

Drei Tage Osterinsel mit vollem Programm!
Unsere große Rundreise führt Sie durch die schönsten Regionen im südlichen Südamerika:3. Tag: BUENOS AIRES: STADTERKUNDUNG
Die "Guten Lüfte", die der Stadt einst ihren Namen gaben, sucht man in der 12-Millionen-Metropole heute vergeblich. Auf einer Fläche von 4.000 qkm verteilen sich 100.000 Straßenblocks, durch die 15.000 Stadtbusse und 48.000 Taxis fahren.
Die längste Straße, die Avenida Rivadavia, ist 35 km lang und endet erst bei Hausnummer 16.000. Auf 70 km erstreckt sich Buenos Aires am Rio de la Plata.
1516 entdeckten die Spanier die gewaltige Flußmündung, die 45 km breit ist. 1536 wurde eine erste Lehmsiedlung errichtet. Auch wenn deren Bewohner noch von DEN kriegerischen Ureinwohnern vertrieben wurden, begann doch bald der unaufhaltsame Aufstieg.
Mit dem Bus und zu Fuß erkunden Sie heute Buenos Aires.
Im Zentrum der Stadt und auch am Anfang ihrer Entwicklung liegt die Plaza de Mayo. Der Name erinnert an die Mai-Revolution 1810, die zur Unabhängigkeit Argentiniens von der Kolonialmacht Spanien führte. An dem rechteckigen Platz liegen einige der bedeutendsten Gebäude der Stadt:
Die Casa Rosada, das "Rosa Haus", ist der offizielle Amtssitz des Präsidenten. Der weiße Cabildo de Buenos Aires war einst Regierungssitz der Kolonie "Vizekönigreich des Rio de la Plata" und dient jetzt als Museum für die Mai-Revolution.
Im Rathaus von 1890 arbeitet heute noch die Verwaltung der Stadt Buenos Aires. Die Catedral Metropolitana ist die Hauptkirche der Katholiken in Argentinien. Sie besichtigen den reich geschmückten Innenraum.
Für den Bau der Avenida 9 de Julio mussten in den 1930er Jahren viele Häuser abgerissen werden. Heute gilt sie mit 140 Metern als die breiteste Straße der Welt. Es dauert mehrere Minuten und einige Ampelphasen, bis man die andere Straßenseite erreicht.
An der Avenida stehen der berühmte Obelisk von Buenos Aires, der 1936 zum 400. Jahrestag der Stadtgründung errichtet wurde, sowie die Oper, das legendäre Teátro Cólon. Seit der Eröffnung 1908 hat es sich zu einem der bedeutendsten Theater in Südamerika entwickelt.
San Telmo und La Boca gehören zu den ältesten Stadtteilen im Gründungsgebiet von Buenos Aires.
In San Telmo stehen viele Häuser aus dem 19. Jh. unter Denkmalschutz und geben dem Stadtteil mit seinem Kopfsteinpflaster in den engen Straßen eine ganz eigene Atmosphäre.
La Boca war ein Flußhafen, der im 19.Jh. vor allem von Einwanderern aus Italien besiedelt wurde. Aus dem Blech abgewrackter Schiffe baute man Häuser und strich sie mit Schiffslack bunt an. Auf dem berühmten Caminito, einer nur 100 m langen Fußgängerzone, bieten heute viele Künstler ihre Werke an.
La Recoleta ist der eleganteste und teuerste Stadtteil. Auf dem Friedhof liegt die argentinische Prominenz, darunter auch die heute noch viel besuchte Grabstätte von Eva Peron, der legendären Evita.
Rest des Tages zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen in Buenos Aires.
Einige alte Cafes tragen bei zum europäischen Flair in Buenos Aires. Zum Beispiel das Cafe Tortoni auf der Avenida de Mayo, das bereits 1858 von französischen Einwanderern gegründet wurde. Einen Besuch lohnen auch das Cafe Confiteria Ideal oder das Eiscafe Lucciano's.
Am Abend könen Sie Argentiniens berühmteste Musik erleben: Tango Argentino.
Bei einer Tango-Show werden zu den Klängen des Bandeons Tango und Milonga getanzt (Buchung und Bezahlung vor Ort).
4. Tag: Buenos Aires – USHUAIA (FEUERLAND)
Tagesetappe ca. 30 km
Transfer vom Hotel zum Flughafen von Buenos Aires und Flug nach Ushuaia in Patagonien.
Ushuaia ist nicht nur der südlichste Punkt Ihrer Argentinienreise sondern mit mehr als 80.000 Einwohnern die südlichste Stadt auf der Welt überhaupt! Ushuaia liegt in einer dramatischen Landschaft am Beagle-Kanal, umgeben von schneebedeckten Bergen, die sich 1.500 m hoch aus dem flachen Land erheben.
Mit einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt erreichen Sie Ihr Hotel. Hier können Sie sich kurz frischmachen bevor Sie zu einer Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal aufbrechen.
Der Beagle-Kanal liegt südlich der Magellanstraße und wurde erst 1831 vom Kapitän der HMS BEAGLE entdeckt als eine weitere Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. Zu den Passagieren der HMS BEAGLE gehörte auch der damals noch völlig unbekannte Forschungsreisende Charles Darwin.
Hinter dem Leuchtturm "Ende der Welt" können Sie auf den Inseln Seevögel und Seelöwen beobachten.
Ihr Schiff fährt Sie zum Hafen zurück. Wenn Sie nicht gleich zurück zum Hotel möchten, können Sie in einem der Fischrestaurants zu Abend zu essen.
5. Tag: USHUAIA: NATIONALPARK FEUERLAND
Tagesetappe: ca. 70 km
Am Vormittag unternehmen Sie einen Ausflug in den Nationalpark Feuerland (Tierra del Fuego).
Der 63.000 ha große Park liegt 3.202 km von Buenos Aires entfernt im Südwesten der Provinz Tierra del Fuego, 11 km von Ushuaia und fast an der Grenze zu Chile.
Hier endet die Nationalstraße 3, die zugleich Teil der berühmten Panamericana ist, der "Traumstraße der Welt", die über rund 25.000 Kilometer von Alaska bis Ushuaia in Patagonien führt.
Lange Winter und häufige Stürme lassen nur bescheidene Lebensformen zu, wie Moose, Farne und Krüppelbäume. Bei einer leichten Wanderung im Nationalpark sehen Sie die mächtigen Anden, die Ensenada Bucht und den Beagle-Kanal und unendliche viele Vogelarten, wie z.B. Kondore, Albatrosse, Kormorane, Möwen, Seeschwalben und Lappentaucher.
Nach einem Mittagsimbiß im Nationalpark Feuerland mit landestypischen Snacks fahren Sie zurück nach Ushuaia.
Rest des Tages zur freien Verfügung. Lohnend ist ein Besuch im "Museo del Fin del Mundo", das anschaulich über die Geschichte Feuerlands informiert.
Wenn Sie noch mehr Natur erleben möchten, können Sie eine Wanderung zum Glacier Martial unternehmen (Buchung und Bezahlung vor Ort).
6. Tag: Ushuaia - EL CALAFATE
Transfer vom Hotel zum Flughafen von Ushuaia und Flug nach El Calafate. Damit verlassen Sie Feuerland und erreichen die Anden, einen weiteren Höhepunkt Ihrer großen Rundreise.
Am Lago Argentino gelegen, ist El Calafate das Tor zum Nationalpark Los Glaciares und den überwältigenden Gletschern der Anden.
Empfang durch die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt an das Ufer des Lago Argentino. Das tiefe Blau des Sees, die schneebedeckten Berge im Hintergrund, die klare Luft, all das gibt eine Vorstellung von der Stille und Weite Patagoniens. Genießen Sie die einmalige Stimmung bei einem regionalen Getränk, das Ihre Reiseleitung anbietet.
Dann fahren Sie zu Ihrem Hotel in El Calafate. Rest des Abends zur freien Verfügung.
7. Tag: EL CALAFATE: PERITO MORENO-GLETSCHER
Tagesetappe: ca. 100 km
Ein unvergeßlicher Tagesausflug in die Welt der Gletscher und Eisberge der Anden in Patagonien steht heute auf dem Programm.
Der Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Weltnaturerbe) mit dem spektakulären Perito Moreno Gletscher erwartet Sie!
Die Fahrt geht durch den Gletscher Nationalpark am Lago Argentino entlang, der etwa zweimal so groß ist wie der Bodensee. An seinem Westende erhebt sich der gewaltige Perito Moreno Gletscher: 5 km lang und 70 m hoch ist die imposante, bläulich leuchtende Gletscherfront.
Im Gegensatz zu den meisten Gletschern dieser Erde, die schmelzen, wächst der Perito Moreno. Täglich schiebt er sich etwa 40 cm in den See hinein und täglich brechen dabei mächtige Stücke ab, die mit riesigem Donnern ins smaragdgrüne Wasser stürzen, eingehüllt in einen dichten Schleier aus weißer Gischt, um dann als Eisberge davonzuschwimmen.
Von verschiedenen Aussichtsplattformen und Laufstegen haben Sie einen überwältigenden Ausblick auf dieses Naturschauspiel.
Nach einem Mittagspicknick mit regionalen Köstlichkeiten ausder Lunchbox fahren Sie mit mit dem Bus zurück zu Ihrem Hotel in El Calafate.
8. Tag: El Calafate - Über die Anden - PUERTO NATALES (CHILE)
Tagesetappe: ca. 280 km
Morgens Transfer zum Busterminal. Fahrt mit dem öffentlichen Fernbus (sehr bequemer Reisebus) durch die Anden zum Cerro Castillo, wo Sie die Grenze zu Chile überqueren und weiter nach Puerto Natales (ca. 6-7 Std.).
Das kleine Dorf ist das Tor zum Torres del Paine Nationalpark.
Wenn die Zeit noch reicht unternehmen Sie einen kleinen Rundgang durch das Hafenstädtchen am Fjord "Ultima Esperanza".
Sie befinden sich hier im Großen Süden von Chile, einer wilden, zerklüfteten Eis- und Berglandschaft. Die schneebedeckten Anden und die weite, menschenleere Steppe von Patagonien gehören zu den eindrucksvollsten Bildern im Süden von Südamerika.
9. Tag: TORRES DEL PAINE NATIONALPARK (CHILE GROSSER SÜDEN)
Tagesetappe ca. 200 km
Am Morgen beginnt Ihr Tagesausflug mit dem Bus zum Torres del Paine Nationalpark nordwestlich von Puerto Natales.
Unterwegs besichtigen Sie die Lagune Amarga und die Mylodon-Höhle.
In dieser Höhle entdeckte 1895 der Deutsche Hermann Eberhard, ein Pionier der Besiedlung Patagoniens durch Europäer, die Reste eines Mylodon, eines prähistorischen Riesenfaultiers.
Sie sehen eine naturgetreue Nachbildung, die mit einer Schulterhöhe von 1,30 m und einer Länge von 3,50 m sehr beeindruckend ist.
Das Naturschutzgebiet des Torres del Paine Nationalparks wird beherrscht von drei Granitbergen, den eigentlichen "Torres" (Türme).
Der höchste Berg ist der Cerro Paine Grande (2.750 m). "Paine" bedeutet in der Indianersprache "blau", also heißt der Nationalpark in der Übersetzung "Blaue Türme".
Die fantastische Landschaft ist ein Höhepunkt im Großen Süden Chiles. Die Fahrt geht durch eine Landschaft aus großen Seen, Gletschern und bizarr geformten Bergen mit schneebedeckten Gipfeln. Kleine Spaziergänge und zahlreiche Fotostopps lassen Sie diese überwältigende Landschaft aus der Nähe erleben.
Hier besuchen Sie u.a. den Wasserfall "Salto Grande", der sich vom Lago Nordenskjöld in den Lago Pehoe ergießt.
Am späten Nachmittag fahren Sie zu Ihrem Hotel gleich außerhalb des Nationalparks.
10. Tag: Torres del Paine - Patagonien - PUNTA ARENAS
Tagesetappe: ca. 350 km
Am Vormittag besuchen Sie den Lago Grey im Westen des Torres del Paine Nationalpark. Der Grey-Gletscher kalbt in den Lago Grey. Kleine, bläulich schimmernde Eisberge treiben auf dem Wasser und schaffen eine Atmosphäre, die nicht von dieser Erde zu kommen scheint. Sie haben Zeit für eine kleine Wanderung am Seeufer.
Dann fahren Sie mit dem Bus durch die beeindruckende Steppenlandschaft Patagoniens mit riesigen Schafherden. Sie machen Station an einer patagonischen Estancia, wo Sie eine Vorstellung vom Leben der Schafzüchter in den endlosen weiten Patagoniens bekommen. Ein typisches Asado - die argentinische Variante eines Barbecue - mit patagonischem Lamm sorgt für Ihr leibliches Wohl.
Dann fahren Sie weiter bis an die Magellanstraße und schließlich nach Punta Arenas.
11. Tag: PUNTA ARENAS
Vormittag zur freien Verfügung für erste eigene Entdeckungen in Punta Arenas.
Oder Sie können zwischen zwei optionalen Ausflügen wählen (Buchung und Bezahlung vor Ort):
Ein ca. 2-stündiger Bootsausflug auf der Magellanstraße zur Pinguin-Insel Magdalena (wetterabhängig).
Oder ein Besuch des Parque del Estrecho de Magallanes & Fuert Bulnes, ein Freilichtmuseum, das über die Geschichte der Kolonisation von Feuerland informiert. Bei einem Rundgang erleben Sie Kultur und spektakuläre Küstenlandschaften.
Am Nachmittag erkunden Sie Punta Arenas.
Die Stadt "am Rande der Welt" ist mit rund 130.000 Einwohnern das Zentrum an der Magellanstraße und die größte Stadt im südlichen Patagonien. Bis zur Eröffnung des Panama-Kanals 1914 zählte Punta Arenas zu den bedeutendsten Hafenstädten in Südamerika.
Eine bunte Mischung von Immigranten aus Europa, besonders viele aus Kroatien, hat diesen Ort geprägt. Rund um die Plaza errichteten Schafzuchtbarone, Eigentümer riesiger Ländereien, ihre luxuriösen Villen. Auf dem Friedhof sehen Sie z.T. aufwendig gestaltete Grabmäler dieser Menschen.
Im Sommer (Dezember bis Februar) sind die Bäume grün. Obwohl die Sonne dann fast 20 Stunden am Tag scheint, bleiben die Temperaturen gemäßigt (Jahresmittel ca. 6°C); auch können Wind und Regen jederzeit über Punta Arenas hereinbrechen.
Der Blick vom Aussichtspunkt Cerro La Cruz über die bunten Dächer von Punta Arenas reicht über die Magellanstraße hinweg bis nach Feuerland.
Rest des Tages zur freien Verfügung für weitere Unternehmungen in dieser ungewöhnlichen Hafenstadt.
12. Tag: Punta Arenas - SANTIAGO DE CHILE
Tagesetappe ca. 50 km
Heute endet Ihr Aufenthalt in Patagonien. Ein Transfer bringt Sie zum Flughafen von Punta Arenas für den Flug nach Santiago de Chile.
Nach der Ankunft erkunden Sie Fuß und per Bus die chilenische Hauptstadt.
Unmittelbar hinter der Stadt erheben sich die schneebedeckten Anden als imposanter Hintergrund. Trotz seiner 6 Millionen Einwohner macht Santiago einen überschaubaren Eindruck. Die Hauptstadt von Chile wirkt eigentlich nicht typisch südamerikanisch, sondern ist kulturell und architektonisch eher an Europa angelehnt.
Die Stadt liegt in einem großen Talkessel am Rio Mapocho auf etwa 520 m Höhe. Im Osten erstrecken sich die Anden, die hier bis zu 5.000 m hoch sind und einen spektakulären Hintergrund zu der Skyline der Stadt bilden.
1541 vom Konquistador Pedro de Valdivia gegründet, erhielt Santiago seinen Namen zu Ehren des Heiligen Santiago de Compostela.
Von dem kolonialen Erbe ist in der Stadt nicht viel geblieben. Einerseits haben Erdbeben immer wieder Teile der Stadt zerstört. Andererseits nahm Santiago mit der Unabhängigkeit Chiles von Spanien im Jahre 1818 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, in dessen Folge viele Bauten und ganze Stadtviertel neu entstanden.
Sie besuchen die Kirche San Francisco, die 1586 erbaut wurde und als einer der wenigen Zeugen des spanischen kolonialen Erbes die Zeiten überdauert hat.
An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz im alten Santiago, sehen Sie die Kathedrale von 1745.
Auf der Hauptstraße "Alameda" fahren Sie vorbei am Präsidentenpalast, dessen Name "La Moneda" daran erinnert, daß in diesem Gebäude einst die staatliche Münzanstalt von Chile untergebracht war, weiter zur Universität, der Nationalbibliothek und schließlich zum kleinen Hügel Cerro Santa Lucia, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde. Von oben haben Sie eine herrliche Aussicht auf die Stadt.
Anschließen fahren Sie zu Ihrem Hotel und können den Tag mit einem gepflegten sundowner ausklingen lassen.
13. Tag: SANTIAGO DE CHILE: TAGESAUSFLUG VALPARAISO
Tagesetappe ca. 240 km
Die historische Hafenstadt liegt etwa 120 km westlich von Santiago de Chile in einer Hügellandschaft an einer großen Bucht am Pazifik.
Valparaiso ist eine der ältesten Städtegründungen der Spanier in Chile und heute der bedeutendste Hafen des Landes. Hier tagt auch das Parlament.
Das Zentrum liegt um die Hafenbucht auf der Ebene, kurz "Plan" genannt. Die Wohnviertel liegen größtenteils auf den umliegenden Hügeln, zu denen 15 "Ascensores" (Standseilbahnen) und lange Treppen hinaufführen.
Verschachtelte Häuser aus dem 19. und 20. Jh. mit schönen Innenhöfen, zahlreiche Cafes, Kneipen und Restaurants sowie eine sehr lebendige Kunstszene machen Valparaiso zur kulturellen Hauptstadt von Chile.
Valparaiso war auch die Heimat von Pablo Neruda, Chiles bedeutendstem Dichter und Träger des Literaturnobelpreises.
Seit 2003 gehört der historische Stadtkern zum UNESCO-Weltkulturerbe. Genießen Sie von oben die prachtvolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen.
Auf der Rückfahrt nach Santiago besuchen Sie ein Weingut im Casablanca-Tal, wo einige der besten Weine Chiles wachsen. Hier können Sie sich über Anbau und Keltern der Weine informieren und bei einer Verkostung auch deren Qualität kennenlernen.
Dann fahren Sie zurück zu Ihrem Hotel in Santiago de Chile. Bei einem gemeinsamen Abendessen können Sie sich über Ihre Reiseerlebnisse austauschen, bevor morgen der Sprung in die "große Leere" auf dem Programm steht.
14. Tag: Santiago de Chile - OSTERINSEL (HANGA ROA)
Tagesetappe ca. 40 km
Fahrt zum Flughafen und Flug von Santiago de Chile auf die Osterinsel.
Ankunft auf dem Flughafen bei Hanga Roa auf der Osterinsel.
Fahrt in Ihr Hotel in Hanga Roa an der Westküste, dem einzigen Ort auf der Osterinsel.
Wenn Ihnen in Europa alles zu dicht und zu eng ist, dann sind Sie hier richtig! 2.250 km sind es bis zur nächstgelegenen, bewohnten "Nachbarinsel" Pitcairn, wo die Nachkommen der Meuterer der Bounty leben, und 3.765 km bis zum chilenischen Festland.
Damit gilt die Osterinsel als das am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernte Stück Land. "Rapa Nui" nennen die Eingeborenen ihre Insel, was soviel bedeutet wie "großer, weiter Flecken". 165 qkm ist die dreieckige Insel groß, die am Ostersonntag 1722 vom holländischen Kapitän Jacob Roggeveen entdeckt wurde und seit 1888 zu Chile gehört.
Auf der nur 24 km langen und 13 km breiten Insel wohnen knapp 4.000 Menschen, die fast nur vom Tourismus leben, denn die Osterinsel ist heute nur noch eine karge Grassteppe.
Weltberühmt ist die Osterinsel für ihre Moai, Steinfiguren z.T. riesigen Ausmaßes, von denen etwa 1.000 Stück auf der Insel gefunden wurden. Die Moai stehen meist in der Nähe der Küste auf einem Ahu, einem Steinsockel, der als Zeremonialstätte diente. Die Moai blicken fast immer ins Land hinein und kehren dem Meer den Rücken zu.
Die genaue Bedeutung dieser Statuen ist bis heute ein Rätsel geblieben. Ihre Herstellung wurde von den Insulanern sehr abrupt beendet und später sogar die Moai umgestürzt und die Ahu zerschlagen.
Rest des Tages zur freien Verfügung. Unternehmen Sie einen Bummel durch Hanga Roa, dem einzigen Ort auf der Osterinsel.
15. Tag: OSTERINSEL (RAPA NUI)
Tagesetappe ca. 140 km
HINWEIS:
Die Besichtigungen und deren zeitlicher Ablauf können sich ändern, bleiben aber in der Summe weitgehend so, wie im folgenden beschrieben.
Auf dem heutigen Tagesausflug folgen Sie den Spuren des ersten Königs der Osterinsel, Hota Matu'a, von seiner Ankunft auf der Insel am Anakena Strand bis zu seiner Grabstätte.
Dabei bekommen Sie einen Einblick in das Leben der ersten polynesischen Seefahrer, die die Insel entdeckten und besiedelten.
Zuerst besuchen Sie den Strand von Anakena, wo der Überlieferung zufolge König Hotu Matu'a zum ersten Mal Rapa Nui betreten hat. Es fast der einzige Strand auf der Osterinsel, deren Küsten größtenteils steil ins Meer abfallen und von stürmischer Brandung umtost sind.
Hier besichtigen Sie Ahu Nau Nau und Ahu Ature Huki. Als Thor Heyerdahl 1956 auf der Osterinsel forschte, richtete er hier den ersten Moai wieder auf und begann damit die bis heute andauernden Restaurierungsarbeiten. Seit 1995 ist der Nationalpark Rapa Nui UNESCO-Weltkulturerbe.
Durch die Bahía La Perousse fahren Sie weiter zum zerstörten Ahu Te Pito Kura. Der Moai ist 9,80 m hoch und wiegt etwa 82 Tonnen. Es ist der größte Moai, der auf der Osterinsel jemals transportiert worden ist.
Ein Kilometer hinter der Küste liegt der unscheinbare Hügel des Rano Raraku. Der Tuffstein dieses erloschenen Vulkans lieferte das Material für die Moai.
Hier blicken Sie direkt in die - verlassene - Werkstatt der alten Steinmetze:
Rund 300 Moais in allen Stufen der Fertigung liegen hier. Von fertigen Maoi, die nie mehr abtransportiert worden sind, bis zu roh behauenen Figuren, die noch halb im Fels stecken. Hier ruht als unvollendete Figur auch der größte, bekannte Moai mit der fantastischen Länge von 20,90 Metern.
Der kleine Kratersee im Vulkan ist eine der ganz wenigen Süßwasserstellen auf der Osterinsel und wurde noch bis vor kurzem für die Wasserversorgung der Insel benützt.
Nicht weit vom Rano Raraku liegt an einer Meeresbucht der einfach überwältigende Ahu Tongariki. 15 Moai erheben sich auf der riesigen Plattform vor der tosenden Brandung des Pazifiks. Ahu Tongariki ist heute die größte Zeremonialstätte auf der Osterinsel.
Der Ahu Aka Hanga bestand aus vier Plattformen mit 12 Moai. Der Ahu liegt heute noch so zerstört da, wie ihn die Insulaner einst hinterlassen haben. In einer Plattform soll König Hotu Matu'a begraben sein.
16. Tag: OSTERINSEL (RAPA NUI)
Tagesetappe ca. 140 km
Am Vormittag folgen Sie dem Kult des Vogelmannes. Nachdem sie die Moai umgestürzt und die Ahu zerstört hatten, wandten sich die Clans der Insel dem Kult des Tangata Manu (Vogelmann) zu.
Wer das erste Ei des Vogels Manutara von der kleinen Insel Motu Nui unversehrt zur Hauptinsel brachte, war der neue Herrscher für ein Jahr.
Zuerst besuchen Sie Ana Kai Tangata, eine Höhle mit Malereien, die den Vogel Manutara zeigen und seine Ankunft im Frühling, womit der Wettkampf aufs neue begann.
Weiter geht es zum Vulkan Rano Kau, der sich 320 m über die Insel erhebt.
Vom Kraterrand öffnet sich ein überwältigender Ausblick auf den tief unten tosenden Pazifik und drei kleine Inseln, darunter Motu Nui, von der das Vogelei zu holen war.
Am Rand des Rano Kau liegt spektakulär auf einer schmalen Steilklippe hoch über dem Meer Orongo, die bedeutendste Stätte des Vogelmannkults.
Die Kultstätte besteht u.a. aus 52 flachen, kleinen Steinhäusern und zahlreichen Felszeichnungen mit Darstellungen des Vogelmanns. Auch Reste eines Ahus wurden gefunden.
Sehenswert ist auch Ahu Vinapu. Seine Mauern sind ohne Mörtel so exakt errichtet, wie man es sonst von Bauten der Inka kennt. Das hat zu Spekulationen geführt, ob die Insulaner nicht auch vom chilenischen Festland stammen könnten.
Am Nachmittag besuchen Sie den berühmten Ahu Akivi, der ganz anders ist, als die übrigen Ahu auf der Osterinsel. Er liegt nicht an der Küste und seine Moai blicken aufs Meer hinaus.
Weiterfahrt zum Krater Puna Pau, aus dessen Gestein die Kopfbedeckungen der Moai (Pukaos) gefertigt wurden.
Dann besuchen Sie den ebenfalls ungewöhnlichen Ahu Hanga Poukura, der sich mehr als 100 m lang an einer Meeresbucht erstreckt.
Zum Abschluß Ihrer Erkundung der Osterinsel besichtigen den großen Zeremonialkomplex des Ahu Tahai, zugleich auch eines der berühmtesten Fotomotive der ganzen Osterinsel!
Ahu Tahai liegt liegt gleich neben dem Ort Hanga Roa direkt am Meer. Eigentlich sind es sogar drei Ahus mit zahlreichen Moais. Besonders beeindruckend ist der einzige Moai, dem man die Augen wieder eingesetzt hat, so daß er den Besucher ansieht!
Zur sorgfältig restaurierten Anlage gehören auch die Ruinen eines Dorfes mit Häusern der Häuptlinge und Priester, Erdöfen und sogar einem vollständigen Bootsanleger.
Machen auch Sie zum Abschluß Ihres Aufenthalts auf der Osterinsel das berühmte Foto, wenn im Westen hinter dem Ahu Tahai die Sonne goldrot im endlosen Pazifik versinkt! Dann geht es in kurzer Fahrt zurück zum Hotel.
17. Tag: Osterinsel - SANTIAGO DE CHILE
Tagesetappe ca. 40 km
Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Flug von der Osterinsel nach Santiago de Chile (ca. 5 Std.).
Transfer zu Ihrem Hotel direkt in Santiago de Chile. Rest des Tages zur freien Verfügung.
18. Tag: RÜCKFLUG: Santiago de Chile - ABFLUGSORT
Tagesetappe ca. 20 km
Leider heißt es Abschied nehmen von Südamerika, denn Ihre große Rundreise durch Argentinien und Chile bis zur Osterinsel endet heute.
Transfer vom Hotel zum Flughafen und Rückflug in die Heimat.
19. Tag: ANKUNFT ABFLUGSORT
Preise in EUR pro Person
| von | bis | DZ | EZZ |
|---|---|---|---|
| 26.11.26 | 14.12.26 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 21.01.27 | 08.02.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 04.02.27 | 22.02.27 | 8.899 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 11.02.27 | 01.03.27 | 8.899 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 18.02.27 | 08.03.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 25.02.27 | 15.03.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 04.03.27 | 22.03.27 | 8.699 | 1.620 |
| 07.10.27 | 25.10.27 | 8.699 | 1.620 |
| 14.10.27 | 01.11.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung // Allerheiligen | |||
| 21.10.27 | 08.11.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung // Allerheiligen | |||
| 28.10.27 | 15.11.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung // Allerheiligen | |||
| 04.11.27 | 22.11.27 | 8.699 | 1.620 |
| 05.11.27 | 23.11.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 11.11.27 | 29.11.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 18.11.27 | 06.12.27 | 8.699 | 1.620 |
| Garantierte Durchführung | |||
| 25.11.27 | 13.12.27 | 8.699 | 1.620 |
IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:
NICHT IM PREIS ENTHALTEN:
WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):
PASS - VISUM
IMPFUNG
REISE-KRANKENVERSICHERUNG FÜR ARGENTINIEN
COVID-19
REISE- UND LÄNDERINFORMATIONEN
LINKTIPPS ZUR REISE ALS KUNDENSERVICE





































