4. Tag: Buenos Aires – USHUAIA (FEUERLAND)
Tagesetappe ca. 30 km
Transfer vom Hotel zum Flughafen von Buenos Aires und Flug nach Ushuaia in Patagonien.
Ushuaia ist nicht nur der südlichste Punkt Ihrer Argentinienreise sondern mit mehr als 80.000 Einwohnern die südlichste Stadt auf der Welt überhaupt! Ushuaia liegt in einer dramatischen Landschaft am Beagle-Kanal, umgeben von schneebedeckten Bergen, die sich 1.500 m hoch aus dem flachen Land erheben.
Mit einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt erreichen Sie Ihr Hotel. Hier können Sie sich kurz frischmachen bevor Sie zu einer Schifffahrt auf dem Beagle-Kanal aufbrechen.
Der Beagle-Kanal liegt südlich der Magellanstraße und wurde erst 1831 vom Kapitän der HMS BEAGLE entdeckt als eine weitere Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. Zu den Passagieren der HMS BEAGLE gehörte auch der damals noch völlig unbekannte Forschungsreisende Charles Darwin.
Hinter dem Leuchtturm "Ende der Welt" können Sie auf den Inseln Seevögel und Seelöwen beobachten.
Ihr Schiff fährt Sie zum Hafen zurück. Wenn Sie nicht gleich zurück zum Hotel möchten, können Sie in einem der Fischrestaurants zu Abend zu essen.
5. Tag: USHUAIA: NATIONALPARK FEUERLAND
Tagesetappe: ca. 70 km
Am Vormittag unternehmen Sie einen Ausflug in den Nationalpark Feuerland (Tierra del Fuego).
Der 63.000 ha große Park liegt 3.202 km von Buenos Aires entfernt im Südwesten der Provinz Tierra del Fuego, 11 km von Ushuaia und fast an der Grenze zu Chile.
Hier endet die Nationalstraße 3, die zugleich Teil der berühmten Panamericana ist, der "Traumstraße der Welt", die über rund 25.000 Kilometer von Alaska bis Ushuaia in Patagonien führt.
Lange Winter und häufige Stürme lassen nur bescheidene Lebensformen zu, wie Moose, Farne und Krüppelbäume. Bei einer leichten Wanderung im Nationalpark sehen Sie die mächtigen Anden, die Ensenada Bucht und den Beagle-Kanal und unendliche viele Vogelarten, wie z.B. Kondore, Albatrosse, Kormorane, Möwen, Seeschwalben und Lappentaucher.
Nach einem Mittagsimbiß im Nationalpark Feuerland mit landestypischen Snacks fahren Sie zurück nach Ushuaia.
Rest des Tages zur freien Verfügung. Lohnend ist ein Besuch im "Museo del Fin del Mundo", das anschaulich über die Geschichte Feuerlands informiert.
Wenn Sie noch mehr Natur erleben möchten, können Sie eine Wanderung zum Glacier Martial unternehmen (Buchung und Bezahlung vor Ort).
6. Tag: Ushuaia - EL CALAFATE
Transfer vom Hotel zum Flughafen von Ushuaia und Flug nach El Calafate. Damit verlassen Sie Feuerland und erreichen die Anden, einen weiteren Höhepunkt Ihrer großen Rundreise.
Am Lago Argentino gelegen, ist El Calafate das Tor zum Nationalpark Los Glaciares und den überwältigenden Gletschern der Anden.
Empfang durch die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt an das Ufer des Lago Argentino. Das tiefe Blau des Sees, die schneebedeckten Berge im Hintergrund, die klare Luft, all das gibt eine Vorstellung von der Stille und Weite Patagoniens. Genießen Sie die einmalige Stimmung bei einem regionalen Getränk, das Ihre Reiseleitung anbietet.
Dann fahren Sie zu Ihrem Hotel in El Calafate. Rest des Abends zur freien Verfügung.
7. Tag: EL CALAFATE: PERITO MORENO-GLETSCHER
Tagesetappe: ca. 100 km
Ein unvergeßlicher Tagesausflug in die Welt der Gletscher und Eisberge der Anden in Patagonien steht heute auf dem Programm.
Der Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Weltnaturerbe) mit dem spektakulären Perito Moreno Gletscher erwartet Sie!
Die Fahrt geht durch den Gletscher Nationalpark am Lago Argentino entlang, der etwa zweimal so groß ist wie der Bodensee. An seinem Westende erhebt sich der gewaltige Perito Moreno Gletscher: 5 km lang und 70 m hoch ist die imposante, bläulich leuchtende Gletscherfront.
Im Gegensatz zu den meisten Gletschern dieser Erde, die schmelzen, wächst der Perito Moreno. Täglich schiebt er sich etwa 40 cm in den See hinein und täglich brechen dabei mächtige Stücke ab, die mit riesigem Donnern ins smaragdgrüne Wasser stürzen, eingehüllt in einen dichten Schleier aus weißer Gischt, um dann als Eisberge davonzuschwimmen.
Von verschiedenen Aussichtsplattformen und Laufstegen haben Sie einen überwältigenden Ausblick auf dieses Naturschauspiel.
Nach einem Mittagspicknick mit regionalen Köstlichkeiten ausder Lunchbox fahren Sie mit mit dem Bus zurück zu Ihrem Hotel in El Calafate.
8. Tag: El Calafate - Über die Anden - PUERTO NATALES (CHILE)
Tagesetappe: ca. 280 km
Morgens Transfer zum Busterminal. Fahrt mit dem öffentlichen Fernbus (sehr bequemer Reisebus) durch die Anden zum Cerro Castillo, wo Sie die Grenze zu Chile überqueren und weiter nach Puerto Natales (ca. 6-7 Std.).
Das kleine Dorf ist das Tor zum Torres del Paine Nationalpark.
Wenn die Zeit noch reicht unternehmen Sie einen kleinen Rundgang durch das Hafenstädtchen am Fjord "Ultima Esperanza".
Sie befinden sich hier im Großen Süden von Chile, einer wilden, zerklüfteten Eis- und Berglandschaft. Die schneebedeckten Anden und die weite, menschenleere Steppe von Patagonien gehören zu den eindrucksvollsten Bildern im Süden von Südamerika.
9. Tag: TORRES DEL PAINE NATIONALPARK (CHILE GROSSER SÜDEN)
Tagesetappe ca. 200 km
Am Morgen beginnt Ihr Tagesausflug mit dem Bus zum Torres del Paine Nationalpark nordwestlich von Puerto Natales.
Unterwegs besichtigen Sie die Lagune Amarga und die Mylodon-Höhle.
In dieser Höhle entdeckte 1895 der Deutsche Hermann Eberhard, ein Pionier der Besiedlung Patagoniens durch Europäer, die Reste eines Mylodon, eines prähistorischen Riesenfaultiers.
Sie sehen eine naturgetreue Nachbildung, die mit einer Schulterhöhe von 1,30 m und einer Länge von 3,50 m sehr beeindruckend ist.
Das Naturschutzgebiet des Torres del Paine Nationalparks wird beherrscht von drei Granitbergen, den eigentlichen "Torres" (Türme).
Der höchste Berg ist der Cerro Paine Grande (2.750 m). "Paine" bedeutet in der Indianersprache "blau", also heißt der Nationalpark in der Übersetzung "Blaue Türme".
Die fantastische Landschaft ist ein Höhepunkt im Großen Süden Chiles. Die Fahrt geht durch eine Landschaft aus großen Seen, Gletschern und bizarr geformten Bergen mit schneebedeckten Gipfeln. Kleine Spaziergänge und zahlreiche Fotostopps lassen Sie diese überwältigende Landschaft aus der Nähe erleben.
Hier besuchen Sie u.a. den Wasserfall "Salto Grande", der sich vom Lago Nordenskjöld in den Lago Pehoe ergießt.
Am späten Nachmittag fahren Sie zu Ihrem Hotel gleich außerhalb des Nationalparks.
10. Tag: Torres del Paine - Patagonien - PUNTA ARENAS
Tagesetappe: ca. 350 km
Am Vormittag besuchen Sie den Lago Grey im Westen des Torres del Paine Nationalpark. Der Grey-Gletscher kalbt in den Lago Grey. Kleine, bläulich schimmernde Eisberge treiben auf dem Wasser und schaffen eine Atmosphäre, die nicht von dieser Erde zu kommen scheint. Sie haben Zeit für eine kleine Wanderung am Seeufer.
Dann fahren Sie mit dem Bus durch die beeindruckende Steppenlandschaft Patagoniens mit riesigen Schafherden. Sie machen Station an einer patagonischen Estancia, wo Sie eine Vorstellung vom Leben der Schafzüchter in den endlosen weiten Patagoniens bekommen. Ein typisches Asado - die argentinische Variante eines Barbecue - mit patagonischem Lamm sorgt für Ihr leibliches Wohl.
Dann fahren Sie weiter bis an die Magellanstraße und schließlich nach Punta Arenas.
11. Tag: PUNTA ARENAS
Vormittag zur freien Verfügung für erste eigene Entdeckungen in Punta Arenas.
Oder Sie können zwischen zwei optionalen Ausflügen wählen (Buchung und Bezahlung vor Ort):
Ein ca. 2-stündiger Bootsausflug auf der Magellanstraße zur Pinguin-Insel Magdalena (wetterabhängig).
Oder ein Besuch des Parque del Estrecho de Magallanes & Fuert Bulnes, ein Freilichtmuseum, das über die Geschichte der Kolonisation von Feuerland informiert. Bei einem Rundgang erleben Sie Kultur und spektakuläre Küstenlandschaften.
Am Nachmittag erkunden Sie Punta Arenas.
Die Stadt "am Rande der Welt" ist mit rund 130.000 Einwohnern das Zentrum an der Magellanstraße und die größte Stadt im südlichen Patagonien. Bis zur Eröffnung des Panama-Kanals 1914 zählte Punta Arenas zu den bedeutendsten Hafenstädten in Südamerika.
Eine bunte Mischung von Immigranten aus Europa, besonders viele aus Kroatien, hat diesen Ort geprägt. Rund um die Plaza errichteten Schafzuchtbarone, Eigentümer riesiger Ländereien, ihre luxuriösen Villen. Auf dem Friedhof sehen Sie z.T. aufwendig gestaltete Grabmäler dieser Menschen.
Im Sommer (Dezember bis Februar) sind die Bäume grün. Obwohl die Sonne dann fast 20 Stunden am Tag scheint, bleiben die Temperaturen gemäßigt (Jahresmittel ca. 6°C); auch können Wind und Regen jederzeit über Punta Arenas hereinbrechen.
Der Blick vom Aussichtspunkt Cerro La Cruz über die bunten Dächer von Punta Arenas reicht über die Magellanstraße hinweg bis nach Feuerland.
Rest des Tages zur freien Verfügung für weitere Unternehmungen in dieser ungewöhnlichen Hafenstadt.
12. Tag: Punta Arenas - Puerto Montt - PUERTO VARAS
Tagesetappe ca. 140 km
Flug von Punta Arenas nach Puerto Montt. Sie befinden sich jetzt im "Kleinen Süden" von Chile.
Die Hafenstadt an der riesigen Bucht von Reloncavi wurde 1850 vorwiegend von deutschen Einwanderern gegründet. Den deutschen Einfluß kann man heute noch an vielen Häusern im Seengebiet erkennen. Der "Kleine Süden" von Chile war im 19. Jh. ein wildes Grenzgebiet.
In dieser Zeit rang die chilenische Regierung um Kontrolle über dieses Gebiet, das nur dünn von einigen indigenen Völkern besiedelt war.
Als nach der gescheiterten Revolution von 1848 viele Deutsche ihre Heimat verließen, waren deutsche Einwanderer sehr willkommen und wurden gezielt im Kleinen Süden angesiedelt.
Mit rund 175.000 Einwohnern ist Puerto Montt heute der bedeutendste Hafen im Süden von Chile für Kreuzfahrten nach Patagonien, Fischfang und Hölzer aus den nahen Urwäldern.
Weiterfahrt mit dem Bus durch das landschaftlich wunderschöne Seengebiet nach Puerto Varas.
Der Ort liegt direkt am Lago Llanquihue, dem viertgrößten See Südamerikas. Diese Region gehört zu den beliebtesten Feriengebieten in Chile.
Kilometerlange Strände, Läden, Restaurants und ein reges Nachtleben locken die Besucher.
Von Puerto Varas bieten sich atemberaubende Ausblicke auf die Vulkane Osorno (2.652 m) und Puntiagudo (2.190 m).
Am Nachmittag besuchen Sie den Nationalpark Vicente Perez Rosales, der sich etwa 60 km östlich von Puerto Varas bis an die argentinische Grenze erstreckt. Seine höchste Erhebung ist der Vulkan Osorno. Von der gleichnamigen Skistation haben Sie eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge und Seen.
Hinter dem kleinen Dorf Ensenada sehen Sie die Petrohue-Stromschnellen.
Ein imposantes Bild erwartet Sie: Blau schimmerndes, brausendes Wasser stürzt mit unglaublicher Kraft und Geschwindigkeit die Felsen hinab.
Schließlich erreichen Sie Petrohue, den westlichen Hafen eines der herrlichsten Seen in den Anden.
Der spektakuläre Lago Todos los Santos ("Allerheiligen-See") wird wegen seines smaragdfarbenen Wassers auch "Esmeralda" genannt.
Die Wasser des Sees, der grüne Valdivianische Regenwald vor den schneebedeckten Andenbergen sind ein herrlicher Eindruck, den Sie in Ruhe genießen können.
Dann fahren Sie zurück nach Puerto Varas.
13. Tag: PUERTO VARAS: TAGESAUSFLUG ZUR INSEL CHILOE
Tagesetappe: ca. 450 km
Wenige Kilometer südwestlich von Puerto Montt erstreckt sich der Chiloe Archipel aus rund 40 Inseln entlang der Pazifikküste. Mit der Fähre setzen Sie über den etwa 2 km breiten Chacao-Kanal zur Insel Chiloe über. Rund 180 km lang und etwa 50 km breit ist sie die größte Insel des Archipels. Unterwegs können Sie Seevögel beobachten, zu denen sich je nach Jahreszeit auch rosa Flamingos gesellen.
Das milde und regenreiche Klima (im Jahresdurchschnitt 11 Grad) sowie der fruchtbare Boden fördern dichten Valdivianischen Regenwald.
Etwa 150.000 Einwohner hat Chiloe, von denen viele zum indigenen Volk der Huilliche gehören, die ein Teil der Familie der Mapuche-Indianer sind.
Der Kleine Süden ist Mapuche-Land (viele Mapuche sehen das auch heute noch so!). Diese Region war noch im 19. Jh. ein wildes Grenzland, das sich jahrhundertelang der Kontrolle durch die weißen Kolonisatoren zu entziehen wußte. Nur die Insel Chiloe diente den Spaniern als Stützpunkt.
Die Huilliche leben wie früher vom Fischfang und der Landwirtschaft, heute aber auch vom Tourismus. Die Kartoffel ist sehr verbreitet und die Insel Chiloe könnte neben Peru eine weitere Urheimat der Kartoffel sein.
Auf Ihrer Fahrt über die Insel sehen Sie einige wunderschöne alte Holzkirchen, die es in dieser Form nur auf der Insel Chiloe gibt.
Einige der schönsten Holzkirchen, wie z.B. im Dorf Chacao, gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Dann fahren Sie weiter quer durch die Insel nach Dalcahue, wo Sie wieder die Küste erreichen. Sie haben Zeit, die Küstenlandschaft zu genießen, den Handwerksmarkt und die Kirche zu besuchen.
Ihre Inselrundfahrt geht auf der Küstenstraße weiter nach Castro, der Haupstadt der Insel Chiloe mit etwas mehr als 40.000 Einwohnern. Sehenswert sind die Holzkirchen in Castro und im nahegelegenen Nercon. Die Fischer bauen ihre Häuser an der Küste traditionell auf Pfählen. Diese "palafitos" genannten Pfahlbauten sind typisch an diesem Küstenabschnitt.
Mit vielen Eindrücken der indigenen Kultur kehren Sie über die Insel und den Chacao-Kanal zurück in Ihr Hotel in Puerto Varas.
14. Tag: PUERTO VARAS: WANDERN IM ALERCE ANDINO NATIONALPARK
Tagesetappe: ca. 120 km
Wenn Sie nicht so gut zu Fuß sind, können Sie den heutigen Tag entspannt in Puerto Varas am schönen Lago Llanquihue verbringen.
Andernfalls steht heute ein Wandertag im Alerce Andino Nationalpark auf dem Programm. Eine ganz urtümliche Landschaft erfahren Sie auf Ihrer Wanderung (moderat, ca. 4-6 Std.): immergrüne Wälder mit mächtigen tausendjährigen Baumriesen, stille Seen und rauschende Wasserfälle. Zum Mittagspicknick packen Sie Ihre Lunchbox aus und genießen die Stille und klare Luft im Nationalpark.
Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Puerto Varas.
15. Tag: Puerto Varas - SANTIAGO DE CHILE
Tagesetappe: ca. 50 km
Leider endet heute Ihr Aufenthalt im "Kleinen Süden" mit dem herrlichen Seengebiet und den imposanten Vulkanen.
Transfer zum Flughafen und Flug von Puerto Varas nach Santiago de Chile, der letzten Station Ihrer Südamerikareise.
Nach der Ankunft erkunden Sie Fuß und per Bus die chilenische Hauptstadt.
Unmittelbar hinter der Stadt erheben sich die schneebedeckten Anden als imposanter Hintergrund. Trotz seiner 6 Millionen Einwohner macht Santiago einen überschaubaren Eindruck. Die Hauptstadt von Chile wirkt eigentlich nicht typisch südamerikanisch, sondern ist kulturell und architektonisch eher an Europa angelehnt.
Die Stadt liegt in einem großen Talkessel am Rio Mapocho auf etwa 520 m Höhe. Im Osten erstrecken sich die Anden, die hier bis zu 5.000 m hoch sind und einen spektakulären Hintergrund zu der Skyline der Stadt bilden.
1541 vom Konquistador Pedro de Valdivia gegründet, erhielt Santiago seinen Namen zu Ehren des Heiligen Santiago de Compostela.
Von dem kolonialen Erbe ist in der Stadt nicht viel geblieben. Einerseits haben Erdbeben immer wieder Teile der Stadt zerstört. Andererseits nahm Santiago mit der Unabhängigkeit Chiles von Spanien im Jahre 1818 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, in dessen Folge viele Bauten und ganze Stadtviertel neu entstanden.
Sie besuchen die Kirche San Francisco, die 1586 erbaut wurde und als einer der wenigen Zeugen des spanischen kolonialen Erbes die Zeiten überdauert hat.
An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz im alten Santiago, sehen Sie die Kathedrale von 1745.
Auf der Hauptstraße "Alameda" fahren Sie vorbei am Präsidentenpalast, dessen Name "La Moneda" daran erinnert, daß in diesem Gebäude einst die staatliche Münzanstalt von Chile untergebracht war, weiter zur Universität, der Nationalbibliothek und schließlich zum kleinen Hügel Cerro Santa Lucia, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde. Von oben haben Sie eine herrliche Aussicht auf die Stadt.
Anschließen fahren Sie zu Ihrem Hotel und können den Tag mit einem gepflegten sundowner ausklingen lassen.
16. Tag: SANTIAGO DE CHILE: TAGESAUSFLUG VALPARAISO
Tagesetappe ca. 240 km
Die historische Hafenstadt liegt etwa 120 km westlich von Santiago de Chile in einer Hügellandschaft an einer großen Bucht am Pazifik.
Valparaiso ist eine der ältesten Städtegründungen der Spanier in Chile und heute der bedeutendste Hafen des Landes. Hier tagt auch das Parlament.
Das Zentrum liegt um die Hafenbucht auf der Ebene, kurz "Plan" genannt. Die Wohnviertel liegen größtenteils auf den umliegenden Hügeln, zu denen 15 "Ascensores" (Standseilbahnen) und lange Treppen hinaufführen.
Verschachtelte Häuser aus dem 19. und 20. Jh. mit schönen Innenhöfen, zahlreiche Cafes, Kneipen und Restaurants sowie eine sehr lebendige Kunstszene machen Valparaiso zur kulturellen Hauptstadt von Chile.
Valparaiso war auch die Heimat von Pablo Neruda, Chiles bedeutendstem Dichter und Träger des Literaturnobelpreises.
Seit 2003 gehört der historische Stadtkern zum UNESCO-Weltkulturerbe. Genießen Sie von oben die prachtvolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen.
Auf der Rückfahrt nach Santiago besuchen Sie ein Weingut im Casablanca-Tal, wo einige der besten Weine Chiles wachsen. Hier können Sie sich über Anbau und Keltern der Weine informieren und bei einer Verkostung auch deren Qualität kennenlernen.
Dann fahren Sie zurück zu Ihrem Hotel in Santiago de Chile. Bei einem gemeinsamen Abschiedsabendessen können Sie sich über Ihre Reiseerlebnisse austauschen, bevor morgen der Rückflug in die Heimat ansteht.
17. Tag: RÜCKFLUG: Santiago de Chile - ABFLUGSORT
Tagesetappe ca. 20 km
Leider heißt es Abschied nehmen von Südamerika, denn Ihre erlebnisreiche Rundreise durch Argentinien und Chile endet heute.
Transfer vom Hotel zum Flughafen und Rückflug in die Heimat.
18. Tag: ANKUNFT AM ABFLUGSORT