen Naturkulisse finden sich viele Zeugnisse der Geschichte. Erste Station des heutigen Tages ist die Ortschaft Steinort, wunderschön am gleichnamigen See gelegen. Hier bewohnten die Grafen Lehndorff ein herrschaftliches Gut, wie es für den ostpreußischen Landadel bis zum Zweiten Weltkrieg typisch war. Auch wenn der Zahn der Zeit arg an den Gebäuden genagt hat, bekommt man doch eine Vorstellung, wie das Leben auf einem ostpreußischen Herrensitz einmal gewesen sein muß. Tief versteckt in den masurischen Wäldern nahe Rastenburg (Ketrzyn) befinden sich die Bunkerruinen der "Wolfsschanze", dem Führerhauptquartier zwischen 1940 und 1944. Hier hatte Graf Schenk von Stauffenberg am 20. Juli 1944 das mißglückte Attentat auf Hitler unternommen. Bei einem geführten Rundgang durch das Gelände sehen Sie die mehrere Meter dicken Bunkerwände. Geblieben sind nur die Schwärme von Mücken und Bremsen, die wie eh und jeh dem Fußgänger zusetzen. Nach den finsteren Massen gesprengten Betons erfreut sich das Auge noch mehr am wunderschönen Masuren: goldene Sonnenstrahlen auf den wogenden Getreidefeldern, zahllose Störche, die gravitätisch durch die Landschaft stolzieren und ein unvergeßliches Vogelgezwitscher. In der barocken Wallfahrtskirche "Heilige Linde" sehen und hören Sie die Orgel mit beweglichen Figuren. Eine Pause legen Sie im Fischerdörfchen Krutyn ein, wo Sie fangfrischen Fisch aus der Krutinna zum Mittagessen serviert bekommen (es gibt auch Fleischgerichte). Sie befinden sich jetzt in der "Johannisburger Heide". Das ausgedehnte, einsame Waldgebiet wird von der idyllischen Kruttinna durchzogen, einem glasklaren Flüßchen, dessen Uferlandschaft noch ganz ursprünglich ist. Mit einem traditionellen Stocherkahn lassen Sie sich über die Kruttinna staken und genießen die urtümliche Landschaft. Weitere Stationen des Tages sind Sensburg und Nikolaiken (Mikolajki), ein schönes Masurenstädtchen am Ufer des Nikolaiker See. Mit seinen Segelbooten und Schwänen ist es seit jeh ein beliebter Urlaubsort. Zum Abendessen sind Sie in einem gemütlichen Masurenrestaurant. 7. Tag: Masuren - Lötzen - Kleinort - WARSCHAU Tagesetappe ca. 280 km Gleich in der Nähe Ihres Hotels befindet sich das Städtchen Lötzen (Gizycko), das auf einer Landenge zwischen dem Löwentinsee und dem Kissainsee liegt. Bei einem Rundgang durch das sympathische Städtchen sehen Sie u.a. die evangelische Kirche, die 1827 nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde. In Eckertsdorf besuchen Sie ein einsam gelegenes Philipponenkloster, das der Gemeinschaft der Altgläubigen als Gotteshaus dient. Dann bringt Sie der Bus zur Försterei Kleinort, dem Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wiechert, in dem heute ein kleines Museum eingerichtet ist. Schweren Herzens heißt es nun Abschied nehmen vom wunderschönen Masuren. Die Fahrt geht zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Rundreise nach Warschau. In einem schönen Altstadtrestaurant nehmen Sie das letzte Abendessen dieser Reise ein. Dann spazieren Sie durch die Altstadt zurück zu Ihrem Hotel. 8. Tag: WARSCHAU Eine erlebnisreiche Rundreise durch Nordpolen und Ostpreußen ist zu Ende. Fahrt zum Flughafen oder Bahnhof (optional). Weiterreise oder Heimreise in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.
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