Mexiko-Rundreise Maya und Azteken, 14 Tage

  • Flug ab / bis Deutschland mit LUFTHANSA
  • Mexikoreise ab Mexico City / bis Cancun
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Mexico City - Teotihuacan - Puebla - Oaxaca - Monte Alban - Mitla - Tehuantepec - San Cristobal de las Casas - San Juan Chamula - Zinacantan - Palenque - Campeche - Uxmal - Celestun - Merida - Chichen Itza - Cancun 
  • Optionale Badeverlängerung: Riviera Maya 
Mexiko-Rundreise Maya und Azteken
 
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Reiseverlauf

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Mexiko-Rundreise Mexico City bis Yucatan


Eine große klassische Rundreise mit dem Bus durch das Reich der Maya und Azteken vom zentralen Hochland von Mexiko bis zur Halbinsel Yucatan.
Sie erleben die größte Metropole der Welt, Mexico City und sehen das große koloniale Erbe der Spanier in Puebla, Oaxaca, Campeche und Merida.
Besondere Höhepunkte sind die großen Ausgrabungsstätten der Kultur der Maya und Azteken in Teotihuacan, Monte Alban, Mitla, Palenque, Uxmal und Chichen Itza.
Außerdem gewinnen Sie einen Einblick in das heutige Leben der Indiokulturen im Gebiet von San Cristobal de las Casas im Bundesstaat Chiapas. Hier besuchen Sie die Indianerdörfer San Juan Chamula und Zinacantan.

Im Anschluß an diese erlebnisreiche Reise durch Mexiko können Sie bei einer Badeverlängerung an der Riviera Maya am Strand der Karibik entspannen.



1. Tag:   Deutschland - MEXICO CITY
Flug vom gebuchten Flughafen nach Mexico City.
Auf dem Flughafen "Benito Juarez" begrüßt Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung und begleitet die Fahrt zu Ihrem Hotel im Zentrum von Mexico City.

2. Tag:   MEXICO CITY
Mexico City (Ciudad de Mexico) ist nicht nur Hauptstadt mit rund 9 Mio. Einwohnern sondern als "Distrito Federal" auch ein selbständiger Stadtstaat. Im Großraum von Mexico City leben weitere etwa 20 Mio. Einwohner.
Damit ist die Metropolregion von Mexico City eines der größten Ballungsgebiete der Erde und das bedeutendste Zentrum von Mexiko.
Mexico City liegt auf einer Hochebene 2.250 m über dem Meeresspiegel, die im Osten von den legendären Vulkanen Popocatepetl (5.452 m) und Iztaccihuatl (5.286 m) beherrscht wird.
Mexico City ist das Tor zur Geschichte des Landes: zu den Kulturen der Maya und Azteken, der Zapoteken und Tolteken. Die Hauptstadt ist Spiegelbild des Landes, wo Vergangenheit und Gegenwart, aber auch Reichtum und Armut nebeneinanderliegen.
1325 gründeten die Azteken auf einer Insel im Texcoco-See ihre Hauptstadt Tenochtitlan. 1521 eroberte Hernan Cortes Tenochtitlan und zerstörte die Stadt vollkommen. Auf ihren Ruinen erbauten die spanischen Kolonialherren die neue Stadt Mexico City.
Bei unserer Stadtrundfahrt lernen Sie das historische Zentrum kennen, besuchen Coyoacan, wo Frida Kahlo gelebt hat und fahren durch die schwimmenden Gärten von Xochimilco.
Wo einst der große Palast des Aztekenkönigs Moctezuma II. (1465-1520) stand, breitet sich heute in der Mitte des historischen Stadtzentrums der weite Hauptplatz Zocalo aus, der seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe ist.
An der Nordseite des Zocalo steht die barocke Kathedrale Metropolitana. Sie wurde zwischen 1573 und 1667 erbaut und ist die älteste und größte Kathedrale in Amerika. Prachtvoll ist der mit reichem Schnitzwerk ausgestattete und vergoldete Altar de los Reyes.
Die Kathedrale von Mexico City wurde errichtet auf den Ruinen des Templo Mayor, des größten Aztekentempels im alten Tenochtitlan.
Erst 1978 wurden ganz in der Nähe der Kathedrale einige Reste des Templo Mayor ausgegraben. Sie besichtigen die Ruinen dieser gewaltigen Tempelanlage, die einst 60 m hoch war.
Über die gesamte Ostseite des Zocalo erstreckt sich der Präsidentenpalast "Palacio Nacional". Der heutige Bau geht auf die alte Residenz des Vizekönigs von Neuspanien zurück, die ab 1563 errichtet wurde.
Seit Mexiko 1821 seine Unabhängigkeit von Spanien erkämpft hatte, residieren hier die Staatspräsidenten von Mexiko.
Zu Ihnen gehört auch Präsident Benito Juarez, der 1872 im Palacio Nacional gestorben ist. Im Treppenhaus des Präsidentenpalast besichtigen Sie die berühmten Murales, Wandfresken des mexikanischen Künstlers Diego Rivera mit Szenen aus der Geschichte von Mexiko.
Ganz anders als auf den lärmigen Straßen ist es im wunderschönen Stadtteil Coyoacan: stille, schmale Straßen, kleine Häuser mit bunten Fassaden, stillen Innenhöfen und Gärten, Cafes und kleinen Läden. Viele Künstler haben sich hier angesiedelt.
Die Maler Frida Kahlo und ihr Mann Diego Rivera lebten hier in den 1950er Jahren. Sie besuchen ihr Haus, die Casa Azul, in dem sich heute das Frida-Kahlo-Museum befindet.
Ganz in der Nähe, in der Calle Viena, können Sie das befestigte Wohnhaus von Leo Trotzki sehen. Der ganze Aufwand war vergeblich, 1940 wurde Trotzki im Haus mit einem Eispickel erschlagen.
Zum Abschluß des heutigen Besichtigungsprogramms besuchen Sie den südlichen Vorort Xochimilco. Hier befinden sich die letzten Überbleibsel des einst sehr großen, von den Azteken angelegten Kanalsystems im See von Texcoco.
Die Azteken bauten mitten in den flachen See eine Art schwimmende Gärten, rechteckige Flöße aus Flechtwerk ("Chinampas"), die mit Schilf, Zweigen und Schlamm aufgefüllt und im Seeboden verankert wurden.
Die dadurch gebildeten Kanäle dienen heute als Ausflugsattraktion für die Bewohner von Mexico-City. Auf überdachten, mit Blumen geschmückten Kähnen, den "Trajineras", läßt man sich durch die Kanäle staken.
Dazwischen paddeln Händler, die Blumen, Tortillas und Kunsthandwerk anbieten. Auf anderen Booten schaukeln Mariachi-Gruppen, deren temperamentvolle musikalische Begleitung die Mexikaner besonders schätzen. Sie fahren etwa eine Stunde mit einem Kahn durch die Kanäle.
Dann geht die Fahrt zurück zum Hotel.

3. Tag:   MEXICO CITY (TEOTIHUACAN & GUADALUPE))
Tagesetappe ca. 100 km
Neben der Hektik und Geschäftigkeit der größten Metropole der Welt finden sich auch Orte der Ruhe und Entspannung, wie z.B. der Chapultepec Park. Hier besuchen Sie das Museo Nacional de Anthropologia .
Mexikos Nationalmuseum zeigt sehr anschaulich - teils in Außenanlagen unter freiem Himmel - die Kultur der präkolumbischen Völker auf dem Gebiet des heutigen Mexiko: Tolteken, Olmeken, Mixteken, Zapoteken, Azteken und Maya. Dieses fantastische Museum gehört zu den bedeutendsten archäologischen Sammlungen der Welt und bietet die beste Einführung in die Ursprünge und Geschichte der indianischen Kulturen in Mittelamerika!
Dann fahren Sie zu den Ruinen von Teotihuacan etwa 50 km außerhalb von Mexico City.
Auf dem Weg liegt das berühmte Nationalheiligtum "Basilica de Nuestra Senora de Guadalupe". Nach der Legende ist dem getauften Indio Juan Diego im Jahr 1531 mehrmals die Jungfrau Maria als "morena" (Dunkelhäutige) erschienen und hinterließ ihr Abbild auf seinem Umhang. Seitdem wird die Madonna im ovalen Strahlenkreuz als Gnadenbild verehrt.
Die alte Basilika aus dem 17. und 18. Jh. mußte wegen Baufälligkeit für einige Jahre geschlossen werden. Daher wurde eine moderne Kirche gebaut, in deren großem Halbrund 20.000 Menschen zugleich das Gnadenbild anbeten können.
Damit bei dem Massenandrang von Gläubigen keiner zu lange vor dem Marienbildnis verweilt, wird man auf einem Rollband daran vorbeigeführt. Guadalupe gehört zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten in Lateinamerika.
Anschließend besichtigen Sie die Ruinen der Stadt Teotihuacan der Azteken.
Teotihuacan (UNESCO-Weltkulturerbe) erstreckt sich über viele Quadratkilometer. Gehen Sie die Straße der Toten hinunter, die sich durch die Mitte von Teotihuacan zieht. Sie werden beeindruckt sein von dem überwältigenden Anblick der mächtigen Sonnenpyramide. Auf der 70 m hohen Spitze angekommen, stehen Sie auf einer Pyramide, die in ihrem Volumen so groß ist wie die ägyptische Cheops-Pyramide.
Zusätzlich zu der Sonnenpyramide sind seit der Wiederentdeckung von Teotihuacan im Jahre 1905 weitere Bauten ausgegraben worden, u.a. die kleinere Mondpyramide und die festungsartige Zitadelle.
Sehr schön ist im "Tempel des Quetzalcoatl" die Darstellung des Gottes als gefiederte Schlange.
Fahrt zurück zu Ihrem Hotel in Mexico City.

4. Tag:   Mexico City - Cholula - Puebla - OAXACA
Tagesetappe ca. 490 km
Heute beginnt Ihre Rundreise durch Mexiko. Sie verlassen Mexico City und fahren in südöstlicher Richtung nach Puebla (ca. 140 km).
Unterwegs überqueren Sie den 3.680 m hohen Paso de Cortes. Bei guter Sicht bietet sich hier ein atemberaubender Ausblick auf den zweithöchsten Vulkan Mexikos, den Popocatepetl.
Etwa 15 km vor Puebla liegt das hübsche Städtchen Cholula. Berühmt sind seine vielen schönen Kirchen. Eigentlich sind es "nur" etwa 45 Kirchen, aber der Volksmund hat daraus 360 gemacht.
Der Bau religiöser Kultstätten hat hier eine lange Tradition. Schon die Azteken errichteten hier die Tepanapa-Pyramide. Mit mehr als 420 m Seitenlänge und einer Höhe von mehr als 60 Metern ist sie dem Volumen des umbauten Raums nach die größte Pyramide der Welt!
Ihr nächstes Ziel ist Puebla. Die fünftgrößte Stadt Mexikos und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, breitet sich in einem Hochbecken (2.160 m) aus, das im Westen von den Vulkanen Popocatepetl und Iztaccihuatl überragt wird.
Pueblas architektonische Besonderheit sind seine mit farbigen Keramikkacheln verkleideten Fassaden und Patios.
Sie erkunden das historische Zentrum der Kolonialstadt Puebla (UNESCO-Weltkulturerbe) mit Bürgerhäusern im Patiostil, schönen Barockkirchen darunter die höchsten Kirchtürme Mexikos und einer schönen Altstadt.
Ihre Fahrt mit dem Bus führt weiter auf der 1994 gebauten Autobahn durch die Sierra Madre nach Oaxaca (ca. 350 km).
Die Fahrt geht zuerst durch die Hochebene von Puebla. Bei schönem Wetter haben Sie einen wunderbaren Blick auf den Pico de Orizaba, mit 5.600 m der höchste Vulkan von Mexiko. Während der folgenden 100 Kilometer führt die Schnellstraße von 2.800 m Meereshöhe hinunter in das Becken von Tehuacan auf 1.800 m und wieder hinauf in das trockene Gebiet der Mixteca Alta auf 2.500 m Höhe.
Die Landschaft ist weit und karg, teilweise von Kakteen gesäumt. Hinter Nochistlan kommen Sie auf die berühmte Panamericana, die "Traumstraße der Welt", die Alaska und Feuerland verbindet. Von hier sind es noch 70 km bis nach Oaxaca.

5. Tag:   OAXACA (MONTE ALBAN)
Tagesetappe ca. 30 km
Die Spanier gründeten Oaxaca als "Villa de Antequera de Guaxaca". Die Stadt liegt auf 1.550 m Höhe, umgeben von hohen Bergen. Das relativ trockene Klima ist sehr gesund, es wird nie zu warm oder zu kalt.
Die Stadt Oaxaca und das Umland in den sogenannten Zentraltälern des gleichnamigen Bundesstaates lebt hauptsächlich von Handel und Landwirtschaft; Industrie ist kaum zu finden.
Eine besondere Mischung aus sehr gut erhaltener spanischer Kolonialarchitektur verbunden mit typisch spanischer Lebensart sowie indianischen Traditionen zieht auch den Tourismus an.
Am Vormittag erkunden Sie zu Fuß das schöne koloniale Zentrum von Oaxaca mit schmalen Gassen und vielen, wunderschönen Häusern im Kolonialstil.
Hier sehen Sie eine der schönsten Kirchen von ganz Mexiko: die von den Dominikanern ab 1575 gebaute Barockkirche "Santo Domingo". Die Kirche wirkt gedrungen und etwas plump, konnte aber dank dieser Bauweise verschiedene Erdbeben überstehen.
Um so überwältigender ist das Innere der Kirche! Das Prunkstück ist der Stammbaum von Santo Domingo, ein Meisterwerk aus vergoldetem Stuck, der die religiösen Nachfolger des spanischen Ordensgründers zeigt.
Der ganze Innenraum ist ein Fest für die Augen dank der überaus reichen Dekoration, geschaffen von lokalen Künstlern.
Beeindruckend ist auch der Hauptaltar, der erst in den 1950er Jahren neu errichtet wurde, wobei die Figuren in den Nischen tatsächlich aus der Bauzeit der Kirche (17. und 18. Jh.) stammen.
Direkt neben der Kirche ist im ehemaligen Klostergebäude das "Museo Regional" untergebracht. Es zeigt einen der berühmtesten prähispanischen Funde: den Schatz aus Grab No. 7 von Monte Alban.
Alle Arten von Materialien, wie Gold, Silber, Korallen, Türkise, Bernstein, Knochen, etc. wurden in höchst kunstfertiger Weise zu Schmuckstücken verarbeitet, die einem hohen Fürsten in sein Grab gelegt wurden.

Am Nachmittag besichtigen Sie die Ruinen von Monte Alban nur wenige Kilometer außerhalb von Oaxaca.
Monte Alban, einer der ganz großen Höhepunkte der indianischen Baukunst, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
400 m über der Stadt liegen auf einem künstlich abgeflachten Berg die Ruinen einer heiligen Stadt, deren erste Siedler und Erbauer nicht bekannt sind. Der spätere Ausbau der Zeremonienstätte und ihre höchste Blüte (300-900 n. Chr.) wird den Zapoteken zugeschrieben.
Das gesamte Areal ist ca. 40 qkm groß, doch schon der bisher freigelegte Teil, ein 200 x 330 m großer, komplett bebauter Platz, hinterlässt einen unvergeßlichen Eindruck.
Hinter dem Ballspielplatz liegt eine Pyramide, die durch einen Tunnel mit der Baugruppe in der Mitte des Platzes verbunden ist. Es folgen an der Ostseite einige Tempel-Plattformen sowie das einzige Wohnhaus, das direkt am Platz lag. Auffallend ist auch das sog. Observatorium, das aus der perfekten Symmetrie der restlichen Gebäude herausfällt.
Das Eindrucksvollste an Monte Alban sind dabei nicht so sehr die einzelnen Gebäude, sondern die gesamte Konzeption der Anlage und das makellos ebene, künstlich angelegte Plateau. Monte Alban ist einzigartig in Mittelamerika!
Sehenswert sind auch die über 2.000 Jahre alten Steinreliefs der "Tänzer". Dabei ist strittig, ob die dargestellten Figuren wirklich tanzen oder eine andere Bedeutung haben.
Zum Abschluss Ihrer Besichtigung sollten Sie die Südplattform, den höchsten Punkt der Anlage, besteigen, um einen grandiosen Überblick auf die Anlage und die Zentraltäler von Oaxaca zu genießen.

6. Tag:   Oaxaca - Tule - Mitla - TEHUANTEPEC
Tagesetappe ca. 250 km
Auf dem Weg nach Tehuantepec unterbrechen Sie die Fahrt in Santa Maria del Tule. Seinen Beinamen erhielt das kleine Dorf von einer gewaltigen, mexikanischen Sumpfzypresse (Ahuehuete-Baum), im Volksmund "Tule" genannt.
Der Baum soll etwa 2.000 Jahre alt sein. Bei einer Höhe von knapp 40 m und einem Umfang von 58 m wirkt neben dieser riesigen Zypresse die kleine Dorfkirche geradezu winzig. Berühmt ist der Klosterlikör von Santa Maria del Tule, den Sie unbedingt probieren sollten.
Die Ruinen von Mitla liegen inmitten eines geschäftigen Dorfes. Mitla wurde wohl von den Zapoteken als ein religiöses Zentrum erbaut.
Besonders sehenswert sind die wunderbaren Friese aus Stein-Mosaiken. Statt figürlicher Darstellungen sehen Sie hier geometrische Formen. Viele dieser Muster mixtekischer Herkunft finden Sie auf Decken und Umhängen (Sarapes) wieder, die von den Indios in Heimarbeit gewebt und auf den Märkten der Umgebung verkauft werden.
Vom Mitla Tal aus geht die Fahrt über einen 2.000 m hohen Paß in die Sierra Madre del Sur. Von hier windet sich die Straße in zahlreichen Kurven hinunter zum Pazifik.
Tehuantepec breitet sich in einer tropischen Hügellandschaft aus. Schon in vorspanischer Zeit besiedelt, ließen die Konquistadoren dort Schiffe bauen. Einige Kirchen stammen noch aus der Kolonialzeit.

7. Tag:   Tehuantepec - Sumidero-Canyon - SAN CRISTOBAL
Tagesetappe ca. 380 km
Ihre Reise durch Mexiko führt weiter von Tehuantepec über Tuxtla Gutierrez nach San Cristobal de las Casas.
Zunächst geht die Fahrt durch die Küstenebene, bis Sie in die beeindruckende Berglandschaft von Chiapas einfahren. Hier ist die Vegetation im Unterschied zum recht trockenen Bundesstaat Oaxaca sehr viel tropischer!
Tuxtla Gutierrez, die Hauptstadt des südlichsten mexikanischen Bundesstaates Chiapas hat sich in in den letzten 10 Jahren zu einer modernen Stadt entwickelt. Der in einem subtropischen Tal gelegene Ort wurde bereits von den Spaniern geschätzt.
Sie unterbrechen die Fahrt am Sumidero-Canyon, eine der eindrucksvollsten Schluchten des Landes. Mit dem Motorboot fahren Sie auf dem gestauten Grijalva Fluß in den Canyon hinein. Die Felswände ragen bis zu 1.000 m senkrecht empor.
Lassen Sie sich von den Bootsführern die Phantasiefiguren im Fels zeigen. Wasserfälle, tropische Vegetation und bunte Tucane machen die Bootsfahrt im Sumidero Canyon (ca. 2 Std.) zum Erlebnis!
Anschließend geht Ihre Fahrt weiter auf der Panamericana. Atemberaubend führt die Straße durch viele Serpentinen hinauf und überwindet dabei auf 40 km einen Höhenunterschied von 1.700 m.
Die Kolonialstadt San Cristobal de las Casas mit etwa 140.000 Einwohnern liegt in einem von Kiefernwäldern umgebenen Talkessel auf ca. 2.100 m Höhe.
Die Stadt konnte durch die lange Abgeschiedenheit - die Panamericana wurde erst in den 1950er Jahren asphaltiert - und durch den starken indianischen Einfluß der Maya ihr ganz besonderes Flair bis in die heutige Zeit halten.
Im Stadtzentrum gibt es noch viele im kolonialen Stil errichtete, ziegelgedeckte Patio-Häuser.
Die in der Umgebung lebenden Chamula Indianer tragen heute noch Ihre bunten Trachten und verkaufen in den Straßen der Stadt Kunsthandwerk, wie Stoffpuppen, Webarbeiten oder Holzschnitzereien. Es gibt viele gemütliche Restaurants und Cafés.

8. Tag:   SAN CRISTOBAL DE LAS CASAS (INDIODÖRFER)
Sie besuchen das Indiodorf San Juan Chamula, in denen Chamula-Indianer leben. Die Chamula gehören zu den Maya und haben sich innerhalb ihrer Gemeinschaft viele Besonderheiten bewahrt.
Ihre Religion ist eine eigentümliche Mischung aus vorspanischen Glaubensriten und katholischer Religion. Kaum sonst in Mexiko ist dies so deutlich zu erleben wie in der Kirche von San Juan Chamula.
In der Kirche bieten Heiler ihre Dienste an, denen die Indios allerlei Gaben bringen, wie lebende Hühner, Süßigkeiten oder Getränke. Inmitten der Heiligenfiguren in dieser katholischen Kirche vollziehen die Heiler ihre Riten, um die Geister zu besänftigen und den Hilfesuchenden Heilung zu bringen.
Weiterfahrt nach Zinacantan. Die Trachten der Frauen unterscheiden sich von Dorf zu Dorf. Obwohl gläubige Katholiken, darf der Mann je nach seinem Vermögen zwei und mehr Frauen haben.
In den Höfen sieht man die Frauen hinter den Webrahmen; von hier kommen die feinen Schals, Ponchos und die Stickereien, die in San Cristobal verkauft werden.
Rückfahrt nach San Cristobal. Auf dem anschließenden Stadtrundgang kommen Sie zur "Plaza 31 de Marzo", dem Hauptplatz der Stadt mit dem Datum der Gründung von San Cristobal de las Casas am 31. März 1528.
Am Platz liegen das Rathaus, alte Patrizierhäuser und die Kathedrale, mit deren Bau bereits im Jahr der Stadtgründung 1528 begonnen wurde.
Die schönste Kirche jedoch ist die "Iglesia de Santo Domingo", die Dominikanerkirche. Besonders schön ist die Barockfassade, auf der noch deutlich der Habsburger Doppeladler zu erkennen ist, ein Relikt aus der kurzen Regierungszeit von Kaiser Maximilian I. (1864-1867).
Im Inneren sehen Sie reich vergoldete Barockaltäre. Das angebaute ehemalige Kloster dient heute als Kulturzentrum, wo Sie u.a. gutes Kunsthandwerk der Indianer kaufen können.

9. Tag:   San Cristobal - Wasserfall Misol Ha - PALENQUE
Tagesetappe ca. 190 km
Ihre Mexikoreise geht heute durch das Bergland von Chiapas nach Palenque.
Steil führt die Straße von den Hochtälern hinunter in die unendlichen Schluchten des Berglandes. Nach der kühlen, klaren Luft des Hochlands erwartet Sie hier feuchte Wärme, in der u.a. Zuckerrohr, Bananen und Kaffee gedeihen.
Die Straße schlängelt sich über dicht bewachsene Abhänge hinauf und hinunter. Der ursprüngliche Bergregenwald wurde weitgehend abgeholzt, damit sogar die steilen Flächen für Viehzucht und Landwirtschaft nutzbar sind.
Einige Kilometer vor Palenque besuchen Sie den Wasserfall Misol-Ha.
Die Wasser des Rio Santo Domingo stürzen 30 m tief eine steile Felswand hinunter in ein Becken in den Felsen.
Der ganze Wasserfall ist umgeben von dichtem Grün, in dem die Sonne magische Schattenspiele treibt. Auf einem kleinen Wanderweg können Sie auch hinter dem Wasserfall vorbeigehen - wenn Sie keine Angst haben, naß zu werden.
Weiterfahrt nach Palenque, wo Sie am späten Nachmittag ankommen.

10. Tag:   Palenque - CAMPECHE
Tagesetappe ca. 350 km
Am frühen Morgen, wenn oft noch dichte Nebelschwaden im Urwald hängen und dem Ort eine geheimnisvolle Stimmung geben, besichtigen Sie die Ruinen von Palenque (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Tempel von Palenque gelten als die großartigste und schönste Kulturstätte in Mexiko, wirkungsvoll gelegen in einer tropischen Urwaldlichtung in den Bergen von Chiapas. Von hier ist es nicht weit bis zum Rio Usumacinta, der von den Maya als wichtiger Verkehrsweg genutzt wurde.
Die Blüte der Stadt, deren originaler Maya-Name vermutlich "Lakamha" (Ort des Wassers) war, lag in der klassischen Periode (300-800 n. Chr.). Von den etwa 500 ermittelten Gebäuden, wurde bis heute nur ein kleiner Teil freigelegt und restauriert, aber die archäologischen Arbeiten dauern an.
Berühmt ist der "Tempel der Inschriften". Tief unter seinem Boden, wurde das reichgeschmückte Grab des Königs Pacal der Große (gest. 683) entdeckt. Der Originalfund wird heute im Nationalmuseum in Mexico City gezeigt.
Sehr beeindruckend ist der große Königspalast, der in der klassischen Periode zwischen 615 und 711 erbaut wurde und als einziges Bauwerk dieser Art in Mittelamerika einen etwa 15 m hohen Turm hat, der wohl als Sternwarte diente. Im Palast und auch in einigen Tempeln haben sich sehr schöne Relieftafeln mit Darstellungen verschiedener Könige erhalten.
Weiterfahrt auf die Halbinsel Yucatan nach Campeche am Golf von Mexiko.
San Francisco de Campeche, wie die Hauptstadt des Bundesstaates Campeche mit vollem Namen heißt, war im 16. und 17. Jh. einer der bedeutendsten Häfen der Kolonialzeit. Zum Schutz vor den ständigen Piratenüberfällen wurden Hafen und Stadt befestigt.

11. Tag:   Campeche - Uxmal - Celestun - MERIDA
Tagesetappe ca. 200 km
Von der alten Stadtbefestigung sind Teile der Mauern, einige mächtige Bastionen (baluartes) und zwei Stadttore erhalten. Die restaurierte Altstadt mit buntgestrichenen Häusern gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Sie erkunden die hübsche Stadt zu Fuß und besichtigen die Kathedrale la Conception und den kleinen Zocalo. In der schwülen Hitze geht das Leben hier einen sehr gemächlichen Gang.
Von Campeche geht Ihre Reise durch Yucatan weiter nach Merida. Unterwegs besichtigen Sie die Maya-Stadt Uxmal, die bedeutendste Maya-Stätte in dieser Region.
Die mächtige "Pyramide des Zauberers", ein eigenartiger Bau mit ovalem Grundriss und einer Höhe von 38 m, beherrscht die Ruinenstadt schon von weitem.
Wie die meisten Pyramiden der Maya wurde auch diese Pyramide in Uxmal aus rituellen Gründen mehrfach überbaut und dadurch immer steiler. Seien Sie vorsichtig auf den Stufen, sie sind außerordentlich steil, besonders beim Hinuntergehen!
Als die Spanier das Land eroberten, lag die einstmals große Kultur der Maya schon in Trümmern. Die Nachfahren der Maya lebten nur noch in bescheidenen Hütten und hatten keine Kenntnis mehr von ihrer eigenen Hochkultur.
So wußte man nichts von den ursprünglichen Funktionen der Gebäude und benannte die Ruinen nach eigenem Verständnis.
Im sog. "Nonnenkloster" mit großem, rechteckigen Innenhof erinnern 88 kleine Räume an Klosterzellen. Aber die wahre Bedeutung des wunderschönen Baus ist unbekannt.
Durch den Ballspielplatz führt der Weg auf eine riesige Plattform, auf der zunächst das "Schildkrötenhaus" (Casa de las Tortugas) steht, dessen schlichte Harmonie beeindruckt. Wie ein Bambuszaun wirkt das Band kleiner Rundsäulen im Fries. Auf der großen Terrasse dominiert, abgehoben durch einen 12 m hohen Sockel, der 122 m lange "Palast des Gouverneurs".

Etwa 90 km westlich von Merida besuchen Sie direkt am Golf von Mexiko das einzigartige Mangroven-Biosphärenreservat Celestun. Der Rio Estero mündet in eine Lagune, die mehr als 20 km lang und fast 3 km breit ist. Hier lebt eine der in Mittelamerika ganz seltenen Kolonien von Roten Flamingos.
Bei einer Bootsfahrt auf der Lagune beobachten Sie die schönen Flamingos und erleben die Mangrovenwälder aus der Nähe.
Weiterfahrt zu Ihrem Tagesziel Merida, nur wenige Meter über Meereshöhe in der Nordwestecke der Halbinsel Yucatan gelegen.
Am Abend können Sie eine der vielen Musik- und Tanzdarbietungen unter freiem Himmel besuchen (bei oft freiem Eintritt). Der Jarana Jucateca ist der Nationaltanz von Merida.

12. Tag:   Merida - CHICHEN ITZA
Tagesetappe ca. 130 km
Merida ist mit knapp 800.000 Einwohnern die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yucatan und gilt als das Tor zur Welt der Maya, deren bedeutende Stätten wie Kabah, Uxmal, Ezdna, Loltun oder Chichen Itza in der Umgebung liegen.
Die "Weiße Stadt" wird Merida genannt wegen der Bauten aus hellem Kalkstein. In dem feuchtheißen Klima ist auch die Kleidung der Einwohner vorwiegend weiß: weiße Hosen der Männer und weiße, bestickte Kleider der Frauen.
Bei dem Stadtrundgang besuchen Sie den Zocalo, die "Plaza de Independencia". Die Franziskanerkirche des Tercera-Ordens erbauten die Spanier hauptsächlich aus dem Schutt, den sie von den religiösen Bauten der Maya übriggelassen hatten.
Auf einer Seite des Zocalo steht der Palacio Municipal (Rathaus) aus dem Jahre 1735. Die Eingangsseite zieren zwei große Wandmalereien.
Das Montejo-Haus, vermutlich 1543-1549 vom Gründer der Stadt Merida erbaut, ist das älteste Gebäude der Stadt. Bis 1980 bewohnten es noch die Nachkommen Montejos. Der Figurenschmuck zeigt den Sieg der Spanier über die Maya.

Weiterfahrt zu den Ruinen von Chichen Itza. Bevor Sie die Ruinen besichtigen, besuchen Sie den Cenote Ik Kil, der ganz in der Nähe liegt.
Durch den typischen Kalksteinboden von Yucatan versickert das Wasser in den Untergrund. Wo der Kalksteinboden aufbricht, blickt man hinab auf einen kleinen See. Vermutlich ist ganz Yucatan von solchen Höhlen und Brüchen mit Wasserläufen durchzogen. Die Maya nannten solche Einbrüche Cenote und verehrten sie als Einstieg in die Unterwelt. Oft wurden hier Opfer dargebracht, auch Menschenopfer.
Der Cenote Ik Kil ist angenehm kühl, seine Kalkwände sind von grünen Pflanzen überwachsen und wenn Sie möchten, können Sie ein kleines Bad im Cenote nehmen.
Dann erwarten Sie die Ruinen von Chichen Itza, eine der größten und bedeutendsten Maya-Stätten und besonders gut restauriert (UNESCO-Weltkulturerbe).
Die Anfänge der Stadt liegen im Dunkeln, da hier nur wenige Stelen mit Datierungen und Herrschernamen gefunden wurden. Ihre Blüte von ca. 1000 bis 1200 n. Chr. fällt in die Zeit der Postklassik, eine Zeit, in der die meisten Mayastädte bereits verlassen worden waren; um 1400 wurde auch Chichen Itza endgültig verlassen.
Während Ihrer Besichtigung sehen Sie u.a. die Kukulkan-Pyramide, von den Spaniern El Castillo genannt, den Kriegertempel mit zwei langgestreckten Säulenhallen und den Heiligen Cenote, ein wassergefüllter Kalkeinbruch, in dem man viele Opfergaben, darunter 50 Menschenskelette, gefunden hat, die vermutlich dem Regengott Chac geopfert worden waren.
Grandios ist der Ballspielplatz mit einem Spielfeld von 70 m Breite und 168 m Länge. Die Längsseiten begrenzen 8 m hohe Mauern. Es ist der größte Ballspielplatz, der je in Mittelamerika gebaut wurde!
Ihr Hotel für diese Nacht liegt gleich neben der archäologischen Stätte.

13. Tag:   Chichen Itza - Cancun - DEUTSCHLAND
Tagesetappe ca. 200 km
Die letzte Strecke Ihrer Mexikoreise führt durch die Halbinsel von Yucatan zum Flughafen Cancun.
Hier endet Ihre erlebnisreiche Rundreise durch Mexiko, das Land der Maya, Azteken und vieler anderer indianischer Völker.
Flug von Cancun via Mexico City zum gebuchten Flughafen in Deutschland.

14. Tag:   DEUTSCHLAND
Ankunft in Deutschland



Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

 

von

bis

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Leistungen

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor bis zur Ausstellung der Flugtickets

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Aufpreis ab EUR 55 p.P. für Anschlußflüge mit LUFTHANSA nach Frankfurt
    ab/bis Berlin-Tegel, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg oder Stuttgart
    Flüge und Tarife vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Buchung
  • Bahnfahrt "Rail & Fly" zum Flughafen ab / bis Heimatbahnhof
    EUR 61 p.P. (2. Klasse)
    EUR 122 p.P. (1. Klasse)
  • Badeverlängerung Riviera Maya
    4 Übernachtungen im Hotel Sandos Caracol Eco Resort & Spa (4*)
    im Standard-Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
    Transfers Flughafen Cancun - Hotel - Flughafen Cancun
    Riviera Maya: Sandos Caracol Eco Resort & Spa
    Hoteländerung vorbehalten
    Preis auf Anfrage
    Teilnehmer: mind. 2 Personen
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