| Europa - Polen Reisen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Garantierte Durchführung ab 2 Personen! Unsere große Rundreise bringt Sie zu den schönsten Städten und Landschaften in Polen. Höhepunkte in Südpolen und Schlesien sowie Glanzlichter in Nordpolen zwischen der Ostseeküste in Pommern und Masurischer Seenplatte im früheren Ostpreußen erwarten Sie!Mit einem modernen Bus geht Ihre Fahrt von der Königsstadt Krakau über den berühmten Wallfahrtsort Tschenstochau nach Breslau, die Hauptstadt von Schlesien. Weiter fährt Ihr Bus durch Pommern an die Ostseeküste nach Danzig. Ein Erlebnis ist die Fahrt auf dem Oberländer Kanal, bei dem das Schiff teils über Land gezogen wird! Dieses Meisterwerk der Technik feierte 2010 sein 150-jähriges Bestehen. Ostpreußen und die zauberhafte Seenlandschaft in Masuren sind das nächste Ziel dieser Reise. In Warschau, der Hauptstadt von Polen, endet unsere Rundreise. Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland! Sie können so z.B. eine größere Reise selbst zusammenstellen oder Ihre Bonusmeilen verfliegen. Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot. Herrliche Landschaften erwarten Sie und beeindruckende Zeugen der polnischen und deutschen Geschichte, von denen viele zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Willkommen in Polen! 1. Tag: KRAKAU (SÜDPOLEN) Individuelle Anreise nach Krakau. Fahrt vom Flughafen oder Bahnhof zu Ihrem Hotel (optional) in Krakau. Nachdem Sie Ihre Zimmer bezogen haben, werden Sie am Abend von Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung erwartet. Bei einem Begrüßungsgetränk stimmen Sie sich auf das Programm der kommenden Tage ein. Abendessen im Hotel. 2. Tag: KRAKAU & WIELICZKA (SÜDPOLEN) Tagesetappe ca. 40 km Am Vormittag entdecken Sie die alte Königsstadt Krakau, Polens heimliche Hauptstadt und seit 1978 UNESCO Weltkulturerbe. Im Jahr 2000 war Krakau Kulturhauptstadt von Europa. Wegen ihrer vielen Kirchen wird sie auch "Slawisches Rom" genannt. Überragt wird Krakau vom Wawel, einem Hügel, der sich etwa 230 m über die Weichsel erhebt. Seit dem 10. Jh. wurde der Wawel zur Königsresidenz ausgebaut und ist heute mit Bauten aus der Zeit der Romanik, Gotik, Renaissence und Barock ein ganz einzigartiges Bauensemble, das wie Krakau selbst zum UNESCO Weltkultuerbe gehört. Bei einem Rundgang über den Wawel besichtigen Sie die Bauten von außen: das Krakauer Königsschloß, in dem seit dem 14. Jh. rund 250 Jahre lang die polnischen Könige residierten, bis diese ihre Residenz am Ende des 16. Jhs. nach Warschau verlegten. Die Wawel-Kathedrale (14. Jh.) mit der Sigismund-Kapelle (16. Jh.), in der die polnischen Könige bestattet sind. Gotische Türme und Mauern, die den Wawel nach außen sichern. Auf dem Königsweg erreichen Sie das Florianstor, das letzte erhaltene mittelalterliche Stadttor von Krakau, durch das Sie in die Altstadt gelangen. Sie besuchen den riesigen "Rynek Glowny", der im Mittelalter der größte Marktplatz in Europ war. Auf dem Platz stehen die berühmten Tuchhallen, in deren Bogengängen seit Jahrhunderten Händler ihre Waren feilbieten. Am Marktplatz liegt auch die Marienkirche mit ihrem weltberühmten Krakauer Hochaltar. 1477 begann der damals 30-jährige Bildhauer Veit Stoß aus Nürnberg mit den Schnitzarbeiten, die er erst 12 Jahre später 1489 beenden konnte. Mit 13 m Höhe und 11 m Breite ist es der größte spätgotische Schnitzaltar in Europa. Reiches Schnitzwerk und bis zu 2,70 m hohe Figuren, die jeweils aus einem ganzen Lindenstamm geschnitzt wurden, geben dem Altar seine überwältigende Wirkung. Vom Turm der Marienkirche erschallt jede Stunde ein Trompetensignal, das an der Stelle abbricht, an der 1241 der Trompeter von einem Pfeil der angreifenden Mongolen getroffen worden sein soll. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Busfahrt nach Wieliczka, das etwa 15 km südöstlich von Krakau liegt. Seit dem Jahr 1044 wird hier Salz gefördert, das "weiße Gold" des Mittelalters. Sie besichtigen das älteste Salzbergwerk Europas (UNESCO Weltkulturerbe). Etwa 135 m unter der Erde erkunden Sie fast 3 km Stollen und Gänge, in denen bis zum 19 Jh. Salz abgebaut wurde und heute ein Museum eingerichtet ist. Generationen von Bergleuten haben tief unter Tage in das Salz Säle, Kapellen und Heiligenfiguren gemeisselt. Besonders beeindruckend ist die Kapelle der seligen Kinga aus dem 13. Jh. Fahrt zurück nach Krakau. Sie unternehmen einen Spaziergang durch den historischen Stadtteil Kazimierz. Im späten 15. Jh. siedelten hier Juden und die Stadt entwickelte sich zum bedeutendsten Zentrum des osteuropäischen Judentums. Die Synagoge und der alte jüdische Friedhof haben die Zeiten überdauert. In Kazimierz befand sich in der Zeit der deutschen Okkupation auch die kleine Fabrik von Oskar Schindler, in der er viele Juden beschäftigte, deren Leben er anhand seiner berühmt gewordenen Liste retten konnte. Ein Abendessen mit Klezmermusik beendet diesen erlebnisreichen Tag. 3. Tag: Krakau - Tschenstochau - Oppeln - BRESLAU Tagesetappe ca. 330 km Heute beginnt Ihre Rundreise durch Südpolen. Sie verlassen Krakau und fahren nach Schlesien zu dem größten und bedeutendsten aller polnischen Wallfahrtsorte, Tschenstochau. Die Altstadt liegt am Westufer der Warthe. Vom Marktplatz führt die Allee der Allerheiligsten Jungfrau Maria zur Anhöhe Jasna Gora. Hier liegt die Paulinerkirche, die jedes Jahr von etwa 1,5 Millionen Pilgern aus ganz Polen und dem Ausland besucht wird. Ihr Ziel ist das Gnadenbild der Schwarzen Madonna, das in der Marienkapelle verehrt wird. Die Ikone aus dem 14. Jahrhundert, der zahlreiche Wundertaten zugeschrieben werden, zeigt die Muttergottes mit dem Jesuskind. Die nächste Station Ihrer Reise ist Oppeln in Niederschlesien. Bei einer Stadtführung lernen Sie die wichtigsten historischen Gebäude kennen: der Piastenturm aus dem 13. Jahrhundert, die gotische Heiligkreuzkirche sowie das Franziskanerkloster mit der Piastenkapelle, in dem sich die Grabstätten mehrerer Piastenfürsten befinden. Das Oppelner Rathaus ist dem Palazzo Vecchio in Florenz nachempfunden und die den Marktplatz umgebenden Bürgerhäuser bilden ein sehenswertes Barock-Rokoko-Ensemble. Schließlich erreichen Sie Ihr Tagesziel, die niederschlesische Metropole Breslau 4. Tag: BRESLAU (SCHLESIEN) Tagesetappe ca. 30 km Nach schwersten Kriegszerstörungen erstrahlt die Hauptstadt von Schlesien wieder in altem Glanz. Auch hier haben polnische Restaurateure hervorragende Arbeit geleistet! Inmitten einer herrlich grünen Landschaft von Bergen und Tälern gelegen, ist Breslau (Wroclaw) die größte Stadt Niederschlesiens und geprägt von der Kultur dreier Nationen. Durch die Stadt fließen mehrere Arme der Oder, so daß unzählige Brücken die Stadt schmücken und sich die ältesten Stadtteile größtenteils auf Inseln befinden. Daher stammt die Bezeichnung "Schlesisches Venedig". Der Ursprung Breslaus liegt auf einer versandeten Oderinsel, auf der im 9. Jh. eine Burg errichtet wurde. In den folgenden Jahrhunderten entstanden zahlreiche Sakralbauten wie die Peter-und-Paul-Kirche, die Heiligkreuzkirche sowie der mächtige Dom "Johannes der Täufer". Eine der wichtigsten Kirchen der Stadt ist "Maria auf dem Sande". Charakteristisch für das Stadtbild ist das harmonische Nebeneinander von Gotik und Barock. Von der reichen Vergangenheit zeugen die prachtvollen Bauwerke der Altstadt und der Dominsel. Auf dem Markt, schönster Platz der Stadt, blühen Handel und kulturelles Leben wie vor Jahrhunderten. Nach einer Innenführung durch den Breslauer Dom sehen Sie die Aula Leopoldina, den Prunksaal der Breslauer Universität, berühmt für seine überreiche Barockausstattung. Auch ein Besuch in der Jahrhunderthalle, UNESCO Weltkulturerbe, gehört zum heutigen Programm. 1913 zum 100. Jahrestag der Befreiungskriege gegen Napoleon nach Plänen des deutschen Architekten Max Berg erbaut, war sie mit einem Durchmesser von 65 m seinerzeit der größte Kuppelbau der Welt. Zum Abendessen sind Sie in einem schönen Restaurant in der Altstadt. 5. Tag: Breslau - Posen - THORN Tagesetappe ca. 340 km Ihre Reise führt weiter nach Norden in die Woiwodschaft Großpolen und deren Hauptstadt Posen (Poznan). Mit knapp 600.000 Einwohnern ist Posen heute die fünftgrößte Stadt in Polen und ein bedeutendstes Wirtschaftszentrum. Posen wurde 968 erstmals urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Städten in Polen. Hier begann die Christianisierung Polens und der Posener Dom ist die älteste Kathedrale des Landes, in der Polens erste Könige aus der Dynastie der Piasten begraben liegen. Dank seiner verkehrsgünstigen Lage an der Warthe und einem wichtigen Handelsweg zwischen Mittel- und Osteuropa, entwickelte sich Posen zu einem bedeutenden Handelszentrum. Seine größte Blüte war im 16. Jh. als am Altstädtischen Markt Bauten entstanden, die der Stolz der schönen Altstadt sind. Bei einem geführten Stadtrundgang lernen Sie die schönsten Bauten kennen. Ihre Fahrt geht weiter nach Norden in die historische Stadt Thorn (Torun) am Ufer der Weichsel. 1231 wurde Thorn als erste Siedlung unter der Herrschaft des Deutschen Ordens gegründet. Im gleichen Jahr überschritt hier der Deutsche Orden die Weichsel und begann seinen langen Kampf gegen die heidnischen Pruzzen. Vom letzten Krieg glücklicherweise ziemlich verschont geblieben, besitzt Thorn heute noch eine Fülle eindrucksvoller Baudenkmäler überwiegend im Stil der norddeutschen Backsteingotik. Auf einer Stadtführung sehen Sie die mittelalterliche "Altstadt" von 1231 und die "Neustadt" (1246) von Thorn, ein einzigartiges Ensemble gotischer Architektur, das seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe ist. In einem der Geschäfte auf dem Altstadtmarkt können Sie Thorns bekannteste Spezialität kaufen, "Thorner Kathrinchen" (Katarzynki), leckere Lebkuchen, die wahrscheinlich schon seit dem 13. Jh. in Thorn hergestellt werden. Abendessen in einem rustikalen Restaurant. 6. Tag: Thorn - Marienburg - DANZIG (NORDPOLEN) Tagesetappe ca. 210 km) Am Vormittag wandeln Sie auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus. Der berühmte Astronom erblickte 1473 in Thorn das Licht der Welt. Sie besuchen sein Geburtshaus, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Weiter geht Ihre Fahrt nach Norden entlang der Weichsel zum nächsten Höhepunkt der Reise. Die Marienburg des Deutschen Ordens liegt am Ufer des Nogat, einem Seitenflüßchen der Weichsel. Mit einer Länge von 750 m ist sie die größte Burganlage des Deutschen Ordens und der größte Ziegelsteinbau in Europa! Auch hier haben polnische Restaurateure ganze Arbeit geleistet und die Marienburg nach schweren Kriegsschäden wiederhergestellt. Seit 1997 gehört die Marienburg zum UNESCO Weltkulturerbe. Sehr harmonisch verbindet sich das Rot der Backsteine mit dem Grün der Landschaft. Hier residierten die Hochmeister des Ordens von 1309 bis 1454. Bei einer Führung lernen Sie die imposante Festung auch von innen kennen. Sie besichtigen das Mittelschloß, das Hochschloß mit der Marienkapelle und den Hochmeisterpalast mit dem einzigartigen Sommerremter, dessen gotische Decke nur von einer einzigen schlanken Säule getragen wird. Dann setzten Sie Ihre Rundreise fort durch die Kaschubische Schweiz und erreichen schließlich Danzig, das Ziel Ihrer heutigen Fahrt Danzig 7. Tag: DANZIG - KLOSTER OLIVA - ZOPPOT - GDINGEN (NORDPOLEN) Tagesetappe ca. 90 km Am heutigen Tage entdecken Sie bei einer Stadtführung die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Danzig. Die tausendjährige Hafenstadt Danzig spielte in der Geschichte Europas stets eine wichtige Rolle. Nach schweren Kriegszerstörungen detailgetreu wieder aufgebaut, beeindruckt die Altstadt ihre Besucher wieder mit prachtvollen Patrizierhäusern, dem Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 82 m hohen Turm, der Marienkirche, der Langgasse, dem Langen Markt mit Neptunbrunnen und Frauengasse. Weltbekannt ist das Krantor am Fluß Mottlau. In der Altstadt finden Sie viele der für Danzig typischen Bernsteingeschäfte. Danzig bildet zusammen mit Gdingen und Zoppot den Wirtschaftsraum "Dreistadt" an der Danziger Bucht, den Sie am Nachmittag erkunden. Wenige Kilometer westlich von Danzig liegt das Kloster Oliva, das im 12. Jh. gegründet wurde. Reich und bedeutend wurde das Kloster u.a. durch das vom Deutschen Orden exklusiv verliehene Recht, Bernstein zu sammeln. Hier besuchen Sie die Klosterkirche, die ihr heutiges Aussehen im Zeitalter des Barock erhalten hat. Weithin berühmt ist die herrliche Orgel mit 7.500 Pfeifen, die Sie bei einem kleinen Orgelkonzert hören. Zu den Besitzungen des Klosters Oliva gehörte im Mittelalter auch das Dorf Zoppot. Heute ist Zoppot ein beliebter Kur- und Badeort, den Sie als nächstes besuchen. Sie flanieren über Europas längste hölzerne Seebrücke, die sich mehr als 511 m weit in die Ostsee erstreckt. Auf der Seebrücke gibt es verschiedene Gaststätten. Vorbei an den großen Hafenanlagen in Gdingen (Gdynia) geht die Fahrt zurück nach Danzig. Zum Abendessen kehren Sie ein in einem der gemütlichen Lokale in der Danziger Altstadt. 8. Tag: Danzig - Oberländer Kanal - Allenstein - MASUREN Tagesetappe ca. 275 km Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Elbing. Hier beginnt der Oberländer Kanal, der über eine Länge von 82 km Elbing mit Osterode verbindet. Dabei muß ein Höhenunterschied von rund 100 m überwunden werden, wofür sich der Königsberger Baurat Georg Steenke 1844 eine in der Welt einmalige Lösung einfallen ließ: anstelle von Schleusen baute er fünf "Geneigte Ebenen" oder "Rollberge" mit einer Steigung von etwa 25 Grad, die den Unter- und den Oberlauf des Kanals miteinander verbinden. Auf zwei parallel verlaufendenden Schienenpaaren werden die Schiffe auf einem Rollwagen mit Wasserkraft nach oben oder unten gezogen und überwinden so den Höhenunterschied auf dem Landweg! Unsere Schiffe verkehren auf der landschaftlich schönsten Teilstrecke; während der ca. 2-stündigen Schifffahrt passieren Sie vier "Geneigte Ebenen". Aber der Oberländer Kanal ist nicht nur ein einzigartiges technisches Denkmal. Der schmale Kanal führt durch die grüne Landschaft Ostpreussens, an seinen Ufern nisten viele verschiedene Vogelarten, so daß eine Fahrt auf dem Oberländer Kanal zugleich auch ein wunderschönes Landschaftserlebnis ist! Anschließend fahren Sie weiter nach Allenstein (Olsztyn) und erkunden die Stadt auf einem geführten Rundgang. Allenstein liegt etwa 120 km östlich von Danzig und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren mit knapp 180.000 Einwohnern. Die Altstadt mit vielen schönen Häusern ist nach den Verwüstungen im Februar und März 1945 weitgehend restauriert worden. Aus der Zeit der Stadtgründung 1353 sind noch das alte Rathaus erhalten, Teile der Stadtbefestigung und der Ordensburg. In der Burg residierte von 1516 bis 1519 Nikolaus Kopernikus als Kanzler des ermländischen Domkapitels bevor er in der gleichen Funktion nach Frauenburg zurückkehrte. Weiterfahrt durch Ostpreußen nach Masuren, wo Sie ein original erhaltenes Wohnhaus besichtigen. Im Ostpreußenmuseum erfahren Sie bei Kaffee und Kuchen vom Leben auf einem ostpreußischen Gutshof. Gut gestärkt fahren Sie weiter zu Ihrem Hotel im Herzen der Masurischen Seen. 9. Tag: MASUREN (OSTPREUSSEN) Tagesetappe ca. 220 km Bei unserer ganztägigen Fahrt durch Masuren sammeln Sie unvergeßliche Eindrücke! Masuren gehört zu den schönsten Naturlandschaften Mitteleuropas. Gewaltige Eiszeitgletscher haben das bezaubernde Hügelland der Masurischen Seenplatte geformt mit tausenden von Seen und Teichen, die teilweise durch Flüsse oder Kanäle untereinander verbunden sind, eingebettet in eine abwechslungsreiche Waldlandschaft. Inmitten der eindrucksvollen Naturkulisse finden sich viele Zeugnisse der Geschichte. Erste Station des heutigen Tages ist die Ortschaft Steinort, wunderschön am gleichnamigen See gelegen. Hier bewohnten die Grafen Lehndorff ein herrschaftliches Gut, wie es für den ostpreußischen Landadel bis zum Zweiten Weltkrieg typisch war. Auch wenn der Zahn der Zeit arg an den Gebäuden genagt hat, bekommt man doch eine Vorstellung, wie das Leben auf einem ostpreußischen Herrensitz einmal gewesen sein muß. Tief versteckt in den masurischen Wäldern nahe Rastenburg (Ketrzyn) befinden sich die Bunkerruinen der "Wolfsschanze", dem Führerhauptquartier zwischen 1940 und 1944. Hier hatte Graf Schenk von Stauffenberg am 20. Juli 1944 das mißglückte Attentat auf Hitler unternommen. Bei einem geführten Rundgang durch das Gelände sehen Sie die mehrere Meter dicken Bunkerwände. Geblieben sind nur die Schwärme von Mücken und Bremsen, die wie eh und jeh dem Fußgänger zusetzen. Nach den finsteren Massen gesprengten Betons erfreut sich das Auge noch mehr am wunderschönen Masuren: goldene Sonnenstrahlen auf den wogenden Getreidefeldern, zahllose Störche, die gravitätisch durch die Landschaft stolzieren und ein unvergeßliches Vogelgezwitscher. In der barocken Wallfahrtskirche "Heilige Linde" sehen und hören Sie die Orgel mit beweglichen Figuren. Eine Pause legen Sie im Fischerdörfchen Krutyn ein, wo Sie fangfrischen Fisch aus der Krutinna zum Mittagessen serviert bekommen. Sollten Sie kein Fischliebhaber sein – es gibt auch Fleischgerichte! Sie befinden sich jetzt in der "Johannisburger Heide". Das ausgedehnte, einsame Waldgebiet wird von der idyllischen Kruttinna durchzogen, einem glasklaren Flüßchen, dessen Uferlandschaft noch ganz ursprünglich ist. Mit einem traditionellen Stocherkahn lassen Sie sich über die Kruttinna staken und genießen die urtümliche Landschaft. Weitere Stationen des Tages sind Sensburg und Nikolaiken (Mikolajki), ein schönes Masurenstädtchen am Ufer des Nikolaiker See. Mit seinen Segelbooten und Schwänen ist es seit jeh ein beliebter Urlaubsort. Zum Abendessen sind Sie in einem gemütlichen Masurenrestaurant. 10. Tag: Masuren - WARSCHAU Tagesetappe ca. 250 km Schweren Herzens heißt es Abschied nehmen vom wunderschönen Masuren. Aber dafür erwartet Sie noch ein weiterer Höhepunkt dieser Rundreise: Warschau. Am Nachmittag entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten der schönen Hauptstadt von Polen. Erst nachdem um 1600 die polnischen Könige ihre Residenz von Krakau nach Warschau verlegt hatten, begann der Aufstieg von Warschau zur wichtigsten Stadt in Polen. Die Stadt an der Weichsel hat heute mehr als 1,7 Mio. Einwohner und ist die größte Stadt von Polen und die achtgrößte Stadt der Europäischen Union. Nach schwersten Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg haben polnische Restaurateure die historische Altstadt aus Schutt und Ruinen wiederhergestellt. Heute ist die Altstadt der Stolz der Warschauer und seit 1980 UNESCO Weltkulturerbe. Auf Ihrem Rundgang durch die Altstadt sehen Sie den prächtigen Markt, umrahmt von schönen Patrizierhäusern (ursprünglich) aus dem 17. Jh. Der dreieckige, große Schloßplatz ist der repräsentativste Platz in der Altstadt. Die Ostseite des Schloßplatz nimmt das Königsschloß ein, das Sie von außen besichtigen. In einem schönen Restaurant in der Altstadt wird Ihnen zum Ausklang der Reise ein Abschiedsabendessen serviert. Danach spazieren Sie durch die Altstadt zurück zu Ihrem Hotel. 11. Tag: WARSCHAU Heute endet Ihre große Rundreise durch Südpolen und Nordpolen und es heißt Abschied nehmen von seinen sympathischen Menschen. Fahrt zum Flughafen oder Bahnhof (optional). Ende der Reise. Weiterreise oder Heimreise in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.
UNSERE LEISTUNGEN:
NICHT IM PREIS ENTHALTEN:
WUNSCHLEISTUNGEN:
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||















