Dnjepr-Donau-Schiffsreise Kiew - Passau, 22 Tage

  • Zur Zeit keine Durchführung
  • Flußkreuzfahrt auf Dnjepr, Schwarzes Meer und Donau
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Flug ab Deutschland, Österreich, Schweiz
  • Kiew - Saporoschje - Cherson - Schwarzes Meer - Krim - Sewastopol - Bachtschissarai - Jalta - Odessa - Wilkowo - Donaudelta - Tulcea - Konstanza - Rousse - Bukarest - Eisernes Tor - Belgrad - Vukovar - Budapest - Wien - Wachau - Stift Melk - Passau
Dnjepr-Donau-Schiffsreise Kiew - Passau
 
Termine & Preise
Leistungen
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Reiseverlauf

Eine Schiffsreise auf dem Dnjepr kann zur Zeit leider nicht durchgeführt werden. Wir hoffen, diese schöne Reise zu einem späteren Zeitpunkt wieder anbieten zu können.
Bis dahin empfehlen wir Ihnen als Alternative unsere Donaureisen ans Schwarze Meer und ins Donaudelta:
15 Tage Passau - Donaudelta - Passau
15 Tage Passau - Schwarzes Meer - Passau
17 Tage Donau-Schiffsreise bis zur Mündung


Unsere längste Schiffsreise von Osteuropa quer durch Südosteuropa nach Deutschland auf dem zweit- und drittlängsten Fluß von Europa:
Donau und Dnjepr.
Rund 900 km fahren Sie auf dem Dnjepr von Kiew zu den Kosaken in Saporoschje und weiter ins Dnjepr-Delta bei Cherson.
Mehr als 600 km geht die Schiffsreise über das Schwarze Meer nach Sewastopol auf der Krim, von wo aus Sie den Palast der Krimtataren in Bachtschissarai besuchen und den Badeort Jalta mit dem historischen Liwadija-Palast.
In der multikulturellen Hafenstadt Odessa sind Sie wieder auf dem Festland und entlang der Küste des Schwarzen Meers geht die Reise ins Donaudelta, wo Sie das Schiff wechseln. Hier haben Sie Gelegenheit zu unvergeßlichen Bootsausflügen sowohl in das ukrainische Donaudelta am Kilia-Arm der Donau wie in das rumänische Donaudelta am Sulina-Arm.
Rund 2.250 km ist dann Ihre Flußreise auf der Donau, bei der Sie u.a. die glanzvollen Hauptstädte Bukarest, Belgrad, Budapest und Wien besuchen.
Die schöne Wachau mit dem herrlichen Barockstift Melk ist ein weiterer Höhepunkt Ihrer Schiffsreise, bevor Sie Passau erreichen.

Für die Schiffsreise auf Dnjepr und Schwarzem Meer von Kiew ins Donaudelta sowie für die Flußkreuzfahrt auf der Donau vom Donaudelta nach Passau stehen zwei bewährte Schiffe zur Verfügung.
Beide Schiffe sind Nichtraucherschiffe. Es darf nur im Außenbereich geraucht werden.



1. Tag:   Deutschland / Österreich / Schweiz - KIEW
Flug vom gebuchten Flughafen in Deutschland, Österreich oder Schweiz nach Kiew.
Auf dem Flughafen Borispol empfängt Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung und begleitet Sie zum Schiff, wo Sie auf traditionelle Art mit Brot und Salz an Bord begrüßt werden.
Nachdem Sie Ihre Kabine bezogen haben, bleibt noch etwas Zeit, Ihr "schwimmendes Hotel" zu erkunden, bevor Sie mit einem Begrüßungsgetränk auf die bevorstehende Flußkreuzfahrt anstoßen.

2. Tag:   KIEW (STADTRUNDFAHRT & SOPHIEN-KATHEDRALE)
Vor mehr als 1500 Jahren gegründet, ist Kiew die älteste Stadt Rußlands und "Mutter der russischen Städte".
Sie war Hauptstadt der Kiewer Rus, des ersten Königreichs auf russischem Boden. Erst nach der Eroberung der Stadt durch die Mongolen 1240 verlagerte sich das politische Zentrum nach Moskau.
Auch als moderne Hauptstadt der seit 1991 unabhängigen Ukraine hat sich diese eindrucksvolle Metropole mit rund 2,7 Mio. Einwohnern viel von ihrem großen historischen Erbe bewahrt.
Zeit zur freien Verfügung.
Wir empfehlen Ihnen unsere Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) zu den großen Sehenswürdigkeiten:
Sie sehen u.a. den Prachtboulevard Kreschtschatik, die Rekonstruktion des berühmten "Goldenen Tors" des alten Kiews, die barocke Andreaskirche, die alte Unterstadt Podol und genießen vom Wladimirhügel einen wunderbaren Ausblick auf den Dnjepr.
Wenn Sie das Ausflugspaket gebucht haben, besuchen Sie am Nachmittag die herrliche Sophien-Kathedrale, die seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
1037 ließ der Kiewer Fürst Jaroslaw der Weise mit dem Bau einer großen Kathedrale beginnen, wie es sie bis dahin im Osten von Europa noch nicht gegeben hatte.
Die Baumeister nahmen sich die Hagia Sophia in Konstantinopel als Vorbild und errichteten die Kathedrale im byzantinischen Stil. Herrliche Fresken und Mosaike haben sich bis heute erhalten.
Sie ist die älteste Großkirche auf russischem Boden und Vorbild für die wenige Jahre später gebaute Sophien-Kathedrale in Nowgorod.
Danach haben Sie Gelegenheit zu einem Ausflug ins Freilichtmuseum, in dem alte, ukrainische Holz- und Bauernhäuser wieder aufgebaut wurden, die anschaulich über das Leben in früheren Zeiten informieren (nur an Bord buchbar).
Am Abend können Sie bei einer Fahrt auf dem Dnjepr von Bord eines Ausflugsschiffs die Lichter der Hauptstadt Kiew betrachten und sich bei einem Glas Sekt von einer Folkloregruppe unterhalten lassen (nur an Bord buchbar).

3. Tag:   KIEW (KIEWER HÖHLENKLOSTER)
Am Vormittag dürfen Sie den Besuch im berühmten Kiewer Höhlenkloster nicht versäumen, das seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört (Ausflugspaket)!
Kiew ist die älteste Stadt Rußlands und das Höhlenkloster ist sein ältestes geistiges Zentrum. Schon eine der ältesten Chroniken Rußlands, die Nestorchronik aus dem 12. Jh., rühmt die geistig-kulturelle Bedeutung des Kiewer Höhlenklosters.
Das historische Kiew liegt auf dem rechten Ufer des Dnjepr, das hier hügelig ist. In diesen Hügeln haben fromme Eremiten schon vor mehr tausend Jahren die ersten Höhlen angelegt.
Es entwickelte sich ein weitläufiges Höhlensystem mit zahllosen kleinen Mönchszellen und unterirdischen Kirchen. Viele Mönche wurden hier auch bestattet.
Oberirdisch entstanden später zahlreiche Kirchen und ein hoher Glockenturm. Das Kiewer Höhlenkloster erhebt sich heute als riesiger Klosterkomplex aus den grünen Baumwipfeln am Dnjepr-Ufer, gekrönt von vielen vergoldeten Kuppeln, die prachtvoll in der Sonne glänzen.

Bevor Ihr Schiff ablegt können Sie noch ein Konzert des Ukrainischen Nationalchors besuchen (nur an Bord buchbar).
Gegen 18 Uhr kommt das Kommando "Leinen los" und es beginnt Ihre große Flußreise auf Dnjepr und Donau durch Südosteuropa. Die Fahrt geht den Dnjepr abwärts nach Süden in Richtung Saporoschje.

4. Tag:   FLUSSKREUZFAHRT AUF DEM DNJEPR
Nach den vielen kulturellen Eindrücken von Kiew steht für Sie heute ein erholsamer Tag auf dem Sonnendeck Ihres Schiffs auf dem Programm Ihrer Flußkreuzfahrt.
"Schiffsreise pur" ist die Devise. Entspannen Sie sich während wechselnde Uferlandschaften vorüberziehen.
Der Dnjepr war schon vor mehr als 1.200 Jahren der wichtigste Verkehrsweg im Südosten von Europa und wesentliches Teilstück einer Flußverbindung (mit einigen kurzen Überlandstrecken) von der Ostsee in das Schwarze Meer.
Allerdings wurde der Schiffsverkehr jahrhundertelang behindert durch gefährliche Stromschnellen bei Saporoschje, deren Beseitigung man erst im 20. Jh. in Angriff nahm.
Es entstanden sechs Schleusen und sechs große Stauseen, dank derer der Dnjepr heute auf knapp 1.700 km Länge schiffbar ist.
So geht die Fahrt hinter Kiew zunächst durch den Kaniwer Stausee, später durch den Krementschuker Stausee und schließlich durch den Dnjeprodserschynsker Stausee. Dazwischen liegen schmale Flußabschnitte mit Wäldern und weiten Feldern, Dörfern, Städten und drei Schleusen, so daß es immer wieder Neues zu entdecken gibt.
Außerdem sind Sie eingeladen, am kurzweiligen Bordprogramm "Ukrainischer Tag" teilzunehmen.
Sie können ukrainische Spezialitäten probieren oder in die Geheimnisse der ukrainischen Sprache eindringen, die mit dem Russischen eng verwandt ist. Die liebenswerte ukrainische Mannschaft hilft Ihnen gerne.

5. Tag:   SAPOROSCHJE (KOSAKEN)
Am Morgen legt Ihr Schiff in Saporoschje an. Sie befinden sich in der Heimat der Kosaken, von deren Leben und Kultur am Dnjepr Sie heute viel Interessantes erfahren (Ausflugspaket).
Der Name Ukraine bedeutet "Grenzland" und bezeichnete einst das Gebiet zwischen Rußland im Norden und den unbewohnten Steppen im Süden. Hierher flohen seit dem 15. Jh. leibeigene Bauern aus Rußland und lebten hier als "Kosaken", d.h. "freie Männer" nach ihren eigenen Gesetzen.
Sie verteidigten ihre Freiheit gegen jedermann, auch gegen die Reiterhorden der Krimtataren, die ständig die weiten Steppen durchzogen. So erwiesen sich die Kosaken als sehr wirksamer Schutz für die südliche Flanke des russischen Herrschaftsbereich gegen die mongolischen Reiternomaden.
Hinter den Stromschnellen des Dnjeprs, heute im Saporoschje-Stausee versunken, liegt bei Saporoschje die Insel Chortyzja.
Sie ist die größte Flußinsel im Dnjepr (etwa 12 km lang und bis zu 2,5 km breit) und eine der größten Flußinseln in Europa.
Hier entstand in den 1550er Jahren die Saporoger Sitsch, der befestigte Verwaltungssitz und rund 200 Jahre lang das kulturelle Zentrum der Saporoger Kosaken. Der Schriftsteller Nikolaj Gogol hat in seiner berühmten Erzählung "Taras Bulba" der Sitsch ein literarisches Denkmal gesetzt.
Die Insel Chortyzja steht seit 1993 unter Natur- und Denkmalschutz. Sie erkunden die Insel und besuchen das beeindruckende Museum für die Geschichte des Saporoger Kosakentums.
Tollkühne Reitkünste und temperamentvolle Lieder und Tänze der Kosaken zeugen von der ungebrochenen Lebensfreude dieser Menschen.
Am Nachmittag heißt es wieder "Leinen los" und Ihre Schiffsreise führt weiter den Dnjepr abwärts in Richtung Dnjepr-Delta.

6. Tag:   CHERSON (DNJEPR-DELTA)
Hinter Saporoschje windet sich der Dnjepr durch weite Steppen.
Mit dem Wasser aus dem Kachowkaer Stausee wird die Steppe bewässert, so daß Getreide, Wein, Obst und sogar Reis auf endlosen Feldern gedeihen.
Am Morgen erreicht Ihr Schiff die Stadt Cherson.
Cherson wurde erst 1778 nach dem Sieg über die Krimtataren gegründet und entwickelte sich dank seiner Nähe zum Schwarzen Meer, das nur etwa 30 km entfernt ist, zu einem bedeutenden See- und Flußhafen mit mehr als 340.000 Einwohnern.
Das Dnjepr-Delta mit vielen schmalen Flußarmen und grünen Inseln ist das beliebte Erholungsgebiet für die Menschen in Cherson.
Auf den Inseln wohnten früher viele Flußfischer. Heute dienen ihre kleinen Häuschen oft als Datscha für das Wochenende.
Mit Ausflugsbooten erkunden Sie das Dnjepr-Delta und besuchen eine ukrainische Datscha (Ausflugspaket).
Ihr Schiff verläßt den Dnjepr und fährt hinaus auf das Schwarze Meer mit Kurs Sewastopol auf der Halbinsel Krim.

7. Tag:   Cherson - Schwarzes Meer - SEWASTOPOL (KRIM)
Am Morgen erreichen Sie Sewastopol, mit rund 400.000 Einwohnern die größte Stadt auf der Krim. Die Stadt ist herrlich gelegen auf grünen Hügeln und an Dutzenden Buchten. Die größte Bucht ist die Bucht von Sewastopol, die weit ins Land hineinragt und die Stadt in eine nördliche und eine südliche Hälfte teilt.
Die vielen Buchten und Ankerplätze machten Sewastopol seit seiner Gründung 1783 zu einem der bedeutendsten Häfen am Schwarzen Meer.
Sewastopol ist heute noch Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte. Es ist ein eigentümliches Ergebnis der Geschichte, daß eine russische Flotte in einem ukrainischen Hafen liegt.
Aber hätte Chrustschew 1954 die vormals russische Krim nicht an die Ukraine verschenkt, dann müsste heute der russische Staat nicht etwa 100 Mio. US-Dollar jährlich als Pacht für den Hafen an die Ukraine zahlen.
Den Einwohnern von Sewastopol ist es recht, die Schwarzmeerflotte ist der größte Arbeitgeber in der Stadt.
Die mächtige Seefestung Sewastopol war während des Krimkriegs Mitte des 19.Jhs. und auch im 2. Weltkrieg Schauplatz heftiger Kämpfe, in denen die Stadt schwer beschädigt wurde und sich den Titel "Heldenstadt" erwarb.
Bis 1994 war Sewastopol militärisches Sperrgebiet und konnte selbst von Bewohnern der Krim nur mit Sondergenehmigung besucht werden.
Bei einer Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) können Sie Sewastopol kennenlernen und auch die Ruinen der antiken griechischen Siedlung Chersones besuchen, dem Vorläufer der heutigen Stadt.

Am Nachmittag dürfen Sie den Busausflug nach Bachtschissarai nicht versäumen (nur an Bord buchbar).
Bachtschissarai war die Hauptstadt des ehemaligen Khanats der Krimtataren. Ihre Khane residierten rund 300 Jahre lang in einer beeindruckenden Palastanlage mit vielen repräsentativen Gebäuden und zahllosen Gemächern, die in ganz unterschiedlichen Baustilen errichtet wurden.
Bei der Besichtigung des Khanpalast sehen Sie u.a. auch den berühmten "Tränenbrunnen", den der russische Dichter Alexander Puschkin besungen hat.
Am Abend erwartet Sie noch ein weiterer Höhepunkt dieses erlebnisreichen Tages:
Sehen und hören Sie die temperamentvolle und artistische Vorstellung des weltberühmten Gesang- und Tanzensembles der Schwarzmeerflotte (nur an Bord buchbar).

8. Tag:   SEWASTOPOL & JALTA (KRIM)
Zu dem nächsten Höhepunkt Ihrer Schiffsreise fahren Sie mit dem Bus (nur an Bord buchbar). Sie besuchen den berühmten Kur- und Badeort Jalta.
Hinter Sewastopol durchquert die Straße zunächst den Westen der Krim und erreicht bei dem Kurort Foros die wunderschöne Südküste.
Immer der Küste entlang durch zahlreiche Kur- und Badeorte geht die Fahrt über Alupka und Oreanda nach Jalta. Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke auf das Schwarze Meer und auf eine schöne Landschaft, die an das Mittelmeer erinnert.
Auf dem Felsenkap Ai-Todor erhebt sich 40 m über dem Meer das berühmte "Schwalbennest".
Anfang des 20. Jhs. ließ sich ein deutscher Ölmillionär aus Baku dieses Sommerhäuschen im Stil einer mittelalterlichen Rheinburg bauen. Heute ist das Schwalbennest das Wahrzeichen von Jalta, das Sie nach einem Fotostopp in kurzer Fahrt erreichen.
An der Südspitze der Krim liegt der berühmte Kur- und Badeort Jalta zu Füßen des Krimgebirges. Das Krimgebirge erstreckt sich rund 150 Kilometer entlang der Südküste der Krim bis auf eine Höhe von etwa 1.500 Metern.
Dem Schutz des Krimgebirges und der Lage in einem Talkessel verdankt Jalta sein angenehmes Klima, in dem selbst im Winter die Temperaturen selten unter 5 Grad fallen. So hat sich eine üppige, fast mediterrane Flora angesiedelt, die Jalta seinen ganz speziellen Charme gibt.
Seit dem 19. Jh. entwickelte sich der kleine Ort zur beliebten Sommerfrische der feinen russischen Gesellschaft bis hin zur Zarenfamilie.
Heute hat Jalta etwa 80.000 Einwohner und ist eines der beliebtesten Seebäder am Schwarzen Meer mit vielen Hotels, Pensionen und Sommerhäusern, Sanatorien in den grünen Hügeln oberhalb der Stadt und einem reichhaltigen Freizeitangebot.
Auf der Stadtrundfahrt können Sie noch einige schöne alte Villen aus der Zarenzeit entdecken und die Alexander-Newskij-Kirche sehen. Reich verziert im russischen Stil erbaut und von goldenen Kuppeln gekrönt, wurde sie 1902 in Gegenwart von Zar Nikolaus II. und seiner Gemahlin geweiht.
Auch die russischen Zaren hatten Jalta für sich entdeckt und im Vorort Liwadija ihre Sommerresidenz errichtet.
Für den letzten Zaren Nikolaus II. war Liwadija sogar die bevorzugte Residenz, in der er mit seiner Familie den größten Teil des Jahres verbrachte.
Sie besichtigen den eleganten, strahlend weißen Liwadija-Palast, der auf einer Anhöhe an der Küste des Schwarzen Meers steht. Sie sehen den italienischen und den maurischen Innenhof, das Arbeitszimmer des Zaren und die Wohngemächter der Zarenfamilie.
Außerdem sehen Sie den historischen Konferenztisch, an dem im Februar 1945 Stalin, Roosevelt und Churchill während der Konferenz von Jalta die Aufteilung Nachkriegseuropas in verschiedene Einflußsphären verhandelten.
Dann geht die Fahrt die herrliche Schwarzmeerküste der Krim entlang zurück zu Ihrem Schiff, das in Sewastopol auf Sie wartet.
Am Abend geht Ihre Schiffsreise zurück über das Schwarze Meer mit Kurs auf Odessa.

9. Tag:   ODESSA
Am Mittag haben Sie die nächste Station Ihrer Schiffsreise erreicht: Odessa - legendäre Hafenstadt am Schwarzen Meer und Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen.
Odessa ist Heimat für Ukrainer und Russen, Rumänen, Griechen, Deutsche, Franzosen und Araber, Türken, Armenier, Georgier und noch viele andere Nationalitäten sowie Juden, Christen und Muslime.
Dieser spannenden kulturellen Mischung hat ein großer Sohn der Stadt, der Schriftsteller Isaak Babel, mit seinen "Geschichten aus Odessa" ein literarisches Denkmal gesetzt.
Mit rund 1 Mio. Einwohnern ist Odessa heute die größte und bedeutendste Hafenstadt der Ukraine.
Bei einer Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) können Sie diese schöne Stadt kennenlernen:
schattige Parks und von Bäumen gesäumte Boulevards, Bauten im Klassizismus oder Jugendstil, das berühmte Opernhaus, der Gouverneurspalast oder das Museum der Schönen Künste und natürlich die weltberühmte "Potemkin-Treppe", auf der die "Kinderwagen-Szene" im Film "Panzerkreuzer Potemkin" gedreht worden ist.
Am Nachmittag können Sie das Museum für Schöne Künste besichtigen mit Werken der Malerei, Bildhauerei und angewandten Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts.
Es sind sowohl Werke von berühmten Künstlern als auch Kunst aus China, Japan, Iran und Indien zu finden (nur an Bord buchbar).
Am Abend können Sie sich an einem klassischen Konzert erfreuen mit den traditionell hervorragenden Musikern aus Odessa (nur an Bord buchbar).
Dann heißt es wieder "Leinen los". An der ukrainischen Schwarzmeerküste entlang steuert Ihr Schiff das Donaudelta an.

10. Tag:   WILKOWO & DONAUDELTA
Am Morgen erreicht Ihr Schiff die Mündung der Donau in das Schwarze Meer und fährt in die Donau ein.
Auf dem Kilia-Arm, einem der drei Arme, in die sich die Donau im Donaudelta verzweigt geht die Fahrt zum ukrainischen Ort Wilkowo im Donaudelta, wo Ihr Schiff am Vormittag festmacht.
Bei einem Stadtrundgang können Sie Wilkowo erkunden (Ausflugspaket).
Wilkowo ist der letzte bewohnte Ort vor der Mündung der Donau in das Schwarze Meer. Der Ort wurde mitten hineingebaut in die Verzweigungen von natürlichen Durchflüssen und künstlichen Kanälen, die sich durch fast die Hälfte der Stadt ziehen.
Man kommt hier eigentlich nur mit dem Boot voran. Wilkowo wird wegen seiner vielen Gewässer auch gerne als "Venedig der Ukraine" bezeichnet.
Am Nachmittag sollten Sie an der Bootsfahrt in das ukrainische Donaudelta teilnehmen (nur an Bord buchbar).
Das Mündungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer ist mit einer Fläche von etwa 800.000 Hektar eine (noch!) kaum berührte Wildnis, deren Flora und Fauna für Europa einzigartig ist.
Es besteht aus drei Hauptarmen sowie unzähligen Seitenarmen, Röhrichten, schwimmenden Inseln, Altarmen, Seen und Auwäldern. Die Ufer des Donaudeltas säumen dichte Wälder aus Eichen, Weiden und Pappeln.
Es ist Europas größtes Feuchtgebiet und zweitgrößtes Flußdelta, das als größtes zusammenhängendes Schilfrohrgebiet der Erde gilt.
Leider ist dieses Paradies bedroht, da die Donau wegen ihrer überragenden Bedeutung als Wasserstraße immer weiter ausgebaut wird.
Am Nachmittag geht Ihre Flußkreuzfahrt auf der Donau weiter nach Tulcea. Während Ihr Schiff über die Donau gleitet und die Grenze nach Rumänien überquert, bittet der Kapitän Sie zum festlichen Kapitänsdinner.
Am späten Abend endet der erste Abschnitt Ihrer Schiffsreise in der rumänischen Stadt Tulcea. Mit etwas mehr als 90.000 Einwohnern ist Tulcea die bedeutendste Hafenstadt im Donaudelta.

11. Tag:   TULCEA & KONSTANZA - SCHIFFWECHSEL
Am Morgen gehen Sie von Bord. Bevor Sie auf das nächste Schiff umsteigen, unternehmen Sie einen Tagesausflug mit dem Bus nach Konstanza am Schwarzen Meer (Ausflug inklusive).
Konstanza mit rund 300.000 Einwohnern ist heute der wichtigste Hafen am Schwarzen Meer und der bedeutendste Seehafen von Rumänien. Hier werden mehr Waren umgeschlagen als in Odessa oder Varna, was Konstanza den Beinamen "Rotterdam des Ostens" einbrachte. Es ist der wichtigste Hafen der EU in Osteuropa und eine wichtige Drehscheibe im Warenverkehr zwischen Europa und Asien.
In Konstanza beginnt der Donau-Schwarzmeer-Kanal, der nach rund 65 km bei Cernavoda in die Donau mündet. Der Donau-Schwarzmeer-Kanal wurde nach dem 2. Weltkrieg gebaut, um den Weg ans Schwarze Meer um etwa 240 km abzukürzen. Der Donau-Schwarzmeer-Kanal ist damit das letzte Glied in der Kette der Wasserstraßen, die die kürzeste schiffbare Verbindung von der Nordsee (Rotterdam) über den Rhein, Main, Main-Donau-Kanal und die Donau ans Schwarze Meer bildet.

Konstanza ist mehr als 2500 Jahre alt. Die Römer nannten die Stadt Tomi und ihr Kaiser Augustus verbannte Ovid, einen ihrer größten Dichter, hierher. Sein Denkmal steht auf dem ehemaligen griechischen Marktplatz. Einige römische Ruinen sind erhalten mit einem der größten Bodenmosaike.
Ferner besuchen Sie die rumänisch-orthodoxe Kirche Peter und Paul und spazieren weiter zum schönen, alten Casino direkt an der Strandpromenade.
Wenn die Zeit noch reicht, können Sie nach dem Mittagessen im Badeort Mamaia direkt nördlich von Konstanza noch etwas am Schwarzen Meer spazieren.
Dann geht die Fahrt zurück ins Donaudelta nach Tulcea, wo Sie sich für die Weiterreise einschiffen.

12. Tag:   TULCEA & RUMÄNISCHES DONAUDELTA
Am frühen Morgen fährt Ihr Schiff wenige Kilometer von Tulcea zum Anleger Meile 35. Hier können Sie einen Bootsausflug in das rumänische Donaudelta unternehmen (nur an Bord buchbar).
Im Donaudelta leben über 4000 Tier- und über 1000 Pflanzenarten, darunter eine phantastische Vogelwelt mit über 300 Arten und mehr als 110 verschiedenen Arten von Fischen. Mit etwas Glück werden Sie sicher einige Tiere sehen, vielleicht auch Pelikane.
Danach beginnt am Mittag Ihre rund 2.300 Kilometer lange Flußreise von Tulcea die Donau aufwärts nach Passau. Dabei erwarten Sie unterwegs noch viele schöne Besichtigungen.

13. Tag:   ROUSSE (BULGARIEN)
Am Mittag geht Ihr Schiff in Rousse vor Anker. Rousse ist mit rund 170.000 Einwohnern die größte Stadt im Norden von Bulgarien und der größte Donauhafen des Landes.
Direkt gegenüber auf dem anderen Ufer der Donau in Rumänien liegt die Stadt Giurgiu. Beide Städte verbindet die einzige Brücke im gesamten Grenzabschnitt zwischen Rumänien und Bulgarien.
Die Stadt ist geprägt von Bauten aus Barock, Renaissance und anderen Epochen, die Sie während des Ausflugs "Stadtrundfahrt Rousse" sehen (nur an Bord buchbar).
Zunächst geht die Fahrt ins alte Stadtzentrum für einen kurzen Fotostop. Danach geht es vorbei am Bahnhof zum Pantheon (christliche Gedenkstätte für bulgarische Helden) und weiter zum Aljoscha-Denkmal für die Sowjetarmee, der Konzerthalle und anschließend zum Zentralplatz.
Hier werden Sie die bulgarisch-orthodoxe Dreifaltigkeitskirche besuchen, bevor Sie bei einem kleinen Spaziergang durch das Stadtzentrum noch das Freiheitsdenkmal, das Opernhaus und das Gericht sehen.
Danach fahren Sie zum Ethnographischen Museum und gewinnen einen Eindruck vom städtischen Leben im Bulgarien des 19.Jhs. Mit dem Bus geht die Fahrt dann zurück zum Schiff.

Alternativ können Sie auch eine Fahrt mit dem Bus nach Veliko Tarnovo unternehmen (nur an Bord buchbar).
Die ehemalige Hauptstadt von Bulgarien erreichen Sie nach einer anderthalbstündigen Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft.
In der Stadt herrschte im Mittelalter ein reges politisches und kulturelles Leben. Als Hauptstadt des bulgarischen Reichs galt Veliko Tarnovo im 13. und 14. Jh. sogar als das "Dritte Rom".
An steilen Hängen wurde die Stadt mit zahlreichen Kirchen und Klöstern terrassenförmig erbaut. Auf dem Hügel "Zarewetz" entstanden das Schloß der bulgarischen Zaren und die Kirche des Patriarchen von Bulgarien "Himmelfahrt Christi".
Bei einem Bummel über den Künstlermarkt in der Handwerkergasse können Sie wunderschöne kunstgewerbliche Andenken erstehen.
Dann geht die Fahrt zurück zum Schiff, das über Nacht in Rousse bleibt.

14. Tag:   GIURGIU & BUKAREST (RUMÄNIEN)
Am nächsten Morgen steuert Ihr Schiff das rumänische Ufer der Donau an und macht in Giurgiu fest.
Hier beginnt der Ausflug "Stadtrundfahrt Bukarest" (Ausflugspaket).
Durch die weite rumänische Landschaft mit Dörfern und Feldern geht die Fahrt mit dem Bus in die Hauptstadt von Rumänien.
Bukarest hat in der Ceaucescu-Ära sein Aussehen stark verändert. Weite Alleen und imposante Bauwerke geben der Stadt einerseits Großzügigkeit. Andererseits kann man sich des Eindrucks eines gewissen Größenwahns nicht entziehen, wenn man zum Beispiel das gigantische Parlamentsgebäude, das sogenannte "Haus des Volkes" sieht, eines der größten Gebäude der Welt. Auf jeden Fall ist der Aufenthalt in Bukarest sehr interessant!
Außerdem besuchen Sie den Revolutionsplatz, wo 1989 der Anfang vom Ende der Ceaucescu-Despotie begann, die Patriarchenkirche mit dem Glockenturm und sehen den Patriarchenpalast.
Rückfahrt nach Giurgiu, wo am Mittag Ihre Schiffsreise die Donau aufwärts weitergeht.

15. Tag:   FLUSSKREUZFAHRT: EISERNES TOR (SERBIEN)
Heute können Sie einen entspannenden Tag auf dem Sonnendeck verbringen und großartige Landschaften genießen!
Durch die rumänische Tiefebene fährt Ihr Schiff auf die Karpaten zu. Um dieses Hindernis zu überwinden hat die Donau ein 130 km langes Tal durch die südlichen Karpaten gegraben.
Sie erleben den spektakulärsten Flußabschnitt Ihrer Schiffsreise. Mit hoch aufragenden, bisweilen fast senkrechten Felswänden bildet das berühmte "Eiserne Tor" eine der wildesten und großartigsten Landschaften der gesamten Donau und den landschaftlichen Höhepunkt Ihrer Flußkreuzfahrt!
In die Felswände des Eisernen Tors wurde die berühmte "Trajantafel" gehauen, die an den Bau des Limes entlang der Donau unter Kaiser Trajan erinnert und der monumentale Kopf des Dakerkönigs Decebal.
Stromschnellen und Untiefen brachten viele Gefahren für die Schiffe. Erst 1972 wurde zusammen mit dem Bau des Kraftwerks der Abschnitt entschärft.
Hier fahren Sie durch die größten Schleusen auf der Donau - Djerdap I und II - nahe der Stadt Kladovo.

16. Tag:   BELGRAD (SERBIEN)
An der Mündung der Save in die Donau erwartet Sie am Morgen der nächste Höhepunkt Ihrer Flußkreuzfahrt: Belgrad, die Hauptstadt von Serbien.
Sie können diese beeindruckende Metropole mit ihrer über 1000-jährigen Geschichte während des Ausflugs "Stadtrundfahrt Belgrad" kennenlernen (Ausflugspaket).
Vom Schiffsanleger geht es in kurzer Fahrt zur Festung Kalemegdan, die Sie schon vom Schiff aus sehen können. 1717 gelang es Prinz Eugen von Savoyen durch einen Überraschungsangriff vom Wasser aus ("... er ließ schlagen einen Brucken ...") die Burganlage zu erobern und die Türken zu besiegen.
In den folgenden Jahren wurde die Anlage zu einer der größten Militärfestungen Europas ausgebaut. Auf einem kleinen Rundgang durch die Festungsanlage sehen Sie einige Exponate des Heeresgeschichtlichen Museums.
Ein weiteres Erlebnis ist der Besuch der Kathedrale des Heiligen Sawa, des Nationalheiligen von Serbien (1175-1236). Mit Platz für rund 12.000 Gläubige ist die St.-Sawa-Kathedrale die größte Kirche in Südosteuropa und eine der größten Kirchen der orthodoxen Christenheit.
Von hier geht die Fahrt weiter vorbei am ehemaligen Königspalast, an Nationalmuseum und Parlament zum Platz der Republik. Nach einem kleinen Bummel durch die Fußgängerzone bringt der Bus Sie zum Schiff zurück.

Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit zu einem Ausflug mit dem Bus in das geschichtsträchtige Topola südlich von Belgrad (nur an Bord buchbar).
Gegründet wurde Topola von Karadjordje Petrovic, dem Anführer des Ersten Serbischen Aufstandes gegen die Osmanen (1804-1813) als Hauptstadt des aufständischen Serbiens.
Auf einem Hügel bei Topola, in Oplenac, befindet sich die St. Georgs-Kirche aus weißem Marmor. Sie wurde von Karadjordje gestiftet und in ihr ruht fast das gesamte Adelsgeschlecht der serbischen, später jugoslawischen Herzogs- und Königsfamilie Karadjordjevic.
Alle Könige haben hier ihre letzte Ruhestätte. Der letzte jugoslawische König Peter II. musste 1945 abdanken und starb 1970 im amerikanischen Exil. Aber 2013 wurde er heimgeholt nach Serbien und feierlich in der St. Georgs-Kirche beigesetzt. Die schönsten mittelalterlichen Fresken aus anderen serbischen Kirchen dienten als Vorlage für das eindrucksvolle Mosaik im Inneren der Kirche.
Abends haben Sie Gelegenheit am Ausflug "Belgrad bei Nacht" teilzunehmen (nur an Bord buchbar).
Bei einer Folklore-Show in der Stadt und einem Glas Wein lernen Sie Musik, Tänze und Kostüme aus allen Teilen Serbiens kennen.
Durch den Lichterglanz von Belgrad geht die Fahrt zurück zum Schiff, das am späten Abend seine Reise fortsetzt weiter die Donau aufwärts in Richtung Kroatien und Vukovar.

17. Tag:   VUKOVAR - OSIJEK (KROATIEN)
In Kroatien ist die Donau nur auf Stipvisite; nur knapp 140 km des rechten Ufers gehören zu Kroatien während das linke Ufer in Serbien liegt.
Am Morgen erreichen Sie die nächste Station der Schiffsreise, Vukovar.
Wir empfehlen Ihnen unseren Ausflug "Vukovar und Osijek" (Ausflugsprogramm).
Vukovar ist mit knapp 32.000 Einwohnern die größte Stadt Kroatiens an der Donau. Die Altstadt von Vukovar ist ein Juwel barocker Baukunst, die sich jetzt allmählich erholt von den Folgen des Kriegs mit Serbien (1991-1995).
Dann geht die Fahrt mit dem Bus weiter durch die weite Ebene Slawoniens nach Osijek, der Hauptstadt dieser fruchtbaren Gegend.
Die Stadt liegt etwa 20 km vor der Mündung der Drau in die Donau und besteht aus mehreren Zentren: Die Festung oder Altstadt (erbaut im 18. Jh.), die Oberstadt, heute das eigentliche Zentrum und die Unterstadt.
Gegen Ende des 19. Jhs. war Osijek eine der bedeutendsten Städte in Kroatien mit sehr vitaler Kunstszene. Unter dem Einfluß der Wiener Secession entstanden viele Bauten im Jugendstil. Bei einem Rundgang durch die schöne Altstadt erleben Sie das besondere Flair, das Osijek immer noch auszeichnet.
Dann bringt der Bus Sie wieder zurück nach Vukovar zum Schiff. Am Nachmittag geht Ihre Reise weiter die Donau aufwärts nach Ungarn hinein in Richtung Budapest.

18. Tag:   BUDAPEST (UNGARN)
Durch Südungarn und die weite Landschaft der Puszta fährt Ihr Schiff nach Budapest, wo Sie am Mittag ankommen.
Wir empfehlen Ihnen den Ausflug "Stadtrundfahrt Budapest" (Ausflugspaket).
Budapest, die "Königin der Donau" und glanzvolle Hauptstadt von Ungarn, zählt zu den schönsten Städten Europas.
Die Donau fließt hier 400 bis 500 m breit durch das Herz der Stadt und teilt sie in zwei Hälften: auf dem rechten Ufer Buda mit Burgberg, Schloß und Fischerbastei und auf dem linken Ufer Pest mit dem berühmten Parlamentsgebäude.
Budapest hat rund 1,8 Mio. Einwohner und ist die größte Stadt an der Donau sowie die - flußabwärts gesehen - letzte Stadt, die sich auf beiden Ufern der Donau erstreckt.
Sie besuchen zuerst die Pester Seite. Zahlreiche Barockbauten und auch schöne Wohnhäuser aus dem ausgehenden 19. Jh. prägen diesen Stadtteil. Breite Boulevards und wunderschöne Kaffeehäuser aus dem Fin de Siècle sind erhalten und erinnern an die feine Gesellschaft der k.k. Donaumonarchie.
Der großzügige Heldenplatz ist den Helden der ungarischen Geschichte gewidmet. Er wurde zusammen mit dem Millenniumsdenkmal ab 1896 errichtet aus Anlaß des 1.000-jährigen Bestehens von Ungarn.
Der prächtige neogotische Bau des Parlaments wurde zwischen 1895 und 1904 direkt am Ufer der Donau auf der Pester Stadtseite erbaut. Mit einer Länge von 268 Metern gehört er zu den größten Gebäuden der Welt und ist das unbestrittene Wahrzeichen von Budapest.
Sie überqueren die Donau und besuchen auf der Budaer Stadtseite den Burgberg mit der Matthiaskirche (Außenbesichtigung), der ältesten Kirche auf dem Schloßberg.
Während der osmanischen Herrschaft über Ungarn (1541 - 1686) war die Matthiaskirche als Büyük Camii die Hauptmoschee der Osmanen. Danach wieder zur christlichen Kirche geweiht, wurden in der Matthiaskirche die ungarischen Könige gekrönt, darunter 1867 Franz Joseph und seine Frau Elisabeth, die legendäre Sisi.
Nur wenige Meter weiter sehen Sie (von außen) die Fischerbastei.
Sie wurde um 1900 im neoromanischen Stil erbaut und erinnert an die Fischergilde, die früher diesen Teil der Stadtmauer zu verteidigen hatte.
Zum Abschluß geht die Fahrt hinauf auf den Gellertberg, der sich auf dem rechten Ufer der Donau fast 240 m hoch steil erhebt. Auf dem Gipfel sehen Sie die Zitadelle, die in den 1850er Jahren von Österreich errichtet wurde um die Ungarn daran zu erinnern, wer Herr im Lande ist.
Heute bietet sich Ihnen vom Gellertberg ein überwältigender Ausblick auf Budapest, die Donau sowie das ungarische Mittelgebirge donauaufwärts und die ungarische Tiefebene (Puszta) donauabwärts.
Wenn Sie Lust haben, können beim Ausflug "Abendliche Lichterfahrt" Budapest im Lichterglanz erleben (nur an Bord buchbar, ca. 19 EUR p.P.).
Mit dem Bus geht die Fahrt durch das nächtliche Pest, vorbei am Gellertberg und der hell erleuchteten Kettenbrücke. Vom Burgberg bietet sich Ihnen ein großartiger Blick auf die Lichter von Budapest, die verschiedenen Brücken und das angestrahlte Parlament.

19. Tag:   BUDAPEST (UNGARN)
Tag zur freien Verfügung für eigene Unternehmungen in Budapest.
Wir empfehlen Ihnen unseren Ausflug "Opernhaus und Markthalle" (nur an Bord buchbar).
Die heutige Ungarische Staatsoper wurde als Ungarisch Königliches Opernhaus 1884 feierlich von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin "Sisi" Elisabeth eröffnet.
Bei der Besichtigung erleben Sie den ganzen Prunk der k.u.k. Donaumonarchie auf ihrem Höhepunkt. Das großzügige Treppenhaus mit verziert mit Gemälden und Skulpturen, die prunkvolle königliche Loge und natürlich der große Zuschauerraum mit vielen vergoldeten Ornamenten.
Die Ungarische Staatsoper gilt zurecht als eines der schönsten Opernhäuser der Welt! Der berühmte Film "Phantom der Oper" wurde hier gedreht.
Sehenswert ist auch die Große Markthalle. Sie wurde 1894-1897 erbaut und erinnert von außen an eine Kirche mit mächtigen Ecktürmen. Mehr als 180 Marktsstände und Geschäfte machen die Markthalle auch heute noch zu einem beliebten Einkaufsplatz der Budapester. Bei einem Bummel durch die Marktstände gibt es Vieles zu entdecken!
Am Mittag heißt es dann wieder "Leinen los" und die MS WOLGA fährt weiter die Donau aufwärts. Durch die herrliche Landschaft der ungarischen Wachau und den scharfen Bogen des "Donauknies" geht Ihre Schiffsreise durch die Slowakei in Richtung Österreich und Wien.

20. Tag:   WIEN (ÖSTERREICH)
Am Mittag legt Ihr Schiff in Wien an. Die Donaumetropole und ehemalige k.u.k. Hauptstadt Wien ist mit rund 1,7 Mio. Einwohnern die größte Stadt in Österreich. In der Stadt der Musik wirkten viele der bedeutendsten Komponisten und heute noch sind die Wiener Staatsoper und die Wiener Philharmoniker der Stolz des ganzen Landes.
Zu der Musik gesellt sich die feine Lebensart, wie sie z.B. in unzähligen Wiener Kaffehäusern zelebriert wird. Hier können Sie einen "Kleinen Braunen", "Kapuziner", "Einspänner" oder eine andere der rund 50 Wiener Kaffeespezialitäten genießen.
Feine Mehlspeisen, die berühmte Sachertorte oder ein gemütlich-uriger Heuriger gehören ebenso zu Wien wie Stephansdom und Hofburg.
Sicher ist allein schon die Kaiserstadt Wien diese Reise wert!
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Wien.
Wir empfehlen Ihnen unseren Ausflug "Stadtrundfahrt Wien" (Ausflugspaket).
Von der Anlegestelle in Wien geht die Fahrt zuerst am "Neuen Wien" mit der Uno-City und der Donauinsel vorbei. Weiter fährt der Bus über die Ringstraße vorbei an den k.u.k. Prachtbauten - Wiener Staatsoper, Parlament, Burgtheater, Rathaus, Universität und Votivkirche - in das Herz von Wien zum Stephansdom.
Am Stephansplatz haben Sie Zeit, um sich den Dom auch von innen anzusehen. Danach spazieren Sie durch die Altstadt zum Michaelerplatz, wo sich die Hofburg befindet und weiter vorbei an der Hofreitschule und Albertina zur Kärntnerstraße, der berühmten Einkaufsstraße von Wien.
Am Schwedenplatz erwartet Sie Ihr Bus für die Fahrt zurück zum Schiff.

Nach dem Abendessen können Sie ein klassisches Konzert mit Walzer- und Operettenmusik besuchen (nur an Bord buchbar).
Zum Ausklang dieses wahrlich "harmonischen" Abends geht die Fahrt mit dem Bus zurück durch die Lichter des nächtlichen Wien über die Ringstraße vorbei an wunderschön beleuchteten Prachtgebäuden aus den Zeiten der k.k. Donaumonarchie.

Oder Sie verbringen einen schönen Abend bei einem typisch Wiener Heurigen (nur an Bord buchbar).
Mit dem Bus geht die Fahrt zu einem der hübschen Weinorte zu Füßen des Wienerwalds. In uriger Atmosphäre verbringen Sie eine schöne Zeit bei Wein und Schrammel-Musik und können die bisherigen Eindrücke Ihrer Flußkreuzfahrt vorüberziehen lassen.
In der Nacht führt Ihre Flußkreuzfahrt weiter die Donau aufwärts in die Wachau.

21. Tag:   WACHAU: STIFT MELK (ÖSTERREICH)
Am Vormittag erreicht Ihr Schiff die Wachau. Die bezaubernde Flußlandschaft der Wachau erstreckt sich längst der Donau über etwa 30 km von Krems im Osten bis Melk im Westen. Die Landschaft ist geprägt von Weinbergen, auf denen die berühmten Weine der Wachau gedeihen, einem angenehmen Klima und zahlreichen Kulturdenkmälern.
Hinter Krems grüßt Sie schon von ferne der hohe, weiß-blaue Turm der Kirche von Stift Dürnstein. Der Kirchturm gilt als Wahrzeichen der Wachau, die zusammen mit Dürnstein seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Oberhalb von Dürnstein sehen Sie die alte Burg der Kuenringer. Geschichte machte die Burg als um die Jahreswende 1192/1193 der englische König Richard Löwenherz hier gefangen gehalten wurde. Erst nach Zahlung eines Lösegelds von 160.000 Mark Silber (ca. 37.280 kg) an den Stauferkönig Heinrich VI. gelangte er wieder in Freiheit.
Ihre Fahrt führt vorbei an Weinorten wie Weißenkirchen und Spitz nach Melk, wo Ihr Schiff am Vormittag festmacht.
Hier beginnt der Ausflug "Besichtigung Stift Melk" (Ausflugspaket) mit einer interessanten Führung durch das Kloster.
Oberhalb des Ortes Melk thront das monumentale barocke Benediktinerstift. Gegründet von Markgraf Leopold II., ist Stift Melk seit mehr als 1000 Jahren ein geistliches und kulturelles Zentrum von Österreich. Das Stiftsgymnasium ist heute die älteste Schule in Österreich.
Neben der Stiftskirche in Dürnstein gehört auch Stift Melk zu den Wahrzeichen der Wachau und ist seit 2000 UNESCO-Weltkulturerbe.
Am Anfang des 18.Jhs. wurde Stift Melk im barocken Stil neu gebaut. Baumeister Jakob Prandtauer und einige der besten Stuckateure, Freskenmaler, Vergolder und Parkettleger ihrer Zeit schufen die großzügige Klosteranlage, die den Besucher heute noch beeindruckt!
Sie besuchen die schönsten Räume in Stift Melk sowie die großartige Bibliothek mit mehr als 100.000 Bänden. 1997 wurde hier ein Fragment des Nibelungenliedes aus dem 13. Jh. entdeckt!
Nach einem herrlichen Ausblick von der Terrasse des Klosters geht es mit dem Bus zurück zum Schiff.
Am Nachmittag heißt es dann ein letztes Mal "Leinen los" und die MS WOLGA beginnt die letzte Etappe Ihrer Flußkreuzfahrt.
Am Abend, während Ihr Schiff die Donau aufwärts weiter in Richtung Passau fährt, bitten Kapitän und Besatzung Sie zum festlichen Abschiedsdinner als besonderen Abschluß einer besonderen Schiffsreise.

22. Tag:   PASSAU
Am Morgen macht Ihr Schiff in Passau fest. Eine außerordentliche Schiffsreise durch halb Europa auf Dnjepr, Schwarzem Meer und Donau ist zu Ende (Ausschiffung bis 9 Uhr).
Bereichert um viele Eindrücke, von denen Sie noch lange zehren werden, beginnen Sie Ihre Reise zurück nach Hause - individuell oder mit unserem Bustransfer bis zu Ihrer Haustüre.

Termine & Preise

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Preise in EUR pro Person

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Leistungen

UNSERE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Getränke, Trinkgelder (Empfehlung EUR 5-7 p.P./Tag), obligatorische Krankenversicherung und andere Versicherungen
  • Geänderter Kerosin- oder Treibstoffzuschlag
    Die Fluggesellschaften und die Reederei behalten sich erforderlichenfalls Änderungen vor

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Bundesweite Busfahrt bis zu oder ab Ihrer Haustür
    vom Schiff in Passau zur Haustür oder umgekehrt
  • Innerdeutsche Bahnfahrt von Passau Hbf. zum Heimatbahnhof inkl. Transfer Schiff - Bahnhof oder umgekehrt
  • Ausflugspaket mit 15 Ausflügen mit Audio-Set
    Nur vor Reisebeginn buchbar! Teilnehmer: mind. 30 Personen
    Kiew: Stadtrundfahrt , Sophien-Kathedrale und Höhlenkloster
    Saporoschje: Stadtrundfahrt mit Kosakenmuseum und Kosakenshow
    Cherson: Bootsfahrt ins Dnjepr-Delta
    Sewastopol: Stadtrundfahrt und Ruinen von Chersones
    Odessa: Stadtrundfahrt
    Wilkowo: Stadtrundgang
    Stadtrundfahrt in Bukarest, Belgrad, Budapest und Wien
    Ausflug Vukovar und Osijek
    Wachau: Besichtigung Stift Melk
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
    Eine Auslandsreise-Krankenversicherung wird von den ukrainischen Behörden verlangt!
    Unsere Versicherungspartner bieten Ihnen vielfältigen Reiseschutz, den Sie gleich hier bequem abschließen können:
    Europäische Reiseversicherung ERV (Standard)
    Europäische Reiseversicherung ERV (Jahresversicherung)
    LTA-Reiseschutz GmbH
    Travel Card Chartis
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