Wolga-Schiffsreise St. Petersburg-Moskau oder Moskau-St. Petersburg, 11 Tage ab € 2.099

  • Flug ab / bis Frankfurt oder München
  • Flußreise auf Newa, Ladogasee Swir, Onegasee, Wolga und Moskwa
  • Komfortschiff MS KONSTANTIN FEDIN (4*)
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • St. Petersburg - Newa - Ladogasee - Swir - Mandrogy - Onegasee - Insel Kischi - Wolga-Ostsee-Kanal - Weißer See - Goritzy - Rybinsker Stausee - Wolga - Jaroslawl - Uglitsch - Obere Wolga - Moskau-Wolga-Kanal - Moskau
  • Umgekehrter Reiseverlauf Moskau - St. Petersburg 12 Tage
Wolga-Schiffsreise Moskau-St. Petersburg oder St. Petersburg-Moskau
 
Termine & Preise
Leistungen
Linktipps
 

Reiseverlauf

Großes Ausflugsprogramm inklusive!

Moskau und St. Petersburg - Russische Hauptstadt und "Venedig des Nordens", die Städte Uglitsch und Jaroslawl am Goldenen Ring mit einmaligen Schätzen des alten Rußlands, die herrlichen Holzkirchen auf der Insel Kischi im Onegasee und dazu eine unberührte Natur mit weiten Wiesen und Wäldern - wollten Sie all das nicht immer schon mit eigenen Augen sehen?
Unsere Flußreise durch Rußland von Moskau in die glanzvolle Zarenmetropole St. Petersburg läßt Ihren Wunsch Wirklichkeit werden.
Natürlich kann eine solche Strecke nicht allein auf der Wolga zurückgelegt werden:
Sie fahren über vier verschiedene Flüsse: Moskwa, Wolga, Swir und Newa.
Außerdem fahren Sie über drei der größten Seen Europas: Weißer See, Onegasee und Ladogasee.
Und wo es keine natürlichen Wasserwege gibt, hat der Mensch welche gegraben: Moskau-Wolga-Kanal, Rybinsker Stausee und Wolga-Ostsee-Kanal.
Zum Abschluß dieser herrlichen Flußkreuzfahrt sollten Sie einen ganz besonderen Höhepunkt nicht entgehen lassen: Das restaurierte Bernsteinzimmer im Zarenschloß von Puschkin!

MS KONSTANTIN FEDIN (Komfortklasse 4*) ist ein im Winter 2017/18 von Grund auf renoviertes Schiff für 222 Passagiere. Alle Kabinen sind Außenkabinen.
Die 3-Bett Kabinen auf dem Unterdeck (U3) sind ca. 13 qm groß und haben nicht zu öffnende Bullaugen.
Die 2-Bett Standard-Kabinen auf Mitteldeck (MD) und Oberdeck (OD) sind ca. 10 qm groß und haben große, zu öffnende Panoramafenster.
Die 2-Bett Deluxe Kabinen auf Hauptdeck (HL), Mitteldeck (ML) und Oberdeck (OL) sind ca. 15 qm groß und haben große, zu öffnende Panoramafenster.
Die Kabinen sind ausgestattet mit zwei getrennten unteren Betten, Dusche/WC, Kühlschrank, Garderobenschrank, regulierbarer Lüftung und zentral gesteuerter Heizung/Klimaanlage.
Die 2-Bett Suiten auf dem Mitteldeck (SU) sind ca. 30 qm groß mit separatem Wohn- und Schlafbereich.
Die 1-Bett Kabinen auf Mitteldeck (ME) und Oberdeck (OE) sind ca. 8 qm groß.
An Bord erwarten Sie 2 Restaurants, 2 Bars, Rundum-Promenade, Sonnendeck mit Sitzgelegenheiten und Souvenirshop.
Zusätzliche Unterhaltung bietet ein abwechslungsreiches Bordprogramm und abends Tanzmusik.
MS KONSTANTIN FEDIN ist ein Nichtraucher-Schiff, d.h. es darf nur in den Außenbereichen geraucht werden. Die Atmosphäre an Bord ist zwanglos familiär; zum Abendessen wird gepflegte Kleidung erwartet.

Mütterchen Rußland erwartet Sie!

Die Reise wird auch in umgekehrter Fahrtrichtung
Moskau - St. Petersburg durchgeführt (Dauer 12 Tage).


1. Tag:   Frankfurt / München - ST. PETERSBURG
Flug von Ihrem gebuchten Abflugsort (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach St. Petersburg. Ihre deutschsprechende Reiseleitung empfängt Sie auf dem Flughafen und begleitet Sie zu Ihrem Schiff.
Mit Brot und Salz werden Sie nach russischer Sitte an Bord willkommen geheißen.
Nachdem Sie Ihre Kabine bezogen haben können Sie sich in Ihrem "schwimmenden Hotel" umsehen und dann mit einem Begrüßungscocktail auf eine erlebnisreiche Schiffsreise durch Rußland anstoßen.

2. Tag:   ST. PETERSBURG: STADTRUNDFAHRT
Sankt Petersburg war zwischen 1712 und 1918 mehr als 200 Jahre lang die Hauptstadt des russischen Zarenreiches. Noch heute ist es mit rund 5 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Rußlands.
Obwohl die Stadt noch relativ jung ist, hat sie doch schon dreimal den Namen gewechselt: 1706 gegründet als St. Petersburg wurde sie 1914 umbenannt in Petrograd, 1924 abermals umbenannt in Leningrad und heißt nun seit 1991 wieder Sankt Petersburg. Aber wie immer der offizielle Name gerade war, für die meisten Russen heißt die Stadt einfach "Pieter".
Sie erkunden die legendäre Zarenstadt, das "Venedig des Nordens". Die führenden Baumeister ihrer Zeit schufen seit dem frühen 18. Jh. in den Sümpfen der Newa-Mündung auf 44 Inseln buchstäblich aus dem Nichts eine der schönsten Metropolen Europas:
540 Brücken führen über die Newa und die verschiedenen Kanäle wie Fontanka, Gribojedow, Moika, Winterkanal oder Schwanenkanal. Prachtvolle Paläste der Menschikows, Stroganows, Rasumowskis, Potemkins oder Jussupows säumen die Ufer; großzügige Plätze und Gartenanlagen sowie kuppelgekrönte Kathedralen, deren Gold in der Sonne strahlt - Sankt Petersburg allein ist schon eine Reise wert!

Der Tag beginnt mit dem Ausflug "Stadtrundfahrt St. Petersburg mit Peter-und-Paul-Festung und Eremitage" (inklusive) zu den schönsten Plätzen, Gebäuden und Denkmälern der Stadt:
der Schloßplatz mit der Alexander-Säule und dem imposanten Generalstabsgebäude, der Winterpalast der Zaren, die Admiralität mit ihrer golden funkelnden Turmspitze, der Dekabristenplatz mit den Gebäuden des Senats und des Heiligen Synods und dem großen Reiterdenkmal für Zar Peter den Großen, die Börse mit den beiden Rostralsäulen und die Kunstkammer, der Panzerkreuzer Aurora, dessen Signalschuß den Sturm auf das Winterpalais einleitete und damit die Oktoberrevolution, das Smolnyj-Kloster, Marsfeld, Platz der Künste mit dem Russischen Museum und dem Kleinen Operntheater sowie der Petersburger Philharmonie, die Hauptstraße Newskij-Prospekt, Isaak-Kathedrale und Kasaner-Kathedrale und natürlich die Flüsse und Kanäle mit vielen Brücken.
Unterwegs besichtigen Sie die historische Keimzelle der Stadt, die mächtige Peter-Paul-Festung. 1703 wurde sie zur Sicherung der gerade eroberten Newamündung am rechten Ufer der Newa erbaut. Militärisch spielte sie nie eine Rolle, aber um die Festung herum enwickelte sich die Stadt Sankt Petersburg.
Die Peter-Paul-Kathedrale mit ihrer langen, goldenen Turmspitze ist das architektonische Wahrzeichen von St. Petersburg. Seit Peter dem Großen wurden die Zaren der Romanow-Dynastie hier beigesetzt, im Jahr 1998 schließlich auch der ermordete letzte Zar Nikolaus II.

Nach dem Mittagessen besuchen Sie die "Eremitage", eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Die Eremitage ist im ehemaligen Winterpalast der Zaren untergebracht, so daß Sie auf der Führung nicht nur einige der vielen Meisterwerke und Kunstschätze sehen sondern auch die beeindruckenden Räume des Zarenpalast. Allein der repräsentative Treppenaufgang lohnt einen Besuch.
Die Flüsse und Kanäle in St. Petersburg werden von Hunderten, teilweise sehr prächtigen Brücken überquert, wie z. B. Schloß-Brücke oder Anitschkow-Brücke.
Bei einer Busfahrt durch das nächtliche St. Petersburg können Sie die Newa-Metropole in ihrem Lichterglanz erleben (nur an Bord buchbar).

3. Tag:   ST. PETERSBURG: ENTDECKERTAG
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in St. Petersburg.
Oder Sie besuchen Schloß Peterhof mit seinen einzigartigen Wasserspielen in den Parkanlagen (nur an Bord buchbar).
Sie besuchen den Park am Ufer des Finnischen Meerbusens und seine herrlichen Fontänen. Besonders eindrucksvoll ist die große Kaskade zu Füßen des Schlosses. In der Mitte steht Samson und reißt dem Löwen das Maul auf, aus dem eine meterhohe Wasserfontäne schießt.
Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erstrahlt Peterhof wieder in ganzer Pracht und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Oder Sie unternehmen einen Ausflug nach Puschkin zum berühmten Bernsteinzimmer (nur an Bord buchbar).
Mit dem Bus geht die Fahrt aus der Stadt hinaus aufs Land. Etwa 30 km südlich von St. Petersburg besuchen Sie Puschkin, die Residenzstadt der Zaren, die früher Zarskoje Selo genannt wurde.
Puschkin war die Sommerresidenz der Zaren, von denen viele lieber hier draußen auf dem Land lebten als in der Stadt. Dabei entstanden verschiedene Paläste, die in Größe und prunkvoller Ausstattung dem Winterpalais in Sankt Petersburg nicht nachstanden.
Der Bedeutung der Residenzstadt entsprechend, wurde 1834 zwischen Sankt Petersburg und Puschkin die erste Eisenbahnstrecke in Rußland erbaut und 1887 wurde Puschkin als erste Stadt in Europa vollständig mit elektrischem Strom versorgt.
Der größte und prächtigste Palast ist der Große Katharinenpalast, in dem Zarin Katharina die Große viele Sommer verbracht hat. Bei ihrem letzten Aufenthalt ist Katharina 1796 im Katharinenpalast gestorben. Nach schweren Kriegszerstörungen in jahrzehntelanger Rekonstruktion wiederhergestellt, erstrahlen die großzügigen, prunkvollen Säle wieder in ihrer alten Pracht.
Ein Höhepunkt der Besichtigung im Katharinenpalast ist das legendäre Bernsteinzimmer. Das Original scheint im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen zu sein. Aber seit 1976 arbeiteten russische Restaurateure an einer Neuerschaffung des Bernsteinzimmers, das seit 2003 besichtigt werden kann. Auch dieses zweite Bernsteinzimmer ist ein Meisterwerk der Handwerkskunst!
Oder Sie unternehmen einen Ausflug zu der Zarenresidenz in Pawlowsk etwa 20 km südlich von St. Petersburg (nur an Bord buchbar). Das schöne, relativ kleine Schloß im klassizistischen Stil diente den Zaren als Sommerresidenz. Berühmt bei Gärtnern und Gartenfreunden ist der Schloßpark, eine weitläufige englische Parklandschaft mit geschickt angelegten doch natürlich wirkenden Landschaftsbildern.

Gegen 17 Uhr heißt es dann "Leinen los!" und Ihre erlebnisreiche Schiffsreise auf Newa, Ladogasee, Swir, Onegasee und Wolga durch das Herz Rußlands beginnt.

4. Tag:   Newa - Ladogasee - Swir - Mandrogy
Zunächst geht die Fahrt auf der Newa in Richtung Ladogasee. Die Newa ist zwar nur rund 75 km lang. Aber als einziger Abfluß aus dem wasserreichen Ladogasee, in den der Swir auch noch Wasser aus dem Onegasee bringt, befördert die Newa mehr Wasser als der Rhein!
Durch den Süden des Ladogasees geht die Fahrt weiter. Etwa 220 km lang und 80-120 km breit ist der Ladogasee der größte Süßwassersee Europas! An seinem Ostufer mündet der kleine Fluß Swir, der mit einer Länge von 218 km Ladogasee und Onegasee verbindet und zugleich auch der einzige Abfluß des Onegasee ist.
Dabei überwindet der Swir zwei Schleusen und mehr als 28 m Höhenunterschied. Stellenweise ist der Swir kaum 100 m breit, so daß Schiffe nur vorsichtig aneinander vorbeifahren können.
Fast in der Mitte zwischen Ladogasee und Onegasee liegt am Swir das Dorf Werchnije Mandrogy, wo Ihr Schiff am Vormittag ankommt. Das alte Dorf ist 1945 abgebrannt, aber in den 1990er Jahren begann neues Leben in Mandrogy. Holzhäuser im typischen Stil des alten Rußlands wurden gebaut und zahlreiche Künstler siedelten sich an. Heute ist Mandrogy ein sehenswertes Museumsdorf in herrlicher russischer Natur.
Sie können die Holzhäuser besuchen, Kunsthandwerk aus ganz Rußland betrachten oder das inzwischen berühmt gewordene Wodkamuseum besuchen, das mehr als 2000 Sorten von Wodka zeigt, die teils auch probiert werden können.
Am Nachmittag geht Ihre Reise auf dem Swir weiter in Richtung Onegasee. Dabei windet sich der Fluß durch die wunderschöne Landschaft von Karelien, als deren Südgrenze der Swir gilt.

5. Tag:   INSEL KISCHI (ONEGASEE)
Mit rund 9.700 qkm Fläche ist der Onegasee nur etwa halb so groß wie der Ladogasee aber doch der zweitgrößte See in Europa!
Der Swir tritt ganz im Süden aus dem Onegasee aus. Ihr Schiff überquert fast den ganzen Onegasee nach Norden bis Sie am Morgen die Insel Kischi erreichen. Mit 62 Grad nördlicher Breite ist dies zugleich auch der nördlichste Punkt Ihrer Schiffsreise.
Auf Kischi müssen Sie das Freilichtmuseum besuchen (inklusive)!
In traumhaft schöner Landschaft mit grünen Wiesen und Sträuchern stehen auf der leicht hügeligen Insel alte karelische Bauernhäuser und andere Holzbauten, die man aus der Umgebung nach Kischi gebracht hat.
Höhepunkte der karelischen Holzbaukunst sind die beiden Kirchen der Insel:
Die Verklärungskirche von 1714 wird von 22 kleinen Kuppeln bekrönt, die mit Holzschindeln gedeckt sind. Es ist ein atemberaubender Bau, dessen in die Höhe strebende Kuppeln in der Sonne zu tanzen scheinen und der Kirche eine einzigartige Leichtigkeit geben. Die Verklärungskirche ist lange Jahre aufwendig restauriert worden.
Als Sommerkirche konnte die Verklärungskirche nicht beheizt werden. Deshalb bauten die Inselbewohner 1764 direkt daneben eine kleinere Winterkirche. Auch sie hat schöne Kuppeln als Dach: 8 kleinere Kuppeln umringen eine größere. Seit 1994 gibt es wieder Gottesdienste in der Winterkirche. Die Ikonostase mit 102 Ikonen aus dem 18.Jh. ist beeindruckend.

Am Mittag heißt es wieder "Leinen los" und Ihre Schiffsreise geht weiter über den Onegasee zum südöstlichen Ufer und dort in den Wolga-Ostsee-Kanal hinein.
Der Wolga-Ostsee-Kanal gehört zu dem riesigen Fluß- und Kanalsystem, das Astrachan am Kaspischen Meer mit Sankt Petersburg an der Ostsee verbindet.

6. Tag:   Wolga-Ostsee-Kanal - Weißer See - Goritzy
Der Wolga-Ostseekanal führt in den Weißen See, mit knapp 1.300 qkm der neuntgrößte See Europas. In seinem klaren Wasser spiegeln sich Sonne und Wolken, ein herrliches Bild.
Am Mittag legt Ihr Schiff im Ort Goritzy an. Hier beginnt der Busausflug zum Kirillow-Beloserski-Kloster (inklusive).
Die ganze Gegend ist durchzogen von kleinen Flüßchen und Seen, dazwischen liegen Wiesen, Felder und Wälder - ganz so, wie man sich Mütterchen Rußland vorstellt!
Nur wenige Kilometer von Goritzy entfernt liegt mitten im tiefsten Rußland das Kirillow-Beloserski-Kloster. Es wurde 1397 direkt am Ufer des Siwerskij-See gegründet und war eines der bedeutendsten Klöster Rußlands.
Den weitläufigen Klosterkomplex schützt eine gewaltige Wehrmauer mit 14 mächtigen Türmen und Toren. Seit 1998 wohnen wieder Mönche im Kloster. Sie besichtigen das Kloster und das großartige Ikonenmuseum.
Am Nachmittag geht die Fahrt weiter mit Kurs Moskau.
Im Weißen See entspringt die Scheksna, ein linker Nebenfluß der Wolga, der ursprünglich weiter südlich bei Rybinsk in die Wolga mündete.
Aber seit man in den 1930er Jahren begonnen hatte, Scheksna und Wolga aufzustauen, vermischen sich die Wasser der beiden Flüsse jetzt schon im sich weit nach Norden erstreckenden Rybinsker Stausee.
Heute folgt der Wolga-Ostsee-Kanal hinter dem Weißen See zunächst dem Lauf der Scheksna und führt dann durch den Rybinsker Stausee, der wegen seiner Länge von rund 110 km und Breite von bis zu 60 km auch "Rybinsker Meer" genannt wird. Er ist der älteste Stausee an der Wolga.

7. Tag:   Goritzy - Wolga - JAROSLAWL
Am südlichen Ende des Rybinsker Stausees fährt Ihr Schiff in die Wolga ein.
Die nächste Station Ihrer Schiffsreise ist Jaroslawl, wo Sie am Nachmittag ankommen.
Die schönste Stadt des altrussischen "Goldenen Rings" wurde 1016 vom Kiewer Fürsten Jaroslaw dem Weisen auf einem Berg an der Mündung des Kotorosl in die Wolga gegründet als Bollwerk gegen die Tataren. Damit ist Jaroslawl deutlich älter als Moskau, das erst 1147 gegründet wurde.
Neben zahlreichen Kirchen aus dem 17. Jh. hat die Altstadt ihre Straßen aus dem 18. und 19. Jh. mit klassizistischen Häusern bewahrt. Die Altstadt von Jaroslawl gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Auf dem Ausflug "Stadtrundfahrt Jaroslawl" (inklusive) sehen Sie die vielen alten Bauten in der Stadt. Sie besichtigen die wunderschöne Prophet-Elias-Kirche mit ihrer atemberaubenden Ikonostase. Den Höhepunkt der Stadtrundfahrt bildet der Besuch im imposanten Erlöser-Kloster, ein Meisterwerk altrussischer Baukunst.
Am Abend führt Ihre Schiffsreise weiter in Richtung Uglitsch.
Zunächst geht die Fahrt auf der Wolga ein Stück zurück zum Rybinsker Stausee. Dahinter beginnt der Oberlauf der Wolga, die hier noch sehr schmal ist. Rechts und links am Ufer sehen Sie Dörfer und Wiesen.

8. Tag:   UGLITSCH (OBERE WOLGA)
Am Morgen erreichen Sie Uglitsch, die nächste Station auf Ihrer Schiffsreise. Uglitsch ist mehr als 1000 Jahre alt und gehört zu den altrussischen Städten des Goldenen Rings um Moskau.
Sehenswert ist der gut erhaltene Kreml aus dem 15.Jh. und die Dimitrij-Blut-Kirche (inklusive).
Sie wurde 1692 an der Stelle errichtet, wo einst Dimitrij, der Sohn Iwans des Schrecklichen, auf Befehl des Zaren Boris Godunow 1591 ermordet worden sein soll. Mit Dimitrij endete die Dynastie der Rjurikiden.
Am Mittag setzt Ihr Schiff seine Reise fort. In Uglitsch passiert es die Staumauer des Uglitscher Stausee, der sich über die nächsten 140 km die Wolga aufwärts bis zur Stadt Dubna erstreckt.
Nahe Dubna mündet der Moskau-Wolga-Kanal in die Wolga, der mit einer Länge von 128 km die Flüsse Moskwa und Wolga verbindet. Er wurde zwischen 1932 und 1937 als eines der ersten Großbauten der Sowjetunion von Tausenden von Gulag-Häftlingen überwiegend in Handarbeit gebaut.
Auf dem Moskau-Wolga-Kanal geht Ihre Schiffsreise nun ihrem Ziel Moskau entgegen. Sechs Schleusen müssen dabei durchfahren werden, so daß genügend Muße besteht für ein festliches Kapitäns-Dinner, zu dem Sie Ihr Kapitän am Abend empfängt.

9. Tag:   MOSKAU: STADTRUNDFAHRT
Blaue Seen und grüne Wiesen und Wälder haben Sie bei Ihrer Schiffsreise durch Rußland auf der Wolga und anderen Flüssen durchfahren.
Nun mündet der Moskau-Wolga-Kanal im Norden von Moskau in den Fluß Moskwa und am Mittag macht Ihr Schiff zum letzten Mal fest: Moskau, Rußlands Hauptstadt und krönender Abschluß einer unvergeßlichen Schiffsreise ist erreicht!

Bei unserem Ausflug "Stadtrundfahrt Moskau" (inklusive) sehen Sie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der russischen Hauptstadt:
Im Zentrum des alten Moskau nahe der Moskwa liegt der berühmte Rote Platz zwischen Kreml, Kaufhaus GUM und Basilius-Kathedrale.
Die Hauptstraße von Moskau ist die Tverskaja Ulica, in den Zeiten der Sowjetunion Gorkistraße genannt. Großzügige Wohnhäuser und viele Geschäfte prägen die Tverskaja, auf der immer viele Menschen unterwegs sind. Hier liegt auch das Rathaus der Stadt Moskau und ihm gegenüber steht das Denkmal für Jurij Dolgorukij, den Begründer von Moskau.
Nicht weit ist es bis zum weltberühmten Bolschoj-Theater und dem Hotel Metropol, schon im alten Moskau eine der berühmtesten Hoteladressen.
Ein modernes altes Bauwerk, das die Zeitenwende in Rußland sehr anschaulich zeigt, ist die riesige Christ-Erlöser-Kathedrale, deren goldene Kuppel 103 m hoch ist. Die Kathedrale wurde 1995 als exakte Kopie des Vorgängerbaus errichtet, den Stalin 1931 hatte sprengen lassen, um Platz für einen 415 m hohen Palast der Sowjets zu schaffen.
Über die Fundamente kam dieser Palast nie hinaus, die den Moskauer wenigstens jahrzehntelang als beliebtes (und beheiztes) Freibad dienten.
Eine der ältesten Straßen in Moskau ist der Arbat, der schon 1493 urkundlich erwähnt wird. Rechts und links des Arbat schließt sich das gleichnamige Stadtviertel an. Schon im 19. Jh. wohnten und arbeiteten hier viele Künstler und Intellektuelle.
Heute ist der Arbat ein sehr beliebtes Szeneviertel mit vielen Wohnhäusern und Lokalen aus dem 19. und frühen 20. Jh. Viele Maler stellen ihre Werke auf dem Arbat aus. Buchstäblich hervorragend ist der Fernsehturm von Ostankino, mit einer Höhe von 537 m ist er der zweithöchste Fernsehturm der Welt.
Am Abend können Sie an einer Rundfahrt "Moskau bei Nacht" teilnehmen (nur an Bord buchbar). Sie fahren mit der berühmten Moskauer Metro zu einigen der schönsten Stationen.
Weiter geht die Fahrt mit dem Bus hinauf auf die Sperlingsberge zur Lomonossow-Universität, einem gewaltigen Zuckerbäckerbau im Stil der Stalinzeit. Von den Sperlingsbergen haben Sie einen wundervollen Blick auf den großen Bogen der Moskwa und das Lichtermeer der Stadt Moskau.

10. Tag:   MOSKAU: KREML
Am Vormittag besuchen Sie den Moskauer Kreml (inklusive).
Der Moskauer Kreml ist der älteste Teil der Stadt und seit 1990 UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einigen Vorgängerbauten aus Holz entstanden Ende des 15. Jhs. die bis heute gut erhaltenen Mauern und 20 Türme der äußeren Befestigung.
Hier residierten die Zaren bis zur Verlegung der Hauptstadt nach St. Petersburg durch Peter den Großen Anfang des 18. Jhs. Nach dem Sieg der Bolschewiki wurde 1918 der Kreml Sitz der Sowjetregierung und ist als Amtssitz des russischen Präsidenten bis heute Zentrum der politischen Macht in Rußland geblieben.
Da der Kreml Regierungssitz ist und die Palastsäle für Staatsempfänge genutzt werden, können Sie auf Ihrem geführten Rundgang die Gebäude nur von außen besichtigen.
Über die Dreifaltigkeitsbrücke betreten Sie durch das Tor des Kutafja-Turms das Kremlgelände. Auf der rechten Seite sehen Sie den modernen Bau des Kongreßpalasts, der 1961 für die Parteitage der KPdSU errichtet wurde und heute als Konzertsaal genutzt wird.
Drei wundervolle russisch-orthodoxe Kathedralen schaffen das Ensemble des Kathedralenplatz:
die Maria-Entschlafens-Kathedrale (1475-79) ist das älteste erhaltene Gebäude des Kreml. Hier wurden bis zu Nikolaus II alle russischen Zaren gekrönt.
Die Erzengel-Michael-Kathedrale (1505-1508) ist Grablege aller Moskauer Großfürsten und Zaren bis zu Peter dem Großen.
Die Maria-Verkündungs-Kathedrale (1489) war die Hauskirche von Zar Iwan dem Schrecklichen.
Sie werden eine dieser Kathedralen von innen besuchen. Da der Zugang begrenzt ist, läßt sich vorab nicht sagen, welche das sein wird.
Zum Ensemble des Kathedralenplatz gehört auch der Glockenturm Iwan der Große. Mit 81 m ist er das höchste Gebäude auf dem Kremlgelände.

Am Nachmittag können Sie in Moskau das Neujungfrauenkloster besuchen (nur an Bord buchbar).
Das Nowodewitschi-Kloster liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum direkt an der Moskwa. Es wurde 1524 vom Moskauer Großfürsten Wassilij III. gegründet aus Dank für die Rückeroberung der Stadt Smolensk.
Mit dem Dreifaltigkeitskloster in Sergiew Possad gehört das Neujungfrauenkloster in Moskau zu den beiden berühmtesten russischen Klöstern!

11. Tag:   Moskau - FRANKFURT / MÜNCHEN
Heute endet Ihre schöne Schiffsreise von Sankt Petersburg nach Moskau.
Fahrt zum Flughafen und Flug zurück zu Ihrem Abflugsort.


Diese Schiffsreise wird auch in umgekehrter Fahrtrichtung
Moskau - St. Petersburg durchgeführt (Reisedauer 12 Tage):
1. Tag: Moskau
2. Tag: Moskau
3. Tag: Moskau (Ablegen 17:30 Uhr)
4. Tag: Uglitsch
5. Tag: Jaroslawl
6. Tag: Goritzy
7. Tag: Kischi
8. Tag: Mandrogi
9. Tag: St. Petersburg (Anlegen 8:00 Uhr)
10. Tag: St. Petersburg (Ausflug Peterhof inklusive)
11. Tag: St. Petersburg
12. Tag: St. Petersburg

Termine & Preise

MS Konstanti Fedin
Routenkarte

MS Konstantin Fedin (4*)

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Preise in EUR pro Person

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Leistungen

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

  • Linienflüge mit AEROFLOT ab / bis Frankfurt oder München
    nach St. Petersburg und zurück von Moskau (oder umgekehrt)
    inkl. 20 kg Freigepäck sowie Flughafengebühren
    (Stand: 06/2017)
    Weitere Abflughäfen gegen Aufpreis auf Anfrage
  • Transfers Flughafen - Schiff - Flughafen
  • Gepäckbeförderung Schiffsanleger - Schiffskabine und zurück
  • Sämtliche Schiffsfahrtsgebühren
  • Schiffsreise St. Petersburg - Moskau lt. Beschreibung
    mit MS KONSTANTIN FEDIN
  • Traditionelle Begrüßung an Bord mit Brot und Salz
  • Vollpension mit täglich Frühstück, Mittag- und Abendessen
    Abendessen Anreisetag bis Frühstück Abreisetag
  • Begrüßungs-Cocktail mit dem Kapitän
  • Festliches Kapitänsdinner
  • Deutschsprechende Kreuzfahrtleitung
  • Örtliche, deutschsprechende Reiseleitung
  • Ausflugsprogramm mit 10 Ausflügen:
    St. Petersburg: Stadtrundfahrt, Peter-Paul-Festung, Eremitage
    Mandrogy: Schaschlik
    Kischi: Besuch des Freilichtmuseums
    Goritzy: Kirillow-Beloserski-Kloster
    Jaroslawl: Stadtrundfahrt
    Uglitsch: Kreml und Dmitrij-Blut-Kirche
    Moskau: Stadtrundfahrt, Kreml mit Innenbesichtigung einer Kathedrale
  • Freie Teilnahme am Bordprogramm, abends Tanzmusik
  • Reisepreis-Sicherungsschein
  • Reise-Informationen
  • Aktuelle Informationen über vorgeschriebene Impfungen, die gesundheitliche Lage vor Ort und medizinische Vorbeugemaßnahmen:
    Rußland Reisemedizin
  • Aktuelle Reise- und Länderinformationen:
    Auswärtiges Amt (Deutschland)
    Rußland Reiseinformationen Auswärtiges Amt
    EDA (Schweiz)
    Rußland Reiseinformationen EDA
    Außenministerium (Österreich)
    Rußland Reiseinformationen Außenministerium
  • Deutsche Staatsbürger benötigen einen Reisepaß, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muß und mindestens noch eine freie Seite enthält und ein Visum.
    Für die Visumerteilung verlangen die russischen Behörden den Nachweis einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Weitere Informationen zur Visumbeantragung erhalten Sie mit Ihrer Buchungsbestätigung
  • Teilnehmerzahl: mind. 190 Passagiere
  • Änderungen der Reiseverläufe und der Ausflugsprogramme bleiben vorbehalten. Wenn wegen Niedrig-/Hochwasser oder Schiffsdefekt eine Strecke nicht befahren werden kann, behält sich die Reederei das Recht vor, die Gäste auf dieser Strecke mit Bussen zu befördern, in Hotels unterzubringen und/oder den Streckenverlauf zu ändern. Unter Umständen ist der Umstieg auf ein anderes Schiff nötig.
    Jedes Schiff bekommt in jedem Hafen einen Liegeplatz durch die Behörden zugeteilt. Manchmal ist dies nicht der erste Platz am Anleger, sondern man macht "im Päckchen" fest, d.h. es liegen mehrere Schiffe längsseits nebeneinander. In diesem Fall ist für die Liegezeit aus dem Kabinenfenster u.U. nur das Nachbarschiff zu sehen und es kann zu Geräusch- und Geruchsbelästigungen kommen. Bei Landgängen führt der Weg eventuell über oder durch andere Schiffe.

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Getränke, Trinkgelder (Empfehlung EUR 5-7 p.P./Tag) und Versicherungen
  • Russisches Touristenvisum
    Visumgebühren und -besorgung für deutsche Staatsbürger ca. EUR 95 p.P. inkl. Besorgung des notwendigen Einladungsschreibens in Rußland sowie Service- und Kurierversandkosten
  • Geänderter Kerosin- oder Treibstoffzuschlag
    Die Fluggesellschaften und die Reederei behalten sich erforderlichenfalls Änderungen vor

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):

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