Große Rundreise Südpolen und Nordpolen, 11 Tage ab € 1.095

  • Busreise durch Polen ab Krakau / bis Warschau
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Garantierte Durchführung aller Termine ab 2 Personen
  • Besichtigungsprogramm + Halbpension inklusive
  • Krakau - Salzbergwerk Wieliczka - Kazimierz - Tschenstochau - Schlesien - Breslau - Posen - Thorn - Marienburg - Kaschubei - Danzig - Oberländer Kanal - Ostpreussen - Allenstein - Masuren - Warschau

Grosse Rundreise Südpolen und Nordpolen
 
Termine & Preise
Leistungen
Linktipps
 

Reiseverlauf

Busfahrt durch die Kaschubische Schweiz nach Danzig!

Unsere große Rundreise bringt Sie zu den schönsten Städten und Landschaften in Polen. Höhepunkte in Südpolen und Schlesien sowie Glanzlichter in Nordpolen zwischen der Ostseeküste in Pommern und Masurischer Seenplatte im früheren Ostpreußen erwarten Sie!
Mit einem modernen Bus geht Ihre Fahrt von der Königsstadt Krakau über den berühmten Wallfahrtsort Tschenstochau nach Breslau, die Hauptstadt von Schlesien. Weiter fährt Ihr Bus durch Pommern an die Ostseeküste nach Danzig.
Ein Erlebnis ist die Fahrt auf dem Oberländer Kanal, bei dem das Schiff teils über Land gezogen wird! Dieses Meisterwerk der Technik feierte 2010 sein 150-jähriges Bestehen.
Ostpreußen und die zauberhafte Seenlandschaft in Masuren sind das nächste Ziel dieser Polenreise. In Warschau, der Hauptstadt von Polen, endet unsere Rundreise.

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland! Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.

Herrliche Landschaften erwarten Sie und beeindruckende Zeugen der polnischen und deutschen Geschichte, von denen viele zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Willkommen in Polen!



1. Tag:   KRAKAU (SÜDPOLEN)
Individuelle Anreise nach Krakau und Fahrt zu Ihrem Hotel in eigener Regie.
Oder optionaler Transfer vom Flughafen oder Bahnhof zu Ihrem Hotel in Krakau (Vorausbuchung erforderlich).
Nachdem Sie Ihre Zimmer bezogen haben, werden Sie am Abend von Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung erwartet. Bei einem Begrüßungsgetränk stimmen Sie sich auf das Programm der kommenden Tage ein. Abendessen im Hotel.

2. Tag:   KRAKAU: SALZBERGWERK WIELICZKA (SÜDPOLEN)
Tagesetappe ca. 40 km
Am Vormittag entdecken Sie die alte Königsstadt Krakau, Polens heimliche Hauptstadt und seit 1978 UNESCO-Weltkulturerbe. Im Jahr 2000 war Krakau Kulturhauptstadt von Europa. Wegen ihrer vielen Kirchen wird sie auch "Slawisches Rom" genannt.
Überragt wird Krakau vom Wawel, einem Hügel, der sich etwa 230 m über die Weichsel erhebt. Seit dem 10. Jh. wurde der Wawel zur Königsresidenz ausgebaut und ist heute mit Bauten aus der Zeit der Romanik, Gotik, Renaissance und Barock ein ganz einzigartiges Bauensemble, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Bei einem Rundgang über den Wawel besichtigen Sie die Bauten von außen: das Krakauer Königsschloß, in dem seit dem 14. Jh. rund 250 Jahre lang die polnischen Könige residierten, bis diese ihre Residenz am Ende des 16. Jhs. nach Warschau verlegten. Die Wawel-Kathedrale (14. Jh.) mit der Sigismund-Kapelle (16. Jh.), in der die polnischen Könige bestattet sind. Gotische Türme und Mauern, die den Wawel nach außen sichern.
Auf dem Königsweg erreichen Sie das Florianstor, das letzte erhaltene mittelalterliche Stadttor von Krakau, durch das Sie in die Altstadt gelangen.
Sie besuchen den riesigen "Rynek Glowny", der im Mittelalter der größte Marktplatz in Europa war. Auf dem Platz stehen die berühmten Tuchhallen, in deren Bogengängen seit Jahrhunderten Händler ihre Waren feilbieten.
Am Marktplatz liegt auch die Marienkirche mit ihrem weltberühmten Krakauer Hochaltar. 1477 begann der damals 30-jährige Bildhauer Veit Stoß aus Nürnberg mit den Schnitzarbeiten, die er erst 12 Jahre später 1489 beenden konnte.
Mit 13 m Höhe und 11 m Breite ist es der größte spätgotische Schnitzaltar in Europa. Reiches Schnitzwerk und bis zu 2,70 m hohe Figuren, die jeweils aus einem ganzen Lindenstamm geschnitzt wurden, geben dem Altar seine überwältigende Wirkung.
Vom Turm der Marienkirche erschallt jede Stunde ein Trompetensignal, das an der Stelle abbricht, an der 1241 der Trompeter von einem Pfeil der angreifenden Mongolen getroffen worden sein soll.
Am Nachmittag unternehmen Sie eine Busfahrt nach Wieliczka, das etwa 15 km südöstlich von Krakau liegt. Seit dem Jahr 1044 wird hier Salz gefördert, das "weiße Gold" des Mittelalters.
Sie besichtigen das älteste Salzbergwerk Europas (UNESCO-Weltkulturerbe). Etwa 135 m unter der Erde erkunden Sie fast 3 km Stollen und Gänge, in denen bis zum 19 Jh. Salz abgebaut wurde und heute ein Museum eingerichtet ist.
Generationen von Bergleuten haben tief unter Tage in das Salz Säle, Kapellen und Heiligenfiguren gemeisselt. Besonders beeindruckend ist die Kapelle der seligen Kinga aus dem 13. Jh.
Fahrt zurück nach Krakau. Sie unternehmen einen Spaziergang durch den historischen Stadtteil Kazimierz. Im späten 15. Jh. siedelten hier Juden und die Stadt entwickelte sich zum bedeutendsten Zentrum des osteuropäischen Judentums. Die Synagoge und der alte jüdische Friedhof haben die Zeiten überdauert.
In Kazimierz befand sich in der Zeit der deutschen Okkupation auch die kleine Fabrik von Oskar Schindler, in der er viele Juden beschäftigte, deren Leben er anhand seiner berühmt gewordenen Liste retten konnte.
Ein Abendessen mit Klezmermusik beendet diesen erlebnisreichen Tag.

3. Tag:   Krakau - Tschenstochau - BRESLAU
Tagesetappe ca. 330 km
Heute beginnt Ihre Rundreise durch Südpolen. Sie verlassen Krakau und fahren nach Schlesien zum größten und bedeutendsten polnischen Wallfahrtsort Tschenstochau.
Die Altstadt liegt am Westufer der Warthe. Vom Marktplatz führt die Allee der Allerheiligsten Jungfrau Maria zur Anhöhe Jasna Gora. Hier liegt die Paulinerkirche, die jedes Jahr von etwa 1,5 Millionen Pilgern aus aller Welt besucht wird.
Ihr Ziel ist das Gnadenbild der Schwarzen Madonna, das in der Marienkapelle verehrt wird. Die Ikone aus dem 14. Jahrhundert, der zahlreiche Wundertaten zugeschrieben werden, zeigt die Muttergottes mit dem Jesuskind.
Über Oppeln in Niederschlesien und Brieg erreichen Sie das nächste Ziel auf Ihrer Reise durch Südpolen, die schlesische Metropole Breslau

4. Tag:   BRESLAU: STADTERKUNDUNG (SCHLESIEN)
Tagesetappe ca. 30 km
Nach schwersten Kriegszerstörungen erstrahlt die Hauptstadt von Schlesien wieder in altem Glanz. Auch hier haben polnische Restaurateure hervorragende Arbeit geleistet!
Inmitten einer herrlich grünen Landschaft von Bergen und Tälern gelegen, ist Breslau (Wroclaw) die größte Stadt Niederschlesiens und geprägt von der Kultur dreier Nationen. Durch die Stadt fließen mehrere Arme der Oder, so daß unzählige Brücken die Stadt schmücken und sich die ältesten Stadtteile größtenteils auf Inseln befinden. Daher stammt die Bezeichnung "Schlesisches Venedig".
Der Ursprung Breslaus liegt auf einer versandeten Oderinsel, auf der im 9. Jh. eine Burg errichtet wurde. In den folgenden Jahrhunderten entstanden zahlreiche Sakralbauten wie die Peter-und-Paul-Kirche, die Heiligkreuzkirche sowie der mächtige Dom "Johannes der Täufer".
Eine der wichtigsten Kirchen der Stadt ist "Maria auf dem Sande". Charakteristisch für das Stadtbild ist das harmonische Nebeneinander von Gotik und Barock.
Der schöne Marktplatz, prachtvolle Bauwerke in der Altstadt und die Dominsel zeugen von der reichen Vergangenheit der Stadt. Nach einer Innenführung durch den Breslauer Dom sehen Sie die Aula Leopoldina, den Prunksaal der Breslauer Universität, berühmt für seine überreiche Barockausstattung.
Dann spazieren Sie entlang der Jahrhunderthalle. 1913 zum 100. Jahrestag der Befreiungskriege gegen Napoleon nach Plänen des deutschen Architekten Max Berg erbaut, war sie mit einem Durchmesser von 65 m seinerzeit der größte Kuppelbau der Welt. Seit 2006 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Zum Abendessen sind Sie in einem schönen Restaurant in der Altstadt.

5. Tag:   Breslau - Posen - THORN
Tagesetappe ca. 340 km
Ihre Reise führt weiter nach Norden in die Woiwodschaft Großpolen und deren Hauptstadt Posen (Poznan). Mit knapp 600.000 Einwohnern ist Posen heute die fünftgrößte Stadt in Polen und ein bedeutendes Wirtschaftszentrum.
Posen wurde 968 erstmals urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Städten in Polen. Hier begann die Christianisierung Polens und der Posener Dom ist die älteste Kathedrale des Landes, in der Polens erste Könige aus der Dynastie der Piasten begraben liegen.
Dank seiner verkehrsgünstigen Lage an der Warthe und einem wichtigen Handelsweg zwischen Mittel- und Osteuropa, entwickelte sich Posen zu einem bedeutenden Handelszentrum.
Seine größte Blüte war im 16. Jh. als am Altstädtischen Markt Bauten entstanden, die der Stolz der schönen Altstadt sind. Bei einem geführten Stadtrundgang lernen Sie die schönsten Bauten kennen.
Ihre Fahrt geht weiter nach Norden in die historische Stadt Thorn (Torun) am Ufer der Weichsel. 1231 wurde Thorn als erste Siedlung unter der Herrschaft des Deutschen Ordens gegründet. Im gleichen Jahr überschritt hier der Deutsche Orden die Weichsel und begann seinen langen Kampf gegen die heidnischen Pruzzen.
Vom letzten Krieg glücklicherweise ziemlich verschont geblieben, besitzt Thorn heute noch eine Fülle eindrucksvoller Baudenkmäler überwiegend im Stil der norddeutschen Backsteingotik.
Auf einer Stadtführung sehen Sie die mittelalterliche "Altstadt" von 1231 und die "Neustadt" (1246) von Thorn, ein einzigartiges Ensemble gotischer Architektur, das seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe ist.
In der historischen Altstadt wandeln Sie auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus, dem berühmtesten Sohn der Stadt. Auf Ihrem Stadtrundgang sehen Sie das schmale Haus, in dem 1473 der berühmte Astronom das Licht der Welt erblickte.
In einem der Geschäfte auf dem Altstadtmarkt können Sie Thorns bekannteste Spezialität kaufen, "Thorner Kathrinchen" (Katarzynki), leckere Lebkuchen, die wahrscheinlich schon seit dem 13. Jh. in Thorn hergestellt werden.
Abendessen in einem rustikalen Restaurant.

6. Tag:   Thorn - Marienburg - DANZIG (NORDPOLEN)
Tagesetappe ca. 210 km)
Weiter geht Ihre Fahrt nach Norden entlang der Weichsel zum nächsten Höhepunkt der Reise.
Die Marienburg des Deutschen Ordens liegt am Ufer des Nogat, einem Seitenflüßchen der Weichsel. Mit einer Länge von 750 m ist sie die größte Burganlage des Deutschen Ordens und der größte Ziegelsteinbau in Europa!
Auch hier haben polnische Restaurateure ganze Arbeit geleistet und die Marienburg nach schweren Kriegsschäden wiederhergestellt. Seit 1997 gehört die Marienburg zum UNESCO Weltkulturerbe.
Sehr harmonisch verbindet sich das Rot der Backsteine mit dem Grün der Landschaft. Hier residierten die Hochmeister des Ordens von 1309 bis 1454. Bei einer Führung lernen Sie die imposante Festung auch von innen kennen. Sie besichtigen das Mittelschloß, das Hochschloß mit der Marienkapelle und den Hochmeisterpalast mit dem einzigartigen Sommerremter, dessen gotische Decke nur von einer einzigen schlanken Säule getragen wird.
Zusammen mit der luftigen Fensterfront gilt der Sommerremter als einer der schönsten gotischen Räume in Europa!
Ein Besuch im Bernsteinmuseum darf nicht fehlen. Die Ausstellung in der Marienburg gehört zu den größeten Sammlungen in Europa und zeigt schöne Arbeiten mit dem "Gold der Ostsee".
Ihre Rundreise führt weiter durch die Kaschubische Schweiz und schließlich nach Danzig, einem weiteren Höhepunkt Ihrer Reise durch Polen.

7. Tag:   DANZIG - KLOSTER OLIVA - ZOPPOT (NORDPOLEN)
Tagesetappe ca. 90 km
Am heutigen Tage entdecken Sie bei einer Stadtführung die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Danzig.
Seit mehr als tausend Jahren spielt die Hafenstadt Danzig eine wichtige Rolle in der Geschichte Europas. Nach schweren Kriegszerstörungen detailgetreu wieder aufgebaut, beeindruckt die Altstadt ihre Besucher wieder mit prachtvollen Patrizierhäusern, dem Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 82 m hohen Turm, der Marienkirche, der Langgasse, dem Langen Markt mit Neptunbrunnen und Frauengasse.
Eines der bekanntesten Gebäude ist das historische Krantor am Fluß Mottlau. Es diente zugleich als Stadttor und Kran, der über zwei große Holzräder von Menschenkraft angetrieben wurde.
In der Altstadt und am Ufer der Mottlau finden Sie viele der für Danzig typischen Bernsteingeschäfte.
Danzig bildet zusammen mit Gdingen und Zoppot den Wirtschaftsraum "Dreistadt" an der Danziger Bucht, den Sie am Nachmittag erkunden.
Wenige Kilometer westlich von Danzig liegt das Kloster Oliva, das im 12. Jh. gegründet wurde. Reich und bedeutend wurde das Kloster u.a. durch das vom Deutschen Orden exklusiv verliehene Recht, Bernstein zu sammeln. Hier besuchen Sie die Klosterkirche, die ihr heutiges Aussehen im Zeitalter des Barock erhalten hat. Weithin berühmt ist die herrliche Orgel mit 7.500 Pfeifen, die Sie bei einem kleinen Orgelkonzert hören.
Zu den Besitzungen des Klosters Oliva gehörte im Mittelalter auch das Dorf Zoppot. Heute ist Zoppot ein beliebter Kur- und Badeort, den Sie als nächstes besuchen. Sie flanieren über Europas längste hölzerne Seebrücke, die sich mehr als 511 m weit in die Ostsee erstreckt. Auf der Seebrücke gibt es verschiedene Gaststätten.
Vorbei an den großen Hafenanlagen in Gdingen (Gdynia) geht die Fahrt zurück nach Danzig.
Zeit zur freien Verfügung in Danzig. Nutzen Sie die Gelegenheit und kaufen schönen Bernsteinschmuck.
Zum Abendessen kehren Sie ein in einem der gemütlichen Lokale in der Danziger Altstadt.

8. Tag:   Danzig - Oberländer Kanal - Allenstein - MASUREN
Tagesetappe ca. 275 km
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie den Oberländer Kanal, der über eine Länge von 82 km Elbing mit Osterode verbindet.
Dabei muß ein Höhenunterschied von rund 100 m überwunden werden, wofür sich der Königsberger Baurat Georg Steenke 1844 eine in der Welt einmalige Lösung einfallen ließ:
Anstelle von Schleusen baute er fünf "Geneigte Ebenen" oder "Rollberge" mit einer Steigung von etwa 25 Grad, die den Unter- und den Oberlauf des Kanals miteinander verbinden. Auf zwei parallel verlaufendenden Schienenpaaren werden die Schiffe auf einem Rollwagen mit Wasserkraft nach oben oder unten gezogen und überwinden so den Höhenunterschied auf dem Landweg!
Sie unternehmen eine Fahrt auf dem Oberländer Kanal, der 2010 sein 150-jähriges Bestehen gefeiert hat. Während der Schifffahrt auf der landschaftlich schönsten Teilstrecke passieren Sie mehrere "Geneigte Ebenen".
Aber der Oberländer Kanal ist nicht nur ein einzigartiges technisches Denkmal.
Der schmale Kanal führt durch die grüne Landschaft Ostpreussens, an seinen Ufern nisten viele verschiedene Vogelarten, so daß eine Fahrt auf dem Oberländer Kanal auch ein wunderschönes Landschaftserlebnis ist!

Anschließend fahren Sie weiter nach Allenstein (Olsztyn) und erkunden die Stadt auf einem geführten Rundgang. Allenstein liegt etwa 120 km östlich von Danzig und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren mit knapp 180.000 Einwohnern.
Die Altstadt mit vielen schönen Häusern ist nach den Verwüstungen im Februar und März 1945 weitgehend restauriert worden. Aus der Zeit der Stadtgründung 1353 sind noch das alte Rathaus erhalten, Teile der Stadtbefestigung und der Ordensburg.
In der Burg residierte von 1516 bis 1519 Nikolaus Kopernikus als Kanzler des ermländischen Domkapitels bevor er in der gleichen Funktion nach Frauenburg zurückkehrte.
Weiterfahrt durch Ostpreußen nach Masuren Im Herzen der Masurischen Seenplatte beziehen Sie Ihr Hotel für die nächsten beiden Nächte. Zum Ausklang des Tages unternehmen Sie einen Spaziergang am Ufer des Sensburger Stadtsees.

9. Tag:   MASUREN: WOLFSSCHANZE & HEILIGE LINDE (OSTPREUSSEN)
Tagesetappe ca. 220 km
Auf einer Tagesfahrt lernen Sie Masuren kennen, seine einmalige Landschaft und Geschichte! Masuren gehört zu den schönsten Naturlandschaften Mitteleuropas.
Gewaltige Eiszeitgletscher haben das bezaubernde Hügelland der Masurischen Seenplatte geformt mit hunderten von Seen und Teichen, die teilweise durch Flüsse oder Kanäle untereinander verbunden sind, eingebettet in eine abwechslungsreiche Waldlandschaft. Inmitten der eindrucksvollen Naturkulisse finden sich viele Zeugnisse der Geschichte.
Tief versteckt in den masurischen Wäldern nahe Rastenburg (Ketrzyn) befinden sich die Bunkerruinen der "Wolfsschanze", dem Führerhauptquartier zwischen 1940 und 1944. Hier hatte Graf Schenk von Stauffenberg am 20. Juli 1944 das mißglückte Attentat auf Hitler unternommen.
Bei einem geführten Rundgang durch das Gelände sehen Sie die mehrere Meter dicken Bunkerwände. Geblieben sind nur die Schwärme von Mücken und Bremsen, die wie eh und jeh dem Besucher zusetzen.
Nach den finsteren Massen gesprengten Betons erfreut sich das Auge noch mehr am wunderschönen Masuren: goldene Sonnenstrahlen auf den wogenden Getreidefeldern, zahllose Störche, die gravitätisch durch die Landschaft stolzieren und ein unvergeßliches Vogelgezwitscher.
In der barocken Wallfahrtskirche "Heilige Linde" sehen und hören Sie die Orgel mit beweglichen Figuren.
Eine Pause legen Sie im Fischerdörfchen Krutyn ein, wo Sie fangfrischen Fisch aus der Krutinna zum Mittagessen serviert bekommen (es gibt auch Fleischgerichte).
Sie befinden sich hier in der "Johannisburger Heide". Das ausgedehnte, einsame Waldgebiet wird von der idyllischen Kruttinna durchzogen, einem glasklaren Flüßchen, dessen Uferlandschaft noch ganz ursprünglich ist.
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Eckertsdorf. Das kleine Dorf mit heute kaum mehr als 200 Einwohnern wurde im frühen 19. Jh. von Philipponen gegründet, eine Sekte der Altgläubigen, die in Rußland verfolgt wurden und deshalb im Ausland siedelten.
In den 1840er Jahren bauten die Philipponen ihre orthodoxe Kirche und gründeten am Ufer des Drusensee ein Philipponen-Kloster. Das Kloster ist seit 1945 verwaist, aber der orthodoxe Friedhof mit typischen Holzkreuzen wird gepflegt.
Die letzte Station Ihrer Masuren-Rundfahrt ist Nikolaiken (Mikolajki), ein hübsches Masurenstädtchen mit knapp 4.000 Einwohnern. Mit seinen Segelbooten und Schwänen ist es ein beliebter Urlaubsort. Nikolaiken hat eine schöne Uferpromenade am Nikolaiker See, ein beliebter Treffpunkt der Sommerfrischler.
Zum Abendessen sind Sie in einem gemütlichen Masurenrestaurant.
Dann geht die Fahrt zurück zu Ihrem Hotel.

10. Tag:   Masuren - WARSCHAU
Tagesetappe ca. 250 km
Leider geht heute Ihr Aufenthalt im wunderschönen Masuren zu Ende. Es heißt Abschied nehmen von einer traumhaft schönen Landschaft mit blauen Seen und grünen Hügeln. Die Fahrt geht nun in die Hauptstadt Warschau, einem weiteren Höhepunkt Ihrer Reise durch Polen.
Am Nachmittag entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten von Warschau. Erst nachdem um 1600 die polnischen Könige ihre Residenz von Krakau nach Warschau verlegt hatten, begann der Aufstieg von Warschau zur wichtigsten Stadt in Polen.
Die Stadt an der Weichsel hat heute mehr als 1,7 Mio. Einwohner und ist die größte Stadt von Polen und die achtgrößte Stadt der Europäischen Union.
Nach schwersten Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg haben polnische Restaurateure die historische Altstadt aus Schutt und Ruinen wiederhergestellt. Heute ist die Altstadt der Stolz der Warschauer und seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe.
Auf Ihrem Rundgang durch die Altstadt sehen Sie den prächtigen Markt, umrahmt von schönen Patrizierhäusern aus dem 17. Jh. Der dreieckige, große Schloßplatz ist der repräsentativste Platz in der Altstadt. Die Ostseite des Schloßplatz nimmt das Königsschloß ein, das Sie von außen besichtigen.
In einem schönen Restaurant in der Altstadt wird Ihnen zum Ausklang der Reise ein Abschiedsabendessen serviert. Danach spazieren Sie durch die Altstadt zurück zu Ihrem Hotel.

11. Tag:   WARSCHAU
Heute endet Ihre große Rundreise durch Südpolen und Nordpolen und es heißt Abschied nehmen von seinen sympathischen Menschen.
Optionaler Transfer zum Flughafen oder Bahnhof. Ende der Reise.

Weiterreise oder Heimreise in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

jetzt buchen
 

von

bis

DZ

EZZ

10.05.2018

20.05.2018

1.125

242

Chr. Himmelfahrt + Pfingstsonntag

28.06.2018

08.07.2018

1.149

269

30.08.2018

09.09.2018

1.125

242

18.10.2018

28.10.2018

1.095

229


Leistungen

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Kosten für Anreise Krakau und Abreise Warschau
  • Weitere Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Preis pro Person für Extranacht im DZ mit Frühstück
    in Krakau oder Warschau EUR 60 (EZ-Zuschlag EUR 50)
  • Transfer für bis zu 3 Personen EUR 50 pro Strecke
    Hotel - Flughafen Warschau-Modlin EUR 75
  • Buchung der internationalen Flüge durch MERKUR-REISEN auf Anfrage. Diese Flüge werden separat zu tagesaktuellen Tarifen z.B. im Internet gebucht. So haben Sie maximale Flexibilität für Ihre Reiseplanung!
  • Aktuelle Angebote renommierter Fluggesellschaften finden Sie bei unserer speziellen Suchmaschine: Flüge suchen & buchen
  • Reise-Rücktrittskosten- und Auslandsreise-Krankenversicherung
    Unsere Versicherungspartner bieten Ihnen vielfältigen Reiseschutz, den Sie gleich hier bequem abschließen können:
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