3. Tag: KYOTO: STADTERKUNDUNG
Als den Kaisern von Japan gegen Ende der Nara-Periode die buddhistischen Mönche zu mächtig geworden waren, ließen sie bis 794 Kyoto als ganz neue Hauptstadt errichten. Bis 1869 sollte Kyoto fast 1.100 Jahre lang kaiserliche Residenz bleiben.
Im Laufe der Jahrhunderte entstanden 1.600 buddhistische Tempel und 400 Shinto-Schreine. Dieses reiche kulturelle Erbe macht die Kaiserstadt Kyoto zu einer der sehenswertesten Städte in Asien.
Dank seiner unvergleichlichen kulturellen Bedeutung für Japan ist Kyoto im Zweiten Weltkrieg bewußt geschont worden und daher heute eine der besterhaltenen Städte in Japan!
Sie besuchen einige der schönsten Tempel und Gärten in Kyoto.
Sie spazieren durch die große Parkanlage, in deren Mitte der alte Kaiserpalast "Gosho" liegt. Hier residierten die Kaiser von Japan vom 8.-19. Jh. Heute noch unterstehen Park und Palast der Aufsicht des Kaiserlichen Hofamts. Ihr Spaziergang erlaubt vom Park schöne Blicke auf den Palast, dessen Inneres nur mit Genehmigung der Imperial Household Agency besucht werden kann.
Wunderschön ist der Goldene Pavillon (Kinkakuji) in einem Park gelegen.
Der Ryoanji-Tempel ist weltberühmt für seinen Zen-Garten: Einige bizarre Steine inmitten einer feingeharkten Kiesfläche, die wie Felseninseln in einem Meer oder Gebirge über den Wolken erscheinen. So einfach die Anlage, so endlos kann man sie betrachten!
Am Nachmittag fahren Sie in den Stadtbezirk Fushimi im Westen von Kyoto. Hier besuchen Sie Fushimi Inari-Taisha, einen der ältesten und meist verehrten Shinto-Schreine in Japan.
Über viele Generationen haben Besucher des Schreins ein Schreintor (Torii) gestiftet. Sie stehen so dicht hintereinander, daß Sie wie durch einen Tunnel aus Schreintoren zum Tempel hinaufgehen.
Die vielen Fuchsstatuen stehen für den Fuchsgott Inari, in Japan zuständig für Reis, Tee und Sake.
4. Tag: KYOTO: TAGESAUSFLUG HIROSHIMA (OPT)
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Kyoto.
Alternativ können Sie mit Japans Super-Schnellzug Shinkansen einen optionalen Tagesausflug nach Hiroshima im Westen der Insel Honshu unternehmen (Tagesetappe ca. 800 km).
Bereits 1964 in Dienst gestellt, ist Shinkansen der erste Hochgeschwindigkeitszug der Welt. Der Shinkansen erreicht nicht nur hohe Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h sondern vor allem sehr hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten von etwa 200 km/h, da er auf eigener Trasse fährt ohne Verkehr von anderen Zügen.
So braucht der Shinkansen für die 400 km bis Hiroshima nur knapp 2 Stunden!
Als am 6. August 1945 um 8:15 Uhr 580 m hoch über Hiroshima die erste Atombombe gezündet wurde, begann ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte.
Von den unbeschreiblichen Verwüstungen ist heute nichts mehr zu sehen, denn seit 1949 wurde die Stadt rasch wieder aufgebaut. Nur die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer ist als "Atombombenkuppel" im Zustand ihrer Zerstörung erhalten worden und dient heute als Mahnmal.
Sie besuchen die Gedenkstätten mit dem Friedensmuseum und spazieren durch den Friedenspark, dem Zentrum der Bombenexplosion.
Nicht weit von Hiroshima liegt in der Seto-Inlandsee, dem großen Binnenmeer, das die Inseln Honshu, Shikaku und Kyushu trennt, die heilige Insel Miyajima.
Der Name bedeutet "Schrein-Insel". Hier besuchen Sie den einzigartigen Itsukushima-Schrein, dessen Gebäude dicht am Ufer im Meer auf Stelzen stehen. Bei Flut scheint der ganze Schrein im Meer zu schwimmen. Itsukushima gilt als schönster Shinto-Schrein in Japan. Berühmt ist das Torii, das sich bei Flut rot glänzend im Wasser spiegelt.
Anschließend fahren Sie mit Fähre und Regionalzug zurück aufs Festland, besteigen in Hiroshima den Shinkansen und kommen zwei Stunden später ganz entspannt wieder in Kyoto an, wo Sie noch Zeit für einen "Sundowner" haben.
5. Tag: Kyotoa – Nara - KANAZAWA
Tagesetappe ca. 330 km
Am Morgen geht die Fahrt mit dem Bus von Kyoto nach Nara (ca. 40 km), ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise durch Japan.
Im Jahre 710 wurde Nara zur ersten ständigen Hauptstadt von Japan, von der aus 74 Jahre lang das Land regiert wurde. Daher gilt Nara als Wiege der japanischen Kultur.
Die verschiedenen Klöster, Tempel und Schreine im Nara Park lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Sie werden dabei von zahmem Rotwild begleitet, das sich gerne füttern läßt (Automaten mit Tierfutter stehen im Park). Die "heiligen Rehe von Nara" genießen Verehrung als Reittiere der Gottheiten des Kasuga-Schreins.
Besonders schön ist der Nara-Park zur Zeit der Kirschblüte!
Zu den größten und beeindruckendsten Bauten, die in der Nara-Periode (710-784) errichtet wurden, gehört der Todaiji-Tempel. Die große Halle ist mit 49 m Höhe und 51 m Breite der größte Holzbau der Welt. Darinnen thront "Daibutsu", 15 m hoch ist es die größte bronzene Buddhastatue der Welt, die aus 437 Tonnen Bronze gegossen wurde.
Den Weg zum Kasuga-Schrein aus dem 8. Jh. säumen mehr als 3.000 Stein- und Bronzelaternen, die Gläubige im Laufe der Jahrhunderte gestiftet haben.
Am Mittag fahren Sie mit dem Bus an der Küste entlang nach Norden in die große Hafenstadt Kanazawa. Hier residierte vom 16. bis 19. Jh. das Fürstenhaus der Maeda.
In Ihrer Glanzzeit waren Sie die reichsten Fürsten in Japan. Ihre restaurierte Burg ist noch erhalten. In der Stadt lebten einst viele Samurai in einem eigenen Stadtviertel. Einige Villen der Samurai sind noch erhalten.
Rest des Tages zur freien Verfügung in Kanazawa.
6. Tag: KANAZAWA: AUSFLUG TAKAYAMA - SHIRAKAWA GO (OPT)
Tag zur freien Verfügung für eigene Unternehmungen in Kanazawa.
Alternativ können Sie einen optionalen Ausflug in die Japanischen Alpen nach Takayama und Shirakawa Go unternehmen (Tagesetappe ca. 250 km)
Durch die Japanischen Alpen fahren Sie nach Takayama.
Die Stadt liegt auf einer Höhe von 573 m am Ufer des Miyagawa. Bei guter Sicht haben Sie von Takayama einen herrlichen Blick auf die 3.000 m hohen Berge der Japanischen Alpen.
Ihre Blüte erlebte die Stadt in der Edo-Periode (1600-1868) als viele wohlhabende Kaufleute hier lebten. Aus dieser Zeit hat sich die einzigartige Altstadt erhalten.
Sie erkunden die historische Altstadt von Takayama.
Auf dem geschäftigen Morgenmarkt bieten die Bauern aus der Umgebung ihre Produkte an. Takayama Jinya ist ein Bau im traditionellen japanischen Stil, in dem in der Edo-Periode die Provinzverwaltung untergebracht war. Wegen seiner reichen Holzvorkommen unterstand die Stadt direkt dem Shogun.
Sie bummeln dann noch etwas durch die wunderschöne Altstadt mit vielen alten Wohnhäusern aber auch Werkstätten, Läden und Sakebrauereien, von denen einige schon seit Jahrhunderten im Geschäft sind.
Dann fahren Sie weiter nach Shirakawa-go (ca. 40 km), ein malerisches Dorf mit strohgedeckten Bauernhäusern.
Im Winter tief verschneit, im Frühjahr eingebettet in frischem Grün und im Herbst umgeben von einer überwältigenden Symphonie von prächtig verfärbtem Laub, ist dieses abgelegene Bergdorf einfach ein Traum! Man glaubt kaum, in Japan zu sein.
Ganz unvergleichlich sind die Häuser im traditionellen Gassho-Stil. Die geräumigen Häuser sind drei bis vier Stockwerke hoch. Die sehr steil aufragenden Strohdächer erinnern an zum Gebet gefaltete Hände, was auch die Bedeutung des Wortes "gassho" ist.
Das ganze Ensemble des Dorfes Shirakawa-go ist seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe. Hier erleben Sie einen sehr schönen Teil des alten Japans!
Am frühen Abend Fahrt mit dem Bus zurück nach Kanazawa.
7. Tag: Kanazawa - NAGANO
Tagesetappe ca. 280 km
Das bedeutendste Vermächtnis der Maeda-Fürsten in Kanazawa ist die mehr als 100.000 qm große Gartenanlage Kenroku-en.
Übersetzt bedeutet der Name "Garten der gleichzeitigen 6 Attribute", die den perfekt gestalteten Garten ausmachen. Diese sind: Weitläufigkeit und Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit und Althergebrachtes sowie fließendes Wasser und weiter Blick.
Bei einem Spaziergang durch den Landschaftsgarten erleben Sie die wechselnden Perspektiven, verschiedene Teiche und kreative Kombinationen von 5000 Bäumen und 3500 Büschen.
Kenroku-en gehört dank seiner perfekten Gestaltung zu den "drei berühmten Gärten Japans".
Dann erkunden Sie die Burg von Kanazawa, deren weitläufiges Gelände direkt an den Garten grenzt.
Ziel der heutigen Fahrt ist die Stadt Nagano mit etwa 380.000 Einwohnern in den Japanischen Alpen. 1998 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen.
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Nagano ist der Zenkoji-Tempel.
Er wurde bereits im 7. Jh. erbaut und gehört zu den ältesten buddhistischen Tempeln in Japan.
Eine Besonderheit ist seine zentrale Buddhafigur. Es ist ein "hibutsu", d.h. ein "geheimer Buddha", der der Öffentlichkeit nicht gezeigt werden darf. Nur eine Kopie der Buddhafigur wird alle sechs Jahre öffentlich gezeigt.
Trotz oder gerade wegen dieser Heimlichkeit ist der Zenkoji-Tempel von Nagano ein bedeutender buddhistischer Wallfahrsort in Japan.
8. Tag: Nagano - Yamanouchi - FUJI-HAKONE-NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 210 km
Heute besuchen Sie zunächst den "Jigokudani Monkey Park" in Yamanouchi in der Nähe von Nagano. Hier leben Japanmakaken, auch Japanische Schneeaffen genannt. Im Ort Yamanouchi hat es eine Gruppe von Japanmakaken zur Weltberühmtheit geschafft. An kalten Tagen badet die Affengruppe im Onsen, einer japanischen Thermalquelle! Sie besuchen die Quelle und können mit etwas Glück die Makaken beim Bad beobachten (ca. 30 Minuten Fußweg pro Strecke, bei Eis und Schnee nicht begehbar).
Die mehr als 3.000 m hohe Gebirgskette der Japanischen Alpen bildet ein beeindruckendes Panorama. Neben dem Berg Fuji befinden sich hier der Mt. Kitadake (3.193 m) und der Mt. Hotakadake (3.190 m).
Schließlich erreichen Sie das Gebiet der Fünf-Fuji-Seen im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. Die Seen werden vom Regen gespeist, der auf den Fuji niedergeht. Der Blick über den Kawaguchi-See zum Berg Fuji, der sich fast direkt dahinter erhebt, ist beeindruckend!
Wenn dann noch die Kirschblüte die Ufer verzaubert, ist der Eindruck überwältigend. Berg Fuji und der Kawaguchi-See gehören seit 2013 zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Mit 3.776 m ist ist der Fuji-san, wie die Japaner ihn respektvoll nennen, der höchste Berg Japans. Obwohl der Vulkan Fuji - wie ganz Japan - auf dem Pazifischen Feuerring liegt, ist er wenig aktiv und 1707 zum letzten Mal ausgebrochen.
Nach den vielen Eindrücken dieses Tages können Sie sich am Abend in Ihrem Hotel in einem typisch japanischen Onsen (Thermalbad) erholen.
9. Tag: Fuji-Hakone-NP – TOKIO
Tagesetappe ca. 120 km
Vom Nationalpark fahren Sie weiter in die dichtbesiedelte Metropolregion Tokio, mit rund 37 Mio. Einwohnern auch die größte Metropolregion der Welt.
Streng genommen gibt es gar keine Stadt Tokio! 23 selbständige Bezirke bilden den Kern eines Ballungsraums mit Namen Tokio mit rund 13 Mio. Einwohnern.
Folglich gibt es keinen Bürgermeister von Tokio und auch kein Rathaus. Überkommunale Aufgaben wie etwa die Organisation der Wasserversorgung oder der Feuerwehr erfüllt die Präfektur Tokio, zu der zusätzlich das Umland mit einigen weiteren Großstädten gehört.
Tokio ist keine alte Stadt. Im 15. Jh. gegründet, wurde das Dorf namens Edo erst nach der Meiji-Revolution 1868 zur Hauptstadt von Japan. Dabei stellte man den Namen der bisherigen Hauptstadt Kyo To um zu To Kyo, was "östliche Hauptstadt" bedeutet.
Tokio ist eine Metropole ganz eigener Art!
Neben den üblichen Bauten aus Glas und Stahl, wie man sie auch in anderen Mega-Städten findet, erstreckt sich auf einer riesigen Fläche, völlig unübersichtlich und wirr, ein ganz anderes, beinahe dörfliches Tokio!
Schmale, zweigeschossige kleine Häuser stehen dicht an dicht. Die Gäßchen dazwischen sind oft so eng, daß nur ein Auto hindurch paßt, bei dem man kaum die Türen aufmachen kann (daher hat der typisch japanische Kleintransporter Schiebetüren! Wir kennen sogar Gäßchen, in denen man mit den Schultern anstößt!).
Eine Fülle kleiner Familienlokale und "Tante Emma-Läden" beleben das Straßenbild und machen jeden Bummel zu einem Erlebnis, bei dem es viel zu entdecken gibt.
Inmitten einer großzügigen Parkanlage besuchen Sie den Meiji-Schrein. Sie betreten den bedeutendsten Shinto-Schrein Tokios durch ein 13 m hohes "Torii" (Schreintor), das höchste Japans.
Der Schrein erinnert an Kaiser Meiji, dem es 1868 im Zuge der Meiji-Restauration gelungen war, nach rund 600 Jahren des Shogunats die Macht wieder in das Kaiserhaus zu verlagern.
Ganz in der Nähe liegt der flippige Stadtteil Harajuku mit schrillen Läden und edlen Boutiquen ein wichtiges Modezentrum.
Dann geht es weiter in den Stadtteil Shinjuku im Westen von Tokio. Shinjuku ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum, in dem sehr viele Menschen arbeiten. Den Bahnhof von Shinjuku passieren jeden Tag rund 3 Mio. Menschen!
Damit gehört der Bahnhof von Shinjuku zu den verkehrsreichsten Bahnhöfen auf der ganzen Welt.
Da selbst Erdbeben den Boden hier nicht so leicht erschüttern können, hat Shinjuku eine eindrucksvolle Skyline von Wolkenkratzern, von denen es wegen der allgemeinen Erdbebengefahr in Tokio sonst nicht so viele gibt.
Buchstäblich "herausragend" ist das Tokyo Metropolitan Government Building mit 48 Stockwerken und einer Höhe von 243 Metern.
Als Sitz der Verwaltung der Präfektur Tokio gilt es auch als das "höchste Rathaus der Welt". Der japanische Stararchiktekt Kenzo Tange hat es in den Jahren 1988-1991 für rund 1 Milliarde Euro erbaut.
Von der Aussichtsplattform im 45. Stock bietet sich Ihnen ein herrlicher Ausblick auf die Stadt und - bei guter Sicht - Mt. Fuji in der Ferne.
Während der Kirschblüte sollten Sie am Abend den Ueno-Park oder Sumida-Park besuchen. Mehr als 1000 Kirschbäume schaffen einen betörenden, zartrosa Blütenhimmel! Das Betrachten der Kirschblüte - japanisch "Hanami" - ist bei den Japanern sehr beliebt, die in Scharen in den Parks mit (lauter) Musik und Sake ausgelassen dieses Blütenwunder feiern.
10. Tag: TOKIO: FREIZEIT oder AUSFLUG NIKKO (OPT)
Tagesetappe ca. 360 km
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Tokio.
Mag die Bebauung auch ziemlich planlos erscheinen (selbst Taxifahrer müssen öfters nach dem Weg fragen), Japans Hauptstadt hat ein ganz vorzügliches U-Bahn- und S-Bahn-System, in dem sich auch der Tourist gut zurechtfindet und so schnell und preiswert eigene Entdeckungsfahrten unternehmen kann.
Alternativ empfehlen wir Ihnen den optionalen Ausflug mit Bus oder Zug gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung nach Nikko. Nikko MUSS man gesehen haben!
Etwa 120 km nördlich von Tokio liegt das Städtchen Nikko im landschaftlich sehr schönen Nikko Nationalpark. Zwischen dem 8. und 17. Jh. wurden herrliche buddhistische Tempel und shintoistische Schreine erbaut. Sie besichtigen in Nikko den Taiyuin-Tempel und den Toshogu-Schrein.
Sie liegen in einem Wald von prächtigen, jahrhundertealten Zedern und gehören zu Japans schönsten Bauten und zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Rinnoji-Tempel entstand bereits 766 und ist der älteste Tempel in Nikko. Klar und einfach sind die schlichten Linien dieses Bauwerks.
Ganz anders der Toshogu-Schrein! 1634-1636 erbaut zur Verherrlichung von Ieyasu, dem Gründer des Tokugawa-Shogunats.
Leuchtend rot lackiert, üppig mit Metall beschlagen und überreich mit Schnitzereien und Bemalungen verziert, bietet der Schrein einen oppulenten Anblick, wie er in Japan nahezu einzigartig ist.
Dann geht am späten Nachmittag die Fahrt mit Bus oder Zug zurück nach Tokio.
11. Tag: TOKIO: STADTERKUNDUNG – RÜCKFLUG FRANKFURT
Zeit zur freien Verfügung.
Oder Sie nehmen teil an unserem optionalen Ausflug "Highlights von Tokio".
Am Morgen besuchen Sie den Tsukiji-Fischmarkt. Bis 2018 war er der größte Fischmarkt der Welt. Heute ist Tsukiji das vielleicht größte Fischrestaurant der Welt und beliebtes Ziel der Reisenden aus aller Welt. In Restaurants und an Ständen können unendliche Varianten von "sea food" probiert werden.
Im Hamarikyu-Garten geht es sehr viel ruhiger zu. Eine erholsame Oase wie sie von den Japanern geliebt wird.
Auf der Fahrt nach Asakusa sehen Sie den imposanten "Tokyo Skytree".
Seit seiner Einweihung im Mai 2012 ist er mit 634 Metern der höchste Fernsehturm der Welt und nach dem Burj Khalifa in Dubai und dem Merdeka 118 in Kuala Lumpur das dritthöchste Bauwerk der Welt!
Zum Abschluß Ihrer Reise durch Japan erkunden Sie den Stadtteil Asakusa im Bezirk Taito. Asakusa war bis zum Zweiten Weltkrieg das klassische Unterhaltungsviertel von Tokio mit vielen Restaurants, Bars, Theatern und Kinos.
Hier besuchen Sie Senso-ji, den ältesten und heute noch populärsten buddhistischen Tempel in Tokio. Der Tempel ist der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit geweiht, die in Japan Kannon heißt und bei den Tokiotern sehr beliebt ist!
Der Weg zum Kannon-Tempel führt über die stets belebte Ladenstraße Nakamise Dori, wo Sie bis in die späten Nachtstunden preiswert einkaufen können und weiter durch das Donnertor mit einem riesigen, 300 kg schweren, roten Lampion.
Dicht umlagert ist das Weihrauchbecken im Kannon-Tempel: nach dem Volksglauben hat der Weihrauch, mit der Hand auf schmerzende Körperteile gebracht, heilende Wirkung.
Am frühen Abend Bustransfer zum Flughafen, wo sich Ihre Reiseleitung von Ihnen verabschiedet. Eine erlebnisreiche Reise durch Japan geht damit zu Ende.
Flug von Tokio nach Frankfurt.
12. Tag: FRANKFURT
Ankunft in Frankfurt