8 Tage Südamerika-Rundreise Peru - Bolivien: Lima - La Paz ab € 1.475

  • Südamerikareise ab Lima / bis La Paz
  • Morgens Besuch von Machu Picchu (vor den Touristenzügen)
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Garantierte Durchführung ab 2 Personen
    Maximal 20 Personen
  • Lima - Cuzco - Urubambatal - Aguas Calientes - Machu Picchu - Cuzco - Puno - Titicacasee - Huatajata - Copacabana - Tiwanaku - La Paz

Südamerika-Rundreise Peru - Bolivien: Lima - La Paz
 
Reiseverlauf
Termine | Preise
Leistungen
Wichtige Infos
 
 

Reiseverlauf

Besuch der Ruinen von Tiwanaku inklusive!

Eine traumhafte Reiseroute!
Von Lima über Cuzco und das "heilige" Urubamba-Tal zum Machu Picchu, den Sie bei unserer Reise am frühen Morgen besuchen - bevor die Touristenzüge kommen!
Weiter ins Hochland der schneebedeckten Anden zum strahlendblauen Titicacasee, wo Sie einen Einblick in das Leben der Indios gewinnen. Über den Altiplano, Heimat der Lamas und Alpakas, erreichen Sie dann das legendäre La Paz.
Peru und Bolivien sind die zwei Länder in Südamerika mit einer heute noch sehr lebendigen, indianischen Kultur.

Peru ist das Land mit einem überreichen Erbe aus mehreren tausend Jahren von verschiedenen Hochkulturen der Indio, von denen die Kultur der Inka die bedeutendste in ganz Südamerika gewesen ist. Noch heute ist Peru stark geprägt von den traditionellen Lebensformen der Indio, deren kulturelles Zentrum die Stadt Cuzco in den Anden ist.

Bolivien verbindet ein sehr lebendiges, indianisches Leben mit einer grandiosen Natur und vielfältigen Flora und Fauna zu einem ganz besonderen Reiseerlebnis. Ihre Reise führt auf dem schönsten Weg nach Bolivien, über den legendären Titicacasee, wo Sie einen Tag verbringen.
Sehr sehenswert ist auch Tiwanaku, die bedeutendste archäologische Fundstätte in Bolivien.

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab / bis Deutschland! Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich.

Willkommen in Südamerika.
Eine eindrucksvolle Rundreise durch Peru und Bolivien erwartet Sie!


1. Tag:   LIMA (PERU)
Ankunft auf dem Aeropuerto Internacional Jorge Chavez in Lima in eigener Regie. Begrüßung durch die deutschprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel in Lima.

2. Tag:   LIMA: STADTRUNDFAHRT
Die Hauptstadt von Peru wurde 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet. Hier begegnen sich sowohl altehrwürdige Kolonialbauten in ruhigen Stadtteilen als auch die Hektik der größten Metropole des Landes mit mehr als 10 Mio. Einwohnern und einem chaotischen Verkehr.
Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt durch Lima. Sie besuchen zunächst die koloniale Innenstadt, die seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Hier sehen Sie die Plaza de Armas, umgeben vom Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais mit typischen Erkern aus Holz und der Kathedrale.
Nicht weit von der Plaza de Armas liegt die Plaza San Martin, einer der repräsentativsten Plätze in Lima. Auf dem Platz steht das Reiterdenkmal für den argentinischen General Jose de San Martin, der 1821 Peru die Befreiung von den spanischen Kolonialherren brachte.
Dann besuchen Sie die einzigartige Casa Aliaga. Dieses äußerlich eher unscheinbare Haus wurde bereits 1535 erbaut, also im gleichen Jahr, in dem Lima gegründet wurde. Damit dürfte die Casa das älteste Wohnhaus in Südamerika sein. Seit 17 Generationen ist das Haus noch immer im Besitz der Familie Aliaga, die inzwischen allerdings in einem modernen Nebenhaus wohnt.
Die Casa Aliaga ist ein beeindruckendes Denkmal der frühesten spanischen Kolonialzeit: Möbel, Kacheln und Marmor, Bilder und Statuen, Waffen und Rüstungen zeugen vom opulenten Lebenstil eines Konquistadors, der zu Hause in Spanien oft nur zu den armen Habenichtsen gehörte.
Nachmittag zur freien Verfügung.
Sie könnten z.B. das berühmte Goldmuseum besuchen mit Perus größter und beeindruckendster Sammlung von präkolumbischen Goldobjekten.
Oder Sie besichtigen das weltberühmte Archäologische Nationalmuseum Larco. Der "Zuckerbaron" Rafael Larco Herera hat Anfang des 20. Jhs. Kunstobjekte der antiken Indiokulturen zusammengetragen.
Heute umfaßt die Sammlung mehr als 45.000 Objekte aus vier Jahrtausenden der Geschichte Perus. Es ist die größte private Sammlung präkolumbischer Kunstobjekte der Welt, die Ihnen einen ausgezeichneten Überblick über die verschiedenen Kulturen des alten Peru gibt.
Sehenswert ist auch das Kloster San Francisco, das nach dem verheerenden Erdbeben von 1746 restauriert wurde. Die Kirche ist reich mit Gemälden ausgestattet und in der Klosterbibliothek stehen Tausende von Büchern, die bis in die Zeit der Konquistadoren zurückgehen.
Einzigartig sind die Katakomben unter dem Kloster, in denen mehr als 70.000 Menschen bestattet wurden.
Oder Sie bummeln einfach über den Indiomarkt in Miraflores. Hier finden Sie praktisch das gesamte peruanische Kunsthandwerk: Keramiken, Bilder, handgestrickte Wollwaren u.a.m.

3. Tag:   Lima - Cuzco - Urubambatal - AGUAS CALIENTES
Morgens Fahrt zum Flughafen und kurzer Flug von Lima über die schneebedeckten Anden nach Cuzco (ca. 1 Std.). Auf dem Flughafen begrüßt Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und begleitet Sie auf Ihrer weiteren Reise zum Machu Picchu.
Das Wort Cuzco bedeutet in Quechua "Nabel der Welt", ein treffender Name für die Hauptstadt des Inkareiches (ca. 1200-1533), das in seiner größten Ausdehnung von Ecuador bis Chile reichte, was ungefähr der Entfernung vom Nordkap bis Nordafrika entspricht.
Auf 3.330 m Höhe in dem fruchtbaren Tal des Rio Vilcanota gelegen, ist Cuzco mit rund 320.000 Einwohnern auch heute das indianische Zentrum der Anden. Hier wohnen überwiegend Quechua-Indios, die direkten Nachkommen der Inka.
Bei einem Stadtrundfahrt lernen Sie Cuzco kennen. Dank seiner prächtigen Kolonialarchitektur und den Resten großartiger Inka-Bauten gehört Cuzco seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach der Zerstörung von Cuzco im Jahre 1536 errichteten die Spanier auf den Fundamenten der Inka-Bauten koloniale Paläste und herrliche Kirchen. Im Zentrum der Stadt und des ganzen Inka-Reiches liegt die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, einem wahren Schatzhaus kolonialer Kunst und Architektur.
In der Nähe befindet sich die 1622 von Jesuiten gegründete Universität. Auch das Erzbischöfliche Palais ruht auf dem Fundament eines ehemaligen Inka-Palastes, in das ein tonnenschwerer, zwölfeckiger Felsblock mit größter Präzision eingepaßt worden ist.
Der Sonnentempel Korikancha war einst der heiligste Tempel der Inka. Die Spanier überbauten ihn mit einer Kirche, so daß wenigstens die immer noch beeindruckenden Fundamente mit perfekt gefugten Steinblöcken erhalten blieben.
Dann besichtigen Sie die Ruinen vor der Stadt Cuzco.
Die Festung Sacsayhuaman ist weltberühmt wegen ihrer gewaltigen Zyklopenmauer aus exakt behauenen Steinquadern von mehr als 100 t Gewicht. Das Qenqo-Heiligtum erinnert dank seiner markanten Gesteinsformation an ein Freilichttheater. Puca Pucara war eine kleine Festung, die auf 3.650 m Höhe den Zugang zur Hauptstadt der Inka schützte.
Am späten Nachmittag geht Ihre Fahrt mit dem Bus weiter in das Urubambatal, das "Heilige Tal" der Inka. Vorbei an landschaftlich beeindruckend gelegenen Ruinen und kleinen Dörfern erreichen Sie Ollantaytambo (2.792 m).
Auf dem Weg zum Bahnhof sehen Sie die am Berg die Ruinen von der Inkastadt Ollantaytambo. Trotz gewaltiger Mauern und einer strategisch sehr günstigen Lage, hatte der Ort wohl mehr religiöse als militärische Bedeutung.
Mit dem Zug setzen Sie Ihre Reise fort (Abfahrt in Ollantaytambo ca. 19 Uhr). Es erwartet Sie eine wunderschöne Fahrt mit dem "Expedition Train" durch die fruchtbare Ebene des Urubambatals und entlang des Rio Urubamba. Ständig ändert sich die Landschaft! Ihr Tagesziel ist der Ort Aguas Calientes, direkt zu Füßen des Machu Picchu, wo Sie Ihr Hotel beziehen.
HINWEIS:
Auf der Zugfahrt Ollantaytambo - Aguas Calientes darf nur ein kleines Gepäckstück mitgenommen werden (max. 5 kg). Bitte packen Sie das Nötigste für eine Übernachtung in eine kleine Reisetasche oder Rucksack. Das große Gepäck bleibt im Hotel in Cuzco im Depot.

4. Tag:   Aguas Calientes - Machu Picchu - CUZCO
Da Sie in Aguas Calientes übernachtet haben, fahren Sie schon am frühen Morgen auf der schmalen Straße durch lange Serpentinen 8 km den steilen Berg hinauf zu den Ruinen (2.360 m).
So erleben Sie Machu Picchu noch vor Ankunft der Züge aus Cuzco und der täglichen Touristeninvasion!
Machu Picchu wurde 1911 von Hiram Bingham wieder entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba suchte, die Hochburg des letzten Inka Tupac Amaru. Jedoch ist Machu Picchu unter diesem Namen und am geographisch exakten Ort schon in Landkarten des 19. Jhs. vermerkt, so daß die Existenz von Machu Picchu schon vorher bekannt gewesen sein muß.
Machu Picchu wird oft als Zufluchtsort gesehen, den die Spanier nie entdeckten.
Da es keine historischen Quellen gibt, sind weder der ursprüngliche Name (Machu Picchu bedeutet in Quechua lediglich "Alter Gipfel") noch der Zweck des Ortes bekannt. Entsprechend unterschiedlich sind die Theorien, die die neuere Forschung entwickelt hat:
Einige sehen in Machu Picchu ein religiöses und astronomisches Zentrum, das ab 1420 erbaut und gegen 1520, also noch vor Ankunft der Spanier, aufgegeben wurde. Andere sehen darin eine Siedlung, die zur Zeit des Untergangs des Inkareichs noch im Bau war und nicht mehr fertiggestellt wurde.
Auf jeden Fall erleben und besichtigen Sie die beeindruckende Ruinenstadt, die mit ihrer exponierten Lage auf einem Bergrücken hoch in den Anden zu den großen kulturellen Höhepunkten in Peru und ganz Südamerika gehört.
Seit 1983 gehört Machu Picchu zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die UNESCO ist über die rund 2.000 täglichen Besucher gar nicht glücklich und möchte die Besucherzahl am liebsten auf 800 pro Tag begrenzen, um die empfindlichen Terrassen besser zu schützen.
Fahrt mit dem Bus durch die Serpentinen zurück nach Aguas Calientes. Nach einem Mittagessen geht die Fahrt mit dem Zug durch das Urubambatal zurück nach Ollantaytambo und weiter mit dem Bus nach Cuzco in Ihr Hotel.

5. Tag:   Cuzco - Andenstrecke - PUNO
Mit einem komfortablen, öffentlichen Linienbus unternehmen Sie heute eine ganztägige Fahrt durch die Anden von Cuzco nach Puno (zusammen mit anderen Reisenden und deutsch- oder englischsprechender Reiseleitung inkl. Mittagessen).
Diese spektakuläre Busfahrt folgt der Straße, die direkt neben der Trasse der Andenbahn gebaut wurde. Das landschaftliche Erlebnis unterscheidet sich nicht von dem, das die Bahnfahrt bietet, aber die Busfahrt erlaubt Ihnen weitere Besichtigungen unterwegs.
Die Fahrt führt Sie durch eine sehr typische Landschaft der Anden, den Altiplano, wo neben Lamas auch deren Verwandte, Vicunas und Alpakas, leben.
Nur wenige Kilometer hinter Cuzco besuchen Sie das malerische Kolonialdorf Andahuaylillas. Die kleine Jesuitenkirche aus dem 17. Jh., berühmt für ihren reichen, barocken Goldschmuck und viele Gemälde, zieht täglich viele Pilger aus teils entlegenen Indiodörfern an.
Die Fahrt führt weiter zum Archäologischen Park von Raqchi. Hier besichtigen Sie die Reste eines Tempels, der dem in den Anden vielerorts verehrten Schöpfergott Viracocha geweiht war.
Der mächtige Bau mit einer Seitenlänge von 92 x 25 m und mit bis zu 20 m hohen, bemalten Ziegelmauern und Säulen aus Vulkangestein beeindruckt auch noch als Ruine.
Sie erreichen den La Raya Paß, mit 4.319 m der höchste Punkt Ihrer Perureise. Der La Raya Paß ist auch die Wasserscheide zwischen dem Titicacasee und dem Pazifik auf der einen Seite und dem Amazonas und Atlantik auf der anderen Seite.
Bevor Sie Puno erreichen, machen Sie noch einen Stopp in Pukara. Der kleine Ort war schon weit in vorchristlicher Zeit die bedeutendste Siedlung im Bereich des Titicaca-Sees. Sie besuchen das Pukara-Museum mit einzigartigen Tonfiguren.
Ihre heutige Fahrt endet im Busbahnhof in Puno, wo Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung erwartet.
Fahrt in Ihr Hotel in Puno. 1668 gegründet 3.827 Meter über dem Meeresspiegel am blauen Titicacasee, gehörte Puno dank nahegelegener Silberminen einst zu den reichsten Städten in Südamerika.
Heute ist die Stadt mit rund 120.000 Einwohnern vor allem als Tor nach Bolivien von Bedeutung.

6. Tag:   Puno - HUATAJATA / TITICACASEE (BOLIVIEN)
Auf der Landstraße am Ufer des Titicacasee entlang geht die Fahrt weiter bis Sie kurz vor Copacabana die Grenze nach Bolivien überqueren.
Copacabana ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Südamerika, der auch dem berühmten Strand in Rio de Janeiro seinen Namen gab. Der kleine Ort mit nur etwa 3.000 Einwohnern liegt am Südufer des Titicacasee, überragt von der mächtigen Kathedrale aus dem 16. Jh., in der die Schwarze Madonna, die "Indianer-Jungfrau", verehrt wird.
Sie besuchen die Kathedrale und können die vielen Pilger beobachten, die die Indianer-Jungfrau um Schutz anflehen, Schutz für die Familie oder vielleicht auch nur für das neue Auto.
Dann fahren Sie mit einem Katamaran über den blauen Titicacasee mit den schneebedeckten Anden im Hintergrund .
Der Titicacasee liegt 3.810 m über dem Meeresspiegel und ist der höchstgelegene, kommerziell schiffbare See der Welt. Mit einer Länge von 194 km und einer durchschnittlichen Breite von 65 km ist er der größte See in Südamerika und etwa 15 Mal größer als der Bodensee.
Er ernährt eine karge Region durch seinen Fischreichtum und eine bescheidene Landwirtschaft, die an seinen Ufern möglich ist. Der Titicacasee gilt als die Urheimat der Kartoffel, die hier auch heute noch angebaut wird.
Der den Inka heilige Titicacasee bildet die natürliche Grenze zwischen Peru und Bolivien.
Mit dem Katamaran fahren Sie zur Mond- und Sonneninsel. Auf der kahlen, kleinen Insel stehen noch die Überreste des einst verschwenderisch mit Gold und Silber ausgeschmückten Mondtempels der Inka.
Alles Edelmetall wurde von den habgierigen Spießgesellen Pizarros geraubt und eingeschmolzen.
Auf der Sonneninsel soll der Legende nach der Schöpfergott Viracocha Sonne, Mond und Menschen erschaffen haben. Seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, ließ er aus dem Titicacasee emporsteigen und das Inka-Reich gründen. Während der spanischen Eroberung wurde der Überlieferung zufolge alles Inkagold im See versenkt, wo es in seinen Tiefen noch immer ruht.
Sie kehren zurück nach Copacabana und weiter geht Ihre Fahrt nach Huatajata. Unterwegs überqueren Sie die Straße von Tiquina. Diese See-Enge ist 800 m breit und markiert den Übergang vom nördlichen Teil des Titicacasees in den südlichen. Mit der einzigen öffentlichen Fähre in Bolivien überqueren Sie die Straße von Tiquina und erreichen am Nachmittag Huatajata.
Ihr Hotel für die heutige Übernachtung, das Inca Utama, widmet sich der Pflege der traditionellen Lebensweise der Indios am Titicacasee.
Hier besuchen Sie das Altiplano-Museum, das anschaulich über die Naturgeschichte und das Leben am Titicacasee informiert.
Außerdem hat man ein Dorf angelegt, daß die verschiedenen Bauweisen der Indios zeigt, wie zum Beispiel die Lehmiglus der Urus-Chipayas. Sie sehen, wie Chicha hergestellt wird, ein traditionelles Maisgetränk und können Indiofrauen beim Weben und Spinnen zusehen oder geschickten Handwerkern, die aus alten Autoreifen bequeme Sandalen fertigen.
Sie können traditionelle Spiele der Indiovölker beobachten und typische Tiere des Altiplano aus der Nähe sehen: Lamas, Alpacas und Vicunas.
Noch mehr vom Leben der Indios am Titicacasee erfahren Sie bei einer Bootsfahrt über den Titicacasee zu den "Islas Flotantes", den Inseln der Uros Indianer.
Die Uros gehören zu den Ureinwohnern am Titicacasee. Sie leben auf ca. 40 schwimmenden Inseln, die sie aus Schilfrohr bauen. Früher haben die Uros ihre Inseln bei Gefahr aus der Verankerung gelöst und auf den See hinaus gezogen.
So haben sich die Indios ihre ganz eigene Kultur bewahrt und wollen bis heute nicht das leichtere Leben an Land. Allerdings dürfen inzwischen Touristen die Inseln besuchen, denen die Indios sehr gerne ihr Kunsthandwerk verkaufen.
Anschließend besuchen Sie auf der Insel Quewaya ein Projekt, das die Uros in der Wahrung ihrer traditionellen Lebensweise und kulturellen Selbständigkeit unterstützt.
Auch der Abend steht ganz im Zeichen der Indiokultur am Titicacasee.
Sie lernen die Mythen der Kallawaya kennen. Die Kallawaya sind ein Volk in Bolivien, das sehr bekannt ist für seine guten Naturheiler. Ihre sehr lebendigen Mythen werden seit 2003 von der UNESCO zu den "Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit" gezählt.
Im Observatorium Alajpacha ("Jenseits der Sterne") erfahren Sie vom astronomischen Wissen der alten Indiovölker und betrachten einen überwältigenden Sternenhimmel.

7. Tag:   Titicacasee / Huatajata - Tiwanaku - LA PAZ
Am Morgen verlassen Sie den Titicacasee und fahren über den Altiplano nach La Paz (ca. 80 km).
Unterwegs besuchen Sie die Ruinen von Tiwanaku, auch Tiahuanaco genannt. Das Ruinenfeld liegt in einer Höhe von 3.843 m auf einer riesigen Ebene. Fast 3.000 Jahre lang (ca. 1580 v. Chr.-1200 n. Chr.) von bis zu 20.000 Menschen besiedelt, ist es die bedeutendste archäologische Stätte des präkolumbischen Boliviens!
Sie besichtigen die Stufenpyramide Acapana, zu der auch ein rätselhafter, halbunterirdischer Tempel gehört. Sehr gut rekonstruiert ist der Tempel Kalasasaya, dessen Sonnentor heute das berühmteste, historische Monument in den Anden ist.
Viele Bauten sind mit Flachreliefs verziert, die Tiere und festlich geschmückte Menschen darstellen. Die ursprüngliche Bedeutung der Reliefs wie auch der ganzen Anlage, die erst zu einem Sechstel freigelegt worden ist, konnte bis heute nicht enträtselt werden.
Kurz bevor Sie La Paz erreichen,steigen Sie um in eine Gondelbahn, die die Oberstadt El Alto mit den tiefergelegenen Stadtteilen verbindet. Es gibt inzwischen 4 verschiedene Seilbahnlinien mit fast 15 Kilometern Gesamtlänge. So erleben Sie Ihren ersten Eindruck von La Paz aus der Vogelperspektive.
Am Nachmittag unternehmen Sie eine Rundfahrt durch La Paz, das mit ganzem Namen "Nuestra Senora de La Paz" (Unsere Liebe Frau des Friedens) heißt.
Mit rund 1,1 Mio. Einwohnern ist La Paz die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt Boliviens. Hier befindet sich zwar auch der Regierungssitz, aber die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre.
Auf jeden Fall ist La Paz die höchstgelegene Großstadt der Welt. Sie erstreckt sich in einem riesigen Talkessel des Rio Chokeyapu am Ostrand des Altiplano von etwa 3.200 m bis auf 4.100 m über Meeresniveau.
1548 gründetet Alonzo de Mendoza die Stadt als Handelsstation auf dem Weg von den Silberminen von Potosi nach Peru. La Paz hat in seiner Altstadt Casco Viejo noch viele gut erhaltene Bauten aus der Kolonialzeit.
Neben dem kolonialen Erbe prägt die Indiokultur die Stadt, von der Sie besonders auf den vielen offenen Märkten einen guten Eindruck bekommen. In La Paz gibt es einen der größten Indiomärkte in Südamerika. Die verschiedenen Indio-Völker (Indigena) machen mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung aus; rechnet man die Mischlinge hinzu sind es sogar 85%!
Dann bringt Sie eine Fahrt in den verhältnissmäßig tief gelegenen Süden der Stadt, wo sich die schicken Vororte von La Paz befinden. Etwa 10 km südöstlich von La Paz besuchen Sie das Mondtal (Valle de la Luna). Wind und Regen haben in Jahrmillionen aus rötlichem und grauem Gestein eine unwirtliche Mondlandschaft geschaffen, die man gesehen haben muß!

8. Tag:   LA PAZ
Eine Fahrt mit spektakulären Ausblicken auf La Paz führt Sie den Talkessel hinauf auf den Altiplano auf rund 4.100 m Höhe zur Nachbarstadt El Alto.
Hier befindet sich der internationale Flughafen La Paz El Alto, wo Ihre Südamerikarundreise durch Peru und Bolivien endet.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.

Routenkarte

Bilder

 
 
 

Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

von

bis

DZ

EZZ

DZ

EZZ



Hotels meist 3*
Mittelklasse

Hotels meist 4*
Komfortklasse

18.11.2018

25.11.2018

1.475

287

1.631

323

13.01.2019

20.01.2019

1.475

287

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27.01.2019

03.02.2019

1.475

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10.02.2019

17.02.2019

1.475

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1.631

323

10.03.2019

17.03.2019

1.475

287

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323

24.03.2019

31.03.2019

1.475

287

1.631

323

31.03.2019

07.04.2019

1.475

287

1.631

323

14.04.2019

21.04.2019

1.475

287

1.631

323

Karfreitag

28.04.2019

05.05.2019

1.475

287

1.631

323

Maifeiertag

05.05.2019

12.05.2019

1.475

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02.06.2019

09.06.2019

1.475

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Pfingstsonntag

07.07.2019

14.07.2019

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21.07.2019

28.07.2019

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11.08.2019

18.08.2019

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Mariä Himmelfahrt

08.09.2019

15.09.2019

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06.10.2019

13.10.2019

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1 Linienflug in Peru:
EUR 258

 
 

Leistungen

Im Preis enthalten
Wunschleistungen (Extras)

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Interkontinentale Langstreckenflüge
  • Ein Linienflug in Peru mit renommierter Fluggesellschaft (z.B. LAN) Lima - Cuzco
    in Economy-Klasse inkl. Flughafengebühren
    Flugpreis pro Person Nov '18 - Okt '19: EUR 258
    (Stand: 07/2018, Änderungen vorbehalten bis zur Ausstellung der Flugtickets)
  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor bis zur Ausstellung der Flugtickets

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

  • Die interkontinentalen Langstreckenflüge gehören nicht zur Reise sondern werden separat zu normalen, tagesaktuellen Tarifen z.B. im Internet gebucht. Sie können diese Flüge ohne weiteres selbst buchen und die Flugverbindung auswählen, die Ihnen am meisten zusagt.
    Auf Wunsch sind wir Ihnen gerne bei der Buchung dieser Flüge behilflich.
  • Aktuelle Angebote renommierter Fluggesellschaften finden Sie bei unserer speziellen Suchmaschine:
    Flüge suchen & buchen
  • Preis für Extranacht in Lima / La Paz auf Anfrage
  • Mit einem Mietwagen sind Sie für weitere Unternehmungen gerüstet
    Unsere Partner halten eine große Auswahl für Sie bereit:
    Günstige Mietwagen
  • Reise-Rücktrittskosten- und Auslandsreise-Krankenversicherung
    Unsere Versicherungspartner bieten Ihnen vielfältigen Reiseschutz, den Sie gleich hier bequem abschließen können:
    Europäische Reiseversicherung ERV (Standard)
    Europäische Reiseversicherung ERV (Jahresversicherung)
    LTA-Reiseschutz GmbH
    Travel Card Chartis
  • Sie haben noch Fragen?
    Schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular
    oder rufen einfach an: 02274 - 700 23 25
    auch abends und am Wochenende - wir beraten Sie gerne!
 
 

Pass - Visum - Impfung - Sicherheit - Linktipps

PASS - VISUM

  • Deutsche Staatsbürger benötigen für diese Reise kein Visum, jedoch einen Reisepaß, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muß.

IMPFUNG

  • Nach vorherigem Aufenthalt in Peru ist für die Einreise nach Bolivien eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben! Aktuelle Informationen über eventuell vorgeschriebene Impfungen, die gesundheitliche Lage vor Ort und medizinische Vorbeugemaßnahmen:
    Peru Reisemedizin
    Bolivien Reisemedizin

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