Südafrika-Namibia-Rundreise im Expeditionsbus, 17 Tage ab € 2.895

  • Flüge ab / bis Frankfurt mit SOUTH AFRICAN AIRWAYS
    Anschlußflüge ab / bis Deutschland oder Österreich
  • Rundreise von Kapstadt nach Windhoek
    oder von Windhoek nach Kapstadt
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Kleine Gruppe max. 20 Personen
  • Kapstadt - Citrusdal - Cederberge - Calvinia - Augrabies Falls Nationalpark - Kgalagadi Transfrontier Nationalpark - Kalahariwüste - Keetmanshoop - Köcherbaumwald - Fish River Canyon - Lüderitz - Kolmanskop - Namibwüste - Helmeringhausen - Solitaire - Sossusvlei - Sesriem Canyon - Namib-Naukluft-Nationalpark -  Windhoek
Südafrika-Namibia-Rundreise im Expeditionsbus
 
Termine & Preise
Leistungen
Linktipps
 

Reiseverlauf

Alle Ausflüge und Eintrittsgelder inklusive!

Wüste und Wildnis, Stille und Sternenhimmel sind die besonderen Schwerpunkte dieser nicht alltäglichen Reise.
Auf Komfort brauchen Sie deshalb nicht zu verzichten.
Im geländegängigen Expeditionsbus mit Kühlanlage sitzen Sie erhöht auf komfortablen Sitzen (95 cm Sitzabstand) mit bestem Ausblick durch die großen Fenster. Der Expeditionsbus ist optimal geeignet für Fahrten auch abseits befestigter Straßen, wie den in Namibia häufigen Sand- und Schotterpisten.
Der Kühlschrank hält kalte Getränke bereit und aus der Bordküche kann an landschaftlich schönen Stellen schnell ein Picknick bereitet werden.
Eine erfahrene deutschsprechende Reiseleitung begleitet die Rundreise durch das südliche Afrika. Trotzdem sollten Sie dem zünftigen Erlebnischarakter der Reise entsprechend bereit sein, auch "mal selbst mit anzupacken".
Sie übernachten in komfortablen Doppelzimmern mit Bad und WC in ausgesuchten Hotels und Camps mit viel Kontakt zur Natur.

Überwältigende Höhepunkte des südlichen Afrikas erwarten Sie:
Zum Auftakt besuchen Sie Kapstadt, die schönste und älteste Stadt von Südafrika. Dann geht die Fahrt weiter durch das Swartland und die Cederberge, wo der Rooisbostee wächst.
Ihr nächstes Ziel ist der Orange River, Grenzfluß zwischen Südafrika und Namibia, der bei den Augrabies Falls ein tosendes Naturschauspiel bietet.
Dann geht die Fahrt mit dem Expeditionsbus hinein in die roten Sanddünen der Kalahariwüste, wo Sie den großen Kgalagadi (Kalahari) Transfrontier Nationalpark besuchen und anschließend nach Namibia einreisen.
In Namibia, der ehemaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, besuchen Sie den eindrucksvollen Fish River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt!
Ein Stück deutscher Kolonialidylle erleben Sie in Lüderitz an der Atlantikküste. Den Spuren deutschen Diamantenfiebers begegnen Sie in Kolmanskop (Kolmanskuppe), das nach dem vergangenen Boom nun als Geisterstadt in der Namibwüste liegt.
Die größten Sanddünen der Welt des Sossusvlei sehen Sie im Namib Naukluft Nationalpark.
Dann geht eine erlebnisreiche Reise durch atemberaubende, großartige und wilde Landschaften in Südafrika und Namibia in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, zu Ende.
Mit einem kühlen Windhoek Lager können Sie den Staub der Kalahariwüste und der Namibwüste herunterspülen.
Begleiten Sie uns auf dieser besonderen Erlebnisreise im Expeditionsbus von Südafrika nach Namibia und lassen sich beeindrucken!

Diese Reise wird mit gleichem Programm auch in umgekehrter Richtung
von Windhoek nach Kapstadt durchgeführt.

Und noch etwas Gutes:
Mit jeder Buchung unterstützen Sie mit 100 Rand ein lokales Hilfsprojekt!


1. Tag:   Deutschland / Österreich - KAPSTADT
Flug vom gebuchten Flughafen in Deutschland oder Österreich über Frankfurt und Johannesburg nach Kapstadt.

2. Tag:   KAPSTADT
Am Vormittag Ankunft in Kapstadt im Süden der Republik Südafrika.
Begrüßung durch die deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt vom Flughafen in die Stadt.
Kapstadt ist eine der schönstgelegenen Städte der Welt!
1652 von Jan van Riebeeck als Versorgungsstation der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft (VOC) gegründet, ist Kapstadt die älteste Stadt in Südafrika.
Daher nennen die Südafrikaner sie auch liebevoll "Mutterstadt". Mit seiner einmaligen Lage zwischen Bergen und Meer und seinem kosmopolitischen Völkergemisch verzaubert Kapstadt jeden Besucher.
Auf einer Stadtrundfahrt besuchen Sie u.a. das Malaien-Viertel Bo-Kaap, auch Cape Malay Quarter genannt. Es ist eines der ältesten Stadtviertel von Kapstadt. Hier wurden die seit dem 17. Jh. von der Ostindischen Kompagnie ins Land gebrachten, meist muslimischen Arbeitssklaven aus Indonesien und Malaysia angesiedelt.
Viele der bunt angemalten kleinen Häuser werden heute noch von ihren Nachfahren bewohnt.
Dann fahren Sie zum berühmten Wahrzeichen von Kapstadt, dem Tafelberg. Etwa 1.087 m hoch über die Stadt erhebt sich der massige Berg, den Wind und Regen flach gehobelt haben.
Wenn es das Wetter gestattet, können Sie mit der Gondelbahn ROTAIR auf den Gipfel fahren (Fahrkarte nicht inklusive).
Die Kabine fasst 64 Passagiere und dreht sich während der Fahrt um sich selbst, so daß Sie prachtvolle Ausblicke haben auf Kapstadt, die Gipfel des Devil's Peak, Lion Head und Signal Hill sowie auf die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island draußen im Atlantik.
Die Rundfahrt endet an der bekannten Victoria & Alfred Waterfront. Genießen Sie einen Kaffee mit traumhaftem Blick auf Kapstadt und den berühmten Tafelberg im Hintergrund!

3. Tag:   Kapstadt - CITRUSDAL
Tagesetappe ca. 200 km
Heute beginnt Ihre erlebnisreiche Rundreise durch Südafrika und Namibia mit dem Expeditionsbus. Auf der Nationalstraße N7 führt die Fahrt nach Norden durch das fruchtbare Swartland, die Kornkammer von Südafrika, in Richtung Cederberge.
Das "Schwarze Land" erhielt bereits 1652 von einem Erkundungstrupp der Ostindien-Gesellschaft seinen Namen, als die dunkelgrünen Blätter des Nashornbusches das Land schwarz aussehen ließen. Trotz seines dunklen Namens ist Swartland heute auch eine beliebte Weinregion.
Es geht in die Berge hinein. Vom Piekenierskloof-Paß haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das fruchtbare Farmland und erreichen dann Ihr Tagesziel, das "Zitronental", eines der Hauptangebiete für Zitrusfrüchte in Südafrika.
Der kleine Ort Citrusdal ist das Zentrum der Region, in der rund 100.000 t Zitronen und Orangen jedes Jahr geerntet werden.
Hier gedeiht der mit 250 Jahren älteste Orangenbaum Südafrikas, der immer noch Früchte trägt.

4. Tag:   Citrusdal - CALVINIA
Tagesetappe ca. 220 km
Die Straße folgt dem Elefantenfluß ("Olifant River") in den hübschen Ort Clanwilliam, wo der Olifant River aufgestaut wird.
Clanwilliam liegt zu Füßen der Cederberge und ist das Zentrum für den Anbau des einzigartigen Rooisbostee (Rotbuschtee), der auf der ganzen Welt nur hier in den Cederbergen gedeiht.
Im Frühjahr (August und September) entfalten Millionen von Wildblumen eine Blütenpracht, die die ganze Landschaft verzaubert.
In Clanwilliam biegen Sie von der Nationalstraße N7 nach rechts ab und über den erst 2012 asphaltierten Pakhuis Pass (905 m), der durch die wilde, einsame Bergwelt der Cederberge führt, geht Ihre Reise weiter nach Calvinia.
Die höchsten Gipfel der Cederberge sind der Sneeuberg (2.028 m) und der Tafelberg (1.932 m). Unter Naturschutz steht die "Cederberg-Wilderness-Area", ein Gebiet von rund 71.000 ha mit vielfältigen Sandsteinformationen, die Wind und Wetter in bizarre Formen geschliffen haben.
Hier ist die Heimat der Ureinwohner Südafrikas und eines der ältesten, wenn nicht vielleicht sogar des ältesten Volks der Welt, der San oder Khoisan, die von den Weißen auch Buschmänner genannt werden.
Mehr als 2.500 Fundstätten von Felsbildern, die bis zu 10.000 Jahre alt sind, zeugen von dieser Besiedlung.
Wenn Sie auf der Weiterfahrt den Wegweiser sehen nach "Wuppertal", dann haben Sie sich nicht verfahren. Wuppertal wurde 1830 als Rheinische Missionsstation tief in den Cederbergen gegründet.
Calvinia mit knapp 12.000 Einwohnern liegt im Namaqualand abseits der üblichen Touristenwege und ist gerade deshalb einen Besuch wert. 1847 am Oorlogskloof-Fluß gegründet, scheint die Zeit seither stehen geblieben zu sein.
Zu Füßen des Hantamsbergs liegt der Ort 1.000 m über dem Meeresspiegel. Die Luft ist klar und rein und wenn die Kirchenuhr gemächlich die Stunde schlägt, hat man das Gefühl, daß das Leben ganz einfach sein kann.
Wie im ganzen Namaqualand, entfalten auch hier die Wildblumen im Frühling einen überwältigenden Blütenzauber.
Sie übernachten sehr stimmungsvoll in einem der alten Häuser von 1854, die als Gästehäuser renoviert und mit alten Möbeln ausgestattet wurden.

5. Tag:   Calvinia - AUGRABIES FALLS NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 450 km
Ihre Reise durch Südafrika geht weiter durch die Halbwüste Karoo nach Norden zu den Augrabies Falls, der "Ort des tosenden Lärms".
Der Oranje (Orange River) - mit 2.160 km nach dem Sambesi der zweitlängste Fluß im südlichen Afrika - bildet hier die Grenze zwischen Südafrika und Namibia.
150 m breit stürzt der Oranje mit mächtigem Getöse rund 60 m in die Tiefe, um sich dann durch eine 200 m tief eingeschnittene und 18 km lange Felsenschlucht zu schlängeln.
In der umliegenden Steinwüste leben Klippspringer, Steinböckchen und das seltene Kap-Spitzmaulnashorn. Sie gehen zur Felsformation des Moon Rock; die rostbraunen Felsen scheinen tatsächlich vom Mond gekommen zu sein.

6. Tag:   Augrabies Falls - KGALAGADI TRANSFRONTIER NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 360 km
Weiter geht Ihre Fahrt in die Kalahariwüste zum Kgalagadi Transfrontier National Park, der im Dreiländereck Südafrika-Namibia-Botswana liegt.
Der Kgalagadi Transfrontier National Park entstand 1999 durch die Zusammenlegung des Kalahari Gemsbok Park in Südafrika mit dem Gemsbok Nationalpark in Botswana.
Es gibt hier keine Grenzzäune, so daß die Tiere frei wandern können. Mit einer Fläche von mehr als 3,6 Mio. qkm ist es eines der größten geschützten Wildnisgebiete in Afrika, das besonders für seine Löwen bekannt ist. Die roten Dünen der Kalahariwüste prägen das Bild des Parks. Zwei meist trockene Flüsse (Riviere) - Auob und Nossob - durchziehen mit ihren Flußbetten den ganzen Nationalpark.
Am späten Nachmittag unternehmen Sie eine erste Tierbeobachtungsfahrt mit dem Expeditionsbus.
Den Staub des Tages können Sie am Swimming Pool mit einem Sundowner hinunterspülen.

7. Tag:   KGALAGADI TRANSFRONTIER (KALAHARI GEMSBOK) NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 80 km
Heute steht Safari auf dem Programm Ihrer Erlebnisreise.
Morgens früh brechen Sie auf mit Ihrem Expeditionsbus zur Fährtensuche und Tierbeobachtung. Mit etwas Glück sehen Sie die berühmten Kalahari Löwen, die zu den größten Löwenarten gehören.
Viele andere Wildtiere leben hier: Giraffen, Gnus, Oryx-Antilopen (der eigentliche "Gemsbok"), Eland, Bontebock, Gepard und Leopard aber auch die emsigen Webervögel, die riesige Gemeinschaftsnester bauen.
Mit nur rund 50.000 Besuchern im Jahr (zum Vergleich: Krügerpark ca. 4 Mio. Besucher) gehört der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark noch zu den Geheimtipps.

8. Tag:   Kgalagadi Transfrontier Park - KEETMANSHOOP (NAMIBIA)
Tagesetappe ca. 290 km
Ihr Expeditionsbus folgt dem Auob Rivier durch die roten Sanddünen der Kalahariwüste nach Nordwesten bis zum Grenzübergang Mata Mata, wo Sie nach Namibia einreisen.
Weiter geht Ihre Reise nun durch Namibia nach Keetmanshop. Mit rund 16.000 Einwohnern ist es die größte Stadt im Süden von Namibia.
1863 von der Rheinischen Missionsgesellschaft gegründet, erinnert Keetmanshoop an den frommen Bankier Johann Keetman, der sein Vermögen für die Errichtung dieser Missionsstation stiftete.
Es gibt noch einige Gebäude im deutschen Kolonialstil, die Kirche der Rheinischen Mission (1895), das Kaiserliche Postamt (1910) und den Bahnhof (1908). Keetmanshoop liegt an der Bahnlinie Lüderitz - Windhoek, die seit 1912 durchgängig befahrbar ist.
Etwas außerhalb des Städtchens liegt der "Spielplatz der Giganten", eines der bizarrsten Naturwunder Namibias.
Granit erodierte zu den ungewöhnlichsten Fantasieformen, ein Irrgarten aus Felsbrocken. Es sieht wirklich so aus, als ob hier Riesen mit den Felsen gespielt hätten.
Anschließend besuchen Sie den berühmten Köcherbaumwald (Aloe dichotoma). Es gibt hier eine Ansammlung von ca. 300 Aloe-Pflanzen, die bis zu 9 Meter hoch sind und an richtige Bäume erinnern.
Diese "Bäume" gibt es nur in Namibia und Angola, wo sie zwar häufig vorkommen, jedoch immer nur als Einzelexemplare. Dieser "Wald" ist einzigartig und eine der großen Sehenswürdigkeiten in Süden von Namibia.
Ihre Lodge für heute abend liegt nur wenige Kilometer südlich von Keetmanshoop. Hier können Sie Ihren Durst löschen mit einem kühlen Windhoek Lager, einem sehr beliebten Bier aus Namibia, gebraut nach deutschem Reinheitsgebot.

9. Tag:   Keetmanshoop - FISH RIVER CANYON
Tagesetappe ca. 160 km
Keetmanshoop verlassen Sie in südwestlicher Richtung und nach etwa 30 km biegen Sie links ab auf eine Piste, von denen es in Namibia viel mehr gibt als Asphaltstraßen.
Der Naute Damm staut den Löwenfluß, einen Nebenfluß des Fish Rivers, zum drittgrößten Stausee im südlichen Afrika. Auf guter Piste geht es weiter zu zum Fish River Canyon.
Der Fish River Canyon ist ein weiterer, unvergeßlicher Höhepunkt Ihrer Reise durch Südafrika und Namibia. Nach dem Grand Canyon in Arizona ist er der zweitgrößte Canyon der Welt.
Der heute an der Oberfläche meist trockene Fish River hat sich in Jahrmillionen in eine felsige Hochebene eingegraben und dabei ein Tal von wildbizarren Felsklippen geschaffen, das 160 km lang, 27 km breit und bis zu 550 m tief ist.
Der Hauptaussichtspunkt Hobas bietet einen überwältigenden Ausblick auf die "Höllenkurve", einen besonders beeindruckenden Abschnitt des Canyons. Die Sonne hüllt die Felsen in warmes, orangefarbenes Licht.
Sie können einen kleinen Spaziergang am Rande des Canyons unternehmen. Obwohl man die Felswüste für leblos halten könnte, gib es doch Wildtiere hier: Flächenzebras, Springböcke, Kudus, Oryx-Antilopen und Paviane, deren Gebrüll manchmal im Canyon erschallt.

10. Tag:   Fish River Canyon - LÜDERITZ
Tagesetappe ca. 320 km
Am Morgen geht Ihre Reise mit dem Expeditionsbus auf namibischer Schotterpiste nach Seeheim. Hier erreichen Sie die Asphaltstraße und fahren weiter schnurgerade nach Westen durch die Ausläufer der südlichen Namibwüste nach Lüderitz.
Im heutigen Lüderitz begann die deutsche Kolonialisierung als 1883 der Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz für 200 Gewehre und 2.000 Mark in Gütern das Land um die Bucht kaufte.
Am Rande der Namibwüste auf nacktem Granitfelsen wurde die Stadt gegründet, wo sie bis heute mitunter heftigen Atlantikwinden und beinahe allmorgendlichem Seenebel ausgesetzt ist.
Mit Ausbruch des Diamantenfiebers 1908 begann auch der Aufschwung zu einer gutbürgerlichen Kleinstadt, als die Lüderitz heute noch erscheint.
Wie ein Freilichtmuseum aus Kaiser Wilhelms Zeiten präsentiert sich die Altstadt mit einem einzigartigen Ensemble von deutschen Häusern in Kolonialarchitektur.
Um so frappierender der Kontrast, wenn sich hinter dieser deutschen Idylle die Sandberge der Namibwüste erheben!
Sie besuchen die Felsenkirche aus dem Jahre 1906. Von diesem Hügel haben Sie einen wunderbaren Blick auf Lüderitz.

11. Tag:   LÜDERITZ - KOLMANSKOP (KOLMANSKUPPE)
Tagesetappe ca. 30 km
Kolmanskop liegt etwa 9 km südöstlich von Lüderitz in der Namibwüste. Ganz in der Nähe wurde 1908 beim Bau der Lüderitz-Eisenbahn zufällig der erste Diamant im Sand gefunden.
Es setzte ein Diamantenfieber ein, das Glücksritter in großer Zahl in diese lebensfeindliche Gegend zog. Außer Sand (und Diamanten!) gab es hier absolut nichts. Wasser, Lebensmittel, Baumaterial, Maschinen und jedwede "Luxusgüter" mussten für viel Geld von weither, teils direkt aus Deutschland, herangeschafft werden.
Aber Geld gab es genug und Kolmanskop galt als reichste Stadt Afrikas. Um 1930 waren die umliegenden Diamantenfelder erschöpft und die Bewohner verließen ihre Stadt und überließen sie der Wüste.
Kolmanskop ist heute eine gern besuchte Geisterstadt. Das extrem trockene Klima hat die Gebäude gut erhalten, so daß man glauben könnte, nach gründlichem Ausfegen des Sands wieder einziehen zu können.
Diamanten gibt es hier noch immer.
Das große Diamantensperrgebiet von De Beers zieht sich von hier einige hundert Kilometer weit an der Küste entlang bis nach Südafrika hinein. Bis zu 1 Million Karat sollen hier pro Jahr gefördert werden, eine wahrhaft "teure Gegend"!

12. Tag:   Lüderitz - Tirasberge - HELMERINGHAUSEN
Tagesetappe ca. 250 km
Von Lüderitz fahren Sie auf der einzigen Straße durch die Namibwüste zurück nach Aus.
Rechts von Ihnen liegt das Diamantensperrgebiet. Das Betreten ist bei hoher Geld- oder sogar Haftstrafe verboten, obwohl man Diamanten nicht mehr einfach vom Boden aufheben kann sondern mit beträchtlichem Arbeitsaufwand aus tiefgelegenen Gesteinsschichten fördern muß.
Hier leben die berühmten Namib-Wildpferde, die wahrscheinlich auf die Pferde der deutschen Schutztruppen zurückgehen. 1914 wurden sie beim Anmarsch feindlicher Truppen in die Freiheit entlassen. Beim Ort Garub wurde mit Spenden deutscher Touristen eine Tränke eingerichtet, wo die Chancen gut sind, einige der kleinen Pferde zu sehen.
In Aus biegen Sie links auf eine Schotterpiste ab. Vorbei an den rötlichen Tirasbergen geht die Fahrt weiter zu Ihrem Tagesziel Helmeringhausen.
Der deutsche Schutztruppler Hubert Hester kaufte die kleine Farm nach dem Ersten Weltkrieg und benannte sie nach seinem Geburtsort im Sauerland.
In der einsamen Gegend ist Helmeringshausen heute ein Versorgungszentrum mit Tankstelle, Kaffeestube, Campingplatz und Hotel.
Zum Ausklang des Tages können Sie in der Kaffeestube einkehren oder das kleine Freilichtmuseum besuchen, das Gerätschaften aus der deutschen Kolonialzeit zeigt.

13. Tag:   Helmeringhausen - Tsarisberge - NAMIBWÜSTE (NAMIB NAUKLUFT PARK)
Tagesetappe ca. 280 km
Eine einsame Farm, wie sie typisch ist in dieser kargen Gegend, ist die Dabis Farm. Sie besuchen die Farm und erfahren, wie man hier mit wenig Wasser überlebt und sogar eine florierende Schafzucht betreiben kann.
Dann geht Ihre Reise durch Namibia auf guter Schotterstraße weiter durch eine fantastische Landschaft mit Sand, Felsen und Bergen voller Braun-, Beige-, Gelb- und Rottöne.
Die Wüste überrascht immer wieder mit neuen Felsformationen und Farben. Obwohl hier nichts zu wachsen scheint, trifft man gelegentlich auf einsame Farmhäuser.
Auf dem Tsarispass (1.630 m) überqueren Sie die wunderschönen Tsarisberge und erreichen Solitaire am Rande des Namib Naukluft Parks. Wie der Name sagt, ein einsamer Edelstein in der Wüste. Mitten in der Wildnis gibt es hier Treibstoff, Reifenreparaturen, einen Laden, hausgemachtes Brot, Apfelkuchen und eine bequeme Lodge.

14. Tag:   SOSSUSVLEI - SESRIEM CANYON
Tagesetappe ca. 150 km
Nach wenigen Kilometern Fahrt durch den Namib Naukluft Park gelangen Sie am frühen Morgen an die Einfahrt zum Sossusvlei und Sesriem Canyon.
Hier erwartet Sie eine märchenhafte Landschaft mit den höchsten Sanddünen der Welt.
Die starken, vom Atlantik kommenden Winde haben den Sand im Laufe der Jahrmillionen hier aufgetürmt. Ein Meer riesiger, bis zu 350 m hoher Dünen breitet sich vor Ihnen aus - ein unvergeßliches Erlebnis!
Ihr Expeditionsbus bringt Sie zur Düne 45, die Sie besteigen können. Ein überwältigender Panoramablick über viele weitere Sanddünen der Namibwüste belohnt für die Mühe.
Mit Geländewagen geht es dann weiter zum Sossusvlei.
An diesen Sanddünen endet der Weg des Tsauchab Rivier zum Meer in offenen Lehmsenken, den Vleis.
Wenn der Tsauchab Wasser führt, füllt sich das Vlei und das Wasser versickert und verdunstet. Es bleibt Salz zurück. Mit etwas Glück können Sie Oryx-Antilopen beobachten, die in den Vleis Salz lecken.
Das größte Vlei ist das berühmte Sossusvlei, umgeben von den allerhöchsten Sanddünen. Genießen Sie die traumhafte Landschaft am Sossusvlei. Exzellente Fotogelegenheiten bieten sich, wenn die Sonne den Sand der Umgebung in vielen verschiedenen Farben leuchten lässt.
Westlich der Naukluftberge stürzt der Tsauchab 30 m tief in eine enge Schlucht, den Sesriem Canyon, den Sie anschließend besuchen. Im oberen Bereich ist er nur etwa 2 m breit ist, so daß die Sonne den Boden nicht austrocknet.
Daher finden sich noch lange nach der Regenzeit Wassertümpel im steinigen Flußbett, die zahlreiche Vögel und Wildarten anlocken.
Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis zu leuchtenden Rot-und Orangetönen.

15. Tag:   Namibwüste - Khomas Hochland - WINDHOEK
Tagesetappe ca. 320 km
Sie verlassen den Namib Naukluft Park und auf der schon vertrauten Schotterpiste. Über schöne Paßstraßen mit herrlichen Ausblicken in die Landschaft fahren Sie durch das Khomas Hochland nach Windhoek, der letzten Station Ihrer Reise durch Namibia.
Mit rund 250.000 Einwohnern ist die Hauptstadt von Namibia zugleich auch die größte Stadt des Landes. Umgeben vom hügeligen Khomas-Hochland und den Auas- und Erosbergen, liegt Windhoek auf einer Höhe von 1.650 m über dem Meeresspiegel, etwa gleich hoch wie Johannesburg.
Sie unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt. Das Stadtbild Windhoeks prägt eine Mischung aus historischen Gebäuden im deutschen Stil um 1900 und modernen Bauten des späteren 20. Jahrhunderts.
Dieser Kontrast spiegelt die Geschichte des Landes wider und verleiht Windhoek einen einmaligen Charme. Es wird immer noch deutsch gesprochen, auch wenn die offizielle Landessprache Englisch ist.
Die Hauptstraße ist die Independence Avenue. Sie sehen die Alte Feste, 1890 von den Deutschen erbaut, das Reiterdenkmal zu Ehren der Schutztruppler, das an Kaisers Geburtstag am 27.01.1912 eingeweiht wurde und heute zu den umstrittensten Denkmälern des Landes gehört, die Christuskirche aus dem Jahre 1910 und den "Tintenpalast" (heute Parlamentsgebäude), in dem die Kolonialverwaltung seinerzeit Berge von Papier beschrieb.
Mit einem Abendessen geht Ihre erlebnisreiche Rundreise durch Südafrika und Namibia mit dem Expeditionsbus auf geteerten und ungeteerten Straßen zu Ende.

16. Tag:   Windhoek - DEUTSCHLAND / ÖSTERREICH
Fahrt zum Flughafen, wo sich die deutschsprechende Reiseleitung nach zwei erlebnisreichen Wochen von Ihnen verabschiedet.
Flug von Windhoek via Johannesburg nach Frankfurt.

17. Tag:   DEUTSCHLAND / ÖSTERREICH
Ankunft in Frankfurt und ggf. Weiterflug zum gebuchten Flughafen in Deutschland oder Österreich.


Diese Reise wird mit gleichem Programm auch in umgekehrter Richtung
von Windhoek nach Kapstadt durchgeführt.


Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

jetzt buchen
 

von

bis

DZ

EZZ


02.02.2017

18.02.2017

2.895

300


Kapstadt - Windhoek

17.02.2017

05.03.2017

2.895

300


  Windhoek - Kapstadt

06.04.2017

22.04.2017

2.995

300


Kapstadt - Windhoek // Ostern

21.04.2017

07.05.2017

2.995

300


  Windhoek - Kapstadt // Maifeiertag

17.08.2017

02.09.2017

3.195

300


Kapstadt - Windhoek

01.09.2017

17.09.2017

3.195

300


  Windhoek - Kapstadt


Leistungen

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Fahrkarte für Gondelbahn zum Tafelberg in Kapstadt (ca. EUR 18 p.P.)
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor bis zur Ausstellung der Flugtickets

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Anschlußflüge mit LUFTHANSA nach / von Frankfurt
    ab EUR 250 p.P. ab / bis Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Nürnberg, Stuttgart
    ab EUR 350 p.P. ab/bis Graz, Innsbruck, Linz oder Wien
    Auf Anfrage ab / bis Zürich
    Vorbehaltlich Verfügbarkeit der Flugplätze und Flugtarife bei Buchung
  • Reise-Rücktrittskosten- und Auslandsreise-Krankenversicherung
    Unsere Versicherungspartner bieten Ihnen vielfältigen Reiseschutz, den Sie gleich hier bequem abschließen können:
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    Europäische Reiseversicherung ERV (Jahresversicherung)
    LTA-Reiseschutz GmbH
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