3. Tag: Lima - Cuzco - URUBAMBATAL
Tagesetappe ca. 200 km
Morgens Transfer zum Flughafen und kurzer Flug von Lima über die schneebedeckten Anden nach Cuzco (ca. 1 Std.).
Das Wort Cuzco bedeutet in Quechua "Nabel der Welt", ein treffender Name für die Hauptstadt des Inkareiches (ca. 1200-1533), das in seiner größten Ausdehnung von Ecuador bis Chile reichte, was ungefähr der Entfernung vom Nordkap bis Nordafrika entspricht.
Auf 3.330 m Höhe in dem fruchtbaren Tal des Rio Vilcanota gelegen, ist Cuzco mit rund 320.000 Einwohnern auch heute das indigene Zentrum der Anden. Hier wohnen überwiegend Quechua-Indios, die direkten Nachkommen der Inka.
Mit dem Bus geht Ihre Fahrt weiter in das Urubambatal, das "Heilige Tal" der Inka. Das "Heilige Tal" der Inka gehört zu den Höhepunkten jeder Perureise! Landschaftlich beeindruckend gelegene Ruinen, kleine Dörfer und bunte Indiomärkte erwarten Sie hier. Sehr schön ist der Inkamarktin Pisac mit einem reichen Angebot an frischem Obst und Gemüse aber auch Souvenirs für Touristen.
Am Nachmittag besichtigen Sie Ollantaytambo (2.792 m), eine der bedeutendsten Ruinen aus der Zeit der Inka. Sie liegen am Ende der Straße, die von Cuzco in das Urubambatal führt. Von hier kommt man nur zu Fuß oder mit dem Zug weiter in das Urubambatal hinab.
Ollantaytambo ist die einzige, im ursprünglichen Zustand erhaltene Stadt der Inka. Aufwendig angelegte Terrassen sichern den Berg und gewaltige Mauern schützen die Stadt.
Trotz seiner strategisch sehr günstigen Lage war Ollantaytambo wohl nicht nur eine militärische Festung sondern auch ein religiöses Zentrum. Dafür spricht u.a. der große Tempelbezirk, der weit oberhalb der Terrassen liegt.
Sie übernachten heute im heiligen Urubambatal.
4. Tag: Urubambatal: Moray - Maras - AGUAS CALIENTES
Tagesetappe ca. 160 km
Ein Ausflug führt Sie weiter in das Heilige Tal nach Maras und Moray.
In Moray haben die Inka kreisrunde Terrassen angelegt, die jedoch nicht nach oben die Berge hinauf führen, sondern bis zu 100 m tief in die Erde hinein!
Jede Terrasse hat ihr eigenes Mikroklima und es wird heute vermutet, daß die Inka hier den Anbau verschiedener Feldfrüchte systematisch erprobt haben. Eine Art riesiges, landwirtschaftliches Laboratorium der Inka!
Anschließend besuchen Sie die Salinen im malerischen Dörfchen Maras. Sie sehen die Technik der Salzgewinnung, die sich seit den Tagen der Inka kaum verändert hat.
Mit dem Zug setzen Sie am späten Nachmittag Ihre Reise fort.
Es erwartet Sie eine wunderschöne Fahrt mit dem Panoramazug durch die fruchtbare Ebene des Urubambatals und entlang des Rio Urubamba. Ständig ändert sich die Landschaft! Ihr Tagesziel ist der Ort Aguas Calientes, direkt zu Füßen des Machu Picchu, wo Sie Ihr Hotel beziehen.
HINWEIS:
Auf der Zugfahrt Ollantaytambo - Aguas Calientes darf nur ein kleines Gepäckstück mitgenommen werden (max. 5 kg). Bitte packen Sie das Nötigste für eine Übernachtung in eine kleine Reisetasche oder Rucksack. Das große Gepäck wird in Ihr Hotel in Cuzco gebracht.
5. Tag: Aguas Calientes - Machu Picchu - CUZCO
Tagesetappe ca. 120 km
Da Sie in Aguas Calientes übernachtet haben, fahren Sie schon am frühen Morgen auf der schmalen Straße durch lange Serpentinen 8 km den steilen Berg hinauf zu den Ruinen (2.360 m).
So erleben Sie Machu Picchu noch vor Ankunft der Züge aus Cuzco und der täglichen Touristeninvasion!
Machu Picchu wurde 1911 von Hiram Bingham wieder entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba suchte, die Hochburg des letzten Inka Tupac Amaru. Jedoch ist Machu Picchu unter diesem Namen und am geographisch exakten Ort schon in Landkarten des 19. Jhs. vermerkt, so daß die Existenz von Machu Picchu schon vorher bekannt gewesen sein muß.
Machu Picchu wird oft als Zufluchtsort gesehen, den die Spanier nie entdeckten.
Da es keine historischen Quellen gibt, sind weder der ursprüngliche Name (Machu Picchu bedeutet in Quechua lediglich "Alter Gipfel") noch der Zweck des Ortes bekannt. Entsprechend unterschiedlich sind die Theorien, die die neuere Forschung entwickelt hat:
Einige sehen in Machu Picchu ein religiöses und astronomisches Zentrum, das ab 1420 erbaut und gegen 1520, also noch vor Ankunft der Spanier, aufgegeben wurde. Andere sehen darin eine Siedlung, die zur Zeit des Untergangs des Inkareichs noch im Bau war und nicht mehr fertiggestellt wurde.
Auf jeden Fall erleben und besichtigen Sie die beeindruckende Ruinenstadt, die mit ihrer exponierten Lage auf einem Bergrücken hoch in den Anden zu den großen kulturellen Höhepunkten in Peru und ganz Südamerika gehört.
Seit 1983 ist Machu Picchu UNESCO-Weltkulturerbe. Dem Massenandrang der letzten Jahre halten die empfindlichen Terrassen nicht stand. Deshalb ist die Besucherzahl pro Tag inzwischen begrenzt und es kann jeweils nur ein Teil der weitläufigen Anlage auf festgelegten Wegen besichtigt werden (Dauer ca. 2,5 Std.). Individuelles Besichtigen ist nicht gestattet.
Busfahrt durch die Serpentinen zurück nach Aguas Calientes. Von dort geht die Fahrt mit dem Zug durch das Urubambatal zurück nach Ollantaytambo und weiter mit dem Bus nach Cuzco in Ihr Hotel.
6. Tag: CUZCO: STADTRUNDGANG
Bei einem Stadtrundgang lernen Sie Cuzco kennen. Dank seiner prächtigen Kolonialarchitektur und den Resten großartiger Inka-Bauten gehört Cuzco seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach der Zerstörung von Cuzco im Jahre 1536 errichteten die Spanier auf den Fundamenten der Inka-Bauten koloniale Paläste und herrliche Kirchen. Im Zentrum der Stadt und des ganzen Inka-Reiches liegt die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, einem wahren Schatzhaus kolonialer Kunst und Architektur.
In der Nähe befindet sich die 1622 von Jesuiten gegründete Universität. Auch das Erzbischöfliche Palais ruht auf dem Fundament eines ehemaligen Inka-Palastes, in das ein tonnenschwerer, zwölfeckiger Felsblock mit größter Präzision eingepaßt worden ist.
Der Sonnentempel Korikancha war einst der heiligste Tempel der Inka. Die Spanier überbauten ihn mit einer Kirche, so daß wenigstens die immer noch beeindruckenden Fundamente mit perfekt gefugten Steinblöcken erhalten blieben.
Nachmittag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Cuzco.
7. Tag: Cuzco - Andenstrecke - PUNO
Tagesetappe ca. 400 km
Mit dem Bus unternehmen Sie heute eine ganztägige Fahrt durch die Anden von Cuzco nach Puno.
Diese spektakuläre Busfahrt folgt der Straße, die neben der Trasse der Andenbahn gebaut wurde. Das landschaftliche Erlebnis unterscheidet sich nicht von dem, das die Bahnfahrt bietet, aber die Busfahrt erlaubt Ihnen weitere Besichtigungen unterwegs.
Die Fahrt führt Sie durch eine sehr typische Landschaft der Anden, den Altiplano, wo neben Lamas auch deren Verwandte, Vicunas und Alpakas, leben.
Nur wenige Kilometer hinter Cuzco besuchen Sie das malerische Kolonialdorf Andahuaylillas. Die kleine Jesuitenkirche aus dem 17. Jh., berühmt für ihren reichen, barocken Goldschmuck und viele Gemälde, zieht täglich viele Pilger aus teils entlegenen Indiodörfern an.
Die Fahrt führt weiter zum Archäologischen Park von Raqchi. Hier besichtigen Sie die Reste eines Tempels, der dem in den Anden vielerorts verehrten Schöpfergott Viracocha geweiht war.
Der mächtige Bau mit einer Seitenlänge von 92 x 25 m und mit bis zu 20 m hohen, bemalten Ziegelmauern und Säulen aus Vulkangestein beeindruckt auch noch als Ruine.
Sie erreichen den La Raya Paß, mit 4.319 m der höchste Punkt auf dieser Streck. Der La Raya Paß ist auch die Wasserscheide zwischen dem Titicacasee und dem Pazifik auf der einen Seite und dem Amazonas und Atlantik auf der anderen Seite.
Fahrt in Ihr Hotel in Puno. 1668 gegründet 3.827 Meter über dem Meeresspiegel am blauen Titicacasee, gehörte Puno dank nahegelegener Silberminen einst zu den reichsten Städten in Südamerika.
Heute ist die Stadt mit rund 120.000 Einwohnern vor allem als Tor nach Bolivien von Bedeutung.
8. Tag: Puno - COPACABANA / TITICACASEE (BOLIVIEN)
Tagesetappe ca. 150 km
Auf der Landstraße am Ufer des Titicacasee entlang geht die Fahrt weiter bis Sie kurz vor Copacabana die Grenze nach Bolivien überqueren.
Copacabana ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte in Südamerika, der auch dem berühmten Strand in Rio de Janeiro seinen Namen gab. Der kleine Ort mit nur etwa 3.000 Einwohnern liegt am Südufer des Titicacasee, überragt von der mächtigen Kathedrale aus dem 16. Jh., in der die Schwarze Madonna, die "Indianer-Jungfrau", verehrt wird.
Sie besuchen die Kathedrale und können die vielen Pilger beobachten, die die Indianer-Jungfrau um Schutz anflehen, Schutz für die Familie oder vielleicht auch nur für das neue Auto.
Vom Cerro Calvario können Sie dann noch einen herrlichen Blick auf den Titicacasee genießen.
9. Tag: Copacabana - Titicacasee - LA PAZ (BOLIVIEN)
Tagesetappe ca. 150 km
Am Morgen fahren Sie mit einem Boot über den blauen Titicacasee mit den schneebedeckten Anden im Hintergrund zur Sonneninsel.
Der Titicacasee liegt 3.810 m über dem Meeresspiegel und ist der höchstgelegene, kommerziell schiffbare See der Welt. Mit einer Länge von 194 km und einer durchschnittlichen Breite von 65 km ist er der größte See in Südamerika und etwa 15 Mal größer als der Bodensee.
Er ernährt eine karge Region durch seinen Fischreichtum und eine bescheidene Landwirtschaft, die an seinen Ufern möglich ist. Der Titicacasee gilt als die Urheimat der Kartoffel, die hier auch heute noch angebaut wird.
Der den Inka heilige Titicacasee bildet die natürliche Grenze zwischen Peru und Bolivien.
Auf der Sonneninsel soll der Legende nach der Schöpfergott Viracocha Sonne, Mond und Menschen erschaffen haben. Seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, ließ er aus dem Titicacasee emporsteigen und das Inka-Reich gründen. Während der spanischen Eroberung wurde der Überlieferung zufolge alles Inkagold im See versenkt, wo es in seinen Tiefen noch immer ruht.
Dann verlassen Sie den Titicacasee und fahren mit dem Bus entlang der schneebedeckten Anden über den Altiplano nach La Paz.
Rest des Abends zur freien Verfügung.
10. Tag: LA PAZ: STADTRUNDGANG
Am Vormittag unternehmen Sie einen Rundgang durch La Paz, das mit ganzem Namen "Nuestra Senora de La Paz" (Unsere Liebe Frau des Friedens) heißt.
Mit rund 1,1 Mio. Einwohnern ist La Paz die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt Boliviens. Hier befindet sich zwar auch der Regierungssitz, aber die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre im Tiefland.
Auf jeden Fall ist La Paz die höchstgelegene Großstadt der Welt. Sie erstreckt sich in einem riesigen Talkessel des Rio Chokeyapu am Ostrand des Altiplano von etwa 3.200 m bis auf 4.100 m über Meeresniveau.
1548 gründetet Alonzo de Mendoza die Stadt als Handelsstation auf dem Weg von den Silberminen von Potosi nach Peru. La Paz hat in seiner Altstadt Casco Viejo noch viele gut erhaltene Bauten aus der Kolonialzeit.
Neben dem kolonialen Erbe prägt die indigene Kultur die Stadt, von der Sie besonders auf den vielen offenen Märkten einen guten Eindruck bekommen. In La Paz gibt es einen der größten Indiomärkte in Südamerika. Die verschiedenen Indio-Völker (Indigena) machen mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung aus; rechnet man die Mischlinge hinzu sind es sogar 85%!
Dann unternehmen Sie eine Fahrt mit der Gondelbahn, die die tiefergelegenen Stadtteile mit der Oberstadt El Alto verbindet. Es gibt inzwischen 4 verschiedene Seilbahnlinien mit fast 15 Kilometern Gesamtlänge. So erleben Sie La Paz und seine spektakuläre Hanglage aus der Vogelperspektive.
Zum Abschluß dieses erlebnisreichen Tages bringt Sie eine Busfahrt in den verhältnissmäßig tief gelegenen Süden der Stadt, wo sich die schicken Vororte von La Paz befinden. Etwa 10 km südöstlich von La Paz besuchen Sie das Mondtal (Valle de la Luna). Wind und Regen haben in Jahrmillionen aus rötlichem und grauem Gestein eine unwirtliche Mondlandschaft geschaffen, die man gesehen haben muß!
11. Tag: La Paz - BUENOS AIRES (ARGENTINIEN)
Am Morgen bringt Sie eine Fahrt mit spektakulären Ausblicken auf La Paz den Talkessel hinauf auf den Altiplano auf rund 4.100 m Höhe zur Nachbarstadt El Alto. Hier befindet sich der internationale Flughafen La Paz El Alto, wo sich Ihre Reiseleitung für Bolivien verabschiedet.
Flug von La Paz nach Buenos Aires (Umsteigeverbindung) in Argentinien.
Ankunft in Buenos Aires am späten Nachmittag. Begrüßung durch die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt vom Flughafen zu Ihrem Hotel in Buenos Aires.
Je nach Ankunft Zeit zur freien Verfügung für erste Eindrücke in Buenos Aires.
Zum Abendessen besuchen Sie ein typisch argentinisches Steakhaus.
12. Tag: BUENOS AIRES: STADTRUNDFAHRT
Die "Guten Lüfte", die der Stadt einst ihren Namen gaben, sucht man in der 12-Millionen-Metropole heute vergeblich. Auf einer Fläche von 4.000 qkm verteilen sich 100.000 Straßenblocks, durch die 15.000 Stadtbusse und 48.000 Taxis fahren. Die längste Straße, die Avenida Rivadavia, ist 35 km lang und endet erst bei Hausnummer 16.000.
Auf 70 km erstreckt sich die Stadt am Rio de la Plata. 1516 entdeckten die Spanier die gewaltige Flußmündung, die 45 km breit ist. 1536 wurde eine erste Lehmsiedlung errichtet. Auch wenn deren Bewohner noch von kriegerischen Indianern vertrieben wurden, begann doch bald der unaufhaltsame Aufstieg zum "Paris Südamerikas".
Am Vormittag erkunden Sie Buenos Aires zu Fuß und mit dem Kleinbus. Sie sehen die Plaza de Mayo, die seit den Zeiten der Stadtgründung der zentrale Platz von Buenos Aires ist. Die Plaza ist umgeben vom Regierungspalast Casa Rosada als Sitz des Staatspräsidenten, Cabildo (Rathaus) und die Catedral Metropolitana, die Kathedrale von Buenos Aires.
Die Avenida 9 de Julio ist mit 140 Metern die breiteste Prachtstraße der Welt. Hier stehen der berühmte Obelisk sowie die Oper, das legendäre Teátro Cólon.Seit der Eröffnung 1908 hat es sich zu einem der bedeutendsten Theater Südamerikas entwickelt.
Anschließend besuchen Sie die ältesten Stadtteile San Telmo und La Boca. San Telmo war bis 1888 ein Hafen am Rio de la Plata. Die alten kleinen Häuser und Straßen mit Kopfsteinpflaster geben dem Stadtteil ein besonderes Flair. Im Hafenviertel La Boca säumen bunt bemalte Blechhäuser die berühmte Straße El Caminito.
La Recoleta zählt heute zu den feinen Vierteln der Stadt. Auf dem Friedhof liegt die argentinische Prominenz, darunter auch die heute noch viel besuchte Grabstätte von Eva Peron, der legendären Evita. Zum Schluß fahren Sie durch das Viertel Palermo mit weitläufigen Parkanlagen und Gärten.
Nachmittag zur freien Verfügung für eigene Unternehmungen im europäisch anmutenden Buenos Aires.
Am Abend haben Sie Gelegenheit, eine Tangoshow inkl. Abendessen zu besuchen (Buchung und Bezahlung, ca. USD 100 p.P., vor Ort).
13. Tag: Buenos Aires - PUERTO IGUAZU (ARGENTINIEN)
Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Flug von Buenos Aires nach Iguassu (ca. 2 Std.), wo Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung begrüsst.
Auf fast 3 km Länge donnert der Rio Iguassu in mehr als 270 Wasserfällen 40-90 m tief in den Abgrund. Dichter Sprühnebel erhebt sich über dem Urwald, überwölbt von einem riesigen Regenbogen. Die Wasserfälle im tropischen Urwald im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay gehören zu den eindrucksvollsten Naturwundern Südamerikas.
Die berühmten Wasserfälle von Iguassu auf der brasilianischen Seite stehen heute auf Ihrem Programm. Mit dem Bus überqueren Sie auf der 489 m langen Tancredo-Neves-Brücke über den Rio Iguassu die natürliche Grenze zwischen Argentinien und Brasilien.
Da die Wasserfälle auf der argentinischen Seite liegen, bietet sich Ihnen auf der brasilianischen Seite ein großartiger Panoramablick auf die Fälle.
Stege winden sich entlang der Felsen und bieten atemberaubende Ausblicke auf die schäumenden Wassermassen in dem riesigen Talkessel.
Bei einem geführten Rundgang spazieren Sie bis zum größten Wasserfall, dem 90 m hohen, überwältigenden "Teufelsrachen". Ein schmaler Steg führt hinunter an die Wasserfälle. Dort umgibt Sie tosendes Wasser, Nebel und spritzende Gischt, das Grün des Dschungels und ein halbkreisförmiger Regenbogen.
Anschließend besuchen Sie den Vogelpark in Foz do Iguazu. Viele exotische Vogelarten können Sie hier aus der Nähe betrachten.
Dann kehren Sie zurück in Ihr Hotel auf der argentinischen Seite der Fälle.
14. Tag: IGUASSU: ARGENTINISCHE SEITE
Auf der argentinischen Seite können Sie auf dem oberen und unteren Rundweg ganz nah an die einzelnen Wasserfälle herangehen. Mit dem Ecological Jungle-Zug fahren Sie bis zur Station Teufelsschlucht. Ein kurzer Weg führt zum spektakulären Aussichtspunkt: Vor Ihnen öffnet sich der "Teufelsrachen"! 90 m tief donnert das Wasser in einen riesigen Talkessel; es ist der größte Wasserfall in Iguassu.
Anschließend haben Sie Gelegenheit zu einer Fahrt mit dem Schlauchboot nahe an die Wasserfälle (Buchung und Bezahlung, ca. USD 90 p.P., vor Ort).
15. Tag: Iguassu - RIO DE JANEIRO (BRASILIEN)
Fahrt zum Flughafen und Flug von Iguassu nach Rio de Janeiro (ca. 2 Std.). Hier begrüßt Sie wieder eine deutschsprechende Reiseleitung. Fahrt in Ihr Hotel in der Nähe der berühmten Strände Ipanema und Copacabana.
Rest des Tages zur freien Verfügung.
16. Tag: RIO DE JANEIRO: STADTRUNDFAHRT (ZUCKERHUT & CORCOVADO)
Traumhaft gelegen zwischen markanten grünen Bergen und tiefblauem Meer mit weiten, weißen Stränden, ist Rio eine der schönstgelegenen Städte der Welt!
Rio liegt zwischen der Atlantikküste im Süden, wo sich die weltberühmten Strände von Copacabana und Ipanema befinden und der riesigen Meeresbucht von Guanabara im Osten.
Als am 1. Januar 1502 der portugiesische Seefahrer Gaspar de Lemos die Bucht entdeckte, hielt er sie irrtümlich für eine Flußmündung und nannte den Ort Rio de Janeiro ("Fluß des Januars").
Mit mehr als 6 Mio. Einwohnern und mehr als 12 Mio. Menschen im Großraum ist Rio nach Sao Paulo die zweitgrößte Stadt in Brasilien. Bis 1960 war Rio de Janeiro auch die Hauptstadt von Brasilien, bevor das neuerbaute Brasilia mitten im Regenwald diese Funktion übernahm.
Sie erkunden die Innenstadt von Rio auf einer Stadtrundfahrt.
Die Innenstadt prägen Bauten aus ganz unterschiedlichen Epochen: aus der Kolonialzeit sehen Sie das Kloster Sao Bento und Santo Antonio und die Kirchen Candelaria und Sao Francisco, aus der Wende zum 20. Jh. das beeindruckende Teatro Municipal (Stadttheater), die Nationalbibliothek und das Nationalmuseum der Schönen Künste und aus dem späten 20. Jh. Wolkenkratzer aus Glas und Stahl, in denen viele Banken und Unternehmen ihren Sitz haben.
Die Avenida Rio Branco ist Rios traditionsreiche Hauptgeschäftsstraße, die von Norden nach Süden durch die Innenstadt läuft. Fast am südlichen Ende der Avenida Rio Branco öffnet sich der Praca Floriano, einer der schönsten Plätze in Rio de Janeiro.
Ihre Fahrt geht weiter nach Süden zum Arcos da Lapa, einem Aquädukt aus dem 18. Jh., über den heute eine Straßenbahn steil hinauf in das Künstlerviertel Santa Teresa fährt.
Über eine blaue Meeresbucht hinüber haben Sie dann einen herrlichen Blick auf das Wahrzeichen von Rio den Janeiro, den weltberühmten Zuckerhut. 394 m hoch erhebt sich der markante Granitfelsen an der Einfahrt zur Bucht von Guanabara.
Schon seit 1914 führt eine Seilbahn mit überwältigendem Panoramablick hinauf auf den Zuckerhut. Von oben haben Sie einen herrlichen Blick auf die weltberühmten Strände von Copacabana und Ipanema, auf den eindrucksvollen Corcovado mit seiner Christusstatue, die Guanabara Bucht und die Brücke zur Stadt Niteroi auf der anderen Seite der Bucht.
Anschließend besuchen Sie den 710 m hohen Corcovado ("Buckelberg"), das zweite Wahrzeichen der Stadt.
Die 3,7 km lange Zahnradbahn bringt Sie durch den Tijuca Regenwald auf den Gipfel, überragt von der mächtigen, 38 m hohen Christusstatue "Cristo Redentor". Vom Fuß der Statue bietet sich Ihnen ein atemberaubender Ausblick auf den Zuckerhut und das ganze prachtvolle Stadtpanorama.
Ein gemeinsames Abendessen sorgt für einen geselligen Ausklang einer wunderbaren Reise durch vier Länder Südamerikas.
17. Tag: RÜCKFLUG: Rio de Janeiro - ABFLUGSORT
Heute endet Ihre große Rundreise durch Südamerika.
Transfer vom Hotel zum Flughafen. Rückflug in die Heimat.
18. Tag: ANKUNFT AM ABFLUGSORT