Südamerika-Rundreise Chile - Argentinien - Atacamawüste, 12 Tage

  • Durchführung als 12 Tage Südamerika-Rundreise Chile-Argentinien-Brasilien
  • Südamerikareise von Santiago de Chile nach Buenos Aires
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Garantierte Durchführung ab 2 Personen
  • Santiago de Chile - Atacamawüste - San Pedro de Atacama - Salar de Atacama - Andenüberquerung - Mendoza - Buenos Aires
  • Chile: Optionales Vorprogramm
    Osterinsel (Rapa Nui)
  • Argentinien: Optionale Nachprogramme
    Iguassu Wasserfälle / Bariloche Seengebiet
Südamerika-Rundreise Chile - Argentinien - Atacamawüste
 
Termine & Preise
Leistungen
Linktipps
 

Reiseverlauf

Durchführung als 12 Tage Reise mit Brasilien:
Südamerika-Rundreise Chile-Argentinien-Brasilien

Eine herrliche Südamerikareise auf dem Landweg vom Pazifik über die Anden an den Atlantik!

In Chile besuchen Sie die Hauptstadt Santiago de Chile, überwältigend schön gelegen zu Füßen der mächtigen, schneebedeckten Anden. Überragten nicht die gewaltigen Anden die Stadt, man könnte sich fast wie in Europa fühlen.
Chile und auch Argentinien sind die "europäischsten" Länder in Südamerika, in denen die ursprüngliche indigene Bevölkerung von europäischen Einwanderern weitgehend verdrängt worden ist.

Im Norden von Chile besuchen Sie die "trockenste Wüste der Welt", die großartige Atacamawüste, in deren trockener, sauberer Luft die leistungsstärksten Observatorien der Welt die Sterne beobachten.
Von San Pedro de Atacama aus besuchen Sie den beeindruckenden Salzsee Salar de Atacama, das weiße Kolonialdorf Toconao und das einzigartige Mondtal, hinter dem sich die majestätischen, schneebedeckten Berge und Vulkane der Anden erheben.
Kurz nach Sonnenaufgang sollten Sie sich das Naturschauspiel der Tatio-Geysire nicht entgehen lassen.

Dann erleben Sie die gewaltigen Anden aus der Nähe! Mit dem Bus überqueren Sie in spektakulärer Fahrt die Anden. Vorbei am höchsten Berg Südamerikas, dem Aconcagua (6.962 m), erreichen Sie Argentinien.
Nach der Andenüberquerung ist das nächste Ziel Ihrer Reise Mendoza, eine der ältesten Städte in Argentinien und heute das Zentrum des argentinischen Weinanbaus.

Buenos Aires an den Ufern des mächtigen Rio de la Plata gilt als "Paris von Südamerika". In der riesigen Metropole lebt fast die Hälfte der rund 33 Mio. Einwohner von Argentinien.
Wie in Santiago de Chile, ist auch in Buenos Aires das europäische Erbe nicht zu übersehen. Viele hübsche Plätze und Straßen mit Cafes und Restaurants laden zum Bummeln, Sehen und Gesehenwerden ein.
Bei Ausflügen zu den Gauchos in der Pampa oder ins Tigre-Delta am Rio de la Plata und natürlich bei einer mitreißenden Tango-Show können Sie noch mehr vom Reiseland Argentinien erleben.

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland!
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.

Alternativ können Sie unseren Reisebaustein auch als Individualreise exklusiv für nur einige Personen buchen. Ohne Gruppe bestimmen Sie selbst den Termin Ihrer Reise!


Zusätzlich empfehlen wir

Chile: Optionales Vorprogramm:
4 Tage Osterinsel (Rapa Nui)

Argentinien: Optionale Nachprogramme
3 Tage Iguassu Wasserfälle
4 Tage Bariloche Seengebiet


1. Tag:   SANTIAGO DE CHILE (CHILE)
Ankunft in Santiago de Chile. Empfang auf dem Flughafen durch Ihre deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel direkt in Santiago de Chile.
Trotz seiner 6 Millionen Einwohner macht Santiago einen überschaubaren Eindruck. Die Hauptstadt von Chile wirkt eigentlich nicht typisch südamerikanisch, sondern ist kulturell und architektonisch eher an Europa angelehnt.

2. Tag:   Santiago - SAN PEDRO DE ATACAMA
Fahrt zum Flughafen und Flug von Santiago de Chile nach Calama.
Nach der Begrüßung auf dem Flughafen im "Großen Norden" durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung geht die Fahrt nach San Pedro de Atacama (ca. 1,5 Std.).
Einige Kilometer westlich von San Pedro de Atacama führt die Straße durch den langen, schmalen Gebirgszug der Cordillera de la Sal. Von der Straße haben Sie einen herrlichen Ausblick auf das etwa 125 km lange und bis zu 10 km breite "Salzgebirge", das sich bis zu 300 m hoch über die umliegende Ebene des Salar de Atacama erhebt.
San Pedro de Atacama (ca. 1.000 Einwohner) liegt 2.400 Meter über dem Meeresspiegel in einer grünen Oase mitten in der Atacamawüste an der einstigen Inkastraße, die Cuzco mit Mittelchile verband.
Sie besuchen die kleine Kirche. 1744 von den spanischen Eroberern erbaut, gehört sie zu den ältesten Kirchen in Chile. Sie wurde nur mit dem Material gebaut, das diese karge Gegend hergibt:
Die Wände aus Lehmziegel, in der heißen Wüstenluft von der Sonne getrocknet und der Dachstuhl aus dem Holz von Kakteen. So ist die schlichte kleine Kirche auch ein schönes Beispiel für die Bauweise in der Atacamawüste.
In dem kleinen San Pedro de Atacama befindet sich ein bedeutendes archäologisches Museum, dessen Exponate der belgische Jesuitenpater Gustavo Le Paige zusammengetragen hat.
Zahlreiche Waffen, Steinkeramik und Werkzeuge aus präkolumbischer Zeit bezeugen die jahrhundertealte Besiedlung der Atacamawüste.
Rest des Tages zur freien Verfügung.

3. Tag:   SAN PEDRO DE ATACAMA (SALAR DE ATACAMA)
Heute steht ein Tagesausflug zum Salar de Atacama und Umgebung auf dem Programm. Die Atacamawüste zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Gebieten unserer Erde!
Das überwältigende Landschaftserlebnis wird noch gesteigert durch die Anden, die mit ihren schneebedeckten Vulkangipfeln einen majestätischen Hintergrund bilden.
Südlích von San Pedro liegt der Salar de Atacama, ein etwa 3.000 qkm großer Salzsee. So trocken, heiß und lebensfeindlich die Landschaft auch aussehen mag, Schwärme von rosa Flamingos fühlen sich hier sehr wohl! Im seichten Wasser des Salzsees finden sie reichlich Nahrung.
Hoffentlich bleibt das so, werden doch im Untergrund reiche Bodenschätze vermutet: Pottasche, Borax und riesige Mengen von Lithium . . .
Das nächste Ziel Ihrer Fahrt ist Toconao, ein Dörfchen mit rund 500 Einwohnern am Rande des Salar de Atacama.
Sehr schön und typisch für den Norden des Landes ist die Kolonialkirche aus dem 18. Jh. Die Häuser von Toconao werden aus weißem Vulkangestein gebaut.
Der Vulkanstein läßt sich gut bearbeiten, so daß die Einwohner daraus kleine Figuren schnitzen, die als schönes Andenken an die Atacamawüste verkauft werden.
Am Abend erwartet Sie ein besonderes Naturschauspiel: Sie erleben den Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Mondtal).
In dieser spektakulären Wüstenlandschaft gibt es Farben in vielen Schattierungen: violet, orange, rot, ocker. Über die Wüste geht der Blick in die Ferne zu der Kette von schneebedeckten Vulkanen am Horizont.
Herausragend ist der gleichmäßige Kegel des Vulkans Licancabur. Mit fast 6.000 m Höhe ist er einer der höchsten Vulkane in den Anden und wurde von den Inka als heiliger Berg verehrt.
Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt das Mondtal in überirdischer Schönheit in leuchtenden Farbschattierungen.
Fahrt zurück zu Ihrem Hotel in San Pedro de Atacama.

4. Tag:   SAN PEDRO DE ATACAMA (TATIO GEYSIRE)
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen.
Alternativ können Sie an einem Ausflug teilnehmen zu den Geysiren El Tatio (Buchung und Bezahlung vor Ort).
Im frühen Morgengrauen, gegen 4 Uhr, brechen Sie auf, um ein gewaltiges Naturschauspiel zu erleben. Etwa 90 km sind es bis zu den mehr als 100 Geysiren von El Tatio, den höchstgelegenen Geysiren der Welt auf fast 4.500 m Höhe.
Jeden Morgen steigen mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zischende Wasserdampf-Fontänen auf. Kochend heiße Gischt schießt aus der gefrorenen Erde hoch in die klare Andenluft und bietet einen atemberaubenden Anblick. (Achten Sie auf Ihre Schritte, den die Wege sind nicht immer optimal gesichert.)
Hier oben leben auch die scheuen Vicunas, deren weiche Wolle sehr gefragt ist. Mit etwas Glück können Sie vielleicht einige Tiere erspähen.

5. Tag:   San Pedro de Atacama - SANTIAGO DE CHILE
Fahrt vom Hotel zum Flughafen in Calama zusammen mit anderen Reisenden (ohne Reiseleitung).
Flug von Calama nach Santiago de Chile.
Auf dem Flughafen erwartet Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung, die Sie in Ihr Hotel in Santiago de Chile begleitet.
Am Nachmittag lernen Sie Santiago de Chile auf einer Stadtrundfahrt kennen.
Die Stadt liegt in einem großen Talkessel am Rio Mapocho auf etwa 520 m Höhe. Im Osten erstrecken sich die Anden, die hier bis zu 5.000 m hoch sind und einen spektakulären Hintergrund zu der Skyline der Stadt bilden.
1541 vom Konquistador Pedro de Valdivia gegründet, erhielt Santiago seinen Namen zu Ehren des Heiligen Santiago de Compostela.
Von dem kolonialen Erbe ist in der Stadt nicht viel geblieben. Einerseits haben Erdbeben immer wieder Teile der Stadt zerstört. Andererseits nahm Santiago mit der Unabhängigkeit Chiles von Spanien im Jahre 1818 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, in dessen Folge viele Bauten und ganze Stadtviertel neu entstanden.
Sie besuchen die Kirche San Francisco, die 1586 erbaut wurde und als einer der wenigen Zeugen des spanischen kolonialen Erbes die Zeiten überdauert hat.
An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz im alten Santiago, besuchen Sie die Kathedrale von 1745.
Auf der Hauptstraße "Alameda" geht Ihre Stadtrundfahrt dann weiter vorbei am Präsidentenpalast, dessen Name "La Moneda" daran erinnert, daß in diesem Gebäude einst die staatliche Münzanstalt von Chile untergebracht war, weiter zur Universität, der Nationalbibliothek und schließlich zum kleinen Hügel Cerro Santa Lucia, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde.
Stark an Europa erinnern die Stadtviertel Barrio Paris & Londres und Barrio Concha y Toro mit vielen Bauten aus der Wende vom 19. zum 20. Jh.
Zum Schluß überqueren Sie den Rio Mapocho und fahren mit der Seilbahn hinauf zum Hügel San Cristobal im Norden der Stadt.
Etwa 300 m über der Stadt bietet sich Ihnen ein herrlicher Rundblick über Santiago de Chile mit den mächtigen Anden im Hintergrund.

6. Tag:   SANTIAGO DE CHILE - VALPARAISO (CHILE)
Tag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen auf eigene Faust in Santiago de Chile.
Alternativ empfehlen wir einen optionalen Tagesausflug nach Valparaiso und Vina del Mar etwa 120 km westlich von Santiago de Chile (Buchung und Bezahlung vor Ort).
Diese Städte liegen dicht beieinander am Pazifik in einer Hügellandschaft an einer großen Bucht. Die "Doppelstadt" bildet mit mehr als 900.000 Einwohnern das zweitgrößte Ballungszentrum Chiles. Trotz ihrer Nachbarschaft, sind die beiden Städte ganz verschieden.
Valparaiso, eine der ältesten Städtegründungen der Spanier in Chile, ist heute der bedeutendste Hafen des Landes. Hier tagt auch das Parlament.
Das Zentrum liegt um die Hafenbucht auf der Ebene, kurz "Plan" genannt. Die Wohnviertel liegen größtenteils auf den umliegenden Hügeln, zu denen 15 "Ascensores" (Standseilbahnen) und lange Treppen hinaufführen.
Verschachtelte Häuser aus dem 19. und 20. Jh. mit schönen Innenhöfen, zahlreiche Cafes, Kneipen und Restaurants sowie eine sehr lebendige Kunstszene machen Valparaiso zur kulturellen Hauptstadt von Chile.
Valparaiso war auch die Heimat von Pablo Neruda, Chiles bedeutendstem Dichter und Träger des Literaturnobelpreises. Seit 2003 gehört der historische Stadtkern zum UNESCO-Weltkulturerbe. Genießen Sie von oben die prachtvolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen.
Vina del Mar ist ein Urlaubsort, der im Sommer auflebt, wenn Hunderttausende Chilenen sich hier an den Stränden treffen. Vina del Mar wurde aus Stahl, Glas und glänzenden Lichtern als moderne Touristenstadt erbaut. Seinen Parks und Gärten verdankt der Ort seinen schönen Beinamen "Gartenstadt".

7. Tag:   Santiago - Andenüberquerung - MENDOZA (ARGENTINIEN)
Fahrt vom Hotel zum Busterminal. In einem komfortablen, öffentlichen Langstreckenbus erleben Sie in den nächsten acht Stunden eine beeindruckende Fahrt über die Anden nach Mendoza in Argentinien (ca. 360 km).
Auf der modernen "Autopista Los Libertadores" geht Ihre Fahrt zunächst nach Norden und führt hinter dem 2 km langen Tunnel Chacabuco nach Los Andes. Die kleine Stadt mit rund 60.000 Einwohnern ist beliebter Ausgangsort zu einigen Skigebieten in den Anden.
Hier biegen Sie auf die Ruta 60 ein, die nach Osten auf die Andenkette zuführt. In kühnen Serpentinen schlängelt sich die Straße die Anden hinauf. Auf etwa 2.900 m erreichen Sie Portillo, das beliebteste Wintersportgebiet in Chile und eines der größten Skigebiete in Südamerika.
Nach einigen weiteren Kilometern öffnet sich vor Ihnen der "Tunel del Cristo Redentor". Er ist etwas mehr als 3 km lang und liegt mit 3.209 m auf dem höchsten Punkt Ihrer Andenüberquerung.
Wenn Sie am Ostende wieder das Tageslicht sehen, sind Sie schon in Argentinien, denn die Grenze verläuft in der Mitte des Tunnels. Zu Ihrer Linken erhebt sich das gewaltige Massiv des Aconcagua (6.960 m), des höchsten Berges in Südamerika.
Die Straße führt am Fuß des Aconcagua vorbei und steigt in weiteren Serpentinen die Anden hinab. Am Rande des kleinen Ort Puente del Inca (2.720 m) sehen Sie einen Bogen, den natürliche Erosion aus dem Fels gegraben hat. 47 m hoch und 28 m breit spannt sich der Felsbogen über den Rio Mendoza. Eine schwefelhaltige Quelle hat die Felsen rotgelb gefärbt.
Ihre Fahrt geht weiter durch den Skiort Los Penitentes am Fuß des Aconcagua nach Uspallata. Das Städtchen liegt auf knapp 2.000 m Höhe mit prachtvollen Ausblicken auf den Cerro Aspero (3.357 m), Cerro Penitentes (4.351 m) und den Cerro Tigre (5.675 m).
In Uspallata wendet sich die Straße nach Süden und nach etwa 100 km Fahrt entlang am Rio Mendoza erreichen Sie das Ziel Ihrer Andenüberquerung Mendoza, die Weinstadt von Argentinien. Transfer von der Busstation zu Ihrem Hotel direkt in Mendoza.

Hinweis:
Die Andenüberquerung mit dem Bus ist aufgrund schlechter Witterung im Frühjahr oder Herbst u.U. nicht möglich. In diesem Fall wird alternativ ein Flug von Santiago de Chile nach Mendoza gebucht, der vor Ort zu zahlen ist.

8. Tag:   MENDOZA (ARGENTINIEN)
1561 von den Spaniern gegründet, liegt Mendoza östlich der Anden zu Füßen des Aconcagua auf einer Höhe von rund 800 m. Man sieht der Stadt ihre Größe von ca. 1 Mio. Einwohnern nicht an: große grüne Plätze, weite Straßen, deren Bürgersteige von Wasserkanälen gesäumt sind, große Straßencafes und fast 50.000 Bäume schaffen ein beschauliches Flair, das eher an eine gemütliche Provinzstadt in Südfrankreich denken läßt.
In dieser angenehmen Gegend gedeihen Obst und besonders Wein ganz vorzüglich. Fast 320 Sonnentage im Jahr, trockenes Halbwüstenklima, mineralreiche Böden und ein exzellentes Bewässerungssystem, mit dem schon die Indios Schmelzwasser aus den Anden herangeführt haben, veranlasste bereits die Missionare vor 400 Jahren, ihren eigenen Messwein anzubauen. Seit der Mitte des 16. Jhs. ist der Weinanbau hier belegt. Heute ist die Region von Mendoza das bedeutendste Weinanbaugebiet Argentiniens.
Am Vormittag unternehmen Sie einen Ausflug in das Weinland von Mendoza.
Am Fuße der Anden reihen sich mehr als 2000 Weingüter, teils als kleine Familienbetriebe, teils auch als staatliche Großbetriebe. Sie besuchen ein traditionelles Weingut und genießen bei einer Weinprobe die ausgezeichneten Weine von Mendoza.
Nachmittag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Mendoza.
Oder Sie nehmen teil an einer optionalen Stadtrundfahrt (Buchung und Bezahlung vor Ort).
Sie sehen wunderschöne Parkanlagen, die Plaza Independencia mit ihren Wasserspielen und den großzügigen General-San-Martin-Park mit dem Ruhmeshügel (Cerro de la Gloria), dessen Denkmal an einen wichtigen Sieg über die Spanier erinnert.

9. Tag:   Mendoza - BUENOS AIRES (ARGENTINIEN)
Fahrt zum Flughafen. Flug von Mendoza nach Buenos Aires (ca. 1,5 Std.).
Begrüßung durch die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung, die Sie auf der Fahrt zu Ihrem Hotel in Buenos Aires begleitet.
Die "Guten Lüfte", die der Stadt einst ihren Namen gaben, sucht man in der 12-Millionen-Metropole heute vergeblich. Auf einer Fläche von 4.000 qkm verteilen sich 100.000 Straßenblocks, durch die 15.000 Stadtbusse und 48.000 Taxis fahren. Die längste Straße, die Avenida Rivadavia, ist 35 km lang und endet erst bei Hausnummer 16.000.
Auf 70 km erstreckt sich die Stadt am Ufer des Rio de la Plata. 1516 entdeckten die Spanier die gewaltige Flußmündung, die 45 km breit ist. 1536 wurde eine erste Lehmsiedlung errichtet. Auch wenn deren Bewohner noch von kriegerischen Indianern vertrieben wurden, begann doch bald der unaufhaltsame Aufstieg zum "Paris Südamerikas".

Bei einer Stadtrundfahrt am Nachmittag lernen Sie Buenos Aires kennen.
Im Zentrum der Stadt und auch am Anfang ihrer Entwicklung liegt die Plaza de Mayo. Der Name erinnert an die Mai-Revolution 1810, die zur Unabhängigkeit Argentiniens von der Kolonialmacht Spanien führte. An dem rechteckigen Platz liegen einige der bedeutendsten Gebäude der Stadt:
die Casa Rosada, das "Rosa Haus", ist der offizielle Amtssitz des Präsidenten. Der weiße Cabildo de Buenos Aires war einst Regierungssitz der Kolonie "Vizekönigreich des Rio de la Plata" und dient jetzt als Museum für die Mai-Revolution. Im Rathaus von 1890 arbeitet heute noch die Verwaltung der Stadt Buenos Aires. Die Catedral Metropolitana ist die Hauptkirche der Katholiken in Argentinien. Sie besichtigen den reich geschmückten Innenraum.
Für den Bau der Avenida 9 de Julio mussten in den 1930er Jahren viele Häuser abgerissen werden. Heute gilt sie mit 140 Metern als die breiteste Straße der Welt.
Es dauert mehrere Minuten und einige Ampelphasen, bis man die andere Straßenseite erreicht. An der Avenida stehen der berühmte Obelisk von Buenos Aires, der 1936 zum 400. Jahrestag der Stadtgründung errichtet wurde, sowie die Oper, das legendäre Teátro Cólon, das sich seit der Eröffnung 1908 zu einem der bedeutendsten Theater in Südamerika entwickelt hat.
Anschließend besuchen Sie die ältesten Stadtteile San Telmo und La Boca, die zum Gründungsgebiet von Buenos Aires gehören.
In San Telmo stehen viele Häuser aus dem 19. Jh. unter Denkmalschutz und geben dem Stadtteil mit seinem Kopfsteinpflaster in den engen Straßen eine ganz eigene Atmosphäre.
La Boca war ein Flußhafen, der im 19.Jh. vor allem von Einwanderern aus Italien besiedelt wurde. Aus dem Blech abgewrackter Schiffe baute man Häuser und strich sie mit Schiffslack bunt an. Auf dem berühmten Caminito, einer nur 100 m langen Fußgängerzone, bieten heute viele Künstler ihre Werke an.
La Recoleta ist der eleganteste und teuerste Stadtteil. Auf dem Friedhof liegt die argentinische Prominenz, darunter auch die heute noch viel besuchte Grabstätte von Eva Peron, der legendären Evita.
Zum Schluß fahren Sie durch Palermo, den größten Stadtteil von Buenos Aires, der direkt am Rio de la Plata liegt. Weitläufige Parkanlagen, wie der Botanische Garten oder der Japanische Garten oder auch der Zoo von Buenos Aires prägen diesen Teil der Stadt.

10. Tag:   BUENOS AIRES (ARGENTINIEN)
Entdeckertag zur freien Verfügung in Buenos Aires.
Alternativ können Sie an folgenden optionalen Ausflügen teilnehmen
(Buchung und Bezahlung vor Ort):

Gauchos & Pferde:
Mit dem Bus geht die Fahrt etwa zwei Stunden durch die argentinische Pampa in die Gegend von Los Cardales. Die Pampa ist eine Grassteppe, in der die Argentinier vor allem Rinder züchten. Sie besuchen eine Estancia und gewinnen einen Eindruck vom Leben der Gauchos.
Nach dem Mittagessen, ein typisches Asado (argentinisches Barbecue) mit unterschiedlichen Fleischsorten, Salaten und Dessert, erleben Sie eine Folklore-Show und Vorführungen der Gauchos. Pferdekutschen stehen für eine kleine Ausfahrt in die Pampa zur Verfügung.
Am späten Nachmittag geht die Fahrt mit dem Bus zurück zu Ihrem Hotel in Buenos Aires.

Flohmarkt in San Telmo:
Auf der Plaza Dorrego findet sonntags der Antiquitätenmarkt von San Telmo statt. Mitten in diesem bunten Treiben tanzen Tangopaare und Straßenkünstler unterhalten die zahlreichen Besucher. Es macht einfach Spaß, über den Markt zu bummeln oder in einem der Straßencafes bei einem Kaffee das Treiben zu beobachten.

11. Tag:   BUENOS AIRES & TIGRE-DELTA (ARGENTINIEN)
Halbtagesausflug ins Tigre-Delta zusammen mit anderen Reisenden und englischsprechender Reiseleitung.
Zunächst fahren Sie entlang des nördlichen Bezirks der Stadt nach San Isidro, ein altes Viertel aus der Kolonialzeit mit schönen Villen und Häusern am Ufer des Rio de la Plata. Dann setzen Sie Ihre Fahrt Richtung Tigre-Delta fort, ein beliebtes Freizeitgebiet der "Porteños" mit vielen Sommerresidenzen und Yachtclubs.
Das Tigre Delta besteht aus Flüssen, Kanälen und hunderten von grünen Inseln, die aus den Ablagerungen des braun-roten Rio Parana entstehen. Bei einer Bootsfahrt (1 Stunde) auf einem der unzähligen Kanäle des Parana-Deltas sehen Sie einige der Inseln mit ihrer vielfältigen Vegetation aus der Nähe.
Dann geht die Fahrt auf der Panamericana, der berühmten "Traumstraße der Welt", zurück nach Buenos Aires.
Für den Abend empfehlen wir ein optionales Programm (Buchung und Bezahlung vor Ort):
Nach einem Abendessen im Restaurant Viejo Almacen erleben Sie im Showhaus eine Tango Show, bei der zu den Klängen des Bandeons die verschiedenen Varianten des Tango und der Milonga getanzt werden.

12. Tag:   BUENOS AIRES
Heute endet Ihre Rundreise von Chile nach Argentinien.
Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Ende der Reise.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


Wenn Ihre Zeit reicht, können Sie Ihr Reiseerlebnis Südamerika noch steigern!
Sie haben die Wahl:

Chile: Optionales Vorprogramm
4 Tage Osterinsel (Rapa Nui)
Chile: Optionale Vorprogramme oder Nachprogramme

Argentinien: Optionale Nachprogramme
3 Tage Iguassu Wasserfälle
4 Tage Bariloche Seengebiet
Argentinien: Optionale Vorprogramme oder Nachprogramme


Termine & Preise

Preise in EUR pro Person

 

von

bis

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EZZ

DZ

EZZ

Durchführung als 12 Tage Reise mit Brasilien:
Südamerika-Rundreise Chile-Argentinien-Brasilien

Leistungen

IM PREIS ENTHALTENE LEISTUNGEN:

NICHT IM PREIS ENTHALTEN:

  • Interkontinentale Langstreckenflüge
  • 3 Linienflüge
    Santiago - Calama - Santiago // Mendoza - Buenos Aires
    in Economy-Klasse inkl. Flughafengebühren
  • Übrige Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder und Versicherungen
  • Geänderter Kerosinzuschlag
    Die Fluggesellschaften behalten sich Änderungen vor bis zur Ausstellung der Flugtickets
  • Sollte die Busfahrt Santiago - Mendoza wegen schlechten Wetters (Frühjahr/Herbst) u.U. nicht möglich sein, wird alternativ ein Flug gebucht, der vor Ort zu zahlen ist (ab ca. USD 270 p.P.)

WUNSCHLEISTUNGEN (EXTRAS):


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