Indochina-Rundreise Vietnam - Kambodscha - Laos, 15 Tage

  • Reisevorschlag für Individualreise
    mit freier Terminwahl
  • Indochinareise von Saigon nach Luang Prabang
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Saigon (Ho Chi Minh-Stadt)- Tay Ninh - Cu Chi - Mekong-Delta - Can Tho - Chau Doc - Phnom Penh - Siem Reap (Angkor) - Angkor Wat - Angkor Thom - Luang Prabang
  • Optionale Verlängerung Vietnam:
    Hanoi und Halong-Bucht (auf Anfrage)
Indochina-Rundreise Vietnam - Kambodscha - Laos
 
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Leistungen
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Reiseverlauf

Auf dem Landweg von Saigon durch das Mekongdelta nach Phnom Penh!

Die Halbinsel Indochina bildet die Brücke zwischen den großen Kulturkreisen Indien und China, zwischen Hinduismus und Buddhismus. In dieser besonderen geographischen Lage entwickelten sich einzigartige Kulturen, die mal mehr, mal weniger stark von Indien oder China beeinflußt wurden, immer jedoch ganz eigene Synthesen hervorbrachten. Auf diesen Spuren führt unsere Indochinareise durch Vietnam, Kambodscha und Laos.

Vietnam ist die erste Station auf Ihrer Rundreise durch Indochina. Wenn es stimmt, daß am Anfang einer jeden Hochkultur ein Überschuß an Nahrungsmitteln steht, dann haben Sie mit dem Mekongdelta den richtigen Einstieg für Ihre Reise zu den Kulturen Indochinas.
Im Mekongdelta mit vielen Nebenflüssen, Kanälen, Obstinseln, schwimmenden Märkten und Reisfeldern wachsen Obst, Gemüse und Reis im Überfluß, um ganz Vietnam zu ernähren.
Mit Bus und Boot fahren Sie durch das ganze Mekongdelta von Saigon über Ben Tre, Can Tho und dem größten schwimmenden Markt Cai Rang bis nach Chau Doc, das schon an der Grenze zu Kambodscha liegt. Genießen Sie diesen üppig grünen Garten Eden von Vietnam und seine freundlichen Menschen.

Ihre Reise führt dann weiter in das Königreich Kambodscha. Auf dem Landweg geht die Fahrt vom Mekongdelta durch die Seidenprovinz Takeo mit Tausenden von Seidenweberinnen in die Hauptstadt Phnom Penh.
Es folgt der ganz besondere kulturelle Höhepunkt Ihrer Indochina-Rundreise:
Die legendären Tempel der Khmer-Könige in Angkor (UNESCO Weltkulturerbe). Angkor ist mehr als nur ein monumentales Ruinenfeld mit einigen der bedeutendsten Baudenkmälern der Menschheit. Angkor bedeutet auch Stimmung. Der allgegenwärtige Urwald mit seinen Geräuschen, der geheimnisvolle Dunst am frühen Morgen und das satte Goldrot am Abend, diese Eindrücke werden Sie nie vergessen.

Laos gehört zu den am wenigsten bekannten Ländern dieser Erde und liegt immer noch abseits der Hauptwege des Tourismus!
Etwa so groß wie Großbritannien, hat Laos nur rund 6 Millionen Einwohner und zählt zu den am dünnsten besiedelten Ländern Asiens. Eingerahmt von Vietnam im Osten, Kambodscha im Süden und Thailand im Westen, hat Laos als einziges Land in Indochina keinen Zugang zum Meer.
Dreiviertel der Menschen leben von der Landwirtschaft, wobei nur etwa ein Zehntel der Dörfer in der Nähe einer Straße liegt. Nach den internationalen Statistiken ist Laos arm.
Doch das Land ist reich an Kultur, das Leben entspannt, das Essen ausgezeichnet und die Laoten als friedliche und freundliche Buddhisten machen es dem Reisenden leicht, sich in dieses "Dornröschen" zu verlieben.
Seine historische Blüte hatte Laos unter dem Namen Lan Xang ("Reich der Millionen Elefanten") vom 14. bis zum 18. Jh. Dieses Großreich umfasste neben dem heutigen Laos auch Teile von Nordthailand und Burma (Myanmar).
Hauptstadt von Lan Xang war von 1354 bis 1560 Luang Prabang. Viele buddhistische Klöster wurden in dieser Zeit erbaut, die heute zu den größten kulturellen Schätzen Indochinas und zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.
Sie besuchen Luang Prabang, die alte Königsstadt am Mekong, als krönenden Höhepunkt Ihrer Indochinareise.

Die hier beschriebene Rundreise ist nur ein Vorschlag.
Selbstverständlich kann die Reise nach Ihren Wünschen geändert werden!

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland!
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.


1. Tag:   SAIGON / HO CHI MINH-STADT (VIETNAM)
Ankunft in Saigon in eigener Regie.
Begrüßung durch Ihre deutschsprechende Reiseleitung. Fahrt zu Ihrem Hotel direkt in Saigon.
Die ehemalige Hauptstadt von Südvietnam ist mit etwa 7 Mio. Einwohnern die größte und geschäftigste Stadt des Landes. Mit rund 21.500 Einwohnern pro Quadratkilometer ist sie zugleich die dichtest besiedelte Region Vietnams. Der offizielle Name ist seit 1976 "Ho Chi Minh-Stadt", doch bevorzugen viele Einheimische den alten Namen Saigon.
Auf der Stadtrundfahrt sehen Sie den früheren Palast des Staatspräsidenten von Südvietnam (heute: Palast der Wiedervereinigung), durch dessen große Gittertore am 30. April 1975 nordvietnamesische Panzer eindrangen und den Vietnamkrieg beendeten. Diese Panzer stehen heute als Denkmal vor dem Palast.
Außerdem sehen Sie die Kathedrale Notre Dame sowie das alte Rathaus, Postamt und Opernhaus im französischen Kolonialstil.
Der Stadtteil Cholon wurde von chinesischen Kaufleuten als Handelsplatz (Cho Lon = großer Markt) gegründet und macht heute noch seinem Namen alle Ehre. Dann besuchen Sie den Binh Tay-Markt und den Thien Hau-Tempel aus dem 18. Jh., zu dem viele Frauen kommen.
Zum Abschluß bummeln Sie auf der Dong Khoi-Straße. Dieses ist die legendäre "Rue Catinet" aus der französischen Kolonialzeit. Damals wie heute ist sie die Haupteinkaufsstraße im Zentrum von Saigon mit einer großen Auswahl an Kunsthandwerk und vietnamesischen Lackarbeiten.

2. Tag:   SAIGON: TAY NINH & CU CHI-TUNNEL
Mit dem Bus fahren Sie zunächst nach Tay Ninh, zur großen Kathedrale der Caodai-Sekte, die besonders im äußersten Süden Vietnams viele Anhänger hat.
Zwischen 1933 und 1955 errichtet, ist die Architektur der Kathedrale eine ähnlich kühne Vermischung unterschiedlichster Stile wie die Philosophie des Caodaismus selbst:
Gegründet in den frühen 1920er Jahren als einzigartige Verschmelzung von weltlichen und religiösen Philosophien des Westens und des Ostens. Zu den vom Caodai erleuchteten Geistern zählen u.a. William Shakespeare, Louis Pasteur, Victor Hugo und Lenin.
In der Caodai-Kathedrale nehmen Sie an einem Gottesdienst teil.
Auf der Fahrt zurück nach Saigon besuchen Sie den Ort Cu Chi (ca. 40 km nordwestlich von Saigon). Hier hatte der Vietcong in den 1960er Jahren ein rund 200 km langes Tunnelsystem in die Erde gegraben mit Kommandoständen, Krankenhäusern, Schutzräumen, Küchen und Waffenfabriken.
Zwischen 1960 und 1975 waren die Partisanen hier vor Verfolgungen geschützt und konnten unbemerkt zu Kommandoaktionen in die Region von Saigon einsickern. Die Amerikaner haben die Cu Chi-Tunnel nie entdeckt.

3. Tag:   Saigon - MEKONGDELTA (BEN TRE & CAN THO)
Als ersten Höhepunkt Ihrer Indochinareise erleben Sie den ganzen verschwenderischen Reichtum, den eine üppige Natur dem schönen Land Vietnam schenkt! Sie besuchen das Mündungsdelta des Mekong, mit 4.500 km einer der längsten Flüsse in Asien.
Song Cuu Long - "Fluß der Neun Drachen" - nennen die Vietnamesen das gewaltige Mekongdelta. In diesem fruchtbaren Garten Eden wächst genug Reis, um das ganze Land zu ernähren.
Hinzu kommen Kokosnüsse, Zuckerrohr, viele verschiedene Arten von tropischen Früchten, wie z.B. Ananas, Papayas, Jackfruit, Durian, Bananen oder Mango und viele Fischarten. Das flache Land ist üppig grün und von vielen Kanälen durchzogen. Eine Bootsfahrt durch diesen wunderschönen Flecken Erde ist ein traumhaftes Erlebnis!
Am Morgen fahren Sie mit dem Bus über My Tho nach Ben Tre im Mekongdelta. Von hier aus aus geht die Fahrt mit dem Boot weiter durch schmale Kanäle und Seitenarme des Mekong durch üppig grüne Reisfelder zu den Mekong-Inseln, auf denen tropische Früchte angebaut werden.
Bei einer Bauernfamilie essen Sie zu Mittag und können Reispaste, getrocknete Früchte und andere örtliche Spezialitäten probieren.
Dann bringt das Boot Sie zurück nach Ben Tre und dort geht Ihre Reise weiter mit dem Bus quer durch das Mekongdelta und mit Fähren über verschiedene Flußarme zu Ihrem Tagesziel Can Tho. Can Tho ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Mekongdelta, umgeben von vielen Kanälen und schwimmenden Märkten.

4. Tag:   MEKONGDELTA: CAN THO - CHAU DOC
Am frühen Morgen, damit Sie das Geschehen auf den schwimmenden Märkten nicht verpassen, geht Ihre Bootsfahrt im Mekongdelta weiter. Sie besuchen den schwimmenden Markt Cai Rang, den größten und geschäftigsten der schwimmenden Märkte in Vietnam.
Hunderte von Händlern bieten ihre Waren in größeren Booten feil. Damit das Angebot vom Wasser aus gut zu sehen ist, werden die Waren auf langen Stangen in luftiger Höhe präsentiert. So kann sich die Kundschaft schon von weitem orientieren und dann ihrerseits in kleinen Booten heranpaddeln. Hier finden Sie die ganze tropische Fülle, die in dieser Gegend üppig wächst.
Dann erkunden Sie die Kanäle um Can Tho, wo Sie das Leben der Menschen am Ufer des Mekong aus der Nähe beobachten. Auf der Mekong-Insel Ba Lang legt Ihr Boot an für eine kleine Fahrradtour durch die Reisfelder.
Dann kehren Sie zurück nach Can Tho und mit dem Bus geht Ihre Reise weiter durch das Mekongdelta in nordwestlicher Richtung nach Chau Doc.
Die Stadt Chau Doc (ca. 115.000 Einwohner) liegt am Hau-Fluß, einem Nebenfluß des Mekong, direkt an der Grenze zu Kambodscha. Es herrscht geschäftiges Leben am Fluß um Chau Doc und in den schwimmenden Dörfern, deren Einwohner meist ihr ganzes Leben mit der Arbeit am Fluß verbringen. Direkt unter den Häusern im Fluß werden die Fische in Netzen herangezogen und dann auf dem Markt verkauft.

5. Tag:   Chau Doc - PHNOM PENH (KAMBODSCHA)
Heute verlassen Sie Vietnam und und überqueren nach etwa 20 km die Grenze zum Königreich Kambodscha, dem nächsten Abschnitt auf Ihrer Indochinareise.
Auf der Nationalstraße 2 geht Ihre Fahrt nach Norden zur Hauptstadt Phnom Penh (ca. 100 km).
Ihre Reise führt durch die Provinz Takeo, Kambodschas "Seidenprovinz". In den Dörfern entlang der Straße gibt es zahllose Familienbetriebe, die Seide weben. Ungefähr 10.000 Frauen verdienen als Seidenweberinnen Geld für ihre Familien.
Etwa auf halber Strecke liegt die Provinzhauptstadt Takeo. Wenige Kilometer nördlich besuchen Sie den alten Khmer-Tempel Phnom Chisor. Er wurde im frühen 11. Jh. auf einem Hügel erbaut zu Ehren der Hindugötter Shiva und Vishnu.
Der Aufstieg über 412 Stufen lohnt sich! Der zentrale Schrein mit fünf kleineren Schreinen herum und schönen Schmuckornamenten ist gut erhalten. Außerdem bietet sich Ihnen ein wundervoller Ausblick in das Umland.
Nur drei Kilometer weiter neben der Straße besuchen Sie Prasat Neang Khmau. Diese beiden Ziegelsteintürme sind die letzten Zeugen eines alten Tempels aus dem 10. Jh. Vor dem modernen kleinen Tempel steht heute eine Figur der Namensgeberin der Türme, Neang Khmau, was "Schwarze Dame" bedeutet.
Nach etwa 50 km erreichen Sie dann das Ziel Ihrer heutigen Fahrt, Phnom Penh. Die Hauptstadt des Königreichs Kambodscha mit rund 2 Mio. Einwohnern liegt sehr schön am "Quatre Bras", dem Zusammenfluß der Flüsse Mekong, Bassac und Tonlé Sap.

6. Tag:   PHNOM PENH
Die Geschichte von Phnom Penh begann, als 1372 eine Khmerfrau namens Penh ein kleines Kloster auf einem Hügel ("Phnom") gründete, um fünf Buddhafiguren aufzustellen, die in einem Baumstamm treibend auf dem Mekong gefunden worden waren.
Nach der Zerstörung von Angkor 1431 durch Truppen der Thai begann Phnom Penhs Aufstieg zur führenden Stadt des Landes. 1866 wurde Phnom Penh die offizielle Hauptstadt von Kambodscha. Die französischen Kolonialherren bauten die Stadt aus. Obwohl die Stadt unter den politischen Wirren der letzten 25 Jahre gelitten hat, ist unverkennbar, daß Phom Penh einst die schönste französische Kolonialstadt in Indochina war.
Auf einer Stadtrundfahrt lernen Sie Phnom Penh kennen:
Der Königspalast wurde 1813 erbaut und ist heute noch offizielle Residenz von König Norodom Sihamoni. Daher sind einige Bereiche der weitläufigen Anlage für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Die Silberpagode wird auch als Tempel des Smaragdbuddhas oder Wat Preah Kaeo bezeichnet. Der hölzerne Tempel wurde 1892 von König Norodom erbaut. Der gesamte Boden im Inneren der Pagode ist mit mehr als 5000 silbernen Platten ausgelegt, die zusammen etwa 6 t wiegen.
Wat Phnom steht auf dem einzigen Hügel (27 m) in der Hauptstadt an der Stelle, an der 1372 Frau Penh ihr Kloster errichtet hatte. Das Nationalmuseum enthält eine einzigartige Sammlung von Werken der Khmer aus dem ganzen Land.
Zum Abschluß bummeln Sie über den Zentralmarkt. Er wurde in den 1930er Jahren im Art-Déco-Stil erbaut. Dank einer geschickten Belüftung herrscht im Innern ein angenehmes Klima, so daß es sich an den dicht gedrängten Ständen herrlich stöbern läßt.

7. Tag:   Phnom Penh - SIEM REAP - ANGKOR WAT
Fahrt zum Flughafen und Flug von Phnom Penh nach Siem Reap (ca. 45 Min.)
Die Provinzstadt von rund 60.000 Einwohnern ist Ausgangspunkt für die Besichtigung der in der Welt einzigartigen Tempel von Angkor, die nur wenige Kilometer entfernt liegen.
Zwischen dem 9. und 15. Jh. ließen die Khmer-Könige in ihrer Hauptstadt Angkor für die hinduistischen Gottheiten Shiva und Vishnu und später für den buddhistischen Bodhisattva Avalokiteshvara mächtige Tempelanlagen errichten, die in der Welt ihresgleichen suchen!
Bis heute wurden mehr als 1.000 Tempel entdeckt. Die archäologische Forschung geht davon aus, daß sich Angkor in seiner Blütezeit im frühen 13. Jh. über ein Gebiet von bis zu 1.000 qkm erstreckte, in dem 1 Million Menschen gelebt haben. Ein komplexes Bewässerungssystem mit kilometerlangen Kanälen und riesigen Staubecken, heute erst zum kleineren Teil erforscht, versorgte die Region mit Wasser und ermöglichte üppigen Reisanbau.
Am Nachmittag besichtigen Sie Angkor Wat. Ein etwa 180 m breiter Wassergraben umschließt ein mächtiges Rechteck von etwa 1,4 x 1,2 km Seitenlänge. In der Mitte erhebt sich der Tempel mit vier Türmen und einem fünften, 65 m hohen Turm in der Mitte.
Mit ihren hoch aufragenden Türmen, außerordentlichen Basreliefs und die Sinne überwältigenden Verzierungen, ist diese riesige Anlage der größte Tempelbau der Welt und eines der bedeutendsten Bauwerke auf Erden!
Im Angkor Wat befinden sich die längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt, die die äußere Galerie auf ihrer gesamten Länge schmücken und Einblicke in die Geschichte der hinduistischen Mythologie gewähren. Angkor Wat wurde 1992 zusammen mit dem Tempel Banteay Srei in Angkor zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

8. Tag:   SIEM REAP - ANGKOR THOM
Am Vormittag knattern Sie mit kambodschanischen Tuk Tuks zum Angkor Thom, eine befestigte Stadt von gewaltigen Ausmaßen.
Acht Meter hoch und 3 km lang sind die mächtigen Mauern und 100 m breit ist der Wassergraben, die ein riesiges Quadrat von 9 qkm Fläche umfassen. Die vier imposanten Stadttore sind 20 m hoch und werden von Darstellungen des Bodhisattva Avalokiteshvara gekrönt.
Bedeutende Bauwerke stehen in der Stadt:
Genau in der Mitte liegt der Bayon, eine quadratische, eingeschossige Tempelanlage. Ein 1.200 m langes Basrelief mit über 11.000 Figuren zeigt lebendige Szenen aus dem Alltagsleben im 12. Jh. 49 Türme mit riesigen Köpfen von Avalokiteshvara überragen die Anlage.
Der Baphuon ist ein heute noch 43 m hoher Pyramidentempel, der den Weltberg Meru symbolisiert.
Weitere Bauten befinden sich im Königlichen Bezirk, dessen östliche Seite von der 350 m langen Terrasse der Elefanten begrenzt wird. Hier haben die Khmer Könige einst die Paraden ihrer siegreichen Heere abgenommen.
Nördlich der Elefantenterrasse liegt die Terrasse des Leprakönigs. Der eigentümlich Name geht wohl zurück auf König Yasovarman I (899–910). Er gründete Angkor und starb der Überlieferung zufolge an Lepra.

Der Tempel Banteay Srei liegt etwa 30 km nordöstlich von Angkor Wat. Aus rosa Sandstein erbaut in der Mitte des 10. Jhs., gehört er zu den ältesten und kleinsten Tempeln in Angkor. "Zitadelle der Schönheit" ist die ungefähre Bedeutung des Namens. Auf jeden Fall paßt dieser Name, denn wegen seiner feinen Proportionen und exquisiten Steinmetzarbeiten gehört er zu den kunstvollsten Khmer-Tempeln in Angkor.
Bevor es mit dem knatternden Tuk Tuk zurück zum Hotel geht, besuchen Sie den Östlichen Mebon. Der Östliche Mebon ist ein Tempelberg aus der Mitte des 10. Jhs.; seine Ecken schmücken Figuren von Löwen und Elefanten. Ursprünglich stand er auf einer kleinen Insel im östlichen Baray, einem gewaltigen, rechteckigen Wasserreservoir, das heute trocken ist.
In der Nähe liegt der Pyramidentempel Pre Rup. Mit seinen fünf Türmen bereitet er den Weg für die Architektur von Angkor Wat.
Ein besonderes Erlebnis in Angkor ist der Sonnenuntergang, der die Ruinen in rotgoldenes Licht taucht. Von der obersten Terrasse des Pre Rup-Tempels erleben Sie dieses Schauspiel.

9. Tag:   SIEM REAP - TONLE SAP-SEE - TA PROHM TEMPEL
Nach den vielen kulturellen Höhepunkten von Angkor legen Sie am Vormittag eine kleine Pause ein und entdecken die wunderschöne Landschaft von Kambodscha am Tonle Sap See.
Der Tonle Sap ist der größte See in Indochina. Von Juni bis Oktober drängt das Hochwasser des Mekong in den See und verdreifacht seine normale Größe auf mehr als 10.000 qkm. Die Menschen leben hier vom Reisanbau und Fischfang. Ihre Dörfer am Ufer haben sie wegen der wechselnden Wasserstände auf Stelzen gebaut.
Sie besuchen Kompong Khleang, ein typisches Fischerdorf. Dann geht die Fahrt zurück und zu den Tempeln von Angkor.
Mit dem Besuch von drei sehr schönen Tempeln geht Ihr Aufenthalt in Angkor zu Ende.
Ta Som ist ein buddhistischer Tempel aus dem 12. Jh. Preah Neak Pean ist ein ungewöhnlicher, buddhistischer Tempel, der eigentlich nur aus Wasser besteht: Ein quadratischer Teich in der Mitte mit je einem kleineren quadratischen Teich an den vier Seiten. In der Mitte, auf einer kleinen runden Insel standen einst die Kultfiguren.
Sehr beeindruckend ist Ta Prohm, ein buddhistischer Tempel aus dem 12. Jh.! Hier zeigt der Urwald seine urtümliche Kraft: Mächtige Wurzeln durchdringen das Mauerwerk, große Bäume wachsen um die Quadersteine herum, überall rascheln Blätter, schlängeln Lianen. So hat einst ganz Angkor ausgesehen, als man im 19. Jh. mit der Freilegung der Tempel begann.

10. Tag:   Siem Reap - LUANG PRABANG (LAOS)
Fahrt zum Flughafen. Flug von Siem Reap nach Luang Prabang in Laos, der letzten Station auf Ihrer Indochinareise.
Im 14. Jh. war Luang Prabang die erste Hauptstadt des "Reichs der Millionen Elefanten". Mehr als 65 Tempel gab es in der Stadt, von denen heute noch etwa 30 erhalten sind. Dank dieses Kulturschatzes wurde Luang Prabang 1995 UNESCO Weltkulturerbe.
Die eigentlich verschlafene Kleinstadt mit knapp 50.000 Einwohnern macht durch ihre überreiche Baukunst, die herrliche landschaftliche Lage am Zusammenfluß von Mekong und Nam Khan, gutes Essen und freundliche Einwohner einen unvergeßlichen Eindruck auf den Besucher. In einer anmutigen Berglandschaft 300 m hoch gelegen, erwacht die Stadt aus einem Dornröschenschlaf.
Erst 1989 wurde die Region für den Tourismus geöffnet. Tempeldächer, die in der Sonne glänzen, verfallende französische Kolonialbauten und die Angehörigen unterschiedlichster Bergvölker wie Hmong, Mien oder Tai, die die Märkte besuchen, geben Luang Prabang seine ganz unnachahmliche Atmosphäre.

Sie besuchen den Tempel Wat Sene, den "Tempel der 100.000 Schätze". Er wurde 1718 erbaut und erhielt als erster Tempel in Luang Prabang rote und gelbe Dachziegel im Stil der Thai-Architektur.
Wat Sene wurde als einer der ersten Tempel schon 1957 restauriert. Der Abt Ajann Khamjan, der hier 1940 zum Priester geweiht wurde, ist einer der meist verehrten Mönche in Luang Prabang und ganz Laos.
Der Stupa Wat That Luang wurde 1910 errichtet, um die Asche von König Sisavang Vong aufzunehmen. Das Innere der großen Pagode (Sim) stammt aus dem Jahre 1820 und enthält einige Luang-Prabang-Buddhas und andere Kunstgegenstände.
Am späten Nachmittag steigen Sie die Treppen hinauf zur Spitze des 100 m hohen Hügels Phu Si. Hier befinden sich verschiedene Tempelanlagen. Die Tempel sind nicht so bedeutend, aber der Ausblick vom Hügel über die Stadt mit ihren Tempeln im rotgoldenen Licht des Sonnenuntergangs ist herrlich!
Wenn Sie dann herabsteigen, hat sich am Fuß des Hügels der Nachtmarkt aufgebaut, auf dem sehr schöne Textilien und Souvenirs angeboten werden. Sehr gute Textilien fertigen die Frauen vom Bergvolk der Hmong, zu dem sehr viele Händlerinnen auf dem Nachtmarkt gehören.

11. Tag:   LUANG PRABANG
Am frühen Morgen besuchen Sie einen der vielen Märkte, um das rege Treiben der verschiedenen Bergvölker zu erleben.
Sie besuchen Wat Xieng Thong, 1559 am Ufer des Mekong erbaut. Die gold und rot bemalten Gebäude, reich verziert mit Schnitzereien, Gemälden und Mosaiken, machen ihn zum schönsten Tempel der Stadt.
Wat Wisunalat wurde 1513 während der Regierungszeit von Chao Wisunalat gebaut und ist heute der älteste noch genutzte Tempel in Luang Prabang. Sehenswert ist die Sammlung der hölzernen Buddhafiguren aus dem 15. und 16.Jh.
Wat Mai aus dem Jahre 1821 war einst Sitz des Phra Sangkharai (Obermönch des buddhistischen Klerus).
Am Ufer des Mekong wurde von 1904 bis 1909 der Palast für den König von Laos erbaut. Hier residierten die laotischen Könige bis 1975, als die kommunistischen Pathet Lao König Sisavang Vatthana zur Abdankung zwangen und damit das mehr als 600 Jahre alte Königtum in Laos endete.
Heute dient der Palast als Nationalmuseum, das sehr anschauliche Einblicke in die Geschichte von Laos bietet. Sie sehen u.a. die Wohnräume der königlichen Familie, die unverändert erhalten blieben. Außerdem sehen Sie den Thron des Lan Xang Königreichs und viele andere bedeutende Kunstschätze.

12. Tag:   LUANG PRABANG: PAK OU-HÖHLEN & KUANG SI-WASSERFÄLLE
Am Vormittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Mekong zu den Pak Ou-Höhlen (ca. 25 km, Taschenlampe mitnehmen!), die sich in einer Sandsteinklippe am Zusammenfluß von Mekong und Nam Ou befinden. Die beiden Höhlen sind mit mehr als 4000 Buddha-Statuen in den unterschiedlichsten Größen angefüllt.
Während der Fahrt auf dem Mekong kommen Sie an verschiedenen kleinen Dörfern vorbei, in denen viele Hmong (Meo) wohnen. Sie besuchen Ban Xang Hai, ein Dorf, das früher für seine Töpferwaren bekannt war. Doch heute füllt das ganze Dorf lieber die Töpfe (die von anderswo herkommen) mit lao-lao, dem örtlichen Reisschnaps.
Am Nachmittag erkunden Sie die südliche Umgebung von Luang Prabang. Durch eine schöne Landschaft geht die Fahrt mit dem Bus zu den Kuang Si-Wasserfällen.
In vielen Stufen fällt das Wasser über bizarre Sandsteinfelsen und bildet verschiedene natürliche, türkisfarbene Becken. Hier kann man gut schwimmen und so sind die Kuang Si-Wasserfälle ein beliebtes Ausflugsziel der Laoten. Während der Fahrt über Land besuchen Sie einige Dörfer der hier lebenden Bergvölker.

13. Tag:   LUANG PRABANG
Heute endet Ihre Rundreise durch Vietnam, Kambodscha und Laos und es heißt Abschied nehmen von Indochina.
Fahrt zum Flughafen und Ende der Reise.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

 

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Durchführung nur als Individualreise auf Anfrage

Leistungen

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  • Interkontinentale Langstreckenflüge
  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Visumgebühren pro Person
    (Beantragung bei Einreise auf dem Flughafen als "visa upon arrival")
    Laos z.Zt. USD 30, Vietnam z.Zt. USD 25 und Kambodscha z.Zt. USD 20
    zahlbar vor Ort in US-Dollar
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor bis zur Ausstellung der Flugtickets

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