Mittelamerika-Rundreise Costa Rica - Nicaragua - Panama, 15 Tage

  • Derzeit leider keine Durchführung dieser Reise
  • Mittelamerikareise von San Jose nach Managua und Panama City
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Garantierte Durchführung ab 4 Personen
  • Besichtigungsprogramm inklusive
  • COSTA RICA: San Jose - Vulkan Poas - Vulkan Arenal Nationalpark - Cano Negro Schutzgebiet - Rincon de la Vieja Nationalpark -
    NICARAGUA: Panamericana - Managua - Leon - Cerro Negro - Vulkan Masaya Nationalpark - Granada - Nicaragua-See - Insel Ometepe
    COSTA RICA: Nationalpark Manuel Antonio - Nationalpark Piedras Blancas -
    PANAMA: Panamakanal - Panama City - Chagres Nationalpark

Mittelamerika-Rundreise Costa Rica - Nicaragua - Panama
 
Termine & Preise
Leistungen
Linktipps
 

Reiseverlauf

Kleine Wanderung auf den Vulkan Cerro Negro!

Zwischen Atlantik und Pazifik führt unsere große Rundreise auf der "Traumstraße der Welt", der Panamericana, durch drei Länder in Mittelamerika. Dabei erwarten Sie ganz verschiedene Eindrücke:
Die ältesten Kolonialstädte Amerikas wie Leon und Granada in Nicaragua, der große Nicaragua See, faszinierende Vulkane und herrliche Strände am Pazifik, die schönsten Regenwälder und Nationalparks in Costa Rica und in Panama der einmalige Panamakanal mit der weltoffenen Metropole Panama City zum krönenden Abschluß.

Costa Rica liegt zwischen Nicaragua und Panama im Zentrum Mittelamerikas. Mit rund 51.000 qkm Fläche und rund 4,3 Mio. Einwohnern ist es das drittkleinste Land in Mittelamerika.
Seit man 1949 die Armee abgeschafft hat (!), konnte viel Geld in das Bildungs- und Gesundheitswesen investiert werden, das heute in Zentralamerika recht einzigartig ist. So gehört Costa Rica zusammen mit Panama zu den wohlhabendsten Ländern in Zentralamerika.
Obwohl es nur ein kleines Land ist, hat Costa Rica eine üppige und außerordentlich vielfältige Fauna und Flora.
Dichte Regenwälder, Vulkane und Nationalparks mit einer reichen Vogelwelt, urzeitlichen Leguanen und scheuen Jaguaren sowie paradiesische Sandstrände machen den Reichtum des Landes aus.
Es gibt derzeit 24 Nationalparks sowie weitere Reservate und Schutzgebiete, die insgesamt rund 20% der Fläche des Landes bedecken.
Einst eine klassische "Bananenrepublik", ist der Tourismus heute zu einer der wichtigsten Einnahmequellen geworden. Natur pur - das ist Costa Rica.

Nicaragua ist mit rund 5,5 Mio. Einwohnern und einer Fläche von etwa 130.000 qkm das größte Land Mittelamerikas. Am dichtesten besiedelt ist der Streifen zwischen den großen Binnenseen Managua- und Nicaragua-See und der Pazifikküste. An der Karibikküste hingegen gedeiht der größte Regenwald nördlich des Amazonas.
So hat auch Nicaragua großartige Natur und Landschaft zu bieten. Aber anders als in Costa Rica oder Panama, hat sich in Nicaragua das koloniale Erbe der spanischen Eroberer erhalten.
Leon und Granada sind historische Schätze, die auf keiner Mittelamerika-Rundreise fehlen dürfen!

Panama hat nur etwa 3,3 Mio. Einwohner, ist aber mit gut 75.000 qkm größer als Costa Rica. Während jeder sofort an den berühmten Panamakanal denkt, ist vielen nicht bewußt, daß Panama überwältigend schön und vom modernen Massentourismus noch verschont geblieben ist.
Es ist sicher eines der letzten Paradiese in Mittelamerika und auf jeden Fall eine Reise wert. "Oh, wie schön ist Panama!" sagt bei Janosch der Bär zum Tiger.

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab / bis Deutschland!
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.

Als Nachprogramm empfehlen wir eine Badeverlängerung:
z.B. bei Bocas del Toro an der Karibikküste im Nordwesten von Panama.
Oder an einem der herrlichen Strände an der zentralen Pazifikküste in Costa Rica.
Wir beraten Sie gerne.


1. Tag:   San Jose - Vulkan Poas - VULKAN ARENAL (COSTA RICA)
Tagesetappe ca. 120 km
Ankunft in eigener Regie auf dem internationalen Flughafen Juan Santamaria etwa 20 km entfernt von San Jose, der Hauptstadt von Costa Rica.
Begrüßung durch Ihre deutschsprechende Reiseleitung, die Sie durch Costa Rica begleitet.
Dann beginnt auch gleich Ihre große Rundreise durch Mittelamerika.
Zunächst geht die Fahrt in den Vulkan Poas Nationalpark, der etwa 50 km nordöstlich von San Jose liegt.
Durch Mittelamerika verläuft eine Kette beeindruckender Vulkane. Zu Ihnen gehört der 2.708 m hohe Vulkan Poas. Im Jahr 1828 beendete der Poas seine lange Ruhephase und gehört heute zu den aktivsten Vulkanen in Costa Rica. Der letzte Ausbruch war 2010.
Mit dem Bus fahren Sie auf der guten Straße bequem bis zum Gipfel. Unterwegs sehen Sie an den Hängen des Berges Kaffeeplantagen. Vom Gipfel bietet sich Ihnen ein herrlicher Blick auf den ganz unwirklich aussehenden, türkisblauen Kratersee auf 2.574 m Höhe. Mit einem Durchmesser von 1,3 km und einer Tiefe von 300 m gehört er zu den größten Kraterseen der Welt.
Aber der See ist nur schön anzusehen, sein Wasser ist sehr sauer und ätzend.
Auf der Fahrt zurück ins Tal besuchen Sie die La Paz Waterfall Gardens im tropischen Nebelwald.
In den grünen Bergen stürzen fünf Wasserfälle herab. Die Wildnis ist durch hölzerne Stege erschlossen und von sieben Aussichtplattformen können Sie die Wasserfälle gut sehen.
Im Wald leben Schmetterlinge und Kolibris, die Sie im Schmetterlingshaus und einem Kolibrigarten ganz aus der Nähe beobachten.
Ihre Reise durch Costa Rica führt weiter an den wunderschönen Arenalsee. Mit einer Fläche von rund 80 qkm ist er der größte Binnensee des Landes.
Der Arenalsee ist ein Stausee, dessen Turbinen fast 60 Prozent des Stroms in Costa Rica generieren. Am östlichem Ende des Arenalsees erhebt sich am Rande des zentralen Hochlands der eindrucksvolle Kegel des Vulkans Arenal (1.670 m).
1968 war der bis jetzt letzte, große Ausbruch. Seither raucht und donnert es aus seinem Innern und stets fließt rotglühende Lava seinen Westhang hinab, was besonders nachts beeindruckend aussieht.
Der Arenal zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde und die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, eine der spektakulären Eruptionen zu erleben.

2. Tag:   VULKAN ARENAL - CANO NEGRO SCHUTZGEBIET (COSTA RICA)
Tagesetappe ca. 170 km
Am Morgen beginnt Ihr Ausflug mit dem Bus nach Los Chiles im tropischen Regenwald unweit der Grenze zu Nicaragua.
Mit einem Boot erkunden Sie dann das Naturreservat Cano Negro. Eine ganz eigene - und derzeit noch recht wenig besuchte - tropische Welt von Kanälen, Sümpfen und Lagunen mit reicher Flora und Fauna erwartet Sie.
Überwältigend ist die Vogelwelt: Schlangenhalsvögel, Löffler, Ibisse, Störche, Kormorane, Eisvögel, Reiher und viele mehr. Aber auch Krokodile und Raubkatzen leben in diesem Naturschutzgebiet.
Nach dieser Fahrt in die Wildnis haben Sie dann am Nachmittag Gelegenheit, sich zu Füßen des Vulkans Arenal in den Thermalbädern von La Fortuna zu entspannen. Die Bäder werden von den heißen Quellen des Arenal gespeist; das Wasser kann bis zu 50°C warm sein.

3. Tag:   Vulkan Arenal - NATIONALPARK RINCON DE LA VIEJA (COSTA RICA)
Tagesetappe ca. 200 km
Die heutige Fahrt führt zunächst am ganzen Nordufer des Arenalsees entlang und um sein westliches Ende herum.
Beim Ort Canas biegen Sie dann auf die berühmteste Straße der Welt ein: die legendäre Panamericana (Panamerican Highway), die "Traumstraße der Welt", die von Alaska bis Feuerland auf mehr als 25.000 km den ganzen amerikanischen Kontinent durchquert.
Auf der Panamericana geht Ihre Reise weiter zum Nationalpark Rincon de la Vieja. In der Mitte des Nationalparks erhebt sich der markante Kegel des Vulkans Rincon de la Vieja (1.916 m). Am Nachmittag steht eine kleine Wanderung im Nationalpark auf dem Programm. Hier finden sich ganz unterschiedliche Landschaften vom Regenwald bis zum Trockenwald.
Außerdem ist die ganze Region geothermisch aktiv, es zischen Dämpfe auf, Schlammtümpel blubbern und es riecht nach Schwefel.
Aufgrund seiner Vielseitigkeit gehört der Nationalpark Rincon de la Vieja seit 1999 zum UNESCO-Weltnaturerbe!

4. Tag:   Nationalpark Rincon de la Vieja - MANAGUA (NICARAGUA)
Tagesetappe ca.250 km
Entlang der Cordillera de Guanacaste setzen Sie Ihre Reise durch Costa Rica fort bis zum Grenzort Penas Blancas. Hier verabschiedet sich Ihre Reiseleitung für Costa Rica.
Hinter der Grenze begrüßt Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung für Nicaragua. Nach wenigen Kilometern erreichen Sie den Nicaraguasee.
Direkt am Ufer läuft die Panamericana durch eine traumhaft schöne Landschaft in Richtung Managua.
Sie haben einen spektakulären Ausblick auf die Vulkaninsel Ometepe, die größte Insel der Welt, die in einem Süßwassersee liegt. Hoch ragen ihre Zwillingsvulkane in den Himmel, einer aktiv und Feuer speiend, der andere ruhig und verschlafen.
Kaffee ist ein wichtiges Exportgut für Nicaragua. Auf Ihrer Weiterfahrt nach Managua besuchen Sie eine Kaffeeplantage, können sich über die Anbaubedingungen informieren und natürlich auch ein Täßchen probieren. Am späten Nachmittag Ankunft in Managua und Fahrt zu Ihrem Hotel direkt in Managua.

5. Tag:   Managua - LEON (NICARAGUA)
Tagesetappe ca. 90 km
Am Vormittag lernen Sie bei einer Stadtrundfahrt Managua kennen, die Hauptstadt von Nicaragua.
Mit etwa 1,4 Mio. Einwohnern ist sie die größte Stadt des Landes, am südlichen Ufer des Managuasee gelegen. Diese Lage spiegelt sich auch im Namen der Stadt: "Managuac" bedeutet in Nahuatl, der Sprache der Indios, "umgeben von Seen".
Hier erleben Sie die junge Geschichte Nicaraguas mit dem Besuch des Platzes der Republik, dem Nationalen Kulturpalast und der alten und neuen Kathedrale.
Sie sehen die Statue von Augusto Sandino, mit dessen Ermordung 1934 die fast 50-jährige Diktatur der Familie Somoza begann und Sie besichtigen anschließend den alten Bunker, in dem die Diktatur 1979 endete.
Am Nachmittag fahren Sie vorbei am Managua-See in die Kolonialstadt Leon etwa 90 km nordwestlich von Managua.
Mit rund 190.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Nicaragua, war Leon bis 1852 Hauptstadt und betrachtet sich bis heute als das kulturelle und geistige Zentrum des Landes. Anfang des 19. Jhs. wurde hier die erste Universität in Lateinamerika gegründet, an der heute noch viele junge Menschen studieren. 1524 zu Füßen des Vulkans Momotombo gegründet, vernichtete ein Ausbruch 1610 die Stadt, die danach neu aufgebaut wurde. Die Ruinen des alten Leon, Leon Viejo, sind heute UNESCO-Weltkulturerbe.
Der spanische Einfluß aus der Kolonialzeit prägt die Stadt bis heute mit ihren schönen Gebäudefassaden und Kirchen.
Sie besuchen die historische Altstadt. Die Kathedrale von Leon gilt als das beeindruckendste Bauwerk aus der spanischen Kolonialzeit in ganz Mittelamerika. Der außen gedrungen, innen aber sehr licht wirkende Bau ist seit 2011 UNESCO-Weltkulturerbe und der Stolz der Nicaraguaner.
Berühmt sind die Ölgemälde der Kathedrale und unter einem der vielen Gewölbe zu Füßen des Heiligen Paulus findet sich die Begräbnisstätte des größten und einflußreichsten Geistes Nicaraguas, des Dichters Ruben Darío.
Dann es geht es in kurzer Fahrt mit dem Bus an die Küste des Pazifik, wo Sie einen herrlichen Sonnenuntergang erleben.
Anschließend Fahrt zurück in Ihr Hotel in Leon.

6. Tag:   LEON - CERRO NEGRO - CHICHIGALPA (NICARAGUA)
Tagesetappe ca. 70 km
Die Cordillera de los Maribios, eine Kette meist aktiver Vulkane, erstreckt sich vom Vulkan Momotombo am Ufer des Managuasees entlang bis zum Vulkan San Cristobal. Alle diese Vulkane zeigen eine fast perfekte Kegelform wie aus dem Bilderbuch.
Sie brechen am frühen Morgen auf, um einen dieser Vulkane zu besteigen, den gut 600 m hohen Cerro Negro (feste Schuhe! Aufstieg ca. 2 Std.).
Obwohl der Cerro Negro recht aktiv ist - der letzte Ausbruch war 1999 - kann man ihn besteigen, da sich seine Ausbrüche sehr genau berechnen lassen.
Oben bietet sich bei klarem Wetter ein atemberaubender Blick über die Vulkankette bis zum Pazifik.
Den Abstieg kann man sich leicht machen: auf den Schuhen rutscht man durch den feinen Vulkansand zu Tal.
Am Nachmittag besuchen Sie den kleinen Ort Chichigalpa, einige Kilometer außerhalb von Leon. Hier wird Zuckerrohr angebaut und in der alten Zuckerpresse Ingenio San Antonio gepresst.
Der Zuckerrohrsaft wird dann in der Rumdestillerie seit 1890 zu Rum der weltberühmten Marke "Flor de Cana" destilliert.
Bei einem Besuch in der Destillerie können Sie sich von der Qualität des Rums selbst überzeugen.

7. Tag:   Leon - Nationalpark Vulkan Masaya - GRANADA (NICARAGUA)
Tagesetappe ca. 140 km
Früh am Morgen geht Ihre Reise weiter mit der Busfahrt zum Nationalpark Vulkan Masaya, mit dem erloschenen Vulkan Nindiri und dem aktiven Vulkan Masaya.
Der Masaya wird beherrscht von seinem Hauptkrater "Santiago" (200 m tief und 500 m breit), in dem Lava brodelt und aus dem ständig große Rauchschwaden gen Himmel steigen.
Sehr bequem fahren Sie bis zum Kraterrand. Mit etwas Glück sehen Sie die grünen Papageien, die in den Kraterwänden leben.
Bei einem Besuch des Informationszentrums - dem einzigen "Vulkanmuseum" in Mittelamerika! - erfahren Sie mehr über die Entstehung und Tätigkeit der Vulkane.
Anschließend besuchen Sie Masaya, die viertgrößte Stadt Nicaraguas mit 80.000 Einwohnern.
Der Ort ist das bedeutendste Zentrum für indianisches Kunsthandwerk im Lande, mehr als die Hälfte der Einwohner lebt davon. Alltagsgegenstände, wie z.B. die beliebten Hängematten und Schaukelstühle werden in leuchtend bunten Farben angeboten.
Berühmt sind die Keramiken der Töpferei von San Juan de Oriente, die Sie anschließend besuchen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist ein Besuch im hübschen kolonialen "Blumendorf" Catarina.
Vom Aussichtspunkt "El Mirador de Catarina" bietet sich Ihnen der wohl spektakulärste Ausblick in Nicaragua:
Sie überblicken den kreisrunden Kratersee Laguna de Apoyo, den Vulkan Mombacho und den Nicaragua See. Die Kraterlagune liegt 4 m unter dem Meerespiegel und ist der tiefste Punkt Mittelamerikas.
Am späten Nachmittag erreichen Sie die Kolonialstadt Granada.

8. Tag:   GRANADA - NICARAGUASEE (NICARAGUA)
Granada, mit 120.000 Einwohnern drittgrößte Stadt des Landes, wurde 1524 gegründet.
Ihre herrliche Lage am Nicaraguasee zu Füßen des Vulkans Mombacho und die vielen, aufwendig restaurierten Häuser im Kolonialstil machen Granada zur schönsten und meistbesuchten Stadt in Nicaragua - ein Juwel des kolonialen Erbes!
Ihre Bedeutung verdankte die Stadt ihrer verkehrsgünstigen Lage zwischen Pazifik und Atlantik:
vom Pazifik ging es mit Pferdekutschen nach Granada (ca. 50 km), weiter mit einer durchgehenden Schiffsverbindung über den Nicaraguasee und dann 190 km auf dem Rio San Juan bis zur Karibikküste.
Während des kalifornischen Goldrauschs der 1850er Jahre, lange vor dem Bau des Panamakanals, kürzten viele Glücksritter ihren Weg nach Westen auf dieser Route ab.
Zu dieser Zeit wurde der Bau eines "interozeanischen Kanals" geplant, der dann zugunsten des Panamakanals aufgegeben wurde. Dem Vernehmen nach gibt es chinesische Investoren, die den alten Plan wieder aufnehmen und eine Konkurrenz zum Panamakanal bauen wollen.
Am Vormittag besuchen Sie das historische Stadtzentrum. Enge Straßen, ruhige, grüne Innenhöfe und die hier typischen, bunten Pferdekutschen geben Granada seinen ganz eigenen Charme.
Neben der Kathedrale, deren Anfänge in das 16. Jh. zurückreichen, besuchen Sie das Haus der Löwen.
Ursprünglich als Sitz des ersten spanischen Gouverneurs erbaut, wurde nach Zerstörung und Wiederaufbau hier Ernesto Cardenal geboren, Dichter und zeitweiliger Kulturminister Nicaraguas. Die Kulturstiftung des 2014 verstorbenen Schauspielers Dietmar Schönherr und Ernesto Cardenals ließ das Haus der Löwen restaurieren und machte es zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt.
Nicht weit von hier steht die leuchtend blaue Iglesia de San Francisco, die älteste Kirche Granadas aus dem Jahre 1529.
Der alte Franziskanerkonvent beherbergt ein kleines Museum mit einer Sammlung präkolumbischer Skulpturen.
Eine bunte Pferdekutsche bringt Sie dann zum Hafen, wo eine Bootsfahrt auf dem Nicaraguasee beginnt.
Mit einer Fläche von 8.100 qkm ist es der größte Binnensee in Mittelamerika. Seine Fischwelt ist einzigartig, nur hier gibt es Süßwasserhaie! Leider ist jedoch seine Wasserqualität bedroht.
Sie besuchen Las Isletas, ein Wasserparadies mit 356 kleinen, üppig bewachsenen Inseln. Eine wunderschöne Fahrt zum Entspannen am Ende eines schönen Tages.

9. Tag:   Granada - Insel Ometepe - SAN JUAN DEL SUR (NICARAGUA)
Tagesetappe ca. 110 km
Am frühen Morgen fahren Sie von Granada zum Hafen in San Jorge und fahren mit der Fähre über den Nicaragua-See zur Insel Ometepe (ca. 1 Std.).
Die etwa 270 qkm große Insel wird dominiert von den Vulkanen Concepcion (ca. 1.610 m) und Maderas (ca. 1.394 m). Während der Concepcion erst 2010 seinen letzten Ausbruch hatte, ruht der Maderas schon seit Menschengedenken still vor sich hin.
Die Vulkanasche hat die Insel sehr fruchtbar gemacht, so daß rund 30.000 Menschen hier leben können, hauptsächlich vom Anbau von Bananen, Tabak und Zuckerrohr.
Sie besuchen den Hauptort Moyogalpa und unternehmen eine Rundfahrt mit dem Bus über die Insel. Berühmt sind die Sandstrände, die sowohl schwarz als auch strahlen weiß sein können. Wunderschön ist die Lagune Chaco Verde ganz im Süden des Vulkans Concepcion.
Im Osten besuchen Sie den Ort Altagracias und das kleine archäologische Museum. Die Insel Ometepe ist schon vor Urzeiten von Nahuatl-Indianern besiedelt worden. Im Museum sehen Sie interessante Fundstücke aus dieser Zeit. Die Nahuatl haben auch vielerorts Steinzeichnungen hinterlassen, von denen Sie einige besichtigen.
Am Nachmittag bringt die Fähre Sie zurück aufs Festland.
Ihre Fahrt durch Nicaragua geht dann weiter an die Küste des Pazifik nach San Juan del Sur.
Der Fischerort liegt an einer weiten Bucht mit feinem Sandstrand.
Im 19. Jh. war San Juan ein bedeutender Hafen und Teil der Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik, die durch den Nicaraguasee und den Rio San Juan führte.
Zwischen San Juan del Sur und San Francisco bestand damals eine regelmäßige Schiffsverbindung und dieser Weg über Nicaragua war die schnellste Verbindung zwischen New York und San Francisco.
Heute ist San Juan del Sur eine beliebte Sommerfrische der wohlhabenden Nicaraguaner, die hier Sommerhäuser haben.
Am Strand gibt es eine reiche Auswahl von Fischrestaurants, so daß sich der Aufenthalt hier sehr angenehm gestalten läßt.

10. Tag:   San Juan del Sur - NATIONALPARK MANUEL ANTONIO (COSTA RICA)
Tagesetappe ca. 270 km
Auf der "Traumstraße der Welt", der Panamericana, setzen Sie Ihre Rundreise durch Mittelamerika fort.
Am Ufer des Nicaraguasees entlang erreichen Sie wieder die Grenze zu Costa Rica, wo sich Ihre Reiseleitung für Nicaragua verabschiedet.
Hinter der Grenze erwartet Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung, die Sie durch Costa Rica begleitet.
Mit dem Bus durchqueren Sie heute auf großer Fahrt das zentrale Hochland von Costa Rica und erreichen bei Tarcoles die Küste des Pazifk.
Am Ufer des Rio Tarcoles sehen Sie Spitzkrokodile, die bis zu dreieinhalb Meter lang werden.
An der zentralen Pazifikküste entlang geht die Reise weiter in das tropische Paradies des Nationalparks Manuel Antonio, wo Sie am Nachmittag ankommen.

11. Tag:   NP Manuel Antonio - GOLFITO (COSTA RICA)
Tagesetappe ca. 190 km
Der Nationalpark Manuel Antonio erstreckt sich über drei traumhaft schöne weiße Sandstrände, hinter denen sich das dichte Grün des Urwalds erhebt.
Es ist eine der schönsten Szenerien in Costa Rica, wie geschaffen für die Verfilmung eines Tropentraums!
Der Park schützt 682 ha Urwald, Sümpfe und Tropenwälder, mit einer reichen Tierwelt. Mit etwas Glück sehen Sie hier noch das Totenkopfäffchen, das sehr vom Aussterben bedroht ist.
Nach einer geführten Wanderung durch den Park entspannen Sie sich an einem der Sandstrände mit dichtbewaldeten Hügeln im Hintergrund. Hier nehmen Sie auch ein Mittagspicknick ein. Am Nachmittag geht die Fahrt mit dem Bus weiter entlang der Pazifkküste und an vielen herrlichen Stränden vorbei in den Süden von Costa Rica zur "Esquinas Rainforest Lodge" im Nationalpark Piedras Blancas.
Diese Lodge entstand auf Initiative des Vereins "Regenwald der Österreicher".
Mit dieser kleinen, umweltfreundlichen Lodge für nicht mehr als 40 Gäste versucht man genügend Gewinn zu erzielen, um den Lebensstandard einer Gemeinde von 70 Familien nachhaltig zu erhöhen.
Naturliebhaber und Ornithologen erkunden von hier aus die Artenvielfalt des tropischen Regenwaldes oder genießen einfach nur das "Dschungelabenteuer".
Die Menge exotischer Vögel, einschließlich Papageien und Tukane, ist beeindruckend.
Wanderpfade führen in nahezu unberührte Urwälder, die Dank der Spenden tausender österreichischer Bürger erhalten werden konnten.
Mit Hilfe von Spendengeldern bemüht sich die Initiative, Grundstücke im Esquinas Regenwald zu kaufen und der Republik Costa Rica zu schenken.
Mehr als 3500 Hektar wurden auf diese Weise bereits in den Piedras Blancas Nationalpark eingegliedert.

12. Tag:   Golfito - David - PANAMA CITY (PANAMA)
Tagesetappe ca. 65 km
Am Morgen haben Sie Zeit für einen Erkundungsgang durch den Piedras Blancas Nationalpark in der Nähe der Esquinas Rainforest Lodge.
Dann geht Ihre Rundreise durch Mittelamerika weiter nach Panama.
In Paso Canoas erreichen Sie die Grenze und zum letzten Mal auf dieser Reise wechselt die deutschsprechende Reiseleitung.
In Panama geht die Reise weiter auf der Panamericana bis nach David, der zweitgrößten Stadt in Panama.
Flug von David nach Panama City (ca. 1 Std.). Fahrt vom Flughafen zu Ihrem Hotel direkt in Panama City.
Die Stadt wird durch den Panamakanal geteilt. Über die Amerika-Brücke führt die Panamericana oder Panamerican Highway weiter nach Süden.

13. Tag:   PANAMA CITY - PANAMAKANAL (PANAMA)
Zum Abschluß Ihrer erlebnisreichen Rundreise erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt.
Mit einem Schiff befahren Sie einen Teil des legendären Panamakanals und erleben dabei dieses Wunder der Ingenieurskunst aus nächster Nähe.
Nach gescheiterten Versuchen französischer Firmen unter Ferdinand de Lesseps am Ende des 19. Jhs., bauten schließlich die Amerikaner 1904-1914 den 81,6 km langen Kanal durch den Isthmus von Panama, der den Pazifik mit dem Atlantik verbindet.
Etwa 38 Schiffe passieren täglich den Kanal (Dauer ca. 10 Std.) gegen eine Gebühr von durchschnittlich 48.000 US-Dollar. Zur Zeit wird der Panamakanal mit Milliardenaufwand verbreitert, damit ihn noch größere Schiffe befahren können.
Einen ausgezeichneten Eindruck vom Verkehr auf dem Panamakanal bekommen Sie bei den berühmten Miraflores-Schleusen, in denen die Schiffe vom oder auf das Niveau des Pazifiks gehoben bzw. gesenkt werden.
Das Besuchercenter hat ein interessantes Museum und eine Aussichtsplattform, von der Sie eine gute Sicht auf die Schleusen haben.
Sie können sich bei uns sofort einen Eindruck vom Geschehen am Panamakanal verschaffen:

Webcam Miraflores Schleuse

Am Nachmittag besichtigen Sie Panama City. 1519 von den Spaniern als erste europäische Siedlung an der amerikanischen Pazifikküste gegründet, erlebte die Stadt einen raschen Aufschwung zur Handelsdrehscheibe zwischen Pazifik und Atlantik.
Die Gold- und Silberschiffe aus Peru legten in Panama an, von wo die kostbare Ladung auf dem Landweg an die Atlantikküste weiter transportiert wurde.
Diese märchenhaften Schätze zogen immer wieder Piraten an, darunter den Engländer Henry Morgan, der 1671 Panama zerstörte (Panama Viejo). An anderer, besser zu verteidigenden Stelle wurde Panama neu erbaut, versank jedoch bald in der Bedeutungslosigkeit.
Man war der ständigen Piratenüberfälle überdrüssig und führte die Verkehrsströme nicht mehr über die Landenge sondern durch die Magellan-Straße an der Südspitze Südamerikas.
Erst mit dem kalifornischen Goldrausch wurde die Landenge wieder interessant und seit der Fertigstellung des Panamakanals 1914 entwickelte sich Panama zu einem bedeutenden, internationalen Handelszentrum.
Sie besuchen die Altstadt Casco Viejo, seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe. Zahlreiche historische Gebäude wurden bereits restauriert, darunter die imposante Kathedrale und das Nationaltheater.
In starkem Kontrast dazu steht das moderne Panama mit Wolkenkratzern aus Glas und Stahl.

14. Tag:   PANAMA CITY - CHAGRES NATIONALPARK (PANAMA)
Tagesetappe ca. 50 km
Sie unternehmen einen Tagesausflug in Chagres Nationalpark, der nördlich von Panama City liegt und bis an die Atlantikküste reicht.
Der Nationalpark besteht aus tropischem Regenwald, durchzogen von einigen Flüssen. 1985 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt aus einem eher profanen Grund:
der Chagres Nationalpark produziert das Wasser, das zum Betrieb des Panamakanals und als Trinkwasser für Panama City benötigt wird.
Hier leben noch etwa 8.000 Indios vom Volk der Embera-Wounaan an den Ufern der Regenwaldflüsse als Halbnomaden. Sie besuchen ein Dorf der Embera.
Fahrt zurück nach Panama City.

15. Tag:   PANAMA CITY
Eine große Rundreise durch Mittelamerika zu beeindruckenden Nationalparks mit üppigen tropischen Regenwäldern mit reicher Flora und Fauna sowie malerischen Vulkanen in Costa Rica, den wunderschönen kolonialen Städten Leon und Granada in Nicaragua und nicht zuletzt dem technischen Meisterwerk des Panamakanals geht zu Ende. Fahrt zum Internationalen Flughafen von Panama City. Ende der Reise.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

 

von

bis

DZ

EZZ

Derzeit leider keine Durchführung dieser Reise


Leistungen

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Interkontinentale Langstreckenflüge
  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Ein- und Ausreisesteuer Nicaragua
    13 USD p.P. bei Einreise, 3 USD p.P. bei Ausreise
    (Zahlbar in US-Dollar vor Ort, Änderungen vorbehalten)
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor bis zur Ausstellung der Flugtickets

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Buchung der interkontinentalen Langstreckenflüge durch MERKUR-REISEN auf Anfrage. Orientierungshalber müssen für die Strecke Frankfurt - San Jose und Panama City - Frankfurt Flugkosten ab ca. EUR 800 p.P. veranschlagt werden. Diese Flüge werden zu tagesaktuellen Tarifen z.B. im Internet gebucht.
  • Aktuelle Angebote renommierter Fluggesellschaften finden Sie bei unserer speziellen Suchmaschine:
    Flüge suchen & buchen
  • Badeverlängerung auf Anfrage
  • Reise-Rücktrittskosten- und Auslandsreise-Krankenversicherung
    Unsere Versicherungspartner bieten Ihnen vielfältigen Reiseschutz, den Sie gleich hier bequem abschließen können:
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