Chile-Rundreise mit Seengebiet Puerto Varas, 13 Tage ab € 2.285

  • Chilereise ab / bis Santiago de Chile
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Garantierte Durchführung ab 2 Personen
    Maximal 16 Personen
  • Santiago de Chile -  Atacamawüste - San Pedro de Atacama - Salar de Atacama - Valle de la Luna - Kleiner Süden - Puerto Montt - Puerto Varas - Insel Chiloe - Seengebiet - Großer Süden - Punta Arenas - Magellanstraße - Patagonien - Puerto Natales - Torres del Paine Nationalpark - Santiago de Chile
  • Chile: Optionales Vor- oder Nachprogramm
    Osterinsel (Rapa Nui)
Chile-Rundreise mit Seengebiet Puerto Varas
 
Termine & Preise
Leistungen
Linktipps
 

Reiseverlauf

Besuch Punta Arenas an der Magellanstraße!

Chile ist ein ganz einzigartiges Land.
Durchschnittlich nur etwa 180 km breit dafür aber 4.300 Kilometer lang, erstreckt es sich als schmaler Streifen entlang der Westküste von Südamerika, eingezwängt zwischen Anden und Pazifik.
Das entspricht ungefähr der Entfernung von Oslo bis Südmarokko!
Bei einer so außergewöhnlichen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 39 Breitengrade hat Chile sehr viel mehr Norden und Süden als andere Länder:
"Großer Norden" (Norte Grande, 18.-27. Breitengrad), in dem die Atacamawüste liegt;
"Kleiner Norden" (Norte Chico, 27.-33. Breitengrad), der fast an Santiago de Chile heranreicht;
"Kleiner Süden" (Sur Chico, 33.-42. Breitengrad) Seengebiet bei Puerto Montt und Puerto Varas;
"Großer Süden" (Sur Grande, 42.-56. Breitengrad) mit den Gletschern der Anden, dem Torres del Paine Nationalpark und weiten Steppen von Patagonien.
In Chile erwarten Sie reiche Naturschönheiten, extreme landschaftliche und klimatische Gegensätze und eine freundliche Bevölkerung mit starken europäischen und speziell auch deutschen Wurzeln.
Chile gilt (neben Argentinien) als das "europäischste" Land und eines der am höchsten entwickelten Länder in Südamerika.

Auf unserer großen Rundreise sehen Sie die schönsten Regionen von Chile zwischen der Atacamawüste im "Großen Norden" und der fantastischen Eis- und Felslandschaft des Torres del Paine Nationalparks im "Großen Süden". Durch die Weite von Patagonien geht Ihre Reise bis an die Magellanstraße, wo Sie Punta Arenas besuchen.
Ganz anders als die wilde Schönheit des Norden und Süden ist die traumhafte Schönheit der Landschaft im Seengebiet bei Puerto Montt und Puerto Varas! Grüne Wälder, blaue Seen und schneebedeckte Vulkane und dazu ein immer noch deutlich spürbares deutsches Erbe machen Ihren Besuch im Seengebiet zu einem besonderen Erlebnis!

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland!
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.

Alternativ können Sie unseren Reisebaustein auch als Individualreise exklusiv für nur einige Personen buchen. Ohne Gruppe bestimmen Sie selbst den Termin Ihrer Reise!

Zusätzlich empfehlen wir
Chile: Optionales Vor- oder Nachprogramm
4 Tage Osterinsel (Rapa Nui)


1. Tag:   SANTIAGO DE CHILE: STADTRUNDFAHRT
Ankunft in Santiago de Chile. Empfang auf dem Flughafen durch Ihre deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel direkt in Santiago de Chile.
Trotz seiner 6 Millionen Einwohner macht Santiago einen überschaubaren Eindruck. Die Hauptstadt von Chile wirkt eigentlich nicht typisch südamerikanisch, sondern ist kulturell und architektonisch eher an Europa angelehnt.
Am Nachmittag lernen Sie Santiago de Chile auf einer Stadtrundfahrt kennen.
Die Stadt liegt in einem großen Talkessel am Rio Mapocho auf etwa 520 m Höhe. Im Osten erstrecken sich die Anden, die hier bis zu 5.000 m hoch sind und einen spektakulären Hintergrund zu der Skyline der Stadt bilden.
1541 vom Konquistador Pedro de Valdivia gegründet, erhielt Santiago seinen Namen zu Ehren des Heiligen Santiago de Compostela.
Von dem kolonialen Erbe ist in der Stadt nicht viel geblieben. Einerseits haben Erdbeben immer wieder Teile der Stadt zerstört. Andererseits nahm Santiago mit der Unabhängigkeit Chiles von Spanien im Jahre 1818 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, in dessen Folge viele Bauten und ganze Stadtviertel neu entstanden.
Sie sehen die Kirche San Francisco, die 1586 erbaut wurde und als einer der wenigen Zeugen des spanischen kolonialen Erbes die Zeiten überdauert hat.
An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz im alten Santiago, sehen Sie die Kathedrale von 1745.
Auf der Hauptstraße "Alameda" geht Ihre Stadtrundfahrt dann weiter vorbei am Präsidentenpalast, dessen Name "La Moneda" daran erinnert, daß in diesem Gebäude einst die staatliche Münzanstalt von Chile untergebracht war, weiter zur Universität, der Nationalbibliothek und schließlich zum kleinen Hügel Cerro Santa Lucia, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde.
Stark an Europa erinnern die Stadtviertel Barrio Paris & Londres und Barrio Concha y Toro mit vielen Bauten aus der Wende vom 19. zum 20. Jh.
Zum Schluß überqueren Sie den Rio Mapocho und fahren hinauf zum Hügel San Cristobal im Norden der Stadt. Etwa 300 m über der Stadt bietet sich Ihnen ein herrlicher Rundblick über Santiago de Chile mit den mächtigen Anden im Hintergrund.

2. Tag:   Santiago - SAN PEDRO DE ATACAMA (GROSSER NORDEN)
Fahrt zum Flughafen und Flug von Santiago de Chile nach Calama.
Nach der Begrüßung auf dem Flughafen im "Großen Norden" durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung geht die Fahrt nach San Pedro de Atacama (ca. 1,5 Std.).
Einige Kilometer westlich von San Pedro de Atacama führt die Straße durch den langen, schmalen Gebirgszug der Cordillera de la Sal. Von der Straße haben Sie einen herrlichen Ausblick auf das etwa 125 km lange und bis zu 10 km breite "Salzgebirge", das sich bis zu 300 m hoch über die umliegende Ebene des Salar de Atacama erhebt.
San Pedro de Atacama (ca. 1.000 Einwohner) liegt 2.400 Meter über dem Meeresspiegel in einer grünen Oase mitten in der Atacamawüste an der alten Inkastraße von Cuzco nach Mittelchile.
Sie besuchen die kleine Kirche. 1744 von den spanischen Eroberern erbaut, gehört sie zu den ältesten Kirchen in Chile. Sie wurde nur mit dem Material gebaut, das diese karge Gegend hergibt:
Die Wände aus Lehmziegel, in der heißen Wüstenluft von der Sonne getrocknet und der Dachstuhl aus dem Holz von Kakteen. So ist die schlichte kleine Kirche auch ein schönes Beispiel für die Bauweise in der Atacamawüste.
Rest des Tages zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen.
In dem kleinen San Pedro de Atacama befindet sich ein bedeutendes archäologisches Museum, dessen Exponate der belgische Jesuitenpater Gustavo Le Paige zusammengetragen hat.
Über 4.000 Waffen, Steinkeramik und Werkzeuge aus präkolumbischer Zeit bezeugen die jahrhundertealte Besiedlung der Atacamawüste.

3. Tag:   SAN PEDRO DE ATACAMA: SALAR DE ATACAMA
Heute steht ein Tagesausflug zum Salar de Atacama und Umgebung auf dem Programm. Die Atacamawüste zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten - und trockensten! - Gebieten unserer Erde!
Das überwältigende Landschaftserlebnis wird noch gesteigert durch die Anden, die mit ihren schneebedeckten Vulkangipfeln einen majestätischen Hintergrund bilden.
Südlích von San Pedro liegt der Salar de Atacama, ein etwa 3.000 qkm großer Salzsee. So trocken, heiß und lebensfeindlich die Landschaft auch aussehen mag, Schwärme von rosa Flamingos fühlen sich hier sehr wohl! Im seichten Wasser des Salzsees finden sie reichlich Nahrung.
Hoffentlich bleibt das so, werden doch im Untergrund reiche Bodenschätze vermutet: Pottasche, Borax und riesige Mengen von Lithium . . .
Das nächste Ziel Ihrer Fahrt ist Toconao, ein Dörfchen mit rund 500 Einwohnern am Rande des Salar de Atacama.
Sehr schön und typisch für den Norden des Landes ist die Kolonialkirche aus dem 18. Jh. Die Häuser von Toconao werden aus weißem Vulkangestein gebaut.
Dieser Vulkanstein läßt sich gut bearbeiten, so daß die Einwohner daraus kleine Figuren schnitzen, die als schönes Andenken an die Atacamawüste verkauft werden.
Am Abend erwartet Sie ein besonderes Naturschauspiel: Sie erleben den Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Mondtal).
In dieser spektakulären Wüstenlandschaft gibt es Farben in vielen Schattierungen: violet, orange, rot, ocker. Über die Wüste geht der Blick in die Ferne zu der Kette von schneebedeckten Vulkanen am Horizont.
Herausragend ist der gleichmäßige Kegel des Vulkans Licancabur. Mit fast 6.000 m Höhe ist er einer der höchsten Vulkane in den Anden und wurde von den Inka als heiliger Berg verehrt.
Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt das Mondtal in überirdischer Schönheit in leuchtenden Farbschattierungen.
Fahrt zurück zu Ihrem Hotel in San Pedro de Atacama.

4. Tag:   SAN PEDRO DE ATACAMA: OPTIONAL TATIO GEYSIRE
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen.
Alternativ können Sie einen Tagesausflug unternehmen zu den Geysiren El Tatio (Buchung vor Ort).
Im frühen Morgengrauen, gegen 4 Uhr, brechen Sie auf, um ein gewaltiges Naturschauspiel zu erleben. Etwa 90 km sind es bis zu den mehr als 100 Geysiren von El Tatio, den höchstgelegenen Geysiren der Welt auf fast 4.500 m Höhe.
Jeden Morgen steigen mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zischende Wasserdampf-Fontänen auf. Kochend heiße Gischt schießt aus der gefrorenen Erde hoch in die klare Andenluft und bietet einen atemberaubenden Anblick. (Achten Sie auf Ihre Schritte, den die Wege sind nicht immer optimal gesichert.)
Hier oben leben auch die scheuen Vicunas, deren weiche Wolle sehr gefragt ist. Mit etwas Glück können Sie vielleicht einige Tiere erspähen.

5. Tag:   San Pedro de Atacama - SANTIAGO DE CHILE
Fahrt vom Hotel zum Flughafen in Calama zusammen mit anderen Reisenden. Flug von Calama nach Santiago de Chile.
Auf dem Flughafen erwartet Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung, die Sie in Ihr Hotel in Santiago de Chile begleitet.
Der Weinanbau in Chile geht zurück auf die spanischen Kolonialherren, namentlich den Klerus, der Messwein für den Gottesdienst benötigte.
Heute gibt es in Chile ausgezeichnete Weine, die in der ganzen Welt sehr gefragt sind.
Sie schauen sich am Nachmittag den Weinbau aus der Nähe an und fahren in das Tal des Rio Maipo, nicht weit von der Hauptstadt Santiago de Chile.
Das Maipo-Tal ist eines der bedeutenden Weinanbauregionen in Chile, wo hervorragende Rot- und Weißweine angebaut werden. Sie besuchen einen Winzerbetrieb und überzeugen sich von der Qualität bei einer Weinprobe.

6. Tag:   Santiago de Chile - Puerto Montt - PUERTO VARAS
Fahrt zum Flughafen und Flug von Santiaog de Chile nach Puerto Montt. Sie befinden sich jetzt etwa 1.100 km südlich von Santiago de Chile im "Kleinen Süden" von Chile.
Die Hafenstadt wurde 1850 vorwiegend von deutschen Einwanderern gegründet. Den deutschen Einfluß kann man heute noch an vielen Häusern im Seengebiet erkennen.
Sie unternehmen eine kleine Rundfahrt durch die Stadt. Mit rund 175.000 Einwohnern ist Puerto Montt heute der bedeutendste Hafen im Süden von Chile für Kreuzfahrten nach Patagonien, Fischfang und Hölzer aus den nahen Urwäldern.
Nach einem herrlichen Ausblick auf die riesige Bucht von Reloncavi besuchen Sie den beliebten Markt von Puerto Montt, auf dem eine interessante Mischung von allerlei Meeresgetier und Kunsthandwerk feilgeboten wird.
Ihre Fahrt führt weiter durch das landschaftlich wunderschöne Seengebiet nach Puerto Varas.
Der Ort liegt direkt am Lago Llanquihue, dem viertgrößten See Südamerikas. Diese Region gehört zu den beliebtesten Feriengebieten in Chile. Kilometerlange Strände, Läden, Restaurants und ein reges Nachtleben locken die Besucher.
Von Puerto Varas bieten sich atemberaubende Ausblicke auf die Vulkane Osorno (2.652 m) und Puntiagudo (2.190 m).

7. Tag:   PUERTO VARAS: PETROHUE & LAGO TODOS LOS SANTOS (SEENGEBIET)
Mit dem Bus geht heutige Fahrt zusammen mit anderen Reisenden am Südufer des Lago Llanquihue entlang.
Hinter dem kleinen Dorf Ensenada erreichen Sie den Nationalpark Vicente Perez Rosales.
Hier besichtien Sie die Petrohue-Stromschnellen. Ein imposantes Bild erwartet Sie: Blau schimmerndes, brausendes Wasser stürzt mit unglaublicher Kraft und Geschwindigkeit die Felsen hinab. Und dahinter erhebt sich in der Ferne majestätisch der regelmäßige Kegel des Vulkan Osorno.
Schließlich erreichen Sie Petrohue auf dem Westufer eines der herrlichsten Seen in den Anden. Der spektakuläre Lago Todos los Santos ("Allerheiligen-See") wird wegen seines smaragdfarbenen Wassers auch "Esmeralda" genannt.
Mit einem Boot unternehmen Sie einen herrliche Fahrt über den See. Es bieten sich Ihnen großartige Ausblicke auf die Vulkane Osorno, Puntiagudo und Tronador. Am Ostende des Allerheiligen-Sees liegt der kleine Ort Peulla nur noch wenige Kilometer von der Grenze zu Argentinien entfernt.
Hier ist es ganzjährig feucht und mit etwa 12 Grad Jahrestemperatur recht kühl. Dieses Klima begünstigt eine dichte, immergrüne Vegetation, die sich zu Füßen der Andenkette erstreckt.
Dieses Ökosystem wird als Valdivianischer Regenwald bezeichnet. Der Name geht zurück auf den Spanier Pedro de Valdivia, der zwischen 1540 und 1553 Chile eroberte, 1541 die Hauptstadt Santiago de Chile gründete und der erste offizielle Gouverneur der neuen Kolonie Chile war.
Bei einer kleinen Wanderung zur "Cascada de la Novia" erleben Sie Fauna und Flora dieses Valdivianischen Regenwalds aus der Nähe.
Am Nachmittag Fahrt zurück Sie Ihrem Hotel in Puerto Varas.
Hinweis:
Im Frühling oder Herbst kann dieser Ausflug u.U. wegen schlechten Wetters nicht durchgeführt werden. In diesem Fall wird ein anderer Ausflug organisiert.

8. Tag:   PUERTO VARAS: OPTIONAL INSEL CHILOE
Tag zur freien Verfügung in Puerto Varas am wunderschönen Lago Llanquihue.
Alternativ empfehlen wir Ihnen einen Tagesausflug auf die Insel Chiloe
(Buchung vor Ort).
Wenige Kilometer südwestlich von Puerto Montt erstreckt sich der Chiloe Archipel aus rund 40 Inseln entlang der Pazifikküste. Mit der Fähre setzen Sie über den etwa 2 km breiten Chacao-Kanal zur Insel Chiloe über. Rund 180 km lang und etwa 50 km breit ist sie die größte Insel des Archipels. Unterwegs können Sie Seevögel beobachten, zu denen sich je nach Jahreszeit auch rosa Flamingos gesellen.
Das milde und regenreiche Klima (im Jahresdurchschnitt 11 Grad) sowie der fruchtbare Boden fördern dichten Valdivianischen Regenwald.
Etwa 150.000 Einwohner hat Chiloe, von denen viele zum Indianervolk der Huilliche gehören, die ein Teil der Familie der Mapuche-Indianer sind.
Der Kleine Süden ist Mapuche-Land. Diese Region war noch im 19. Jh. ein wildes Grenzland, das sich jahrhundertelang der Kontrolle durch die weißen Kolonisatoren zu entziehen wußte. Nur die Insel Chiloe diente den Spaniern als Stützpunkt.
Die Huilliche leben wie früher vom Fischfang und der Landwirtschaft, heute aber auch vom Tourismus. Die Kartoffel ist sehr verbreitet und die Insel Chiloe könnte neben Peru eine weitere Urheimat der Kartoffel sein.
Viele alte Mythen aus der Zeit der nomadisierenden Huilliche erzählt man sich noch heute.
Auf Ihrer Fahrt über die Insel sehen Sie einige wunderschöne alte Holzkirchen, die es in dieser Form nur auf der Insel Chiloe gibt.
Einige der schönsten Holzkirchen gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Eine dieser Kirchen besuchen Sie im Dorf Chacao. Dann fahren Sie weiter quer durch die Insel nach Dalcahue, wo Sie wieder die Küste erreichen. Sie haben Zeit, die Küstenlandschaft zu genießen, den Handwerksmarkt und die Kirche zu besuchen.
Dann geht Ihre Inselrundfahrt auf der Küstenstraße weiter nach Castro, der Haupstadt der Insel Chiloe mit etwas mehr als 40.000 Einwohnern. Sehenswert sind die Holzkirchen in Castro und im nahegelegenen Nercon. Die Fischer bauen ihre Häuser an der Küste traditionell auf Pfählen. Diese "palafitos" genannten Pfahlbauten sind typisch an diesem Küstenabschnitt.
Nach dem Besuch der wunderbaren Kirche in Nercon kehren Sie über die Insel und den Chacao-Kanal zurück in Ihr Hotel in Puerto Varas.

9. Tag:   Puerto Varas - PUNTA ARENAS (GROSSER SÜDEN)
Mehr über die Geschichte des Seengebiets erfahren Sie in Frutillar.
Dabei erleben Sie noch einmal das herrliche Panorama des Lago Llanquihue denn Frutillar liegt nur wenige Kilometer nördlich von Puerto Varas am Westufer des Sees.
Von Frutillar bietet sich ein Postkartenblick vom grünen Ufer über den blauen See hinüber zum schneebedeckten Vulkan Osorno.
Frutillar ist heute noch eine stark deutsch geprägte Stadt mit knapp 16.000 Einwohnern. Schöne alte Holzhäuser, wie sie auch im ländlichen Deutschland stehen könnten, bestimmen das Stadtbild.
Nach der gescheiterten Revolution von 1848 verließen viele Deutsche ihre Heimat. In dieser Zeit rang die chilenische Regierung um Kontrolle über das Gebiet des "Kleinen Süden", das nur dünn von einigen Indianern besiedelt war. So waren deutsche Einwanderer sehr willkommen und wurden gezielt im Kleinen Süden angesiedelt.
Sie besuchen in Frutillar das Museo Colonial Aleman, das an die Geschichte der deutschen Einwanderer erinnert. Zur deutschen Tradition gehören auch die leckeren Kuchen, die in den Teehäusern von Frutillar angeboten werden.
Anschließend Fahrt zum Flughafen in Puerto Montt und Flug nach Punta Arenas.
Auf dem Flughafen erwartet Sie schon Ihre deutschsprechende Reiseleitung und fährt mit Ihnen an der Magellanstraße entlang nach Punta Arenas.
Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie Punta Arenas kennen. Die Stadt "am Rande der Welt", ist mit fast 100.000 Einwohnern das Zentrum an der Magellanstraße. Bis zur Eröffnung des Panama-Kanals (1914) zählte Punta Arenas zu den bedeutendsten Hafenstädten in Südamerika.
Eine bunte Mischung von Immigranten aus Europa, besonders aus Kroatien, hat diesen Ort geprägt.
Rund um die Plaza errichteten Schafzuchtbarone, Eigentümer riesiger Ländereien und noch größerer Schafherden, ihre luxuriösen Villen.
Ungewöhnlich wie der ganze Ort ist auch der Friedhof von Puntas Arenas. Neben pompösen Mausoleen reicher Schafzüchter liegen schlichte Gräber einfacher Seeleute, die bei der gefährlichen Rundung von Kap Hoorn ihr Leben verloren.
Der Blick vom Aussichtspunkt Cerro La Cruz über die bunten Dächer von Punta Arenas reicht über die Magellanstraße hinweg bis nach Feuerland.
Im Sommer (Dezember bis Februar) sind die Bäume grün und die ganze Stadt trifft sich auf der Plaza. Obwohl die Sonne dann fast 20 Stunden am Tag scheint, bleiben die Temperaturen gemäßigt (Jahresmittel ca. 6°C); auch können Wind und Regen jederzeit über Punta Arenas hereinbrechen.
Ihre Rundfahrt endet auf der Plaza Munoz Gamero. Hier steht ein Denkmal für Hernando de Magallanes und die Indianer von Feuerland. Es heißt, wer eine Zehe eines Indianers küßt, der kehrt bestimmt nach Punta Arenas zurück.

10. Tag:   Punta Arenas - PUERTO NATALES (PATAGONIEN)
Vormittag zur freien Verfügung in Punta Arenas.
Oder Sie nehmen teil am optionalen Ausflug zum Fort Bulnes (Buchung vor Ort).
Um Chiles Besitzanspruch auf das Land zu dokumentieren und die Magellanstraße militärisch zu sichern, ließ Chiles Präsident Manuel Bulnes Prieto 1843 Fuerte Bulnes erbauen. Die Überreste des Forts stehen auf einer Halbinsel etwa 60 km südlich von Punta Arenas. Aber wegen der rauen Winde auf der exponierten Halbinsel entwickelte sich Fort Bulnes nie zu einer Stadt. 1848 wurde Punta Arenas gegründet und Fort Bulnes aufgegeben. Einige Gebäude künden heute noch von diesem Kapitel der Siedlungsgeschichte im äußersten Süden Amerikas.
Am Nachmittag Transfer zum Busbahnhof. Mit dem öffentlichen Bus (ohne Reiseleitung) geht die Fahrt nach Norden vorbei an riesigen Schafherden durch die beeindruckende endlose Steppenlandschaft Patagoniens nach Puerto Natales.
Transfer vom Busbahnhof zum Hotel (ohne Reiseleitung). Das kleine Dorf ist das Tor zum Torres del Paine Nationalpark. Sie befinden sich hier im Großen Süden von Chile, einer wilden, zerklüfteten Eis- und Berglandschaft.
Die schneebedeckten Anden und die weite, menschenleere Steppe von Patagonien gehören zu den eindrucksvollsten Bildern im südlichen Südamerika!

11. Tag:   TORRES DEL PAINE NATIONALPARK (GROSSER SÜDEN)
Am Morgen Busfahrt zusammen mit anderen Reisenden und zweisprachiger Reiseleitung (englisch/deutsch) zum Torres del Paine Nationalpark (ca. 150 km nordwestlich von Puerto Natales).
Unterwegs besichtigen Sie die Mylodon-Höhle. In dieser Höhle entdeckte 1895 der Deutsche Hermann Eberhard, ein Pionier der Besiedlung Patagoniens durch Europäer, die Reste eines Mylodon, eines prähistorischen Riesenfaultiers.
Sie sehen eine naturgetreue Nachbildung, die mit einer Schulterhöhe von 1,30 m und einer Länge von 3,50 m sehr beeindruckend ist.
Das Naturschutzgebiet des Torres del Paine Nationalparks wird beherrscht von drei Granitbergen, den eigentlichen "Torres" (Türme). Der höchste Berg ist der Cerro Paine Grande (2.750 m).
"Paine" bedeutet in der Indianersprache "blau", also heißt der Nationalpark in der Übersetzung "Blaue Türme". Die fantastische Landschaft ist ein Höhepunkt im Großen Süden Chiles.
Die Fahrt geht durch eine Landschaft aus großen Seen, Gletschern und bizarr geformten Bergen mit schneebedeckten Gipfeln. Hier besuchen Sie u.a. den Wasserfall "Salto Grande", der sich vom Lago Nordenskjöld in den Lago Pehoe ergießt.
Am späten Nachmittag Fahrt zurück in Ihr Hotel in Puerto Natales.

12. Tag:   Puerto Natales - Punta Arenas - SANTIAGO DE CHILE
Am Morgen Transfer zum Busbahnhof in Puerto Natales und Fahrt mit dem öffentlichen Bus (ohne Reiseleitung) durch die Steppe von Patagonien nach Punta Arenas (ca. 4 Std.).
Am Busbahnhof erwartet Sie Ihre örtliche Reiseleitung und begleitet Sie zum Flughafen.
Flug von Punta Arenas nach Santiago und Transfer in Ihr Hotel in Santiago de Chile.

13. Tag:   SANTIAGO DE CHILE
Ihre große Rundreise durch Chile geht heute zu Ende.
Fahrt zum Flughafen von Santiago de Chile. Ende der Reise.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


Wenn Ihre Zeit reicht, können Sie Ihr Reiseerlebnis Südamerika noch steigern!
Sie haben die Wahl:

Chile: Optionales Vor- oder Nachprogramm
4 Tage Osterinsel (Rapa Nui)
Ausführliche Beschreibungen, Leistungen und Preise:
Chile: Optionale Vorprogramme oder Nachprogramme


Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

jetzt buchen
 

von

bis

DZ

EZZ

DZ

EZZ



Hotels meist 3*
Mittelklasse

Hotels meist 4*
Komfortklasse

27.11.2017

09.12.2017

2.285

798

2.646

1.098

22.01.2018

03.02.2018

2.285

798

2.646

1.098

05.03.2018

17.03.2018

2.285

798

2.646

1.098

24.09.2018

06.10.2018

2.285

798

2.646

1.098

Tag d. Dt. Einheit

29.10.2018

10.11.2018

2.285

798

2.646

1.098

Allerheiligen

26.11.2018

08.12.2018

2.285

798

2.646

1.098

Vorschautermin -- Änderungen vorbehalten

5 Linienflüge in Chile:
EUR  918

Leistungen

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Interkontinentale Langstreckenflüge
  • 5 Linienflüge in Chile
    Santiago - Calama - Santiago - Puerto Montt - Punta Arenas - Santiago
    in Economy-Klasse inkl. Flughafengebühren
    Flugpreis pro Person Nov '17 - Okt '18: EUR 918
    (Stand: 08/2017, Änderungen vorbehalten bis zur Ausstellung der Flugtickets)
  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor bis zur Ausstellung der Flugtickets

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Die interkontinentalen Langstreckenflüge gehören nicht zur Reise sondern werden separat zu tagesaktuellen Tarifen z.B. im Internet gebucht. Sie können diese Flüge ohne weiteres selbst buchen und haben so maximale Flexibilität für Ihre Reiseplanung.
    Buchung der Langstreckenflüge durch MERKUR-REISEN auf Anfrage.
  • Aktuelle Angebote renommierter Fluggesellschaften finden Sie bei unserer speziellen Suchmaschine: Flüge suchen & buchen
  • Die Reise kann auch als exklusive Individualreise für nur einige Personen gebucht werden. Ohne Gruppe bestimmen Sie selbst den Termin Ihrer Reise! Preis auf Anfrage
  • Preis für Extranacht in Santiago de Chile auf Anfrage
  • Chile: Optionales Vor- oder Nachprogramm
    4 Tage Osterinsel (Rapa Nui)
    Ausführliche Beschreibungen, Leistungen und Preise:
    Chile: Optionale Vorprogramme oder Nachprogramme
  • Mit einem Mietwagen sind Sie für weitere Unternehmungen gerüstet
    Unsere Partner halten eine große Auswahl für Sie bereit:
    Günstige Mietwagen
  • Reise-Rücktrittskosten- und Auslandsreise-Krankenversicherung
    Unsere Versicherungspartner bieten Ihnen vielfältigen Reiseschutz, den Sie gleich hier bequem abschließen können:
    Europäische Reiseversicherung ERV (Standard)
    Europäische Reiseversicherung ERV (Jahresversicherung)
    LTA-Reiseschutz GmbH
    Travel Card Chartis
  • Sie haben noch Fragen?
    Schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular
    oder rufen einfach an: 02274 - 700 23 25
    auch abends und am Wochenende - wir beraten Sie gerne!

Linktipps

 

Beratung

auch abends und am Wochenende!

Reisesuche