14 Tage Südamerika-Rundreise Peru - Kolumbien ab € 1.998

  • Südamerikareise ab Lima / bis Bogota
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Garantierte Durchführung ab 2 Personen
  • Maximal 25 Personen oder
    maximal 12 Personen
  • Lima - Urubambatal - Yucay - Machu Picchu - Cuzco - Puno - Titicacasee - Anden - Lima - Bogota - Cartagena - Bogota
  • Peru: Optionale Vorprogramme
  • Kolumbien: Optionale Badeverlängerung Cartagena

Südamerika-Rundreise Peru - Kolumbien
 
Reiseverlauf
Termine | Preise
Leistungen
Wichtige Infos
 
 

Reiseverlauf

Cartagena: schönste koloniale Altstadt in Südamerika!

Peru und sein nördliches Nachbarland Kolumbien sind das Ziel dieser Rundreise, die Sie vom Pazifik bis an den Atlantik führt.

Peru gehört zu den beeindruckendsten Reiseländern in Südamerika und überwältigt den Besucher mit großartigsten kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten!
Die blühende Hochkultur der Inka fiel 1531 einer Handvoll goldgieriger Abenteurer zum Opfer. Die Spanier brachten dann Ihre eigene Kultur ins Land, wovon schöne koloniale Städte heute noch zeugen.
Sie erleben auf unserer Rundreise das reiche kulturelle Erbe der Inka:
ihre ehemalige Hauptstadt Cuzco, die Inkastadt Ollantaytambo im heiligen Urubambatal und als Höhepunkt die rätselhafte Ruinenstadt auf dem Machu Picchu.
Das Leben der heutigen Indios lernen Sie am Titicacasee kennen auf den schwimmenden Inseln der Uros.
Das Erbe der spanischen Kolonialherren besuchen Sie in der schönen Altstadt von Lima und in Cuzco, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Zusätzlich erleben Sie die landschaftliche Vielfalt dieses schönen und sehr gegensätzlichen Landes. Von der wüstenähnlichen Küste geht Ihre Reise hinauf in das Hochgebirge der schneebedeckten Anden. Über die weite, trockene Hochebene des Altiplano, wo Vicunas, Lamas und Alpakas leben, erreichen Sie schließlich den tiefblauen Titicacasee.

Kolumbien ist der einzige Staat in Südamerika, der sowohl an den Pazifik als auch an den Atlantik grenzt. Mit mehr als 46 Mio. Einwohnern ist es nach Brasilien das bevölkerungsreichste Land in Südamerika.
Ähnlich wie Peru hat auch Kolumbien ein reiches indigenes Erbe. Mehr als 3% der Bevölkerung gehören direkt zu einem der mehr als 100 indigenen Völker und mehr als 48% der Bevölkerung sind Mestizen, Nachfahren von Weißen und Indios.
Aber anders als in Peru hat sich in Kolumbien kein indigener Staat entwickelt, der wie die Inka das ganze Land beherrscht hätte. Stattdessen waren es verschiedene Völker, die ihre Spuren hinterlassen haben, wie Sie zum Beispiel im beeindruckenden Goldmuseum in Bogota sehen werden.
Nach dem Besuch der Hauptstadt Bogota in einem Hochtal der Anden geht Ihre Reise weiter in das tropische Tiefland an der Küste der Karibik. Hier besuchen Sie zum Abschluß einer erlebnisreichen Südamerikareise die Stadt Cartagena de Indias mit einer der ältesten und schönsten kolonialen Altstädte in Südamerika.
Bei Cartagena gibt es wundervolle Sandstrände, die zu einer Badeverlängerung einladen.

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland! Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich.


Weitere Höhepunkte bieten unsere optionalen
Vorprogramme in Peru oder
Nachprogramm in Kolumbien.



1. Tag:   LIMA
Ankunft auf dem Flughafen in Lima in eigener Regie.
Begrüßung und Transfer zu Ihrem Hotel in Lima. Rest des Tages zur freien Verfügung.

2. Tag:   LIMA: STADTERKUNDUNG
Die Hauptstadt von Peru wurde 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet. In Lima begegnen sich sowohl altehrwürdige Kolonialbauten in ruhigen Stadtteilen als auch die Hektik der größten Metropole des Landes mit mehr als 10 Mio. Einwohnern und einem chaotischen Verkehr.
Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt (ca. 4 Std.) durch das alte und neue Lima.
Zunächst besuchen Sie die koloniale Altstadt, seit 1991 UNESCO-Weltkulturerbe. Im Zentrum liegt die Plaza de Armas mit dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais und der Kathedrale.
Dann besuchen Sie das Kloster San Francisco, das nach dem verheerenden Erdbeben von 1746 restauriert wurde. Die Kirche ist reich mit Gemälden ausgestattet und in der Klosterbibliothek stehen Tausende von Büchern, die bis in die Zeit der Konquistadoren zurückgehen.
Einzigartig sind die Katakomben unter dem Kloster, in denen mehr als 70.000 Menschen bestattet wurden.
Nicht weit von der Plaza de Armas liegt die Plaza San Martin, einer der repräsentativsten Plätze in Lima. Auf dem Platz steht das Reiterdenkmal für den argentinischen General Jose de San Martin, der 1821 Peru die Befreiung von den spanischen Kolonialherren brachte.
Weiter geht Ihre Fahrt in den Stadtteil Miraflores, der zusammen mit dem benachbarten Stadtteil San Isidro zu den wohlhabendsten Gegenden in Lima gehört. Miraflores grenzt direkt an die Küste des Pazifik. Hier haben Sie einen herrlichen Blick auf den Pazifik.
Höhepunkt des heutigen Besichtigungsprogramms ist das weltberühmte Archäologische Nationalmuseum Larco.
Durch Zuckerrohr reich geworden, hat Rafael Larco Herera Anfang des 20. Jhs. Kunstobjekte der antiken Indiokulturen zusammengetragen. Heute umfaßt die Sammlung mehr als 45.000 Objekte aus vier Jahrtausenden der Geschichte Perus. Es ist die größte private Sammlung präkolumbischer Kunstobjekte der Welt, die Ihnen einen ausgezeichneten Überblick über die verschiedenen Kulturen des alten Peru gibt.
In einem Raum sehen Sie eine riesige, detailgetreue Rekonstruktion der Inka-Stadt Machu Picchu.
Fahrt zurück zu Ihrem Hotel und Rest des Tages zur freien Verfügung.
Wenn die Zeit noch reicht besuchen Sie z. B. das berühmte Goldmuseum mit Perus größter und beeindruckendster Sammlung von präkolumbischen Goldobjekten.
Oder bummeln Sie über den Indiomarkt in Miraflores. Hier finden Sie praktisch das gesamte peruanische Kunsthandwerk: Keramiken, Bilder, handgestrickte Wollwaren u.a.m.
Optional können Sie am Abend den Fontänenpark besuchen. Bei einem Abendessen erleben Sie die Wasserfontänen im Rhythmus der Musik und farbig beleuchtet (Buchung und Bezahlung vor Ort).

3. Tag:   Lima - Cuzco - YUCAY (URUBAMBATAL)
Fahrt zum Flughafen und Flug von Lima über die Anden nach Cuzco.
Die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung erwartet Sie auf dem Flughafen. Zunächst steht ein Abstecher nach Chinchero auf dem Programm.
Die kleine typische Andenstadt liegt ca. 30 km nordwestlich von Cuzco auf rund 3.760 m Höhe. Chinchero war einst die Sommerresidenz der Inka-Herrscher. Sie sehen die Ruinen des Palasts des Inka Tupac Yupanqui.
Sehr schön ist der Markt von Chinchero, der besonders sonntags Händler und Käufer aus der ganzen Umgebung anlockt.
Zum Abschluß besuchen Sie den Aussichtspunkt "El Mirador de Raqchi" auf einer Höhe von 3.854 m. Von hier oben bieten sich Ihnen prächtige Ausblicke auf das Urubambatal und die Anden.
Anschließend Fahrt zu Ihrem Hotel in Yucay im Urubambatal. Das "Heilige Tal" der Inka gehört zu den Höhepunkten jeder Perureise! Landschaftlich beeindruckend gelegene Ruinen, kleine Dörfer und bunte Indiomärkte erwarten Sie hier.

4. Tag:   YUCAY: OLLANTAYTAMBO (URUBAMBATAL)
Am Vormittag besichtigen Sie Ollantaytambo (2.792 m), eine der bedeutendsten Ruinen aus der Zeit der Inka. Sie liegt am Ende der Straße, die von Cuzco in das Urubambatal führt. Von hier kommt man nur zu Fuß oder mit dem Zug weiter in das Urubambatal hinab.
Ollantaytambo ist die einzige, im ursprünglichen Zustand erhaltene Stadt der Inka. Aufwendig angelegte Terrassen sichern den Berg und gewaltige Mauern schützen die Stadt.
Trotz seiner strategisch sehr günstigen Lage war Ollantaytambo wohl nicht nur eine militärische Festung sondern auch ein religiöses Zentrum. Dafür spricht u.a. der große Tempelbezirk, der weit oberhalb der Terrassen liegt.
Die Steine für die Gebäude mussten von einem Berg hoch über dem gegenüberliegenden Ufer des Rio Urubamba kilometerweit herangeschafft werden, was großes technisches Können und die Arbeitskraft von tausenden Indios erfordert hat.
Nach einem Mittagessen in einem landestypischen Restaurant fahren Sie in Ihr Hotel zurück.
Nachmittag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen im Urubambatal.
Optional können Sie an einer leichten Wanderung zu den Terrassen von Yucay teilnehmen (Buchung und Bezahlung vor Ort).
Oder Sie können einen Ausflug unternehmen nach Maras und Moray (Buchung und Bezahlung vor Ort).
In Moray haben die Inka kreisrunde Terrassen angelegt, die jedoch nicht nach oben die Berge hinauf führen, sondern bis zu 100 m tief in die Erde hinein!
Jede Terrasse hat ihr eigenes Mikroklima und es wird heute vermutet, daß die Inka hier den Anbau verschiedener Feldfrüchte systematisch erprobt haben. Eine Art riesiges, landwirtschaftliches Laboratorium der Inka!
Anschließend besuchen Sie die Salinen im malerischen Dörfchen Maras. Sie sehen die Technik der Salzgewinnung, die sich seit den Tagen der Inka kaum verändert hat.

5. Tag:   Yucay - Machu Picchu - CUZCO
Heute erleben Sie Machu Picchu, den Höhepunkt jeder Perureise und eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten in ganz Südamerika!
Am Morgen geht die Fahrt mit dem Bus zur Bahnstation von Yucay. Es erwartet Sie eine wunderschöne Fahrt mit dem Zug "Vistadome". In steilen Serpentinen fährt der Zug zunächst den bergauf und dann hinunter durch die fruchtbare Ebene des Urubambatals immer dem Rio Urubamaba folgend zum Machu Picchu, der Ruinenstadt der Inka. Ständig ändert sich die Landschaft!
Die Bahnstation Aguas Calientes liegt am Fuße von Machu Picchu. Mit kleinen Shuttle-Bussen fahren Sie auf der schmalen Straße durch lange Serpentinen 8 km den steilen Berg hinauf zu den Ruinen (2.360 m).
Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham wieder entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba suchte, wo der letzte Inka seine Zuflucht fand. Jedoch ist Machu Picchu unter diesem Namen und am geographisch exakten Ort schon in Landkarten des 19. Jhs. vermerkt, so daß zumindest einige Menschen von der Existenz des Ortes gewußt haben müssen.
Machu Picchu wird oft als Zufluchtsort gesehen, den nur wenige kannten und den die Spanier nie entdeckten. Da es keine historischen Quellen gibt, sind weder der ursprüngliche Name (Machu Picchu bedeutet in Quechua lediglich "Alter Gipfel") noch der Zweck des Ortes bekannt.
Entsprechend unterschiedlich sind die Theorien, die die neuere Forschung entwickelt hat:
Einige sehen in Machu Picchu ein religiöses und astronomisches Zentrum, das ab 1420 erbaut und bereits vor Ankunft der Spanier gegen 1520 aufgegeben wurde.
Andere sehen darin eine Siedlung, die zur Zeit des Untergangs des Inkareichs noch im Bau war und nicht mehr fertiggestellt wurde.
Auf jeden Fall erleben und besichtigen Sie die beeindruckende Ruinenstadt, die mit ihrer exponierten Lage auf einem Bergrücken hoch in den Anden zu den großen kulturellen Höhepunkten in Peru und ganz Südamerika gehört.
Seit 1983 ist Machu Picchu UNESCO-Weltkulturerbe. Die UNESCO ist über die rund 2.000 täglichen Besucher gar nicht glücklich und möchte die Besucherzahl zum Schutz der empfindlichen Terrassen am liebsten auf 800 pro Tag begrenzen.
Fahrt mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes und weiter mit dem Zug Vistadome durch das Urubambatal nach Yucay. Anschließend geht die Fahrt weiter mit dem Bus zu Ihrem Hotel in Cuzco.

6. Tag:   CUZCO: STADTERKUNDUNG
Das Wort Cuzco bedeutet in Quechua "Nabel der Welt", ein treffender Name für die Hauptstadt des Inkareiches (ca. 1200-1533), das in seiner größten Ausdehnung von Ecuador bis Chile reichte, was ungefähr der Entfernung vom Nordkap bis Nordafrika entspricht.
Auf 3.330 m Höhe in dem fruchtbaren Tal des Rio Vilcanota gelegen, ist Cuzco mit rund 320.000 Einwohnern auch heute das indianische Zentrum der Anden. Hier wohnen überwiegend Quechua-Indios, die direkten Nachkommen der Inka.
Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt. Nach der Zerstörung im Jahre 1536 errichteten die Spanier auf den mächtigen Fundamenten der Inka-Bauten koloniale Paläste und herrliche Kirchen.
Im Zentrum der Stadt und des ganzen Inka-Reiches liegt die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, einem Schatzhaus kolonialer Kunst und Architektur.
In der Nähe befindet sich die 1622 von Jesuiten gegründete Universität. Auch das Erzbischöfliche Palais ruht auf dem Fundament eines ehemaligen Inka-Palastes, in das ein tonnenschwerer, zwölfeckiger Felsblock mit größter Präzision eingepasst worden ist.
Der Sonnentempel Korikancha war einst der heiligste Tempel der Inka. Die Spanier überbauten ihn mit einer Kirche, so daß wenigstens die immer noch beeindruckenden Fundamente mit perfekt gefugten Steinblöcken erhalten blieben.

Dann besichtigen Sie die Ruinen um Cuzco. Die Festung Sacsayhuaman, deren gewaltige Zyklopenmauer aus exakt behauenen Steinquadern von mehr als 100 t Gewicht weltberühmt geworden ist; das Qenqo-Heiligtum mit seiner markanten Gesteinsformation wie ein Freilichttheater; Tambo Machay, auch "Bad des Inka" genannt, der rituelle Reinigungsplatz und die kleine Festungsanlage Puca Pucara, die auf 3.650 m den Zugang zur Hauptstadt der Inka schützte.
Der Nachmittag ist zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Cuzco.
Dank seiner prächtigen Kolonialarchitektur und den Resten genialer Inka-Bauten gehört Cuzco seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein weiterer kultureller Höhepunkt auf Ihrer Rundreise durch Peru.

7. Tag:   Cuzco - Andenstrecke - PUNO
Mit einem öffentlichen Linienbus unternehmen Sie heute eine ganztägige Fahrt durch die Anden von Cuzco nach Puno (zusammen mit anderen Reisenden und deutsch- oder englischsprechender Reiseleitung, inkl. Mittagessen).
Diese spektakuläre Busfahrt folgt der Straße, die direkt neben der Trasse der Andenbahn gebaut wurde. Das landschaftliche Erlebnis unterscheidet sich nicht von dem, das die Bahnfahrt bietet, aber die Busfahrt erlaubt Ihnen weitere Besichtigungen unterwegs.
Die Fahrt führt Sie durch eine sehr typische Landschaft der Anden, den Altiplano, wo neben Lamas auch deren Verwandte, Vicunas und Alpakas, leben.
Nur wenige Kilometer hinter Cuzco besuchen Sie das malerische Kolonialdorf Andahuaylillas. Die kleine Jesuitenkirche aus dem 17. Jh., berühmt für ihren reichen, barocken Goldschmuck und viele Gemälde, zieht täglich viele Pilger an.
Die Fahrt führt weiter zum Archäologischen Park von Raqchi. Hier besichtigen Sie die Reste eines Tempels, der dem in den Anden vielerorts verehrten Schöpfergott Viracocha geweiht war. Der mächtige Bau mit einer Seitenlänge von 92 x 25 m und mit bis zu 20 m hohen, bemalten Ziegelmauern und Säulen aus Vulkangestein beeindruckt auch noch als Ruine.
Sie erreichen den La Raya Paß, mit 4.319 m der höchste Punkt Ihrer Perureise. Der La Raya Paß ist auch die Wasserscheide zwischen dem Titicacasee und dem Pazifik auf der einen Seite und dem Amazonas und Atlantik auf der anderen Seite.
Hinter dem La Raya-Paß geht die Fahrt weiter zum Busbahnhof in Puno, wo Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung erwartet.
Fahrt in Ihr Hotel in Puno. 1668 wurde Puno 3.827 Meter über dem Meeresspiegel am blauen Titicacasee gegründet. Nahegelegene Silberminen machten Puno einst zu einer der reichsten Städte in Südamerika. Heute ist die Stadt mit rund 120.000 Einwohnern vor allem als Tor nach Bolivien von Bedeutung.

8. Tag:   Puno - Titicacasee- LIMA
Der Titicacasee liegt 3.810 m über dem Meeresspiegel und ist der höchstgelegene, kommerziell schiffbare See der Welt. Mit einer Länge von 194 km und einer durchschnittlichen Breite von 65 km ist er der größte See in Südamerika und etwa 15 Mal größer als der Bodensee.
Er ernährt eine karge Region durch seinen Fischreichtum und eine bescheidene Landwirtschaft, die an seinen Ufern möglich ist. Der Titicacasee gilt als die Urheimat der Kartoffel, die hier auch heute noch angebaut wird.
Dieses den Inka heilige Gewässer bildet die natürliche Grenze zwischen Peru und Bolivien. Auf der Sonneninsel soll der Legende nach der Sonnengott Inti gewohnt haben. Seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, ließ er aus den Wassern des Titicacasees emporsteigen und das Inka-Reich gründen. Während der spanischen Eroberung wurde der Überlieferung zufolge alles Gold der Inka im See versenkt, wo es in seinen Tiefen immer noch ruht.
Bootsfahrt gemeinsam mit anderen Reisenden zu den Uros Inseln. Die Uros-Indios gehören zu den Ureinwohnern am Titicacasee. Sie leben auf ca. 40 schwimmenden Inseln, die sie aus Schilfrohr bauen. Früher haben die Uros ihre Inseln bei Gefahr aus der Verankerung gelöst und auf den See hinaus gezogen.
So haben sich die Indios ihre Kultur bewahrt und wollen bis heute nicht das leichtere Leben an Land. Allerdings dürfen inzwischen Touristen die Inseln besuchen, denen die Indios sehr gerne ihr Kunsthandwerk verkaufen.
Dann geht die Fahrt mit dem Boot weiter über den Titicacasee zur Insel Taquile. Hier leben etwa 1.600 Quechua-Indios. Sie tragen farbenprächtige, traditionelle Kleider, die sie selbst fertigen und in Genossenschaftsläden auf der Insel verkaufen. Auf der Insel gibt es weder Straßen noch Strom, allerdings sollen jetzt Solarzellen angeschafft werden.
An den Hängen der Insel erstrecken sich landwirtschaftliche Terrassen überwiegend für den Kartoffelanbau. Sie reichen bis in Höhen von etwas mehr als 4.000 m und stammen noch aus der Zeit vor den Inka.
Auf Taquile stricken die Männer. Man sieht sie eigentlich nur mit Stricknadeln in der Hand, mit denen sie die berühmten Strickwaren herstellen. Diese werden im Hauptort der Insel (3.950 m) verkauft, was den Quechua neben Ackerbau und Fischfang eine weitere Einnahmequelle beschert.
Anschließend Bustransfer zum Flughafen von Juliaca, der Wirtschaftsstadt der Region (ca. 50 km). Flug von Juliaca nach Lima (ca. 1,5 Std.). Begrüßung durch die deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel in Lima.

9. Tag:   Lima - BOGOTA (KOLUMBIEN)
Fahrt zum Flughafen und Flug von Lima nach Bogota (ca. 3 Std.).
Die deutschsprechende Reiseleitung begrüßt Sie auf dem Flughafen und begleitet die Fahrt in Ihr Hotel in Bogota.
Die Hauptstadt von Kolumbien liegt 2.640 m hoch auf einer Hochebene in den Anden. Zwei mächtige Berge beherrschen das Stadtbild, Cerro de Guadalupe (3.317 m) und Cerro de Monserrate (3.152 m).
Bogota liegt in der gemäßigten Klimazone, in der es nie richtig heiß oder richtig kalt wird. Die Temperaturen bewegen sich im Mittel zwischen 7 - 16 Grad. Da es nicht weit bis zum Äquator ist, gibt es auch keine ausgeprägten Jahreszeiten.
Von der kleinen Siedlung Santafe de Bogota, die 1539 gegründet wurde, hat sich Bogota bis heute zur größten Stadt in Kolumbien entwickelt. Neben den rund 7 Mio. Einwohnern in der Stadt selbst leben weitere rund 7 Mio. Menschen in der umliegenden Metropolregion.
Mit etwa 14 Mio. Einwohnern gehört Bogota zu den größten Metropolregionen der Welt. Die gesamte Region untersteht als "Distrito Capital" (D.C.) direkt der Regierung.
Rest des Tages zur freien Verfügung für erste Erkundungen in Bogota.

10. Tag:   BOGOTA: STADTRUNDFAHRT
Sie erkunden La Candelaria, die historische Altstadt von Bogota.
Im Zentrum liegt die große Plaza Bolivar mit der Kathedrale aus dem Jahr 1823. Wie in anderen Städten Südamerikas, haben auch in Bogota die großen katholischen Orden der Dominikaner, Franziskaner und Jesuiten zahlreiche Kirchen und Klöster gebaut.
Die Jesuitenkirche San Ignacio wurde Anfang des 17.Jhs. im Barockstil erbaut. Eine der ältesten Kirchen der Stadt ist San Francisco von 1594.
Anschließend besuchen Sie das Fernando Botero Museum.
Fernando Botero wurde 1932 geboren und gehört heute zu bedeutendsten Malern und Bildhauern nicht nur Kolumbiens sondern ganz Südamerikas. Seine dicken, runden Figuren wurden weltberühmt und stehen heute in Museen auf der ganzen Welt.
Ein weiterer Höhepunkt ist das berühmte Goldmuseum (Museo del Oro), das weltweit einzigartig ist. Mehr als 35.000 Goldobjekte aus präkolumbischer Zeit - sehr wirkungsvoll präsentiert - verzaubern den Besucher.
Fantastisch ist das Goldfloß von Eldorado, das 1969 in der Nähe von Bogota gefunden wurde. Das Goldfloß erinnert an das legendenumwobene Ritual von El Dorado, die berühmteste Geschichte, von der man sich im Kolumbien der Konquistadoren erzählte.
Der Indiohäuptling - von Kopf bis Fuß mit Goldstaub bedeckt - versenkte zu Ehren des Sonnengotts prächtige Goldobjekte im Bergsee von Guatavita.
Die Laguna de Guatavita liegt heute fast schon am nordöstlichen Stadtrand von Bogota. Man hat im See Goldobjekte gefunden, die im Goldmuseum ausgestellt sind. Allerdings war es längst nicht soviel Gold, wie man nach den Geschichten um El Dorado erwartet hatte.

11. Tag:   BOGOTA: SALZKATHEDRALE
Am Vormittag erfahren Sie mehr über den kolumbianischen Kaffee, das berühmteste Produkt des Landes. Sie informieren sich über die verschiedenen Anbaugebiete in Kolubien und probieren verschiedene Sorten Kaffee.
Anschließend unternehmen Sie einen Ausflug in die Stadt Zipaquira im nördlichen Umland von Bogota. Zipaquira wurde 1606 gegründet und hat eine schöne koloniale Altstadt.
Sie besuchen die Salzkathedrale, die in den Tiefen einer Salzmine vollständig aus dem Salz herausgehauen wurde. Entstanden ist eine riesige, dreischiffige Kirche, die mehr als 120 m lang ist. Jeder Pfeiler, jedes Gewölbe, jedes Standbild besteht nur aus Salz!
Über der Erde würde die Kirche schon zu den größten Gotteshäusern auf der Welt zählen. Unter der Erde ist sie konkurrenzlos die mit Abstand größte Kirche, die in allen Details nur als Salz besteht.
Rückfahrt zum Hotel in Bogota.

12. Tag:   Bogota - CARTAGENA DE INDIAS
Am Vormittag Transfer zum Flughafen von Bogota und Flug nach Cartagena an der tropisch warmen Küste der Karibik.
Nach der Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung geht die Fahrt zu Ihrem Hotel in Cartagena, mit rund 1 Mio. Einwohnern die bedeutendste Hafenstadt in Kolumbien.
Bereits 1533 gegründet, gehört Cartagena zu den ältesten spanischen Kolonialstädten in Südamerika. Im Unterschied zur Stadt Cartagena in Spanien wurde die Neugründung Cartagena de Indias genannt, da sich die ersten spanischen Entdecker in "Indien" wähnten.
Auch wenn der Irrtum später erkannt wurde, der offizielle Namen der Stadt ist bis heute "Cartagena de Indias" geblieben!.
Dank seiner verkehrsgünstigen Lage an der Küste der Karibik entwickelte sich Cartagena schnell zu einer wichtigen und reichen Hafenstadt, in der neben Waren aus Spanien und Sklaven aus Afrika auch Gold, Silber, Perlen und Edelsteine aus Südamerika umgeschlagen wurden. Die Reichtümer verlockten bereits 1585 Sir Francis Drake zur Plünderung.
Zum Schutz vor den immer wiederkehrenden Piratenüberfällen wurde Cartagena im 17. Jh. stark befestigt. Das gesamte historische Zentrum der Stadt wurde mit einer 11 km langen Mauer umgeben und an strategisch wichtigen Punkten durch mächtige Forts und Bastionen verstärkt.
Die Anstrengungen waren so erfolgreich, daß Cartagena nie eingenommen oder zerstört worden ist.
Im Schutz der Wehranlagen hat sich durch die Jahrhunderte hindurch bis heute eine koloniale Altstadt erhalten, die zu den allerschönsten Städten in Südamerika gehört und seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe!
Am Nachmittag erkunden Sie die Altstadt. Das historische Zentrum wird überragt von der großen Festung San Felipe. Beim Besuch der Festung bietet sich Ihnen ein herrlicher Blick auf Cartagena.
Dann besuchen Sie die Jesuitenkirche, in der Pedro (Petrus) Claver ruht.
Pedro Claver wirkte im 17. Jh. in Cartagena als jesuitischer Missionar, der sich ganz der Seelsorge und Fürsorge widmete für aus Afrika verschleppte Sklaven, die jedes Jahr zu Tausenden in Cartagena auf Sklavenschiffen ankamen.
Heute ist Pedro Claver der Schutzheilige von Kolumbien und gilt weltweit als Patron der Menschenrechte.

13. Tag:   CARTAGENA: ENTDECKERTAG
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Cartagena.
Bummeln Sie durch die Altstadt, wo es noch viel zu entdecken gibt. Auch die Kirchen der Stadt wurden wehrhaft gebaut, darunter die Kathedrale von 1575 oder das Kloster Santo Domingo von 1570.
Oder besuchen Sie die wunderbaren Sandstrände von Cartagena.
Südlich der Altstadt erstreckt sich die Halbinsel Bocagrande ins Meer. Am feinen Strand reiht sich hier Hotel an Hotel, denn Cartagena ist auch eines der beliebtesten touristischen Zentren in Kolumbien.
Am Abend sollten Sie ausgehen, denn das karibische Nachtleben von Cartagena ist berühmt. Viele Einwohner von Cartagena sind Nachfahren der schwarzen Sklaven und haben ihre eigene afrokolumbianische Mischkultur. Dazu gehört Champeta, eine spezifisch afrokolumbianische Musik, die man in Restaurants und Klubs in der Altstadt hören kann.

14. Tag:   Cartagena - BOGOTA
Eine interessante Rundreise durch Peru und Kolumbien, vom Pazifik bis zur Karibik geht heute zu Ende.
Fahrt zum Flughafen von Cartagena und Flug nach Bogota.
Auf dem Flughafen von Bogota endet Ihre Kolumbienreise.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


Wenn Ihre Zeit reicht, können Sie Ihr Reiseerlebnis Südamerika noch steigern!
Sie haben die Wahl:

Peru: Optionale Vorprogramme
4 Tage Iquitos & Ceiba Tops Lodge am Amazonas
4 Tage Puerto Maldonado & Sandoval Lake Lodge im Regenwald
4 Tage Puerto Maldonado & Posada Amazonas im Regenwald
3 Tage Nordperu: Trujillo & Chiclayo
3 Tage Nazca-Linien & Ballestas Inseln
Ausführliche Beschreibungen, Leistungen und Preise:
Peru: Optionale Vorprogramme oder Nachprogramme

Kolumbien: Optionales Nachprogramm
Badeverlängerung Cartagena auf Anfrage

Routenkarte

Bilder

 
 
 

Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

von

bis

DZ

EZZ

DZ

EZZ



Hotels meist 3*
Mittelklasse

Hotels meist 4*
Komfortklasse

01.11.19

14.11.19

1.998

580

2.681

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22.11.19

05.12.19

1.998

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1.017

17.01.20

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Teilnehmerzahl: Maximal 12 Personen

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12.03.20

2.111

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1.017

13.03.20

26.03.20

2.278

580

2.858

1.017

Teilnehmerzahl: Maximal 12 Personen

17.04.20

30.04.20

2.111

580

2.681

1.017

15.05.20

28.03.20

2.278

580

2.858

1.017

Teilnehmerzahl: Maximal 12 Personen // Chr. Himmelfahrt

29.05.20

11.06.20

2.111

580

2.681

1.017

Pfingsten + Fronleichnam

12.06.20

25.06.20

2.111

580

2.681

1.017

26.06.20

09.07.20

2.111

580

2.681

1.017

10.07.20

23.07.20

2.111

580

2.681

1.017

24.07.20

06.08.20

2.278

580

2.858

1.017

Teilnehmerzahl: Maximal 12 Personen

07.08.20

20.08.20

2.111

580

2.681

1.017

Mariä Himmelfahrt

21.08.20

03.09.20

2.111

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2.681

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18.09.20

01.10.20

2.111

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2.681

1.017

09.10.20

22.10.20

2.111

580

2.681

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06.11.20

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Vorschautermin Saison 2020/21 -- Änderungen vorbehalten

20.11.20

03.12.20

2.111

580

2.681

1.017

Vorschautermin Saison 2020/21 -- Änderungen vorbehalten

5 Linienflüge in Südamerika:
EUR 1.019

 

 

 

 

 

 

 
 

Leistungen

Im Preis enthalten
Wunschleistungen (Extras)

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

Alle nicht im Preis enthaltenen Extras unter Wunschleistungen

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Interkontinentale Langstreckenflüge
  • 5 Linienflüge in Südamerika mit renommierten Fluggesellschaften, wie z.B. LAN, LATAM
    Lima - Cuzco // Juliaca - Lima - Bogota - Cartagena - Bogota
    in Economy-Klasse inkl. Flughafengebühren
    Flugpreis pro Person Nov '19 - Okt '20: EUR 1.019
    (Stand: 09/2019, Änderungen vorbehalten bis zur Ausstellung der Flugtickets)
  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderung vor bis zur Ausstellung der Flugtickets

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Die interkontinentalen Langstreckenflüge gehören nicht zur Reise sondern werden separat zu normalen, tagesaktuellen Tarifen z.B. im Internet gebucht. Flugkosten Frankfurt - Lima // Bogota - Frankfurt ab ca. EUR 950 p.P. Sie können diese Flüge ohne weiteres selbst buchen und die Flugverbindung aussuchen, die Ihnen am meisten zusagt.
    Auf Wunsch sind wir Ihnen gerne bei der Buchung dieser Flüge behilflich.
  • Angebote renommierter Fluggesellschaften finden Sie u.a. bei dieser Suchmaschine:
    Flüge suchen & buchen
  • Preis für Extranacht vor Beginn / am Ende der Rundreise auf Anfrage
  • Peru: Optionale Vorprogramme
    4 Tage Iquitos & Ceiba Tops Lodge am Amazonas
    4 Tage Puerto Maldonado & Sandoval Lake Lodge im Regenwald
    4 Tage Puerto Maldonado & Posada Amazonas im Regenwald
    3 Tage Nordperu: Trujillo & Chiclayo
    3 Tage Nazca-Linien & Ballestas Inseln
    Ausführliche Beschreibungen, Leistungen und Preise:
    Peru: Optionale Vorprogramme oder Nachprogramme
  • Kolumbien: Optionales Nachprogramm
    Badeverlängerung Cartagena (auf Anfrage)
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    Peru Reisemedizin
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